DE440366C - Nagel mit Schraubenkopf und in der Naehe seines spitzen Endes befindlichem Querloch - Google Patents

Nagel mit Schraubenkopf und in der Naehe seines spitzen Endes befindlichem Querloch

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DE440366C
DE440366C DEL62523D DEL0062523D DE440366C DE 440366 C DE440366 C DE 440366C DE L62523 D DEL62523 D DE L62523D DE L0062523 D DEL0062523 D DE L0062523D DE 440366 C DE440366 C DE 440366C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B15/00Nails; Staples
    • F16B15/06Nails; Staples with barbs, e.g. for metal parts; Drive screws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. FEBRUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-Λ&440 366
KLASSE 47a GRUPPE 4
(L 62523 XIIj47U)
Edward Lytton in London.
Nagel mit Schraubenkopf und in der Nähe seines spitzen Endes befindlichem Querloch. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1925 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund den Anmeldung in England vorn 2«. Februar 1924 beansprucht.
Die Erfindung betrifft Nägel mit Schrau- ! dessen beide Enden an gegenüberliegenden benköpfen und in der Nähe ihrer spitzen Seiten des Nagelsdhaftes anliegen. Der-Enden befindlichen Querlödhern, durch die artige Nägel werden mit eingelegtem Metallein Steifen aus biegsamem Metall hindurch- streifen zunächst in das Holz eingeschlagen gesteckt und nach oben umgebogen ist, und dann um ihre Achse gedreht, so daß sich
das Metallband sdhraubengangförmig auf den Schaft des Nagels aufwickelt. Dadurch ist der Nagel gegen Lockerwerden gesichert.
Es kommt häufig vor, daß die Metallstreifen bei der Drehung der Nägel dort, wo sie aus dem Querloch herausragen, abgeschert werden. Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Abschergefahr zu beseitigen oder doch in hohem Grade zu vermindern und durch eine besondere Ausbildung des Nagelendes dafür Sorge zu tragen, daß selbst im Falle des Zerreiß ens des Metallstreifens der Nagel gegen Lockerwerden gesichert werden.
X5 Die Bruchgefahr für den Metallstreifen wird gemäß der Erfindung dadurch vermindert, daß auf jeder Seite des Schaftes oberhalb des Querloches in dieses einmündende flache Vertiefungen vorgesehen werden, so so daß ein sanfter Übergang für den Metallstreifen geschaffen wird. Die Bruchgefahr kann weiterhin noch dadurch erheblich vermindert werden, daß die aus dem Ouerloch hinausragenden Enden an der Stelle, wo sie aus dem Quer loch austreten, einen größeren Querschnitt besitzen als an ihren Enden, d. h. daß diese Enden von dem Querloch ab nach oben zu dünner werden.
Um das Aufwickeln des Streifens auf den Schaft zu erleichtern, können flache schraubengangförmige Rinnen auf dem Schaft vorgesehen sein. Die Rinnen werden so angeordnet, daß sie von den oberhalb des Querloches befindlichen Vertiefungen aus schraubengangförmig nach dem Nagelkopf zu verlaufen.
Um auch für den Fall des Zerreißens des Metallbandes eine Sicherung gegen Lockerung des Nagels zu besitzen, kann zwischen Ouerloch und Nagelspitze eine nach außen vorspringende Schulter angeordnet werden, gegen die sich der untere Teil des Metallstreifens abstützen kann.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele dargestellt.
Abb. ι zeigt im Schnitt einen Nagel, der in einen Gegenstand eingetrieben ist und bei dem die Erfindung in der einfachsten Form zur Anwendung gebracht ist. Abb. 2 zeigt in der Ansicht einen Nagel mit Schraubenkopf mit einem von dem Schaft getrennten Streifen aus biegsamem Metall, der durch ein Ouerloch im Schaft hindurchgesteckt ist und U-förmige Gestalt besitzt. Der Streifen befindet sich in der Lage, die er vor dem Einschlagen des Nagels besitzt. Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie X-X der Abb. 2.
Abb. 4 zeigt im Schnitt einen Teil des Nagels und den in Abb. 2 dargestellten Streifen, und zwar nachdem der Nagel in den Holzteil, z. B. eine Schienenschwelle, eingetrieben und um seine Achse gedreht worden ist, wobei sich der Streifen schraubengangförmig auf den Schaft aufgewickelt hat.
Abb. 5 ist eine Ansicht eines Schwellenbolzens vor dem Gebrauch. Der Bolzen hat einen Streifen aus biegsamem Metall, der durch ein Ouerloch in der Nähe seines spitzen Endes hindurchgesteckt ist.
Abb. 6 zeigt zwei Ansichten einer abgeänderten Form eines biegsamen Metallstreifens.
Bei der in Abb. 1 gezeigten Ausführungsform ist α der Schaft eines gewöhnlichen run- den Nagels, der einen halbrunden Kopf b hat mit einem Sc'hraubenschlitz c, wie er für Schraubenzieher gebräuchlich ist. In geringer Entfernung von der Spitze des Nagels ist ein kleines Loch d, das vorteilhaft angesenkt oder mit runden Ecken ausgeführt wird, angebracht. Durch dieses Loch wird ein in der Länge abgepaßter Stahldraht e oder ein j dünner Streifen biegsamen Metalls hindurchgesteckt, derart, daß er zur Hälfte auf der , einen Seite und zur Hälfte auf der anderen \ Seite aus dem Loch herausragt. Nachdem der Draht oder Streifen durch das Loch gesteckt ist, werden die beiden herausragenden Teile so umgebogen, daß sie sich an den Schaft α unmittelbar anlegen und der Draht auf diese Weise eine U-förmige Gestalt bekommt. Wenn der Nagel mit dem Draht e in einen Gegenstand f aus Holz oder anderem Material eingetrieben wird, dann dringt der Draht zusammen mit dem Schaft in den Gegenstand ein und behält seine U-förmige Gestalt bei. Wenn der Nagel fast vollständig eingetrieben ist, so wird er mit Hilfe eines Schraubenziehers oder eines anderen Werkzeuges um seine Achse gedreht. Dadurch werden auch die beiden Enden des Drahtes gezwungen, sich um einen Schaft des Nagels zu drehen, wie es in Abb. 1 gezeigt wird, und zwar derart, daß sie sich schraubengangförmig um den unteren Teil des Nagelschaftes herumlegen, wodurch der Nagel sich vollends festzieht und so einen sicheren Halt in dem Gegenstand f erhält. Auf diese Weise ist es unmöglich, den Nagel durch Zug in der Achsrichtung zu entfernen.
Bei dem in den Abb. 2 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist mit dem Bolzenschaft g ein Streifen /; aus biegsamem Metall verbunden, der durch· ein Loch i in dem unteren Teile des Schaftes hindurchgesteckt und wie der Draht e in Abb. 1 U-förmig nach oben zusammengebogen ist. Der Streifen wird vorteilhaft mit dreikantigem Querschnitt ausgeführt, wobei das Loch durch den Schaft denselben oder einen beliebigen Querschnitt besitzen kann. Auf dem Schaft

Claims (4)

  1. des Nagels, der in eine Schwellej oder in einen anderen Gegenstand eingetrieben ist, legt sich der Streifen Ii schraubengangförmig herum an und nimmt eine der Abb. 4 ähnliche Lage ein, wenn der Nagel um seine Achse gedreht wird.
    Sollte infolge von Erschütterungen oder aus anderen Ursachen 'der Nagel g die Neigung haben, sich aus dem Loch k, in das er
    eingetrieben ist, oder aus dem Streifen li, der um den Schaft herumgewunden ist, zu lösen, so kann man eine Schulter I an dem Schaft in der Nähe seines spitzen Endes vorsehen. Diese Schulter I legt sich gegen den unteren Teil des Streifens Ji, wenn sich der Nagel aus ihm herauszuziehen beginnt, und verhindert dadurch eine weitere Bewegung des Nagels. Anstatt daß der Streifen h auf seiner ganzen Länge, wie in den Abb. 2 bis 4 gezeigt wird, gleichmäßigen Querschnitt besitzt, kann er nach den Enden zu auch abgeflacht sein, wie es in Abb. 6 gezeigt wird. In diesem Falle schneiden die beiden Schenkel des U-förmigen Streifens, wenn sie sich schraubengangförmig auf den Schaft auflegen, eine sich nach oben verengernde Bahn in das Holz ein, so daß sie weniger leicht beschädigt oder abgebrochen werden können. Die Enden Zi2 des Streifens können abgeschrägt werden, um das Herausdrehen des Nagels mit seinem schraubengangförmig aufgewickelten Streifen aus der Schwelle zu vereinfachen. Zweckmäßig läßt man den Nagelschaft an seinem unteren Teil nach dem Querloch zu etwas kegelig verlaufen, so daß zwischen dem Metallstreifen fi und dem Schaft ein kleiner Zwischenraum entsteht, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist.
    Der Schwellenbolzen η (Abb. 5) ist mit,, einem biegsamen Metallstreifen 0 versehen, der ähnlich ausgeführt ist wie der Streifen h des Nagels g gemäß Abb. 2. Der Streifen 0 dieses Bolzens η wird durch ein Loch ρ in der Nähe seines spitzen Endes gesteckt. Um das Aufwickeln des Streifens h oder 0 auf den Schaft zu erleichtern, können flache, schraubengangförmige Rinnen q' (Abb. 5) auf dem Schaft vorgesehen sein. Die Rinnen können von beliebiger Länge und so angeordnet sein, daß sie von den runden Vertiefungen q (Abb. 5) ausgehen, die an jeder Seite des Schaftes oberhalb des Ouerloches p vorgesehen sind. Die Vertiefungen q sind angebracht, um die Bruchgefahr für einen Streifen aus sehr hartem Material zu verringern, wenn er um den Schaft herumgewunden wird. Anstatt daß die beiden Schenkel des U-förmigen Streifens getrennt von dem Schaft, wie es in Abb. 2 gezeigt wird, angeordnet sind, können sie auch in flachen Längsrinnen liegen, die in dem Schaft vorgesehen werden. Diese Rinnen, die in der Zeichnung nicht angedeutet sind, schützen die Streifen, wenn die Nägel oder Bolzen eingeschlagen werden.
    P Λ T Ii N T Λ N S P U f' C JI H :
    ι. Nagel mit Schraubenkopf und in der Nähe seines spitzen Endes befindlichem Querloch, durch das ein Streifen 7« aus biegsamem Metall gesteckt ist, dessen beide Enden an gegenüberliegenden Seiten am Nagelschaft anliegen und zunächst gleichzeitig mit dem Schaft in den Gegenstand eingetrieben und dann durch Drehung des Schaftes schraubengangförmig auf diesen aufgewickelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite des Schaftes oberhalb des Ouerloches in dieses einmündende flache Vertiefungen vorgesehen sind.
  2. 2. Nagel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Schaft zwischen Querloch und Nagelspitze eine Schulter
    (Z) vorgesehen ist.
  3. 3. Nagel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schaft flache schraubengangförmige Rinnen (q') vorgesehen sind, die von den flachen Vertiefungen ausgehen. go
  4. 4. Nagel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallstreifen in der Mitte einen größeren Querschnitt besitzt als an seinen Enden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL62523D 1924-02-28 1925-02-27 Nagel mit Schraubenkopf und in der Naehe seines spitzen Endes befindlichem Querloch Expired DE440366C (de)

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DE (1) DE440366C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959959C (de) * 1952-12-20 1957-03-14 Hans Sickinger G M B H Mecano Holzschraube und ein in ihre Gewindegaenge gewickeltes Verankerungselement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE959959C (de) * 1952-12-20 1957-03-14 Hans Sickinger G M B H Mecano Holzschraube und ein in ihre Gewindegaenge gewickeltes Verankerungselement

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