DE970228C - Schallstrahler mit raeumlich wirkender Wiedergabe - Google Patents

Schallstrahler mit raeumlich wirkender Wiedergabe

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DE970228C
DE970228C DEN1071D DEN0001071D DE970228C DE 970228 C DE970228 C DE 970228C DE N1071 D DEN1071 D DE N1071D DE N0001071 D DEN0001071 D DE N0001071D DE 970228 C DE970228 C DE 970228C
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DEN1071D
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Ing Karl Nowak
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/32Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only
    • H04R1/34Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only by using a single transducer with sound reflecting, diffracting, directing or guiding means
    • H04R1/345Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only by using a single transducer with sound reflecting, diffracting, directing or guiding means for loudspeakers

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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 28. AUGUST 1958
N ίο/1 VIIIaj21 a?
Ing. Karl Nowak, Wien ist als Erfinder genannt worden
Ing. Karl Nowak, Wien
Die Erfindung betrifft einen Schallstrahler mit räumlich wirkender Wiedergabe, bei welchem mindestens zwei Schallwege bestehen und Reflektorflachen zur Umlenkung des Schalles vorhanden sind.
Die Erfindung bezweckt eine akustische Wiedergabe mit veränderter Ortsempfindung unter Beibehaltung der Richtungsempfindung. Dies kann erfindungsgemäß durch zwei verschiedene Ausführungen des Erfindungsgegenstandes erreicht werden.
Die erste Ausführungsmöglichkeit des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß vor der Öffnung eines in die Wirkrichtung strahlenden Lautsprechers zwei Reflektorflächen angebracht sind, welche die Schallöffnung vollkommen abdecken und den Schall nach zwei seitlichen Richtungen ablenken und gleichzeitig an den Außenseiten des Lautsprecherkastens Reflexionsflächen angebracht sind, welche nur einen Teil des Schallquerschnittes erfassen und hierdurch einen Teil des Schalles in die Wirkrichtung zurückreflektieren.
Die zweite Ausführungsmöglichkeit des Erfindungsgegenstandes besteht hingegen darin, daß der Lautsprecherkasten zwei seitliche Öffnungen hat, bei welchen der Schall in zwei zur Wirkrichtung symmetrischen seitlichen Richtungen austritt, wobei in diesen Schallwegen symmetrische Reflektorflächen angeordnet sind, welche nur einen Teil des Schallquerschnittes erfüllen und eine Schallreflexion in die Wirkrichtung bewirken.
809 602/64
Es sind zahlreiche akustische Anordnungen bekannt, welche zur Umlenkung der Schallstrahlung von Lautsprechern Reflexionsflächen benutzen und welche den Schall dann nach verschiedenen Richtungen ausstrahlen. Es wurde auch bereits bekannt, den Schall seitlich auszustrahlen und mittels Reflexionsflächen nach vorn abzulenken. Die bekannten Anordnungen sind jedoch darauf abgestellt, im
wesentlichen wieder das gesamte Schallfeld nach vorn zu lenken.
Dem gegenüber unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß bei ihm jede wesentliche direkte Schallstrahlung in die Wirkrichtung zumindest hinsichtlich der hohen Frequenzen vermieden ist. Der Schall wird in zwei zur Wirkrichtung seitlichen Richtungen ausgestrahlt und zum Teil, insbesondere was die höheren Frequenzen betrifft, durch Reflexion an entsprechenden Flächen, die .sich an zwei symmetrischen Seiten eines Gehäuses befinden und welche nur einen Bruchteil des Strahlungsquerschnittes erfassen, in die Wirkrichtung gelenkt. Dadurch wird eine Wiedergabe erzielt, die räumlich wirkt, da die höheren Frequenzen, welche im wesentlichen den Richtungseindruck vermitteln, nunmehr von zwei verschiedenen Stellen des Lautsprecherkastens auszugehen scheinen. Außerdem kann ein solcher Anteil des Schallfeldes an hohen Frequenzen in die Wirkrichtung reflektiert werden, als Schallenergie der tieferen Frequenzen infolge deren weniger gerichteter Ausbreitung dort auftritt.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes im Horizontalschnitt.
In Fig. ι bezeichnet 1 das Lautsprechergehäuse, ζ. B. den Kasten eines Radioempfängers. An dessen Vorderwand ist in der üblichen Weise der Lautsprecher 2 angebracht, welcher nach vorn strahlt. Vor der Schallöffnung befinden sich zwei reflektierende Flächen 3 und 4, welche die Abstrahlung des Schalles, insbesondere bei den höheren Frequenzen, in die normale Hörrichtung 5 (Wirkrichtung) verhindern. Die Breite dieser Ablenkplatten ist zweckmäßig über die ganze Länge gleichbleibend, kann aber auch der z. B. runden öffnung des Lautsprechers folgen. Je nach der Stellung der Reflexionswände 3, 4 (Winkel α) erfolgt die seitliche Ablenkung in einem größeren oder kleineren Winkel. Die Reflexionswände 3, 4 sind zweckmäßig schwenkbar am Gehäuse angebracht. Ihre symmetrische Lage in allen Stellungen wird vorteilhaft durch eine Lenkanordnung gesichert. Der normale Neigungswinkel α ist im allgemeinen gleich oder etwas größer als 45 °. Nach Betriebsschluß können die Wände als Deckel für die Schallöffnung dienen. Die Ablenkwände 3, 4 können gegebenenfalls auch hinter einer Tuchbespannung od. dgl. der Sicht entzogen im Gehäuse angebracht sein, wenn die dämpfende Wirkung einer solchen Bespannung auf die hohen Frequenzen zulässig ist.
Nach der Erfindung wird nun ein Teil der Schallenergie durch weitere kleine Reflexionsflächen 7, 8, wie der Linienzug 9 in Fig. 1 zeigt, wieder in die gewünschte Wirkrichtung (bevorzugte Hörrichtung 5) reflektiert bzw. auch schräg beiderseits nach vorn gelenkt.
Die großen Reflexionsflächen 3, 4, die ungeteilt und massiv ausgeführt sein können, ragen in der Normalstellung über die Begrenzungsflächen der Schallöffnung noch ein Stück hinaus.
Ein anderes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in Fig. 2 dargestellt, bei welchem der Schall unmittelbar nach zwei Seiten, senkrecht zur gewünschten Hörrichtung (bevorzugten Wirkrichtung) vom Lautsprecher abgestrahlt wird. Eine besondere Abschirmung in der Hörrichtung ist in diesem Fall überflüssig. Die kleineren Reflexionsflächen für die Umlenkung eines Teiles der Schallstrahlung nach vorn befinden sich hier rückwärts an den seitlichen Abstrahlöffnungen. Es hat sich gezeigt, daß mit dieser Anordnung eine besonders starke räumliche Wirkung erzielt werden kann. Es bezeichnen 10 und 11 die seitlichen Schallöffnungen, mit welchen die im Sinne des Doppelpfeiles 13 schwingende Membran 12 zweckmäßig über eine Schallführung 18 verbunden ist. Mit 14, 15 sind die seitlichen Reflexionsflächen bezeichnet, wogegen mit 16 die seitlichen Abstrahlrichtungen und mit 17 Reflexionsrichtungen, die insbesondere zur Umlenkung der höheren Frequenzen dienen, bezeichnet sind. Eine solche Anordnung ergibt eine räumlich wirkende Tonwiedergabe mit ausgeglichenem Frequenzgang.
In allen Fällen sind die Reflexionsflächen gegebenenfalls auch gekrümmt ausführbar. Die Reflexionsflächen 14, 15 (bzw. 7, 8) können, wie bereits für die Flächen 3, 4 erwähnt, durch Lenkvorrichtungen miteinander verbunden sein, so daß sie bei allen Stellungen stets symmetrisch liegen. Es werden z. B. an den Reflexionsflächen Zugstangen in Gelenken befestigt, welche mit ihren anderen Enden an einer in Führungen beweglichen Schubstange befestigt sind. Die Gelenke befinden sich zweckmäßig am unteren oder oberen Ende der Reflexionswände und das Gestänge am Gehäuseboden oder Deckel. An Stelle einer Schubstange können weiter zwei miteinander im Eingriff stehende Räder, z. B. Zahn- oder Friktionsräder, angewendet werden, welche je mit einer zugehörigen Reflexionsfläche gekuppelt sind. Die Verstellung kann durch einen an irgendeiner Stelle des Kastens angebrachten Betätigungsknopf erfolgen, von welchem die Bewegung auf eine der Radachsen mittels Seil, Kette od. dgl. übertragen wird. Die Bewegung kann auch durch direktes Verstellen einer der beiden gekuppelten Reflexionsflächen bewirkt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    I. Schallstrahler mit räumlich wirkender Tonwiedergabe, bei welchem mindestens zwei Schallwege bestehen und Reflektorflächen zur Umlenkung des Schalles vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß vor der öffnung eines in die Wirkrichtung (5) strahlenden Laut-Sprechers (2) zwei Reflektorflächen (3, 4) ange-
    bracht sind, welche die Schallöffnung vollkommen abdecken und den Schall nach zwei seitlichen Richtungen (6) ablenken, und gleichzeitig an den Außenseiten des Lautsprecherkastens (i) Reflexionsflächen (7, 8) angebracht sind, welche nur einen Teil des Schallquerschnittes erfassen und hierdurch einen Teil des Schalles in die Wirkrichtung zurückreflektieren (Richtungen 9 in Fig. 1).
  2. 2. Schallstrahler mit räumlich wirkender Tonwiedergabe, bei welchem mindestens zwei Schallwege bestehen und Reflektorflächen zur Umlenkung des Schalles vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Lautsprecherkasten (1) zwei seitliche Öffnungen (10, 11) hat, bei welchen der Schall in zwei zur Wirkrichtung (5) symmetrischen seitlichen Richtungen (16) austritt, wobei in diesen Schallwegen symmetrische Reflektorflächen (14, 15) angeordnet sind, welche nur einen Teil des Schallquerschnittes erfüllen und eine Schallreflexion in die Wirkrichtung(Richtungeni7inFig.2) bewirken.
    In Betracht gezogene Druckschriften :
    Britische Patentschriften Nr. 375 166, 459 003;
    französische Patentschrift Nr. 722 993 ;
    Deckblatt des Prospektes der Fa. Telefunken, Eta Preisblatt Nr. 10 v. 15. 8. 1935.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © ίθϊ 602/64 S. 5&
DEN1071D 1937-08-25 1937-08-26 Schallstrahler mit raeumlich wirkender Wiedergabe Expired DE970228C (de)

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Cited By (4)

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US3131783A (en) * 1960-11-04 1964-05-05 Santos J Mares Loud-speaker enclosure
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FR722993A (fr) * 1930-10-17 1932-03-31 Disposition pour diffuseurs acoustiques à réflexion bilatérale, en particulier pour hauts-parleurs électrostatiques
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GB459003A (en) * 1935-03-23 1936-12-31 Hazeltine Corp Sound reproducing apparatus

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