DE436554C - Verfahren zur Schnellbleiche von Fasern in Pappenform - Google Patents

Verfahren zur Schnellbleiche von Fasern in Pappenform

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DE436554C
DE436554C DESCH69981D DESC069981D DE436554C DE 436554 C DE436554 C DE 436554C DE SCH69981 D DESCH69981 D DE SCH69981D DE SC069981 D DESC069981 D DE SC069981D DE 436554 C DE436554 C DE 436554C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C9/00After-treatment of cellulose pulp, e.g. of wood pulp, or cotton linters ; Treatment of dilute or dewatered pulp or process improvement taking place after obtaining the raw cellulosic material and not provided for elsewhere
    • D21C9/10Bleaching ; Apparatus therefor
    • D21C9/1026Other features in bleaching processes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Schnellbleiche von Fasern in Pappenform Bei der Schnellbleiche kommt es vor allen Dingen darauf an, mit hoher Stoffdichte und starker Bleichlösung und nachfolgender oder vorhergehender Wärmezufuhr zu arbeiten. Dies kann durch Abpressen, Abschleudern und Absaugen des Bleichgutes erreicht werden. Liegen die zu bleichenden Fasern in Form von Pappen, z. B. von trockenen Holzzellstoffpappen, vor, so ist es unter Umständen notwendig, die Pappenbahn mit Dampf vorzuwärmen, mit Bleichlösung zu tränken oder zuerst mit Bleichlösung zu tränken und dann nach der Tränkung in einem feuchtwarmen Raum die Bleiche zu vollenden. Da die Pappen durch die Tränkung oder die Vor-W. rm,ung weich werden, d. h. als Erzeugnis der Naßpartie einer Entwässerungsmaschine von vornherein völlig weich sind, besteht eine gewisse Gefahr des Zerreißens der Pappenl-a.hn. Man kann diese Schwierigkeit überwinden durch Auflegen der Bahn auf ein Sieb, besser noch auf ein Netzwerk von sehr grobmaschigem Drahtgewebe, das in die weiche Stoffbahn zwischen zwei Preßwalzen eingepreßt wird und als Träger der Stoffbahn dient. Das Netzwerk wird so grob gewählt wie irgend möglich, mit der Maßgabe, daß die völlig weiche Stoffmasse aus den Maschen des Netzwerkes bei dem Fördern nicht herausfallen kann. Die Drähte :dürfen aber die Diffussion der Bleichlösung nicht behindern. Die weiche Stoffbahn muß durch die Einlagerung der Drähte so viel Halt bekommen, daß sie eine längere Förderung, 5 Minuten durchschnittlich, durch eine feuchtwarme Kammer oder einen anderen geeigneten Raum verträgt, gegebenenfalls noch weitere Bearbeitung gestattet. Ist die Bleiche beendet, so wird die Stoffbahn entweder durch Ausspülen mit Wasser aus Spritzröhren aus den Maschen des Drahtnetzes entfernt, oder die Stoffbahn wird von dem Drahtgewebe nach Ausquetschen getrennt, läuft in einen Zerfaserer, wird in Breiform gebracht und in dieser in üblicher Weise gewaschen und weiter verarbeitet. Das Drahtgewebe kann als Sieb ohne Ende wieder den ersten Preßwalzen zugeführt werden, zwischen welchen seine Einlagerung in die weichen Bahnen erfolgt.
  • Ist eine gründliche Wäsche in Breiform nicht erforderlich oder soll vielmehr .die Form der Pappen erhalten bleiben, so kann die Bahn mit Wasser bespült und durch Auspressen von Resten der Bleichlösung soweit als nötig befreit werden, worauf die Pappenbahn vom dem Drahtgewebe getrennt und in üblicher Weise einer Trockenvorrichtung zugeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Schnellbleiche von Fasern in Pappenform, dadurch gekennzeichnet, daß in die zu bleichende Fasermasse ein Drahtnetz eingepreßt wird, das als Träger der weichen Fasermasse während des Bleichens dient, worauf nach vollzogener Bleiche die Fasermasse vom Drahtnetz entfernt, in Breiform gebracht, gewaschen und weiter verarbeitet wird.
DESCH69981D 1924-03-21 1924-03-21 Verfahren zur Schnellbleiche von Fasern in Pappenform Expired DE436554C (de)

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