DE43641C - Verfahren zur Vorbereitung des Malzes für die Herstellung von Farbmalz - Google Patents

Verfahren zur Vorbereitung des Malzes für die Herstellung von Farbmalz

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DE43641C
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M. HAUMÜLLER in Worms
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/18Preparation of malt extract or of special kinds of malt, e.g. caramel, black malt

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  • Alcoholic Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Bkanntwein, Wein, Essig und Hefe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. October 1887 ab.
Es ist eine bekannte Thatsache, dafs Grünmalz, dessen Mehlkörper unter der Einwirkung eines kräftigen Luftstromes auf der Darre bei ca. 350C. wasserfrei geworden ist, trotz einer Temperatursteigerung bis zu 1 oo° C. eine Bräunung nicht erlangt.
Malz, dessen Bruchflächen braun gefärbt erscheinen sollen, mufs bei unvollständiger Austrocknung rasch in der Temperatur bis über γο° C. angetrieben werden. Das Malz wird dabei um so brauner, je mehr Feuchtigkeit es mit über diese Temperatur hinübernimmt. Ein gewisser Wassergehalt des Malzes ist also zur Bräunung unerläfslich, weshalb lichte Malze, die zu Farbmalzen verwendet werden sollen, einer Anfeuchtung bedürfen und solche auch erhalten.
Bis jetzt hat eine Durchfeuchtung des Malzes noch nicht Anwendung gefunden, um, wie es das vorliegende Patent will, den Stärkemehlkörper, bevor er zur Röstung kommt, also einer über ioo° C. hinausgehenden Temperatur unterworfen wird, so zu verändern, dafs er vorerst in löslichere, bei niedrigerer Temperatur bräunbare Substanz übergeführt wird, und daher keine oder doch wesentlich weniger brenzliche Substanzen durch den Röstungsprocefs erlangt.
Zu diesem Zweck wird dem gedarrten Malz, das zu Röstmalz gemacht werden soll, so viel Feuchtigkeit zugeführt, dafs die Diastase des Malzkorns verflüssigt und das Stärkemehl dergestalt erweicht wird, dafs beide auf einander wirken und dadurch eine Verzuckerung erfolgt.
Die Feuchtigkeit wird dem Malz in der Weise zugeführt, dafs es vorsichtig angenetzt wird, und zwar vier- bis fünfmal in Zeitabständen von 5 bis 6 Stunden, wobei es ungefähr die Hälfte des eigenen Gewichts an Wasser aufnimmt.
Alsdann wird das so durchtränkte Malz durch Dämpfen in einem geschlossenen Gefäfs ganz allmälig auf 6o° C. gebracht und bei dieser Temperatur 3 Stunden lang zur Verzuckerung stehen gelassen, worauf es aufserordentlich vorsichtig auf der Darre seiner Feuchtigkeit beraubt wird, um in der sonst üblichen Art geröstet zu werden.
Das so gewonnene Farbmalz besteht in seinem Innern nicht, wie es bei gewöhnlichem Farbmalz der Fall ist, aus geröstetem Stärkemehl, sondern vielmehr aus gebranntem Zucker, und es fehlt ihm daher die Bitterkeit, die gewöhnliche Farbmalze besitzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Vorbereitung des Malzes für die Herstellung von Farbmalz, darin bestehend, dafs man das gedarrte Malz durch wiederholtes Anfeuchten mit Wasser sättigt und zur Verzuckerung mehrere Stunden auf einer Temperatur von etwa 600C. erhält, worauf dann erst die bekannte Farbmalzröstung erfolgt.
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