DE438136C - Eisenbahnpostwagen - Google Patents

Eisenbahnpostwagen

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DE438136C
DE438136C DEE33575D DEE0033575D DE438136C DE 438136 C DE438136 C DE 438136C DE E33575 D DEE33575 D DE E33575D DE E0033575 D DEE0033575 D DE E0033575D DE 438136 C DE438136 C DE 438136C
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DE
Germany
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DEE33575D
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Zypen & Charlier V D GmbH
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Zypen & Charlier V D GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D37/00Other furniture or furnishings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

Ei=enbahnper^oiieiivvagen, deren. Kasten aus mehreren, beispielsweise aus zwei, voneinander trennbaren Teilen besteht, deren einander zugekehrte Enden zwecks Ersparung von Achsen bzw. zur Erreichung eines leichten Laufes kurzgekuppelt auf einem gemeinsamen Drehgestell abgestützt sind (sogenannte Gelenkwagen), sind im Eisenbahnwagenbau bereits bekannt.
ίο Die Erfindung bezieht sich auf die Anordnung bzw. Gestaltung eines Eisenbahnpostwagens, durch welche der Postbetrieb in Eisenbahnzügen wesentlich erleichtert und zweckmäßiger gestaltet wird. Von besonderem Vorteil sind Postwagen nach vorliegender Erfindung für auf verkehrsreichen Strecken fahrende Eisenbahnzüge, wo eine schnelle Bearbeitung der in großen Mengen zu befördernden Postsendungen erforderlich ist, die je-
ao doch dem zur Verfügung stehenden Personal bei vollbelastetem Wagen infolge mangelnder Bewegungsfreiheit, fehlender Übersicht, dauernder Störungen durch das Ein- und Aus laden u.dgl. nicht immer möglich ist. Es kommt auf verkehrsreichen Strecken sehr häufig vor, daß zur Beförderung bereitliegende Post infolge von Mangel an Wagenraum auf mehrere Züge verteilt werden muß und daß das in einem Zuge mit der Bearbeitung der Postsendungen betraute Personal nicht immer in der La,ge ist, die dem Postwagen aufgegebenen Sendungen rechtzeitig an ihren Bestimmungsort abzusetzen, was ein verspätetes Eintreffen der einen oder anderen Postsendung zur Folge hai.
Derartige Übelstände sollen durch vorliegende Erfindung ohne verhältnismäßige Mehraufbietung von Personal vermieden werden, da Postwagen der vorliegenden Art, ganz abgesehen von in ausreichendem Maße zur Verfügung stehendem Wagenraum, infolge ihrer eigenartigen Anordnung bzw. Gestaltung vor allem eine vorteilhaftere bzw. schnellere Bearbeitung der mitgeführten Postsendungen gestatten.
Die Erfindung besteht in der Anordnung
von drei, in an sich bekannter- Weise miteinander verbundenen Wageaiteilen zu einem Gesamtwagen, dergestalt, daß der mittlere Teil zum Verladen und zum Verteilen der Postsachen nach den beiden Endteilen dient, so daß in letzteren die Bearbeitung und gegebenenfalls auch das Entladen der mitgeführten Post ungestört vorgenommen werden kanin, wobei die einzelnen Wagenteile durch eine ίο Schienen- oder Seilbahn miteinander in Verbindung stehen können. ■ Der Erfindungsgedanke ist auf der Zeich- : liung in einem Ausfüturungsbeispiel verwirk- ; licht. Abb. ι zeigt den Postwagen in einer j Seitenansicht und Abb. 2 im Grundriß. i Der Postwagen besteht aus drei Teilen a\ \ b und c, deren einander zugekehrte Enden, \ auf Drehgestellen, Lenkachsem o. dgl. ruhend, j in bekannter Weise durch als Drehzapfen aus- j ao gebildete Kurzkupplungen gelenkig miteinander verbunden sind. Nach dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind die. drei Wagenteile derart gestaltet und angeordnet, daß der mittlere Teil α lediglich zum Verladen, vornehmlich zum Einladen der Postsendungen und zum Verteilen derselben nach den beiden Endwagenteilen b und c dient, welch letztere als die eigentlichen Arbeitsräume für die Bearbeitung der Postsendungen in Frage kommen, von welchen aus gegebenenfalls auch die Entladung durch die Türen rf vorgenommen werden kann. Der mittlere Teil« kann seinem Zweck entsprechend mit den Aussacktischen, den Beuteisp annvorrichtungen und mit leeren Räumen zum Anstellen gefüllter Postsäcke o. dgl. versehen werden, welch letztere bei der auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsform beispielsweise in den Ecken seitlich der Türen e 4.0 vorgesehen sind. In den beiden Endwagenteilen, b und c des Wagens können, wie beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt, die Brieffächer. Wertschränke, Zeitungs- und Paketkästen u. dgl. vorgesehen werden. Da die Wagenteile a, b und c auf kurze Entfernung unmittelbar mit ihrem Drehzapfen aneinandergekuppelt sind, können die durch je einen Balgg· o. dgl. abgedichteten Übergänge ziemlich groß gehalten werden, so daß der ganze Innenraum des Gesamtwagens von einem Ende zum andern bequem zu übersehen ist. Die Beförderung der Postsäcke u. dgl. von dem mittleren Teil« nach den Endteilen b und c, oder umgekehrt, kann mittels einer Schienen- | oder Seilbahn / erfolgen. | Auf Grund der dargestellten und beschrie- : benen Gestaltung und Anordnung der Wa-[ genteile a, b und c zu einem Gesamtwagen wird dem in den Arbeitsräumen b und c beschäftigten Personal eine ungestörte und somit auch eine schnellere Bearbeitung der Postsendungen ermöglicht und kann auch das Ein- und Ausladen der letzterem schneller und ohne Behinderung vor sich gehen, was bei der kurzen Aufenthaltszeit eines Zuges auf einer Haltestelle, besonders wenn Verspätungen aufzuholen sind, ebenfalls von großem Vorteil ist. Der Wagen kann so ausgeführt werden, daß er die ungefähren Raum- und Lastverhältnisse von drei vierachsigen D-Zug-Postwagen in sich vereint, wobei er aber infolge geringerer Achsenzahl einen leichteren Lauf besitzt.
Besonders vorteilhaft ist vorliegender Postwagen für den Transitverkehr und für verkehrsneiche Strecken. Die früher auf mehrere Züge zu verteilenden Postsendungen können mittels dieses Wagens mit einem Zug befördert werden, so daß eine Verzögerung in der Beförderung vermieden wird. Da in den zur Bearbeitung der Postsendungen dienenden Wagenteilen durch vorliegende Anordnung ein ungestörtes und somit auch schnelleres Bearbeiten der Postsendungen möglich ist, kann, es nicht so leicht wie bisher vorkommen, daß Postsendungen über ihren Bestimmungsort hinaus befördert werden, von wo sie wieder zurückbefördert werden müssen.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise die innere Ausgestaltung der Endwagenteile b 9ό und c für den gemischten Postbetrieb ein und dieselbe. Diese kann selbstverständlich auch verschieden sein; so kann z. B. der eine Endwagentedl nur für Briefsendungen und der andere für Paketsendungen eingerichtet oder auch ein Endwagenteil als Wagen für den gemischten Betrieb und der andere als Gepäckwagen ο. dgl. benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Eisenbahnpostwagien, dadurch gekennzeichnet, daß drei Wagenteile in an sich bekannter Weise zu einem Gesamtwagen dergestalt miteinander verbunden werden, daß der mittlere Teil zum Verladen und zum Verteilen der Postsendungen nach den beiden Enidteilen dient, so daß in letzterem die Bearbeitung und giegebenenfalls auch das Entladen der mitgeführten Post ungestört vorgenommen werden kann, wobei die einzelnen Warenteile durch eine Schienenoder Seilbahn miteinander in Verbindung stehen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEE33575D 1926-01-17 1926-01-17 Eisenbahnpostwagen Expired DE438136C (de)

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DEE33575D DE438136C (de) 1926-01-17 1926-01-17 Eisenbahnpostwagen

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DE438136C true DE438136C (de) 1926-12-14

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