DE439617C - Fahrbare und zerlegbare Sonnenbadezelle - Google Patents

Fahrbare und zerlegbare Sonnenbadezelle

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DE439617C
DE439617C DEM88033D DEM0088033D DE439617C DE 439617 C DE439617 C DE 439617C DE M88033 D DEM88033 D DE M88033D DE M0088033 D DEM0088033 D DE M0088033D DE 439617 C DE439617 C DE 439617C
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solar cell
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DEM88033D
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GOTTFRIED MEYER DR
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GOTTFRIED MEYER DR
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/06Radiation therapy using light

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine ' leicht transportable Licht-, Luft- und Sonnen- I badezelle, in welcher der Badende, geschützt ; gegen Hitzestauung, starken Wind, plötzliche Temperaturschwankungen, Insekten und frem- den Einblick, sich nackt der Sonne aussetzen kann. :
Diese Badezelle, besteht aus einer Trag- ! bahre mit Rollen oder einem bettstellenähn- , ίο liehen Untergestell und mehreren mittels ■ Scharnieren o. dgl. .zusammengelenkten ZeI- j lenwänden für die Bildung des eigentlichen , Zellenkörpers als Obergestell. Hierbei ist die · Zusammenlenkung der einzelnen Zellenwände j so getroffen, daß dieselben beim Nichtge- ' brauch der Zelle durch aufeinanderfolgendes ' Umklappen in die Ebene der Tragbahre um- j gelegt, beim Gebrauch hingegen zunächst als Schutzschild gegen Sicht beim Auskleiden ao hochgestellt und darauf, nachdem der Badende seinen richtigen Platz eingenommen hat, von demselben um sich herum als allseitig geschlossene Raumzelle eingestellt werden kann. Als Material für die einzelnen Zellenwände kommt in an sich bekannter Weise zum Teil ' licht- und luftdurchlässiges, zum andern Teil ! nur lichtdurchlässiges und schließlich auch noch licht- und luftundurchlässiges zur Ver- : wendung, und zwar in einer solchen Ver- ■ teilung, daß einerseits möglichst viele Son- j nenstrahlen tunlichst unbehindert in die Zelle | einfallen können und daß anderseits aber auch ■ eine zweckerforderliche Luftzirkulation im Zelleninnern stattfinden kann und daß schließlich der Badende jeder Sicht von außen, soweit erforderlich, entzogen ist. Einzelne Wandteile sind hierbei noch mit Regulierungseinrichtungen versehen, welche dazu dienen, sowohl die Bestrahlungsfläche zu vergroßem bzw. zu verkleinern als auch die Luftzirkulation zu regulieren. Diese Regulierungseinrichtungen geben aber keine Zellenöffnungen frei, sondern sie bedienen ausschließlich Felder, die mit licht- und luftdurchlässigem Stoff bekleidet sind, und zwar ist diese Einrichtung hauptsächlich deshalb getroffen, damit die Badezelle unter allen Umständen gegen den Eintritt von Insekten, wie Fliegen o. dgl., verschlossen bleibt.
Der Querschnitt der Zelle ist ein Trapez, dessen längere Parallelseite oben liegt, wodurch ein selbsttätiges öffnen der seitlichen Regulierklappen sowie auch eine zweckmäßige Schattenbildung am Aufstellungort der Zelle ermöglicht werden. Ferner ist das Lager in Verbindung mit einem verstellbaren trapezförmigen Kopfgestell, das gleichzeitig auch als Reguliervorrichtung für die Luftzirkulation dienen kann, ausgebildet.
In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es ist:
Abb. ι eine Seitenansicht der Sonnenbadezelle in Gebrauchsstellung,
Abb. 2 eine Seitenansicht derselben in zusammengeklappter Nichtgebrauchsstellung, Abb. 3 ein Querschnitt A-A Abb. 1, Abb. 4 der gleiche Querschnitt mit als Schutzbild gegen Sicht hochgestellten Zellenwänden und zugleich Öffnungsstellung zum Einsteigen,
Abb. S ein Längsschnitt durch das Untergestell mit verstellbarer Kopfstütze und
Abb. 6 die entsprechende Draufsicht zu Abb. 5.
Wie ersichtlich, besitzt die Konstruktion als Untergestell eine Tragbahre 1 mit beiderseitigen Handhaben 2 und Stollenpaaren 3, von denen das eine mit Rollen 4 zum Fahren ausgerüstet ist. Die eigentliche Zelle als Obergestell wird von den beiden Seitenwänden 5, der Kopf- und Fußwand 6, 7 sowie dem Deckel 8 gebildet, welche Wände zum Teil unter sich, zum Teil mit der Tragbahre mittels Scharniere 9 o. dgl. Mittel so zusammengelenkt sind, daß sie, wie aus Abb. 2 zu ersehen, durch aufeinanderfolgendes Umklappen derart in die Ebene der Tragbahre 1 umgelegt werden können, daß die Zelle einer-
seits beim Nichtgebrauch nur wenig Platz beansprucht und daß sie anderseits bequem ver- ι sandt werden kann. Diese Zusammenlenkung erlaubt es aber auch, die Zellenwände derart hochzustellen, daß sie beim Entkleiden des Badenden einen sicheren Schutz gegen Sicht bieten (Abb. 4). Beim Gebrauch der Zelle nehmen diese Wände die aus Abb. 3 ersichtliche Lage ein, in welcher sie einen nach unten sich verjüngenden Trapezraum bilden. Die Zellenwände selbst bestehen für die Fußwand 7, den Deckel 8, die beiden Kopfenden 5' der Seitenwände 5 und das Kopfende 10' des Bodens bzw. der Tragbahrenflächen 10 aus licht- und luftdurchlässigem, für die beiden Seitenwände 5 mit Ausnahme ' eier besagten Kopfenden 5' aus nur luftdurchlässigem, aber undurchsichtigem und für die ; Kopf wand 6 aus sowohl licht- als auch luft- undurchlässigem Material, derart, daß die ' Sonnenbestrahlung des Badenden in der Hauptsache von der Deckel- und der Fußseite , aus und die Luftzirkulation von unten und j seitlich des Kopfendes gegen den Deckel hin j
geschehen kann. Hierbei dienen einmal Klap- ; - pen 11 für die beiden Endflächen 5' der Sei- I tenwände 5 und das verstellbare Kopfgestell , mit Bezug auf die licht- und luftdurchlässige Bodenfläche 10' zum jeweiligen Regeln der :
Luftzirkulation durch entsprechendes Vergrößern oder Verkleinern der Lufteinlaßflächen und anderseits eine Deckelklappe 12 ! am Kopfende sowie eine Fußklappe 13 am Fußende zum Regulieren der Bestrahlungsflächen. Die Kopfklappe 12 besteht aus einem licht- und luftundurchlässigen Stoft, während die drei andern Klappen vorteilhaft aus undurchsichtigem, aber doch leicht durchlässigem und luftundurchlässigem Stoff bestehen zum Regulieren der Luftzirkulation und zur Vermeidung des Einblicks von außen. Das Verstellen dieser Klappen kann durchweg von dem Zelleninnern aus geschehen, da sich dieselben nach außen, sei es infolge der Trapezform der Zelle oder sei es infolge einseitiger Anlenkung am Zellenboden, öffnen lassen und durch Betätigen von Schnurzügen o. dgl. in jeder beliebigen Lage festgelegt werden können. Abweichend hiervon ist nur die Ver- , stellung der Deckelklappe 12, die durch Druck von unten geöffnet und durch Nachfallen in- folge ihres eigenen Gewichts geschlossen > wird. An Stelle dieser Klappen können selbst- ' verständlich auch sonst geeignete Mittel, wie '
z. B. unter Federwirkung stehende Rollvor- : hänge, treten, die auch wieder von dem Zellen— I innern aus bedient werden können. Am i Deckel 8 der Zelle befindet sich außer der Kopf klappe 12 ein Vorhang 17, welcher den von der Klappe 12 nicht verschließbaren Teil des Deckels nach Belieben vom Kopfende her abschließen kann, so daß die Bestrahlungsfläche des Deckels beliebig verkleinert und somit Teilbestrahlung des Körpers ermöglicht werden kann. Für das Lager 10 kommt zweckmäßig-eine Segeltuchbespannung zur Anwendung, und dasselbe trifft auch für das verstellbare Kopf gestell 14 zu. Letzteres besteht aus einem dreiseitigen trapezförmigen Rahmen mit offener Trapezbasis und ist beiderseits an den Längsleisten der Tragbahre ι derart angelenkt, daß seine Schlußkante 14 die Befestigungsleiste 15 für die Lagerbespannung 10 etwas übergreift. Hierdurch wird ein elastischer Übergang aus der flachen Lager- in die schräge Kopfebene gewährleistet. Die Trapezform des Kopfgestells hat zum Zweck, seitliche Durchlaßöffnungen für die durch das untere Luftdurchlaßfeld 10 eintretende Luft zu belassen. Die Verstellung des Kopfgestelles geschieht zweckmäßig durch einen Kreissegmentbügel 16, der durch Scharniere an dem Kopfgestell befestigt ist und der durch Hakeneingriff o. dgl. in jeder beliebigen Höhenlage festgelegt werden kann.
Für den Gebrauch wird diese Zelle so aufgestellt, daß der Eintritt der Sonnenstrahlen durch die Decke 8 und das Fußende 7 erfolgt. Es liegt nun dem Badenden selbst ob, durch entsprechendes Verstellen der verschiedenen Klappen bzw. sonstigen Regulierungseinrichtungen sowohl für die gewünschte Größe der Bestrahlungsfläche als auch für die nötige Beeinflussung der Luftzirkulation zu sorgen.
Beim Nichtgebrauch wird die Zelle, wie aus Abb. 2 zu ersehen, zusammengelegt und unter geringem Platzverbrauch an geeigneter Stelle untergebracht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: 1og
    Fahrbare und zerlegbare Sonnenbadezelle mit Einrichtungen für den ungehinderten, gegebenenfalls einstellbaren Zutritt der Luft und des Sonnenlichtes und einer verstellbaren Kopfstütze, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände und der Deckel unter sich und mit dem Untergestell zusammengelenkt sind, und daß der Querschnitt der Zelle in Gcbrauchsstellung ein Trapez ist, dessen längere Parallelseite oben liegt, und daß die Kopfstütze ein Trapez bildet, dessen kurze Parallelseite oben liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM88033D Fahrbare und zerlegbare Sonnenbadezelle Expired DE439617C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM88033D DE439617C (de) Fahrbare und zerlegbare Sonnenbadezelle
FR591175D FR591175A (fr) 1924-12-16 Cellule transportable pour bains d'air et de soleil
FR32082D FR32082E (fr) 1926-04-26 Cellule transportable pour bains d'air et de soleil

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DE439617C true DE439617C (de) 1927-01-26

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US3023753A (en) * 1959-06-30 1962-03-06 Lee M Wheless Device for sunning the body
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FR591175A (fr) 1925-06-30
FR32082E (fr) 1927-09-09

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