DE439010C - Vorrichtung zum Spalten von Mineraloelen - Google Patents

Vorrichtung zum Spalten von Mineraloelen

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DE439010C
DE439010C DEW62709D DEW0062709D DE439010C DE 439010 C DE439010 C DE 439010C DE W62709 D DEW62709 D DE W62709D DE W0062709 D DEW0062709 D DE W0062709D DE 439010 C DE439010 C DE 439010C
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    • C10G11/00Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G11/02Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils characterised by the catalyst used
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Description

  • Vorrichtung zum Spalten von Wlineralölen. Verfahren und Vorrichtungen zum Spalten hochsiedender Kohlenwasserstoffe in leichtsiedende durch thermische Behandlung unter atmosphärischem oder Überdruck sind in großer Zahl bekannt. Die ersteren leiden insgesamt daran, daß bei ihnen zuviel Gas gebildet wird, das zwar an sich verwertbar ist, aber die Ausbeuten an leichtsiedenden Ölen verringert. Auch die gleiche Behandlung unter Benutzung von Katalysatoren ändert daran nichts. Es ist ja nachgewiesen worden, daß bei der thermischen Behandlung unter atmosphärischem Druck die Spaltung des Moleküls an den Enden der Kohlenstoffkette vor sich geht und daß demzufolge dabei einerseits kleine Spaltstücke, die bei gewöhnlicher Temperatur gasförmig sind, andererseits höher molekulare Spaltstücke (hochsiedende öle) entstehen. Von den Zersetzungsverfahren, die mit Überdruck arbeiten, verwenden -einige so hohe Drücke, daß sie eine ganz besonders widerstandsfähige -Apparatur erfordern und deshalb für die großtechnische Ausführung wenig in Frage kommen. Bei Anwendung mittlerer Drücke ZD ist die Ausbeute an leichtsiedenden Kohlen-,vasserstoffen verhältnismäßig sehr gering, wenn nicht gleichzeitig überhitzung der Dämpfe stattfindet. Auch bei diesen Verfahren ist die Wirkung mit Hilfe von Katalysatoren verstärkt worden, beispielsweise dadurch, daß die Druckdestillation in Gegenwart von katalytisch wirkenden Flächen von großer Ausdehnung vorgenommen wurde.
  • Obgleich bei vielen dieser Verfahren kein Gewicht darauf gelegt wird, ob der Katalysator sich in oder oberhalb der Flüssigkeit befindet, so ist es doch wohlbekannt, daß die Spaltkatalysatoren dann besonders gut wirken, wenn nur die Dämpfe der zu spaltenden Öle unter Druck mit ihnen in innige Berührung kommen. Dies ist zwanglos dadurch zu erklären, daß das Verhältnis der ölkonzentration zur katalysierenden Oberfläche bei Flüssigkeiten zu groß ist, als daß der Katalysator bei der kurzen Berührungsdauer, wie sie bei einer Zersetzungsdestillation eintritt, intensiv wirken könnte.
  • Die im folgenden beschriebene Vorrichtung für eine Druckdestillation in Verbindung mit der überhitzung der Dämpfe an einer katalytisch wirkenden Oberfläche bringt eine grundsätzliche Lösung der Aufgabe, nur die Dämpfe, nicht aber die Flüssigkeit mit der katalysierenden Oberfläche in Berührung zu bringen. Wie die Berührung der flüssigen Kohlenwasserstoffe mieden wird, das ist mit der dem Gegenstand Katalysator der ver- Erfindung und in einer beispielsweisen Ausführung aus der Zeichnung ersichtlich.
  • Auf einen Autoklaven von beliebiger Form A ist ein Zersetzungsaufsatz B aufgedichtet, der seinerseits einen Rückflußkühler mit einem Reduzierventil trägt. Der Zersetzungsaufsatz wird - beispielsweise mittels elektrischer Widerstandsheizung - auf die für jedes öl zu ermittelnde Spalttemperatur erwärmt. Der Spaltkatalysator J befindet sich in dem Zersetzungsaufsatz in einem durch konzentrische Zylinder gebildeten Rin-raum. Das Kühlrohr H mündet mit seinem unteren durchlochten Ende in den lichten Raum innerhalb des inneren Zylinders.
  • Die Wirkung der geschilderten Vorrichtung ist ohne weiteres zu verstehen. Das im Autoklaven siedende schwerflüchtige 01 sendet seine Dämpfe in den Aufsatz, wo sie durch den Katalysator treten, durch die Löcher in das Kührohr gelangen und daselbst teilweise verdichtet werden. Das Kondensat läuft, ohne den Katalysator zu benetzen, unmittelbar in den Autoklaven zurück. Wenn die zur Spaltung notwendige Temperatur im Aufsatz und der notwendige Druck im System erreicht sind, wird das Reduzierventil so weit geöffnet, daß der Enddruck die für jedes Öl ebenfalls vorher ermittelte Höhe nicht unterschreitet. Die aus dem Reduzierventil austretenden Dämpfe werden kondensiert und das nicht verdichtete Gas aufgefangen. Die Rückstände im Autoklaven werden periodisch oder dauernd abgezogen, frisches Öl ebenso in den Autoklaven hineingedrückt, wodurch das Verfahren zu einem kontinuierlichen gestaltet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Vorrichtung zur Umwandlung von Mineralölen und ähnlichen, vorwiegend aus Paraffinkohlenwasserstoffen bestehenden hochsiedenden ölen in leichtsiedende Benzine oder benzinartige Stoffe durch Druckdestillation in Gegenwart im Dampfraum befindlicher Katalysatoren unter Rücklauf der höher siedenden Kondensate in den Verdampfer und Vermeidung der Berührung des Rücklaufs mit dem Katalysator, dadurch gekennzeichnet, daß letzterer sich in einem ringförmigen, durch konzentrische Zylinder gebildeten Raum in einem auf einen Autoklaven aufgedichteten Zersetzungsaufsatz befindet.
DEW62709D 1922-12-12 1922-12-12 Vorrichtung zum Spalten von Mineraloelen Expired DE439010C (de)

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