DE439384C - Strammer fuer Schneeschuhbindungen u. dgl. - Google Patents

Strammer fuer Schneeschuhbindungen u. dgl.

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DE439384C
DE439384C DER63613D DER0063613D DE439384C DE 439384 C DE439384 C DE 439384C DE R63613 D DER63613 D DE R63613D DE R0063613 D DER0063613 D DE R0063613D DE 439384 C DE439384 C DE 439384C
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bracket
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joint
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tensioning lever
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/24Tighteners for ski bindings
    • A63C9/245Tighteners for ski bindings forming part of a cable binding

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  • Buckles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. JANUAR 1927
REICHS PATENTA MT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77b GRUPPE
Adolf Retter in Stuttgart.
Strammer für Schneeschuhbindungen u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1924 ab.
Die Erfindung betrifft einen Strammer für Schneeschuhbindungen, der sich dadurch auszeichnet, daß der in bekannter Weise zwischen zwei Zugbügeln eingeschaltete Spännhebel hinter seinem Drehpunkt winkelförmig zu einer Sperrnase abgekröpft ist und in Sperrlage zwischen den Seitenwangen des einen Bügels festgeklemmt wird. .Es ist zwar bekannt, den Spannhebel in der Sperrlage
ao mittels federnder Backen festzuhalten, die an einer Grundplatte befestigt sind, gegen welche der Spannhebel in Verschlußlage herangeklappt wird. Diese Backen s;nd aber nur einseitig befestigt und biegen sich daher bei längerem Gebrauch auseinander, so daß sie keine Klemmwirkung mehr hervorbringen können. Die Festklemmung des Spannhebels durch die Seitenwangen der einen geschlossenen Rahmen bildenden Bügel hat den Vorteil, daß eine dauernde Verbiegung schon in- ao folge der an beiden Bügelenden angreifenden Zugkräfte nicht erfolgen kann, welche die Klemmwirkung der Bügelwangen noch erhöhen. Hinsichtlich der Befestigung der Fersenriemen mittels Schnallen an den Bügelenden ist die Verbesserung getroffen, daß die Endquerstege der Bügel gleichzeitig die Achsen für den Dorn der Riemenschnallen bilden, so daß eine Verkürzung des Strammers und größere Gelenkigkeit erzielt wird.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in drei beispielsweisen Ausführungsformen.
Abb. ι und 2 zeigen den Strammer der ersten Ausführungsform in Seitenansicht geöffnet und geschlossen.
Abb. 3 ist eine Draufsicht des geschlos
senen Strammers.
COPY

Claims (4)

Abb. 4 und 5 sind Seitenansichten einer zweiten Ausfuhrungsform des Strammers, ebenfalls in geöffnetem und geschlossenem Zustand. Abb. 6 ist eine Seitenansicht des vollkommen geöffneten Strammers und Abb. 7 eine Stirnansicht des geschlossenen Strammers. Abb. 8, 9 und 10 sind wieder Seitenansichten einer dritten Ausführung bei geöffnetem, geschlossenem und' ganz ausgezogenem Strammer. Der Strammer besteht in üblicher Weise aus einem Spannhebel a, an dem die Bügel b und c so angelenkt sind, daß sie einander in der Verschlußlage überkreuzen. Als Verbindung dienen die inneren Endquerstege ei der Bügel l· und c, welche durch ösen des Spannhebels α hindurchgeführt sind. Die äußeren Enden der Bügel h und c bilden ösen, welche die Dornachsen von Schnallen e zur Aufnahme der Fersenriemen umfassen, so daß diese gelenkig mit den Bügeln verbunden si"d und die Dornachsen der Schnallen gleichzeitig den äußeren Endquersteg der Bügel bilden. Bei der Ausführungsform nach den Abb. r bis 3 besteht der Spannhebel α aus einem einzigen starren Stück, dessen Drehpunkt durch den Quersteg d des Bügels c gebildet wird, während der Bügel δ mit dem Quersteg d in einiger Entfernung von diesem Drehpunkt angelenkt ist. Ein Fingergriff f bildet das freie Ende des Spannhebels, der nahe seinem j Drehpunkt winkelförmig abgebogen ist, so j daß eine Sperrnase g entsteht, welche dem j Absatz zugekehrt ist und den Spannhebel am unbeabsichtigten öffnen verhindert. Bei der Ausführungsform nach den Abb. 4 bis 7 ist der Spannhebel α zweiteilig gemacht, d. h. er besteht aus dem Griff f und dem Gelenk h, welches genau wie der Spannhebelarm ausgestaltet ist, an dem bei der ersten Ausführung der Bügel c angreift. Um den Strammer aus der in Abb. 6 dargestellten Lage über Abb. 4 in* die Verschlußlage (Abb. 5) bringen zu können, ist an dem Griff f eine nach hinten stehende Nase i angebracht, welche eine entsprechende Abbiegung k des Gelenks Ii hintergreift, wenn der Griff f bei der Darstellung in Abb. 4 im Uhr- ' zeigersinn gedreht wird. Ist dies geschehen, \ so wird der Griff f, welcher z. B. U-förmigen Querschnitt hat, hereingeklappt, wie Abb. 5 zeigt, wobei er sich am Bügel c mit seinen Seitenwangen festklemmt. Die Abb. 8 bis 10 zeigen eine dritte Ausführung, 'bei welcher der Bügel b an dem Griff f selbst angreift, während der Angriffspunkt des Gelenks h weiter innen liegt. Hier ist die Mitnehmernase i auf der Innenscite des Griffes / angeordnet und besteht aus einer Feder i mit Abflachung, die sich wieder gegen die Abflachung k des Gelenks h legt. Wenn der Griff f zugeklappt wird, so gleitet die Feder i über der Rundung, mit welcher das Gelenk h eine besondere Querachse I lose drehbar umgreift, so daß die Klappe f wieder selbsttätig festgestellt ist und eine weitere Spannung bewirkt. PATIiNTANSl5RUCHE:
1. Strammer für Schneeschuhbindungen u. dgl., bestehend aus zwei mit den Enden der Fersenriemen durch gelenkige Schnallen verbundenen Bügeln und einem mit beiden Bügeln verbundenen Spannhebel, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannhebel (α) hinter seinem Drehpunkt am einen Bügel (c) winkelförmig zu einer Sperrnase (g) _ abgekröpft ist und an den Seitenwangen des einen der beiden einander in bekannter Weise in Verschlußlage überkreuzenden Bügel (b, c) festgeklemmt wird, deren Endquerstege die Achsen für den Dorn der Riemenschnallen (e) bilden.
2. Schneeschuhbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannhebel (α) am Angriffspunkt des Zugbügels (Z?) in zwei gelenkig miteinander verbundene Teile, Griff (f) und Gelenk (h), unterteilt ist, die je für sich lose drehbar auf den Bügelstegen (d) gelagert sind und wobei der Griffteil (/) mit einer Nase (i) den Gelenkteil (Ii) hinter greift.
3. Schneeschuhbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (/) als Feststellklappe ausgebildet ist, die U-förmigen Querschnitt hat und sich mit ihren beiden Seitenwangen in' Verschlußlage an den Bügelwangen selbsttätig festklemmt.
4. Schneeschuhbindung nach Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, ioj daß der eine Bügel· (b) am Griffteil (/) und der andere Bügel (c) am Gelenk (/;·) des geteilten Spannhebels angreift, \vobei das Gelenk (Λ) am Griff (/) seinen besonderen Verbindungspunkt (Z) hat. nc
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER63613D 1924-09-27 1924-09-27 Strammer fuer Schneeschuhbindungen u. dgl. Expired DE439384C (de)

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