DE419683C - Schalleitung, insbesondere fuer Sprechmaschinen - Google Patents
Schalleitung, insbesondere fuer SprechmaschinenInfo
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- DE419683C DE419683C DEG60232D DEG0060232D DE419683C DE 419683 C DE419683 C DE 419683C DE G60232 D DEG60232 D DE G60232D DE G0060232 D DEG0060232 D DE G0060232D DE 419683 C DE419683 C DE 419683C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K13/00—Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general
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Description
- Schalleitung, insbesondere für Sprechmaschinen. Die Erfindung betrifft eine für Sprechmaschinen bestimmte Schalleitung, bei der die Schallwellen durch einen senkrecht liegenden Kanal von gleichbleibender Höhe in einen wagerecht liegenden Schalltrichter mit senkrechter Mündungsebene geleitet werden.
- Die Neuerung besteht darin, daß der senklechte Schallkanal leicht gekrümmt ist und die Fläche seines vollkommen freien, rechteckigen Querschnitts sich nach dem Schalltrichtereingang hin bei gleichbleibender Höhe mir in Richtung der Breite vergrößert.
- Diese Bauweise des Schallkanals verleiht dem austretenden Schall einen vollen, lauten Ton, und eine unverzerrte, getreue Wiedergabe der Laute oder Fortleitung der-an der .Ileinbran erzeugten Wellen wird damit erreicht, so daß nicht nur Musik, sondern auch die menschliche Stimme in bisher nicht erreichter Treue unter Wahrung der individuellen Eigenart wiedergegeben werden kann.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, ty und zwar sind: Abb. i ein senkrechter Mittelschnitt, der den Schall verstärkenden und auswerfenden Vorrichtung mit schematischer Aufzeichnung des Wegcs, den die Schallwellen darin und vor deren Mündung nehmen.
- Abb.:2 ist ein Schnitt nach Linie:2-.2 der Abb. i.
- Die Abbildungen entsprechen den Größenverhältnissen einer bevorzugten Bauform und stellen die Neuerung bei einer Sprechmaschine des Kastentyps dar. Am Deckel i sitzt das Motorgehäuse:2, auf dem Deckel hefindet sich der drehbare Plattenteller 3 mit einer bespielten Platte 4, der Schallarm 9 mit der Schalldose 5, deren Membran 6 unter der Einwirkung des die Nadel 8 tragenden Hebels 7 steht. Diese Teile sind an sich im wesentlichen bekannt.
- Der Schallarin 9 sitzt an einem Ständer 14, unter welchem der Deckel i das Schallrohr io trägt, das mit dem Reflektor und dem Schallatiswerfer i i verbunden ist, der in der Wand 1:2 des Kastens ausmündet. Die Innenfläche der Membran 6 steht durch eine Öffnung 13 in Verbindung mit dem oberen Ende der Luftsäule, die sich ununterbrochen durch alle Teile 9, 14, 1 o, 15 und i i zur Außenluf t f ortsetzt.
- Der Durchmesser dieser Luftsäule kann etwa 1,6 cm bis 1,9 cm im Schallarm 9 be- tragen, im Ständer 14 ist der Innendurchmesser dagegen auf 4,45 cm erweitert, während der eine Durchmesser im Schallrohr io wieder auf etwa 3,18 cm verringert, s. Abb. i, der andere, Abb. 2, dagegen bis auf etwa 35,5 cm vergrößert ist. Dieser Luftweg im Schallrohr io ist etwa 35,5 cm lang. Die folgenden io cm, auf der Achse der Schallwelle gemessen, liegen im Reflexionswege, und zwar in einem Teile des Auswerfers ii, der in Wirklichkeit nur etwa 2,54 bis 3,8 cm, vor vorn nach hinten gerechnet, mißt. In den Abb. i und 2 ist die Länge des Weges, den die Welle von der zweiten Reflexion bis zur Mündung nimmt, etwa :20,3 bis :25,4 cm, obschon die ki-trzeste Entfernung bis zur Mündung nur etwa io,i5 bis 15,24.cm be- trägt. Die Ausbreitung der Schall-wellen in senkrechter Richtung ist auf einen Winkel begrenzt, der von der unteren und oberen Wandung gebildet wird und weniger als go', vorzugsweise etwa 6o bis 70', beträgt- Der Ouerschnitt des Schallrohres ist durchweg rechteckig, das obere Ende ist fest und dicht an eine vierkantige Tülle 14 angeschlossen, die ihrerseits an den Kastendeckel i angeschraubt ist. Das untere, schlitzartige Ende ist durch ein eingesetztes und angeschraubtes Zwischenstück 17 aus Messing versteift, das wieder durch Schrauben mit der Oberleiste r8 des Auswerfers verbunden ist. Wie die Abb. 2- erkennen läßt, hat die vordere und hintere Wandung des Schallrohres io eine erhebliche Flächenausdehnung und würde, da das Messingblech verhältnismäßig nur dünn ist, durch die Schallwellen in Schwingung versetzt werden. Daher wird die Wandung durch U-förrnige Längsschienen ig, :2o, :21, die aufgelötet und durch überlagerte, mittels Spannbolzen :23a verbundene Ouerschienen 22, 23 zusammengeschlossen weiden, gehörig versteift. Zur Vereinfachung des Zusammenbaues sind die beiden Seitenwände des Schalliuswerfers i i von der aus der Abb. i erkennbaren Form parallel zueinander gestellt und mit der reflektierenden Hinterwand 24, dem reflektierenden Bodenbrett 25, dem Bodenbrett:26, dem schalleitenden und reflektierenden Oberbrett:27 und der bereits erwähnten Oberleiste 18 durch Holzschrauben verbunden. Die kleinen Bezugsbuchstaben geben mit den strichpunktierten Linien die kn Wege der Tonwellen und deren -Ablenkungen an. Der Schallarm liegt mit seiner senkrechten Achse vorn am Kasten, d. h. in der Nähe und oberhalb der Ausmündung des Auswerfers in der Kastenseiten-wand. Die Wellen gehen vom Schallarrn fast unmittelbar abwärts und verlauf m beispielsweise, wie Abb. i zeigt, in der Richtung, in der das Luftvojume,i dünn ist. Gleichzeitig wird die Luftsäule in der anderen Dimension in hohem Grade verbreitert. Reibungsverlust und namentlich Abnahme der hohen Frequenzen sind bei so freier Ausbreitung und so kurzer Entfernung sehr gering. Wenn die Wellen den reflektierenden Auswerfer erreichen, ist die Wellenfront derart ausgebreitet, daß die Entfernung und damit die Schwingungs-Iyeschwindigkeit der Luftteilchen beim Fort-I b pflanzen der Welle stark herabgesetzt werden. Da die Reibung im höheren Maße als im direkten Verhältnis zum -Nachlassen der Geschwindigkeiten nachläßt, so findet auch eine bedeutende Verminderung an Reibungsverlusten statt. Da überdies die Fortpflanzung der Wellen in diesem Teile der Luftsäule durch Reflexion von harten, polierten Flächen erfolgt, so sind auch die Verluste für höhere Frequenzen gering.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Schalleitung, insbesondere für Sprechmaschinen, bei der die Schallwellen durch einen senkrecht liegenden Kanal von gleichbleibender Höhe in einem wagerecht liegenden Schalltrichter mit senkrechter Mündungsebene geleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht liegende Schallkanal (io) leicht gekrümmt ist und die Fläche seines vollkommen freien, rechteckigen Querschnitts sich nach dem Schalltrichtereingang (17) zu bei gleichbleibender Höhe nur in Richtung der Breite vergrößert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG60232D DE419683C (de) | 1923-11-30 | 1923-11-30 | Schalleitung, insbesondere fuer Sprechmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG60232D DE419683C (de) | 1923-11-30 | 1923-11-30 | Schalleitung, insbesondere fuer Sprechmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE419683C true DE419683C (de) | 1925-10-05 |
Family
ID=7132401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG60232D Expired DE419683C (de) | 1923-11-30 | 1923-11-30 | Schalleitung, insbesondere fuer Sprechmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE419683C (de) |
-
1923
- 1923-11-30 DE DEG60232D patent/DE419683C/de not_active Expired
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