DE438281C - Pressluftzugmaschine fuer Bergwerke - Google Patents

Pressluftzugmaschine fuer Bergwerke

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DE438281C
DE438281C DEB113269D DEB0113269D DE438281C DE 438281 C DE438281 C DE 438281C DE B113269 D DEB113269 D DE B113269D DE B0113269 D DEB0113269 D DE B0113269D DE 438281 C DE438281 C DE 438281C
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air tractor
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DEB113269D
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ERNST OTTO BAUM
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C7/00Other locomotives or motor railcars characterised by the type of motive power plant used; Locomotives or motor railcars with two or more different kinds or types of motive power
    • B61C7/02Locomotives or motor railcars with pneumatic accumulators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 15. DEZEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 438281 — KLASSE 20 b GRUPPE 6
(B 11326g Hj'20b)
Ernst Otto Baum in Jungenthal b. Kirchen, Sieg. Preßluftzugmaschine für Bergwerke.
Zusatz zum Patent 425921.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1924 ab. Das Hauptpatent hat angefangen am 11. August 1923.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der Preßluftzugmaschine nach Patent 425921. Der Zweck dieser Erfindung ist, die Transportfähigkeit der Einzelteile der Maschine zu erleichtern bzw. uberhaivpt zu ermöglichen
als auch denselben ein möglichst großes Ausmaß für die günstige "Unterbringung des Motors, der Preßluftbehälter und des Führerstandes zu geben, wobei aber diese Teile doch dem Querschnitt der Stapelschächte, Bremsberge und
Strecken angepaßt bleiben. Diese neue Preßluftzugmaschine ist nun im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die durch senkrechte Querteilung gemäß dem Hauptpatente geschaffenen Einzelteile in bezug auf Länge und Gewicht sich einem beladenen Förderwagen anpassen und für sich verfahrbare Aggregate ohne Verlust der Zweiachsigkeit der Gesamtmaschine bilden.
to Erst durch diese Verbesserung wird die Preßluftzugmaschine des Hauptpatentes für die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten im Grubenbetriebe unter Tage geeignet. Die bisherigen Versuche, solche kleinen zerlegbaren Zugmaschinen während der Betriebszeit oder in der Zeit zwischen zwei Schächten schnell von einer Arbeitsstelle zur anderen zu bringen, um sie dadurch besser ausnutzen zu können, scheiterten hauptsächlich deswegen, weil der Transport durch den Stapel wegen seines geringen Querschnittes und der ungenügenden Raumverhältnisse der Förderschale, ferner auch wegen der beschränkten Aufzugkraft der Fördermaschine im Stapel fast unmöglich war. Meist war der Stapelhaspel nicht stark genug, die an Gewicht sehr ungleichmäßigen Einzelteile hochzuziehen, oder die Förderschale war für den größeren Teil, welcher die Preßluftbehälter trug, zu klein. Von der Überlegung ausgehend, daß der Stapelhaspel immer stark genug ist, einen Steinwagen hochzuziehen, und die Ausmaße der Förderschale dafür immer genügen, daß ein Förderwagen aufgesetzt werden kann, wurde nun die Grubenlokomotive gemäß der Erfindung aus mehreren geschlossenen Teilen durch einfache und schnell zu bedienende Kupplungen zusammengesetzt, wobei das Gewicht und die Außenmaße der Einzelteile das Gewicht eines beladenen Steinwagens und die Ausmaße des normalen Förderwagens nicht übersteigen. Um die Bewegungsmöglichkeit auf den Grubengleisen nicht herabzusetzen, wurde hierbei die Anzahl der Radsätze nicht vermehrt. Dagegen erhält aber jedes Einzelteil noch Hilfsradsätze, die bei der geschlossenen Maschine außer Eingriff zu bringen sind und bei der Zerlegung in Einzelteile die Möglichkeit eines selbständigen Verfahrens auf den Fördergleisen oder auf der Streckensohle ermöglichen.
In der Zeichnung sind zwei teilweise geschnittene Darstellungen der Grubenlokomotive nach der Erfindung in Abb. 1 als geschlossenes Ganzes und in Abb. 2 in zwei Teile zerlegt als Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Maschine besteht aus zwei Teilen α und b, von denen jeder einen Radsatz c aufweist und der eine die Behälter d für die hochgespannte Preßluft und der andere den Motor e und den Führersitz f enthält. Die beiden Teile greifen überlappt ineinander und werden durch geeignete Schnellverbinder g zusammengehalten. Jedes Eintelteil weist noch einen Hilfsradsatz h -auf, der bei der betriebsfertigen Maschine, wie in Abb. 1 dargestellt, hochgeklappt ist und zur Beibehaltung einer leichten Bewegj lichkeit der Maschine auf den Fördergleisen mit den Schienen außer Eingriff steht. Bei oder nach der Zerlegung in Einzelteile durch Lösung der Schnellverbinder g werden die Hilfsradsätze h heruntergeklappt und in geeigneter Weise durch Festlegen der Schwenkhebel i in ihrer Lage festgehalten. Jedes Teil ist hiermit für sich verfahrbar und hält sich hinsichtlich Gewicht und Außenmaße innerhalb der Grenzen eines beladenen Steinwagens. Hierbei kann der den Führersitz und den Motor enthaltende Teil als Schlepper für den Behälterwagen benutzt werden, wenn man die Teile lose kuppelt und eine nachgiebige Leitung für den Betriebsstoff vom Behälterwagen zum Führerwagen herüberlegt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Preßluftzugmaschine für Bergwerke nach Patent 425921, die durch senkrechte Querteilung in Einzelteile zerlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die leicht zu verbindenden Einzelteile in bezug auf Länge und Gewicht einem beladenen Förderwagen go sich anpassen und für sich verfahrbare Aggregate ohne Verlust der Zweiachsigkeit der Gesamtmaschine bilden.
2. Preßluftzugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit je einem Radsatze das zweiachsige Gesamtaggregat bildenden Einzelteile jeder für sich durch in bekannter Weise einschwenkbare Hilfsradsätze verfahrbar ausgebildet sind. '
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEB113269D 1924-03-13 1924-03-13 Pressluftzugmaschine fuer Bergwerke Expired DE438281C (de)

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