DE35409C - Verfahren zur Herstellung von Hefe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hefe

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DE35409C
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Germany
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yeast
flour
mash
fermentation
production
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DENDAT35409D
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C. f. H. schäfler in Ottensen, Lohbuschstr. 7
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N1/00Microorganisms, e.g. protozoa; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
    • C12N1/14Fungi; Culture media therefor
    • C12N1/16Yeasts; Culture media therefor
    • C12N1/18Baker's yeast; Brewer's yeast

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Zur Herstellung dieser an sich, d. h. ohne Anwendung besonderer Conservirungsmittel Monate lang haltbaren Hefe wird auf folgende Weise verfahren.
Man maischt zwei oder mehrere beliebige Mehlsorten ein, indem man dazu anstatt des einfach erhitzten Wassers eine Hopfenauskochung benutzt. Die letztere ist von geeigneter Stärke, wenn man je 1 kg Hopfen mit 50 1 Wasser eine halbe Stunde lang gekocht hat. Jede Mehlsorte wird im allgemeinen mit einem entsprechenden Theil der Auskochung für sich allein eingemaischt, jedoch habe ich gefunden, dafs sich das folgende 'Einmaischverfahren sowohl in Bezug auf die zur Verwendung gelangenden Mehlsorten, als auch in Bezug auf ihr Mischungsverhältnifs am besten bewährt. Danach benutze ich die eine Hälfte der Auskochung zur Einmaischung einer zu 2/5 aus Malzmehl und zu 3/5 aus Maismehl bestehenden Mischung, während die andere Hälfte des Hopfenwassers zur Einmaischung einer dem angewendeten Malzmehl gleichkommenden Menge Weizenmehls verwendet wird. Ich gebrauche zur Einmaischung von je 10 kg Mehl 30 1 der Hopfenauskochung. Nach der erfolgten Vermischung der einzelnen Maischen mit einander läfst man dieselben auf eine Temperatur von ca. 220 R. abkühlen und versetzt sie durch Zusatz von auf diesem Wege erzeugter Mutterhefe (beim ersten Mal gewöhnliche Prefshefe) in Gährung, nach deren Beendigung zu der im Gährkübel befindlichen Masse so viel Maismehl hinzugefügt und mit derselben durchgearbeitet wird, bis sich ein gleichmäfsiger, nicht zu trockener, bröckeliger Teig bildet. Dieser wird in flachen Stücken von entsprechender Gröfse geformt und bei bis auf ungefähr 240 R. erhitzter Luft vorgetrocknet. Nach Verlauf von etwa 20 Stunden können die Stücke in den Trockenofen gebracht und dort bei einer Temperatur bis zu 300R. völlig ausgetrocknet und in eine consistente, bröckelige Masse umgewandelt werden. Das auf diese Weise hergestellte Product ist eine vegetabilische Hefe, welche ihre Gährkraft ohne Weiteres auf mindestens mehrere Monate bewahrt. Für den Gebrauch wird sie zerbröckelt und in Wasser oder Milch aufgelöst, worauf durch Zusatz von Zucker die Gährung hervorgerufen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Das Verfahren, unter Verwendung von , Hopfenauskochung anstatt erhitzten Wassers eine Getreidemaische zum Zwecke der ausschliefslichen Producirung von Hefe anzusetzen.
2. Das Verfahren, das durch Gährung aus solcher Maische- gewonnene Product durch Zusatz von Maismehl sowie durch vollständige Austrocknung in erhitzter Luft zu einer haltbaren Hefe zu gestalten.
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