DE439617C - Fahrbare und zerlegbare Sonnenbadezelle - Google Patents
Fahrbare und zerlegbare SonnenbadezelleInfo
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- DE439617C DE439617C DEM88033D DEM0088033D DE439617C DE 439617 C DE439617 C DE 439617C DE M88033 D DEM88033 D DE M88033D DE M0088033 D DEM0088033 D DE M0088033D DE 439617 C DE439617 C DE 439617C
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine ' leicht transportable Licht-, Luft- und Sonnen- I
badezelle, in welcher der Badende, geschützt ; gegen Hitzestauung, starken Wind, plötzliche
Temperaturschwankungen, Insekten und frem- ■
den Einblick, sich nackt der Sonne aussetzen kann. :
Diese Badezelle, besteht aus einer Trag- !
bahre mit Rollen oder einem bettstellenähn- , ίο liehen Untergestell und mehreren mittels ■
Scharnieren o. dgl. .zusammengelenkten ZeI- j lenwänden für die Bildung des eigentlichen ,
Zellenkörpers als Obergestell. Hierbei ist die · Zusammenlenkung der einzelnen Zellenwände j
so getroffen, daß dieselben beim Nichtge- ' brauch der Zelle durch aufeinanderfolgendes '
Umklappen in die Ebene der Tragbahre um- j gelegt, beim Gebrauch hingegen zunächst als
Schutzschild gegen Sicht beim Auskleiden ao hochgestellt und darauf, nachdem der Badende
seinen richtigen Platz eingenommen hat, von demselben um sich herum als allseitig geschlossene
Raumzelle eingestellt werden kann. Als Material für die einzelnen Zellenwände kommt in an sich bekannter Weise zum Teil '
licht- und luftdurchlässiges, zum andern Teil ! nur lichtdurchlässiges und schließlich auch
noch licht- und luftundurchlässiges zur Ver- : wendung, und zwar in einer solchen Ver- ■
teilung, daß einerseits möglichst viele Son- j nenstrahlen tunlichst unbehindert in die Zelle |
einfallen können und daß anderseits aber auch ■ eine zweckerforderliche Luftzirkulation im
Zelleninnern stattfinden kann und daß schließlich der Badende jeder Sicht von außen,
soweit erforderlich, entzogen ist. Einzelne Wandteile sind hierbei noch mit Regulierungseinrichtungen
versehen, welche dazu dienen, sowohl die Bestrahlungsfläche zu vergroßem
bzw. zu verkleinern als auch die Luftzirkulation zu regulieren. Diese Regulierungseinrichtungen
geben aber keine Zellenöffnungen frei, sondern sie bedienen ausschließlich Felder, die mit licht- und luftdurchlässigem
Stoff bekleidet sind, und zwar ist diese Einrichtung hauptsächlich deshalb
getroffen, damit die Badezelle unter allen Umständen gegen den Eintritt von Insekten,
wie Fliegen o. dgl., verschlossen bleibt.
Der Querschnitt der Zelle ist ein Trapez, dessen längere Parallelseite oben liegt, wodurch
ein selbsttätiges öffnen der seitlichen Regulierklappen sowie auch eine zweckmäßige
Schattenbildung am Aufstellungort der Zelle ermöglicht werden. Ferner ist das Lager in
Verbindung mit einem verstellbaren trapezförmigen Kopfgestell, das gleichzeitig auch
als Reguliervorrichtung für die Luftzirkulation dienen kann, ausgebildet.
In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt.
Es ist:
Es ist:
Abb. ι eine Seitenansicht der Sonnenbadezelle in Gebrauchsstellung,
Abb. 2 eine Seitenansicht derselben in zusammengeklappter Nichtgebrauchsstellung,
Abb. 3 ein Querschnitt A-A Abb. 1, Abb. 4 der gleiche Querschnitt mit als
Schutzbild gegen Sicht hochgestellten Zellenwänden und zugleich Öffnungsstellung zum
Einsteigen,
Abb. S ein Längsschnitt durch das Untergestell mit verstellbarer Kopfstütze und
Abb. 6 die entsprechende Draufsicht zu Abb. 5.
Wie ersichtlich, besitzt die Konstruktion als Untergestell eine Tragbahre 1 mit beiderseitigen
Handhaben 2 und Stollenpaaren 3, von denen das eine mit Rollen 4 zum Fahren ausgerüstet ist. Die eigentliche Zelle als
Obergestell wird von den beiden Seitenwänden 5, der Kopf- und Fußwand 6, 7 sowie
dem Deckel 8 gebildet, welche Wände zum Teil unter sich, zum Teil mit der Tragbahre
mittels Scharniere 9 o. dgl. Mittel so zusammengelenkt sind, daß sie, wie aus Abb. 2
zu ersehen, durch aufeinanderfolgendes Umklappen derart in die Ebene der Tragbahre 1
umgelegt werden können, daß die Zelle einer-
seits beim Nichtgebrauch nur wenig Platz beansprucht und daß sie anderseits bequem ver- ι
sandt werden kann. Diese Zusammenlenkung erlaubt es aber auch, die Zellenwände derart
hochzustellen, daß sie beim Entkleiden des Badenden einen sicheren Schutz gegen Sicht
bieten (Abb. 4). Beim Gebrauch der Zelle nehmen diese Wände die aus Abb. 3 ersichtliche
Lage ein, in welcher sie einen nach unten sich verjüngenden Trapezraum bilden. Die Zellenwände selbst bestehen für die
Fußwand 7, den Deckel 8, die beiden Kopfenden 5' der Seitenwände 5 und das Kopfende
10' des Bodens bzw. der Tragbahrenflächen 10 aus licht- und luftdurchlässigem,
für die beiden Seitenwände 5 mit Ausnahme ' eier besagten Kopfenden 5' aus nur luftdurchlässigem,
aber undurchsichtigem und für die ; Kopf wand 6 aus sowohl licht- als auch luft- '·
undurchlässigem Material, derart, daß die ' Sonnenbestrahlung des Badenden in der
Hauptsache von der Deckel- und der Fußseite , aus und die Luftzirkulation von unten und j
seitlich des Kopfendes gegen den Deckel hin j
geschehen kann. Hierbei dienen einmal Klap- ; - pen 11 für die beiden Endflächen 5' der Sei- I
tenwände 5 und das verstellbare Kopfgestell , mit Bezug auf die licht- und luftdurchlässige
Bodenfläche 10' zum jeweiligen Regeln der :
Luftzirkulation durch entsprechendes Vergrößern oder Verkleinern der Lufteinlaßflächen
und anderseits eine Deckelklappe 12 ! am Kopfende sowie eine Fußklappe 13 am ■
Fußende zum Regulieren der Bestrahlungsflächen. Die Kopfklappe 12 besteht aus einem
licht- und luftundurchlässigen Stoft, während die drei andern Klappen vorteilhaft aus undurchsichtigem,
aber doch leicht durchlässigem und luftundurchlässigem Stoff bestehen zum Regulieren der Luftzirkulation und zur Vermeidung
des Einblicks von außen. Das Verstellen dieser Klappen kann durchweg von dem Zelleninnern aus geschehen, da sich dieselben
nach außen, sei es infolge der Trapezform der Zelle oder sei es infolge einseitiger
Anlenkung am Zellenboden, öffnen lassen und durch Betätigen von Schnurzügen o. dgl.
in jeder beliebigen Lage festgelegt werden können. Abweichend hiervon ist nur die Ver- ,
stellung der Deckelklappe 12, die durch Druck von unten geöffnet und durch Nachfallen in- ■
folge ihres eigenen Gewichts geschlossen > wird. An Stelle dieser Klappen können selbst- '
verständlich auch sonst geeignete Mittel, wie '
z. B. unter Federwirkung stehende Rollvor- :
hänge, treten, die auch wieder von dem Zellen— I innern aus bedient werden können. Am i
Deckel 8 der Zelle befindet sich außer der Kopf klappe 12 ein Vorhang 17, welcher den
von der Klappe 12 nicht verschließbaren Teil des Deckels nach Belieben vom Kopfende
her abschließen kann, so daß die Bestrahlungsfläche des Deckels beliebig verkleinert
und somit Teilbestrahlung des Körpers ermöglicht werden kann. Für das Lager 10
kommt zweckmäßig-eine Segeltuchbespannung zur Anwendung, und dasselbe trifft auch für
das verstellbare Kopf gestell 14 zu. Letzteres besteht aus einem dreiseitigen trapezförmigen
Rahmen mit offener Trapezbasis und ist beiderseits an den Längsleisten der Tragbahre
ι derart angelenkt, daß seine Schlußkante 14 die Befestigungsleiste 15 für die
Lagerbespannung 10 etwas übergreift. Hierdurch wird ein elastischer Übergang aus der
flachen Lager- in die schräge Kopfebene gewährleistet. Die Trapezform des Kopfgestells
hat zum Zweck, seitliche Durchlaßöffnungen für die durch das untere Luftdurchlaßfeld 10
eintretende Luft zu belassen. Die Verstellung des Kopfgestelles geschieht zweckmäßig durch
einen Kreissegmentbügel 16, der durch Scharniere an dem Kopfgestell befestigt ist und
der durch Hakeneingriff o. dgl. in jeder beliebigen Höhenlage festgelegt werden kann.
Für den Gebrauch wird diese Zelle so aufgestellt, daß der Eintritt der Sonnenstrahlen
durch die Decke 8 und das Fußende 7 erfolgt. Es liegt nun dem Badenden selbst ob, durch
entsprechendes Verstellen der verschiedenen Klappen bzw. sonstigen Regulierungseinrichtungen
sowohl für die gewünschte Größe der Bestrahlungsfläche als auch für die nötige Beeinflussung der Luftzirkulation zu sorgen.
Beim Nichtgebrauch wird die Zelle, wie aus Abb. 2 zu ersehen, zusammengelegt und
unter geringem Platzverbrauch an geeigneter Stelle untergebracht.
Claims (1)
- Patentanspruch: 1ogFahrbare und zerlegbare Sonnenbadezelle mit Einrichtungen für den ungehinderten, gegebenenfalls einstellbaren Zutritt der Luft und des Sonnenlichtes und einer verstellbaren Kopfstütze, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände und der Deckel unter sich und mit dem Untergestell zusammengelenkt sind, und daß der Querschnitt der Zelle in Gcbrauchsstellung ein Trapez ist, dessen längere Parallelseite oben liegt, und daß die Kopfstütze ein Trapez bildet, dessen kurze Parallelseite oben liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM88033D DE439617C (de) | Fahrbare und zerlegbare Sonnenbadezelle | ||
| FR591175D FR591175A (fr) | 1924-12-16 | Cellule transportable pour bains d'air et de soleil | |
| FR32082D FR32082E (fr) | 1926-04-26 | Cellule transportable pour bains d'air et de soleil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM88033D DE439617C (de) | Fahrbare und zerlegbare Sonnenbadezelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE439617C true DE439617C (de) | 1927-01-26 |
Family
ID=7320914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM88033D Expired DE439617C (de) | Fahrbare und zerlegbare Sonnenbadezelle |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (2) | FR591175A (de) |
Families Citing this family (6)
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| US3461878A (en) * | 1965-11-18 | 1969-08-19 | Nancy L Southard | Sun chair |
| US4161180A (en) * | 1977-06-27 | 1979-07-17 | Tiger Howard L | Suntrap solar radiation collector |
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| US4508120A (en) * | 1982-09-15 | 1985-04-02 | Hammond Steve A | Suntan booth |
| US4739763A (en) * | 1986-08-11 | 1988-04-26 | Parsell Ivan L | Solar heated sauna |
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0
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-
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-
1926
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Also Published As
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