DE437362C - Scheinwerferanordnung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Scheinwerferanordnung fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE437362C DE437362C DEN24665D DEN0024665D DE437362C DE 437362 C DE437362 C DE 437362C DE N24665 D DEN24665 D DE N24665D DE N0024665 D DEN0024665 D DE N0024665D DE 437362 C DE437362 C DE 437362C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/02—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
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- B60Q1/08—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically
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Description
- Scheinwerferanordnung für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf eine Scheinwerferanordnung für Kraftfahrzeuge,, welche aus zwei mit der Lenkvorrichtung des Fahizeuges kuppelbaren, sich selbsttätig in die Fahrtrichtung einstellbaren Scheinwerfern besteht, die gleichzeitig durch ein von Hand beeinflußtes Zugorgan vom Führersitz aus in senkrechter Ebene ausgeschwungen werden können. Hierbei ist die eine der senkrechten Tragspindeln der Scheinwerfer von einer in achsialer Richtung verschiebbaren Kuppelhülse lose umgeben. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Kuppelhülse mit der Lenkvorrichtung des Fahrzeuges zwangläufig verbunden ist und mit eitlem an der Tragspindel für den Scheinwerfer festsitzenden Kuppelstift zusammenarbeitet.
- In den Zeichnungen zeigt Abb. i eine Seitenansicht des vorderen Teils eines Kraftfahrzeuges mit den Verstellvorrichtungen für die Scheinwerfer.
- Abb. 2 ist eine Draufsicht hierzu.
- Abb. 3 stellt die Vorderansicht einer Ausführungsform der Erfindung in vergriißertem :VIaBstabe dar. Abb.4 ist eine Seitenansicht der Abb.3 mit teilweisem Schnitt.
- Abb.5 veranschaulicht die teilweise Allsicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
- Abb. 6 zeigt dieselbe Ausführungsform in Seitenansicht, teilweise geschnitten.
- Abb. ; zeigt die Seitenansicht einer Vorrichtung zum Verschwenken der Scheinwerfer in senkrechter Ebene.
- Die vorderen Scheinwerfer g werden von Spindeln io getragen. Diese sind in Hülsen i i geführt, welche fest am Wagenrahmen i angebracht und durch eine wagerechte Stange 12 miteinander verbunden sind.
- In der Ausführungsform nach Abb. 3 und .4 ist jede der Tragspindeln io all ihrem unteren Ende voll einer Kuppelhülse 13 lose umgeben, welche drehbar in einem Ringe 14. ruht. Dieser Ring wird mittels eines Fingers 15 in einem am Rahmen i befestigten Halter 16 geführt. Die Spindel io kann sich also in der Hülse 13 und diese sich in dem festen Ring i4. drehen. Die Hülse 13 trägt einen Arm i7. an den mittels eines Bolzens 18 eine Stange i9 greift. Das hintere Ende dieser Stange ist durch Zwischenglieder beliebiger Art mit dem Lenkrad 6 des Wagens so verbunden, daß beim Drehen des Lenkrades in die eine oder andere Richtung die Kuppelhülse 13 im gleichen Sinne wie die vorderen Wagenräder und in entsprechendem Grade gedreht wird.
- Die Spindeln io der vorderen Scheinwerfer sind durch eine Zugstange 22 gekuppelt, derart, daß eine' durch das Lenkrad verursachte Drehung des linken Scheinwerfers sich auf den rechten Scheinwerfer überträgt.
- Der Halter 16 bildet das Ende einer flachen, am Rahmen i befestigten Feder 24 (Abb. 4). Der Finger 15 des Ringes 14 greift mit Spiel in einen Längsschlitz 25 dieses Halters 16 ein. Der Halter trägt einen Arm 26, dessen vorderes, abgebogenes und gabelförmiges Ende 2; in der Ruhelage einen in der Spindel io eingesetzten Kuppelstift 28 umgreift. An den Halter 16 greift ein Zugorgan 30, das zum Apparatebrett 31 geführt und mit einem Handgriff 32 versehen ist, so daß der Führer durch Ziehen am Seil den Halter 16 aus seiner in Abb. 3 und 4 gezeigten Ruhelage anheben kann.
- Die Hülse 13 weist einen senkrechten Schlitz 33 auf, in welchen der Kuppelstift 28 eintritt, sobald die die Spindel io lose umgebende Hülse 13 beim Anheben des Halters 16 durch das Seil 30 mit emporgehoben wird. In dieser hochgehobenen Stellung des Halters 16 ist der Kuppelstift 28 von der Gabel 26, 27 freigekommen, so daß der Schlitz 33 der Hülse 13 nunmehr den Stift 28 umgreifen und dadurch die Hülse mit der Schein-#verfertragspindel io kuppeln kann.
- Die Einrichtung wirkt wie folgt.
- Das Zugorgan 30 ist für gewöhnlich ungespannt, und der Halter 16 wird durch die Spannung der Feder 24 in seiner Ruhestellung (Abb. 3, .a.) gehalten. Da in dieser Stellung der Stift 28 durch die Gabel 26, 27 umgriffen, von dem Schlitz 33 der Hülse 13 jedoch frei ist, so werden auch die zwei Scheinwerfer 9 in ihrer normalen Vorwärtsstellung gehalten, und die Drehungen des Lenkrades 6, durch die Zwischenglieder und durch die Stange 19 sowie den Arm 17 auf die Hülse 13 übertragen, haben keine andere. Wirkung als die freie Drehung der Hülse 13 um die S S pindel io.
- Sollen jedoch die Scheinwerfer entsprechend der Lenkung des Wagens gedreht «-erden, so wird vom Führer ein Zug auf das Seil 3o ausgeübt, wodurch der Halter 16 die Hülse 13 emporhebt, bis ihr Schlitz 33' den Kuppelstift 28 umschließt, nachdem vorher die Gabel 26, 27 durch dasselbe Hochheben den Stift freigegeben hat. Die von dem Lenkrad aus übertragenen Bewegungen werden nun durch die Hülse 13 mittels des Stiftes 28 auf die Spindelio und den Scheinwerfer 9 übertragen, wobei die Zugstange 22 dem anderen Scheinwerfer die gleiche Drehbewegung mitteilt.
- In Abb. 5 und 6 ist eine andere Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. Hier stehen die Scheinwerfer in der Ruhelage mit der Lenkeinrichtung in Verbindung, so daß sie Gien Veränderungen der Fahrtrichtung der Vorderräder folgen. Sollen sie beim Durchfahren von Bahnkrümmungen ihre Geradeausrichtung beibehalten, so muß die Verbindung der Teile gelöst werden. Zu diesem Zweck hat die der Kuppelhülse 13 der ersten Ausführungsform entsprechendeHülse 13d einen nach unten offenen Schlitz 33a, der in der Ruhelage den Kuppelstift 28 der Tragspindel io umgreift. Auf die Oberkante der Hülse 13a setzt sich eine zweite Hülse 41 lose drehbar und frei auf und ab beweglich auf. Wie die Hülse 13, so ist auch die Hülse 13a durch einen Arm 17, eine Stange i9 und mehrere Zwischenglieder mit dein Lenkrad 6 verbunden. Ein in der Hülse 41 fest angebrachter Stift 42 durchsetzt einen Längsschlitz 43 der Spindel io, so daß die Hülse4i ein gewisses Stück auf der letzteren gleiten kann, dabei aber mit der Spindel io gekuppelt bleibt. Die Oberkante der Hülse 41 trägt eine keilförmige Spitze 44, welche in eine gleichartige Aussparung 45 in der Unterkante des unbeweglichen Halters i i einzutreten vermag. In der Nähe der Oberkante dieses Halters ist ein mit einer Bohrung versehener Arm 46 fest angebracht, an welcher das innere biegsame -Seil 47 eines Bowdenkabels angreift, dessen Mantel 48 an seinem' Ende mit dem Arm 17 der Hülse 13" verbunden ist. Das Bowdenkabel ist zu dein Apparatbrett 31 geführt, wo das Innenseil 47 mit einem für solche Kabel üblichen Handgriff endet.. Zwischen die Arme 17 und 46 ist eine Schraubenfeder 49 derart eingesetzt, daß sie diese Teile voneinander zu entfernen sucht.
- Diese Ausführungsform wirkt wie folgt: Sowohl die Feder 49 wie die Schwerkraft hält die Hülse 13a in ihrer unteren in Abb. 5 und 6 gezeigten. Stellung, in welcher der Schlitz 33a den Stift 28 umfaßt und die Hülse 41 außer Berührung mit der Aussparung 45 steht. In dieser Stellung muß die Spindel io, da der Stift 28 mit der Hülse 13a gekuppelt ist, den Verstellungen der Lenkeinrichtung folgen. Sollen die Scheinwerfer der Einwirkung der Lenkvorrichtung entzogen werden, so übt der Führer einen Zug auf das Innenseil 4.7 aus, wobei die Art der Befestigung des -äußeren Kabelmantels 48 das Hochheben des Armes 17 mit dem Ringe i4 und der Hülse 13a bewirkt, so daß der Schlitz 33a den Stift 28 freigibt und dadurch die Spindel io von der Beeinflussung der Lenkeinrichtung befreit. Gleichzeitig wird die Hülse 41 von der Hülse 13a emporgehoben. Hierbei gleitet der Stift .42 in dein Schlitz 43 der Spindel io aufwärts, und der keilförmige Ansatz 44 gelangt in die Aussparung 45 des unbeweglichen Halters i i, wodurch die Spindel io gegen Drehung gesichert wird. Sobald der Führer das Seil 47 losläßt, zwingt die Feder 49 den Arm 17 mit dem Ring 14 und die Hülse 13a nach unten, so daß die Hülse 41 sich von dem Halter i i löst und die Spindel io mit der von der Lenkeinrichtung beeinflUßten Hülse 13a gekuppelt wird.
- In Abb. 7 ist eine besonders einfache und zweckmäßige Vorrichtung zum Schwenker. des Scheinwerfers in senkrechter Ebene dargestellt, welche im Zusammenhang mit den oben beschriebenen Vorrichtungen zum Drehen der Scheinwerfer in wagerechter Ebene Verwendung finden kann. Um den Zapfen, mit welchem der Scheinwerfer 9 in seiner Gabel gelagert ist, ist eine Spiralfeder 37 so gewunden, daß sie den Scheinwerfer stets nach oben zu drehen sucht. An der Spindel io ist ein nach rückwärts gerichteter Arm 4o befestigt. durch dessen Bohrung 39 das Innenseil 36 eines Bow denkabels hindurchgeführt ist. Dieses Innenseil ist an dem unteren Rande des Scheinwerfergehäuses festgelegt, während der äußere :Mantel 36a des Kabels an der Unterseite des Armes 4o befestigt ist. Um die Zeichnung nicht mit unnötigen Einzelheiten zu bilasten, sind in Abb. 7 die Teile für das Drehen der Spindel io fortgelassen, und es ist mir die Stange i9 und die Hülse 13 schematisch wiedergegeben.
- Dank dieser Ausbildung kann die Verschwenkung der Scheinwerfer in senkrechter Ebene mittels der Bowdenkabel 36, 36a vorgenommen «erden, unabhängig von der Drehung der Scheinwerfer in wagerechter Ebene mittels der zuvor beschriebenen Einrichtungen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i, Scheinwerferanordnung für Kraftfahrzeuge, bestehend aus zwei mit der Lenkvorrichtung des Fahrzeuges kuppelbaren, sich selbsttätig in die Fahrtrichtung einstellenden Scheinwerfern, die gleichzeitig durch ein von Hand beeinflußtes Zugorgan vom Führersitz aus in senkrechter Ebene ausgeschwungen werden können, wobei die eine der senkrechten Tragspindeln der Scheinwerfer von einer in achsialer Richtung verschiebbaren Kuppelhülse lose umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelhülse (13 bzw. 13a) mit der Lenkvorrichtung des Fahrzeuges zwangläufig verbunden ist und mit einem an der Tragspindel (io) für den Scheinwerfer festsitzenden Kuppelstift (28) zusammenarbeitet.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß der Stift (28) im entkuppelten Zustand der zugehörigen Hülse (13) zum Feststellen der Scheinwerfer in ihrer normalen Lage dient, wobei der Stift (28) von einer Gabel (26) gehalten wird, die an einem am Fahrzeugrahmen befindlichen federnden Arm (24) sitzt, der durch ein vom Führersitz aus beeinflußtes Zugorgan (30) angehoben werden kann und hierbei die Kuppelhülse (13) mittels eines an den federnden Arm (24) angelenkten und die Hülse lose umfassenden Ringes (14) in Eingriff mit dem Kuppelstift (28) bringt.
- 3. Ausführungsform nach Anspruch i, bei der die Kuppelhülse in ihrer Grundstellung mit der Tragspindel für den Scheinwerfer gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelhülse (13a' 1 auf ihrem oberen Rande eine zweite, lediglich in achsialer Richtung auf der Spindel (io) verschiebbare Hülse (41) trägt, die beim Entkupplungsvorgang mittels eines Vorsprunges (44) o. dgl. mit einer am Fahrzeugrahmen festsitzenden und die Tragspindel (io) für den Scheinwerfer führenden Hülse (ii) zusammenwirkt.
- 4.. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für das Ein-und Ausschalten der Kuppelhülse (13a) ein Bowdenkabel vorgesehen ist, dessen Außenmantel (48) mit der Kuppelhülse (13a) und dessen Kern (47) mit der Führungshülse (ii) verbunden ist, wobei eine Druckfeder (49) zwischen die beiden Angriffspunkte geschaltet ist.
- 5. Anordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragspindel (io) jedes Scheinwerfers einen festen Arm (4.0) trägt, an dem derAußenmantel (36d) eines zum Neigen des Scheinwerfers dienenden Bowdenkabels befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE437362X | 1924-06-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE437362C true DE437362C (de) | 1926-11-19 |
Family
ID=20309928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN24665D Expired DE437362C (de) | 1924-06-16 | 1925-06-09 | Scheinwerferanordnung fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE437362C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933186C (de) * | 1950-08-12 | 1955-09-22 | Wilhelm Dipl-Ing Stoeckicht | Fluessigkeitsdruckbetaetigte Reibungskupplung oder -bremse |
-
1925
- 1925-06-09 DE DEN24665D patent/DE437362C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933186C (de) * | 1950-08-12 | 1955-09-22 | Wilhelm Dipl-Ing Stoeckicht | Fluessigkeitsdruckbetaetigte Reibungskupplung oder -bremse |
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