DE440901C - Holzschalltrichtergehaeuse, insbesondere fuer Reisesprechmaschinen - Google Patents

Holzschalltrichtergehaeuse, insbesondere fuer Reisesprechmaschinen

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DE440901C
DE440901C DES69019D DES0069019D DE440901C DE 440901 C DE440901 C DE 440901C DE S69019 D DES69019 D DE S69019D DE S0069019 D DES0069019 D DE S0069019D DE 440901 C DE440901 C DE 440901C
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E S SPANAUS FA
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Holzschalltrichtergehäuse, insbesondere für Reisesprechmaschinen. Die Erfindung betrifft ein insbesondere für Reisesprechmaschinen bestimmtes Holzschalltrichtergehäuse mit frei schwingenden Resonanzböden., von denen der eine Resonanzbo-den, der nicht ein-'espannt ist, eine Längsöffnung des Schalltrichter's abdeckt. Zum Erzielen eines außerordentlich kräftigen und klaren Tones bei ungewöhnlich flacher Formgebung des Schallki5rpers ist erfindungsgemäß der einseitig offene, zweckmäßig aus dem für Tonleitun-Skörper bekannten Ahornfurnier hergestellte Schalltrichter an eine starre Tonvorleitungshalbniuschel angeschlossen, die nach dem die offene Seite des Schalltrichters abdeckenden, ungespannten Res-onanzboden hin gekrümmt ist und mit ihren Rändern hinter den Kanten der in diesem Resonanzboden vorgesehenen Schallaustrittsöffnung mündet. Der geschlossenen Rückseite des Trichters lie-t I t' gemäß der Erfindung der andere, zwischen schwach zusammenlau£enden Zargennuten gespannte Resünanzboden gegenüber.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht, Abb. 2 einen wagerechten Längsschnitt, Abb. 3 einen Querschnitt nach A-B der Abb. 2, Abb.- 4 einen Querschnitt nach C-D, der Abb. 2, Abb. 5 einen Querschnitt nach E-F der Abb. -- und -Abb. 6 eine Ansicht von hinten. Das Gehäuse besteht aus zwei starren Zar-,gen a, a' (Abb 4), auf deren Vorderrändern b, b' der vordere, zwischen ihnen schwingende Resonanzboden c festsitzt ' und in welche hinten und innen Nutendd' zum Einschieben des hinteren, frei schwingenden Resonanzbodensf eingearbeitet sind. Wie aus Abb. 6 ersichtlich, lauf en diese Nuten nur sehr schwach zusammen, damit die Spannung des Resonanzbodensi fein eingestellt werden. kann.
  • Zwischen die Zargena,a' ist links ein zweiteiliger, den gekrümmten, an den Tonann an-. ,ich' Iießenden 9 Ton#ein'ührungskanal 1 g bildender Holzklotzit (Abb. 2) eingefügt. Rechts sitzt zwischen den Zar,-en ein Holzklotz i, aus dem eine nach vorn offene Halbinus,chel k herausgearbeitet ist, Die Tonüberleitun.- von dem To.n,ein.'ührun,-,skanalg zu der Tonvorleitungshalb,muschel k ist durch eine sich gegen diese erweiternde und bündig an sie anschließende -Uo,mfur-nierrinne.1 gebildet, die etwa auf 3/4 des Umfang gs der Mündung des Toneinführunggskanals g in diesen eingerollt ist (Abb. 3), so daß sie einen auf die 'ganze Länge gegen den vorderen Resonanzboden. c zu offenen Schalltrichter darstellt.
  • Der den Schalltrichter an seiner offenen Seite abdeckende vordere Resonanzboden c hat eine Schallaustritts-öffnung in, deren Rand über den Ha,1,bmuschelrandk' (Abb. i) und über die seitliche Tridhieröffnung I' (Abb. 5) einspringt. Diese -Schallaustrittsöffnung kann zwar'z. B. kreisrund sein, wird aber vorzu-sweise vieleckig und mit bogenförrn!- e g einspringenden Vieleckseitenm' ausgeführt.
  • Durch die Verwendung der Kombination dies-er Merkmale. ergibt sich ein Schallkörper, der trotz einer gewaltigen Tonstärke und einer überraschenden Tonreinheit so flache Abmessungen erhalten kann, daß er in einen verhältnismaßig niederen und schmalen Deckel einer Reise- oder Koffersprechmaschine paßt. Die große Tonstärke rührt offenbar von dem Zusammenwirken folgender Teile her: des vorderen, un 'gespannten, die Schallaustrittsöffnung bildenden ReSonanzbodenis c, des hinteren, gespannten Resonanzbodens /"der starren Tonauswerfmuschel k und der Über deren Rand k' einspringenden S,--haUau#strittsöffnungin. Auch trägt wohl die vieleckige; Gestaltung der Schallaustrittsöffnung und insb-asondere das Einwärtsbiegen dex Vieleckkan-Len zur deutlichen Wiedergabe von gesproehenen oder gasunggenen Worten und bieliebigen Musikinstrumiententönen ebenso, wesentlich bei wie einvo.Ilständiges, lückenfreies Gebiß zur Verdeutlichung gesprochener oder gesurgener Worte. Die Erfahrung lehrt, daß ein zahnloser Sänger niemals verständlich singt, mag er seinen Mund noch so weit aufreißen. Erst die Zähne, besonders eine lückenlose reihe oberer Zähne, ermöglichen die Entstehung klarer, weithin verständlicher Sing-oder Vortragsworte. Die schwach einwärts gebogenen Vieleckseiten in' würden also den ebenfalls schwach abwärts gebogenen Schneiden der Oberzähne und die über den Halbmuschelrandk'vo#rspringenden Flächen in" der Resonanzwand c den in die Schallaustrittsöffnun- des Mundes vorspringenden Zähnen entsprechen, von welchen die auf diese treffenden Schallwellen vermutlich wiederholt gegen den nicht mitschwingenden Gaumen und Rachen zu zurückgeworfen werden, bievor sie dem Munde entweichen. Auch dadurch, daß die von hinten auf die Vorsprünge tW treff enden Schallwellen wiederholt in die nicht schwingende Halbniuschel k zurückreflektieren, wird wahrscheinlich eine Art Echo geschaffen, -,velches zum Erzeugen der hohen Reinheit der starken Töne mitwirkt. Erfahrungsgemäß kommen die Töne trotz der Kleinheit (z. B. nur 19 cm Länge, 9 cm Höhe und 5 cm Dicke) des Schallkörpers in soIcher Stärke und Klarheit aus der Schallaustrittsöffnung, daß man glauben könnte, den Sänger selbst vor sich zu haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII. Holzschalltrichterg-ehäuse, insbesondere für Reisesprechmaschinen, mit frei schwinclenden Resonanzböden, deren einer, un-ZD ge-Ispannter, eine Längsöffnung des SchaU-trichters abdeckt, dadurch# gekennzeichnet, .daß der Ahornfurniertrichter (1) an eine starre Tonvorleitungshalbmuschel (i, k) angeschlossen ist, die nach dem die offene Seite des Schalltrichters (1)'abdeckenden, ungespannten Resonanzboden (c) hin gekrümmt ist und mit iln-,em Rand (k) hinter den Kanten (in') der in diesem Resonanzboden vorgesehenen Schallaustrittsöffnung (in), die zweckmäßig mit blogenformig einspringenden Vieleckseiten (in') versehen ist, mündet, und daß der geschlossenen Rückseite des Trichters (1) der andere, zwischen schwach zusammenlaufenden Zargennuten (cl, d', Abb. 6) gespannte Resonanzboden (1) gegenüberliegt.
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