DE437231C - Verfahren zum Heben von ganz oder teilweise unter der Wasserlinie befindlichen Schiffskoerpern - Google Patents

Verfahren zum Heben von ganz oder teilweise unter der Wasserlinie befindlichen Schiffskoerpern

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DE437231C
DE437231C DET29921D DET0029921D DE437231C DE 437231 C DE437231 C DE 437231C DE T29921 D DET29921 D DE T29921D DE T0029921 D DET0029921 D DE T0029921D DE 437231 C DE437231 C DE 437231C
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DE
Germany
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hose
lifting
water
floating bodies
floats
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/28Refloating stranded vessels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/06Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which lifting action is generated in or adjacent to vessels or objects
    • B63C7/08Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which lifting action is generated in or adjacent to vessels or objects using rigid floats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Verfahren zum Heben ' von ganz oder teilweise unter der Wasserlinie befindlichen Schiffskörpern. Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um ganz unter der Wasserlinie liegende (gesunkene), auf Strand gesetzte oder teilweise unter Wasser befindliche Fahrzeuge zu heben und abschleppen zu können. Es ist bekannt, für diese Zwecke Schwimmkörper zu verwenden, die zu beiden Seiten des Fahrzeuges angebracht und beim Versenken mit Wasser gefüllt werden. Äuf diesen bekannten -Maßnahmen fußend, gestaltet die Erfindung die Hebe- und Bergearbeit besonders zweckmäßig und sicher, und zwar dadurch, daß die beiden Schwimmkörper miteinander kommunizieren und zum Aufschwimmen gleichzeitig entleert werden.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i im Grundriß ein zu hebendes Fahrzeug in Verbindung mit zum Anheben dienenden Schwimmkörpern, Abb.2 eine teilweise im Schnitt gehaltene Stirnansicht der Teile gemäß Abb. i.
  • Die Hebeeinrichtung umfaßt in ihren wesentlichen Teilen zwei Schwimmkörper oder Hebebehälter i; sie sind zylindrisch und laufen an den Enden spitz zu. Ihre Herstellung kann entweder ganz aus Eisen oder aus Eisen und Holz erfolgen. Im letzteren Falle werden zweckmäßig in der Längsrichtung der Schwimmbehälter verlaufende Holzplanken: und quer hierzu sich erstreckende Eisenplatten benutzt. Der Schwimmkörper i ist durch verhältnismäßig eng nebeneinandergestellte Spanten 2 (Abb.2) druckfest gemacht. Im Ausführungsbeispiel sind die Spanten 2 aus T-Eisen hergestellt. Zur Erhöhung der Festigkeit werden in die kreisförn-iigen Spanten Radialstäbe :1 eingefügt, die zur gleichzeitigen Längsversteifung der Schwimmkörper mit ihren inneren Enden sich an Drucknaben abstützen. Die Drucknaben oder Ringe sind zweckmäßig auch aus T-Eisen ausgeführt, während die Speichen q. einfache Rundeisenstäbe bilden können. Auf der Außenwand der Schwimmkörper, in ihrer Längsrichtung verlaufend, sind Längsspanten 7 von zweckmäßig U-förmigem Querschritt angeordnet, die zu einem Kopf oder einer Spitze an baiden Behälterenden zusammenlaufen und durch geeignete Mittel (Schraubenbolzen u. dgl.) starr miteinander verbunden sind (Abt. i und 2). Um die Längsspanten sind dann noch zur weiteren Erhöhung der Festigkeit je vier nebeneinander angeordnete Querbänder oder Ringe 6 gelegt.
  • Die Schwimmbehälter i werden, um ihnen die nötige Stabilität beim Schleppen und Absenken zu geben, in geeigneter Weise mit Ballast versehen. Die Schwimmkörper werden paarweise an das zu hebende Fahrzeug angeschlossen. Um für beide Körper den gleichen Auftrieb zu sichern, sind sie an beiden Enden durch Spiralschläuche 13 verbunden. Hierdurch bilden die beiden zusammengehörigen Schwimmkörper kommunizierende Behälter, in denen sich der Wasserstand gleich hoch einstellt. Um zu verhindern, daß eine Luftkompression in den beiden miteinander kommunizierenden Behältern entsteht, sind von dem Scheitel der Behälter Rohrleitungen 34. über die Wassexoberfläche an die freie Atmosphäre geführt. Die Verbindungsschläuche 13 sind mit Rückschlagventilen versehen, und zwar in der Weise, daß ein von dem einen Behälter nach dem anderen Behälter führender Schlauch an letzterem Behälter ein Ventil besitzt. Da für jedes Schwimmkörperende je ein Ventil vorgesehen ist, sind im ganzen auch vier Schläuche 13 erforderlich. Auf der Zeichnung sind die betreffenden Schläuche übereinanderliegend zu denken.
  • Für die Durchführung des Verfahrens gilt folgendes: Die Behälter werden abgesenkt und an dem zu hebenden Wrack 14 längsseit verholt; die über der Wasseroberfläche befindlichen, genügend langen. Schläuche 13 werden hierauf so miteinander verbunden, daß die oben beschriebene Kommunikation der Schwimmkörper besteht. Alsdann läßt man die Schläuche gleichfalls absinken. Um beide Behälter möglichst dicht an das Wrack 14 heranbringen zu können, werden die Schwimmkörperenden durch je einen Flaschenzug 16 miteinander verbunden, deren laufende Parten vom Mutterschiff aus über der Wasseroberfläche eingeholt werden. Das Seil 16 soll außerdem, wenn die Schwimmkörper an dem Wrack angesetzt sind, letzteres. unter dem Achtersteven umfassen, desgleichen auch vorn am Vordersteven oder Kiel des Wracks angreifen. Wenn es sich um das Heben größerer Fahrzeugrümpfe handelt, müssen natürlich entsprechend schwere Seile oder Kabel verwendet werden. Zur weiteren Stützung des Wracks an den Schwimmkörpern, und um ein ! Abgleiten desselben von den Schwimmkörpern zu verhindern, sind noch Haltetaue oder Drahtseile 12 vorgesehen, die einerseits an den Querringen 6 und anderseits an dem Wrack festgemacht sind oder unter letzterem hindurch zwischen zwei zueinandergehörigen Querringen der nebeneinanderliegenden Schwimmkörper gespannt werden.
  • Wenn die Schwimmkörper leer sind, schwimmen sie mit ungefähr 1/1o ihres Inhalts unter der Wasserfläche. Bei der Bergungsarbeit wird den Schwimmkörpern durch ein selb:sts,chließendes Ventil Wasser in solcher Menge zugeführt, daß die Schwimmkörper ohne weitere Schwierigkeiten in die zum Ausführen der Arbeit erforderliche Tiefe versenkt werden können. Nachdem die Schwimmkörper auf jeder Seite des Wracks in die nötige Tiefe versenkt worden .sind, werden sie mit obengenanntem Seil 16 möglichst nahe an die Wrackseite gezogen, und die Schläuche 13 zwischen den Schwimmkörpern in Tätigkeit gesetzt. Wenn nun die Seile 16 und außerdem die Hubseile 12 angebracht worden sind, ist die Hebevorrichtung derart mit dem 12 Wrack verbunden, daß die Hebung durch Auspumpen der Schwimmkörper beginnen kann. Die Schwimmkörper werden, soweit wie nötig, durch kräftig wirkende Pumpen 30 (Abb, z), die in jedem Schwimmkörper in dessen Boden angebracht sind, entleert. Die Pumpen werden von einer um sie angebrachten wasserdichten und mit Spannlöchern versehenen Hülle 31 geschützt und mit einer geeigneten Antriebskraft, wie z. B. Dampf, Elektrizität, Druckluft o. dgl., angetrieben. Wenn die Kraftquelle sich außerhalb des Schwimmkörpers befindet, so wird zur Kontrolle der Arbeit der Pumpe ein Spiralschlauch für den Wasserablauf aus der Pumpe und ein weiterer Schlauch für die Kraftzufuhr benutzt. Auch ist es möglich, daß die Schwimmkörper selbsttätig arbeiten. Die Entfernung des Wassers aus den Schwimmkörpern kann auch durch Erzeugung von Gasen . in denselben erfolgen.
  • Wenn Dampfkraft benutzt wird, besteht der Kraftzufuhrschlauch 3z aus zwei besonderen Schläuchen, von denen einer sich innerhalb des anderen befindet. Dabei besorgt der innere Schlauch die Dampfzufuhr und der äußere die Dampfableitung. - -Bei dieser Anordnung wirkt der äußere Schlauch gegenüber dem inneren als Isolation. Auch die Ablaufleitung 33 für das Wasser aus der Pumpe und die Luftleitung 34 in dem Schwimmkörper, die vom Schwimmkörper zur Wasseroberfläche gehen, sind Spiralschläuche. Alle zur Wasseroberfläche leitenden Schläuche endigen an der Wasseroberfläche in besonderen Luftbehältern 35, 36 und 37, wodurch erreicht. wird, daß die Schläuche auch bei Seegang nach Wunsch arbeiten.
  • Weiterhin bedeuten in Abb. 1 38 die Einführungsstelle für die Dampfleitung der Dampfpumpe, 39 und 4o die entsprechenden Stellen für die Wasser- und Luftleitung. Mit 41 ist ein Mannloch des Schwimmkörpers bezeichnet, und 4z bezeichnet das selbstschließende Bodenventil.
  • Außerdem ist noch zu bemerken, daß selbstverständlich die Schwimmkörper statt aus einem einheitlichen Stück von bestimmter Größe aus mehreren verschiedenen Teilen zusammenfügbar ausgeführt werden können, die zusammengesetzt einen Schwimmkörper von der erforderlichen Größe ergeben.
  • Anstatt der Entleerung des Schwimmkörpers auf mechanischem Wege kann man auch chemische Verfahren benutzen; z. B. kann man durch Entwicklung von Gasen in den Schwimmkörpern das Wasser aus diesen verdrängen.

Claims (1)

  1. F<1TRNT-ANsPRÜCHR: i. Verfahren zum Heben von ganz oder teilweise unter der Wasserlinie befindlichen Schiffskörpern unter Verwendung von Schwimmkörpern, die zu beiden Seiten des Fahrzeuges angebracht und beim Versenken mit Wasser gefüllt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwimmkörper miteinander kommunizieren und zum Aufschwimmen gleichzeitig entleert werden. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper (i) an den Enden durch einen Schlauch (13) miteinander vereinigt sind und daß jeder Schwimmkörper mit einem Luftschlauch (34) versehen ist, um den Wasserstand in beiden Schwimmkörpern auf derselben Höhe halten zu können. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bei einem Antrieb der Pumpen durch Dampfkraft, dadurch gekennzeichnet, daß ein Doppe'_sehlauch (3a) derart angeordnet ist, daß der Dampf durch den inneren Schlauch der Pumpe zugeführt und durch den den inneren Schlauch umgebenden äußeren Schlauch aus derselben entfernt wird, während das mittels der Pumpe geförderte Wasser durch eine besondere Leitung (33) abgeleitet wird. Hierzu i Blatt Zeichnungen. ItERLtN- CFDRtf.KT IN DER REICHSDRUCKEREI-
DET29921D 1925-01-05 1925-02-11 Verfahren zum Heben von ganz oder teilweise unter der Wasserlinie befindlichen Schiffskoerpern Expired DE437231C (de)

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DE (1) DE437231C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2765076A3 (de) * 2013-02-08 2018-04-25 Rene Hansen Vorrichtung zum Heben eines auf Grund gelaufenen Schiffs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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