DE43981C - Rad-Bremse - Google Patents

Rad-Bremse

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Publication number
DE43981C
DE43981C DENDAT43981D DE43981DA DE43981C DE 43981 C DE43981 C DE 43981C DE NDAT43981 D DENDAT43981 D DE NDAT43981D DE 43981D A DE43981D A DE 43981DA DE 43981 C DE43981 C DE 43981C
Authority
DE
Germany
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bolts
rings
brake
grooves
grooved
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43981D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. CH. TH. BAUTAIN in Paris, Rue du rendez-vous 68
Publication of DE43981C publication Critical patent/DE43981C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/02Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with mechanical assistance or drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Rad-Bremse.
Die Neuerung besteht in einer Anordnung, welche ohne weiteres Zuthun sowohl bei einer Vorwärts- als auch bei einer Rückwärtsbewegung des Wagens ein Bremsen durch Friction in auf die Radnabe aufgesetzten Ringen gestattet und welche gleichzeitig mit der bekannten Bremsvorrichtung, welche auf den Radkranz wirkt, in Verbindung gebracht werden kann.
Fig. ι zeigt die auf die Radnabe aufgesetzte Nuthenscheibe, Fig. 2 einen der Ringe, welche in die Nuthen der Scheibe, Fig. 1, eingelegt werden; in Fig. 3 ist die Nuthenscheibe auf die Radnabe aufgesetzt und fertig zusammengestellt; Fig. 4 zeigt diese Anordnung in Verbindung mit einer Radkranzbremse; in Fig. 5 und 6 ist die Bremse an einem Wagen angebracht dargestellt.
Die Nuthenscheibe A wird auf die Radnabe aufgesetzt und in jede der Nuthen ax a'2 a'd al ein Ring B eingelegt, welcher aus Stahl hergestellt und innen mit einer isolirenden Masse b bekleidet ist. Die Augen bl b~ bs b* der Ringe B werden durch einen Bolzen C, die Augen b5 b% b1 bs durch einen Bolzen C1 mit einander verbunden. Um diese Bolzen C und C1 greifen zwei Bügel D bezw. D1, welche in der Mitte Oesen d d* haben, durch welche ein ovaler Ring E gezogen ist. In diesen Ring E werden an entgegengesetzten Enden die Seile G und G1 eingehängt, welche sich in die Rinnen aö und aa der Nuthenscheibe einlegen.
Wie in Fig. 4 dargestellt, werden ferner um die Bolzen C und C1 Riemen gelegt, welche an zwei Metall-, am besten Stahlstreifen H und Hx befestigt sind. Diese beiden Streifen vereinigen sich in einem Verbindungsstück /, welches durch ein gewelltes Stahlband K mit dem Bremsgehänge verbunden ist.
Soll der Bremsklotz sich an den Radkranz anlegen, welcher sich in der Pfeilrichtung 1, Fig. 4, dreht, so hat der Kutscher mittelst eines Hebels M oder eines Pedals O (Fig. 5) das Seil G anzuspannen. Dieses Seil klemmt sich in die Rinne ae der Nuthenscheibe und hält dieselbe je nach dem ausgeübten Druck auf M oder O fest. Der ovale Ring E wird gleichzeitig angezogen und nimmt den Bügel D1 und den Bolzen C1 mit. Dieser zieht die sämmtlichen Ringe B in die Nuthen α1 α1 α3 α4 hinein, welche durch die Reibung von der Scheibe A mitgenommen werden, worauf der Bolzen C den Riemen H und das gewellte Metallband K anzieht und somit den Bremsklotz L gegen den Radkranz anpreist. Das Seil G zieht sich durch die Drehung des Rades immer fester in die Rinne ae hinein, und kann durch das Zusammenwirken desselben mit den Ringen B und dem Bremsklotz L, je nach der wirkenden Kraft, ein allmäliges bis momentanes Stillstehen des Wagens erzielt werden.
Beim Zurückgehen des Wagens legt sich umgekehrt das Seil G! in die Rinne as und wirkt wie G zuvor, nur in entgegengesetztem Sinne.
Bei leichten Wagen kann der Bremsklotz ganz weggelassen und das gewellte Metallband K an dem Wagengestell befestigt werden, wie in Fig. 6 dargestellt, indem die Reibung der Ringe B in den Nuthen dabei vollständig genügt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine doppeltwirkende Bremsvorrichtung für
    vor- oder rückwärts gehende Wagen, charakterisirt durch die Anordnung der auf die Radnabe aufgesetzten Nuthenscheibe A, in welche
    sich die durch Bolzen C und C1 mit einander
    verbundenen, innen mit einer unverbrennlichen
    Masse b belegten Ringe B einlegen, während
    zwei mit diesen Bolzen verbundene Bügel D D1 einen ovalen Ring E mit den Seilen G G1 aufnehmen, welche angezogen sich in die Rinnen α5 bezw. a6 der Nuthenscheibe A hineinpressen und diese bremsen und dadurch gleichzeitig die Ringe B und ein ebenfalls von den Bolzen C C1 ausgehendes gewelltes, nach den Bremsklötzen führendes Metallband K anspannen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT43981D Rad-Bremse Expired - Lifetime DE43981C (de)

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