DE436246C - Verbindungseinrichtung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Amts-und Nebenstellenleitungen - Google Patents
Verbindungseinrichtung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Amts-und NebenstellenleitungenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/42—Systems providing special services or facilities to subscribers
- H04M3/58—Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. OKTOBER 1926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a 3 GRUPPE 13
Walther Hartmann in Berlin-Steglitz.
Verbindungseinrichtung für Fernsprechanlagen mit mehreren Amtsund Nebenstellenleitungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1925 ab.
A. Rückfrage zwischen den Amtsleitungen untereinander.
Bei den zur Zeit gebauten Reihenapparaten mit Drucktasten zu zwei, drei und mehr Amtsleitungen ist allgemein die Rückfragemöglichkeit
von der Amts- nach der Nebenstellenseite vorgesehen, d. h. es ist der in einem Amtsgespräch befindlichen Haupt- oder Reihenstelle
ίο möglich, das Amtsgespräch zum Zwecke der Rückfrage bei einer Nebenstelle zu unterbrechen,
ohne daß die Verbindung auf dem Amte getrennt wird oder zusammenfällt. Eine Möglichkeit der Rückfrage zwischen den Amtsleitungen untereinander besteht allgemein
nicht. Sie ist bisher nur vereinzelt und in unvollkommener Form angewendet worden.
Es bedeutet nun zweifellos eine erhebliche Verbesserung, sowohl die Hauptstelle als auch
die Reihenstellen einer Anlage mit der Rückfragemöglichkeit zwischen den Amtsleitungen
untereinander auszustatten, denn der heutige
Zustand ist der, daß die Hauptstelle, die sich gerade in einem Amtsgespräch befindet, nicht
in der Lage ist, einen Anruf in einer zweiten Amtsleitung zu beantworten, wenn sie nicht
das erste Gespräch aufgeben will. Durch Einrichtung der Rückfragemöglichkeit wird
also die Bedienung der Hauptstelle erleichtert und beschleunigt. Für die Reihenstellen bedeutet
die Einrichtung der Rückfrage die Möglichkeit, nicht nur wie bisher bei einer Nebenstelle des inneren Verkehrs, sondern
auch bei einem anderen Amtsteilnehmer (Filiale usw.) Auskunft einzuholen und somit die
Kosten für ein drittes Gespräch zu sparen, das geführt werden muß, wenn keine Rückfragemöglichkeit
zwischen den Amtsleitungen vorgesehen ist.
Die nachstehende Erfindung betrifft eine solche Einrichtung. Bevor mit ihrer Be-Schreibung
begonnen wird, sei zunächst untersucht, welchen besonderen Bedingungen sie entsprechen muß. Als einfachstes Beispiel sei
ein Apparat mit zwei Amtsleitungen gewählt. Angenommen, die Hauptstelle spreche in
Amtsleitung 1, während ein Anruf in Leitung 2 eingeht. Sie muß nunmehr die Möglichkeit
haben, in Leitung 2 einzutreten, ohne zur Aufgabe ihres Gesprächs in Leitung 1 gezwungen
zu sein. In Leitung 2 können nun zwei Notwendigkeiten eintreten:
a) Die Hauptstelle kann das Gespräch von sich aus erledigen, oder
b) die Hauptstelle muß das Gespräch an eine andere Stelle weiterleiten.
Tritt die Hauptstelle nach Erledigung dieser Aufgabe wieder in die Amtsleitung 1 ein, so
muß gefordert werden, daß die Leitung 2 bei der Hauptstelle zwangläufig wieder in ihren
Ruhestand versetzt wird. Denn geschieht dies nicht, so kann die Möglichkeit eintreten, daß
die Leitung 2 bei der Hauptstelle immer noch besetzt gehalten wird — nämlich solange die
Hauptstelle noch in Leitung 1 spricht, also den Handapparat nicht aufgelegt hat —, trotzdem
die in Leitung 2 gewünschte Nebenstelle das Gespräch bereits erledigt hatte. In der Verbindung
auf dem Amt ist dann nur ein Schlußzeichen, nämlich das des anderen Teilnehmers,
erschienen. An diesem Punkte setzten die Schwierigkeiten ein, die bisher nicht haben
überwunden werden können und die zu einer Lösung geführt haben, die es dem Teilnehmer
überläßt, den Ruhezustand in Leitung 2 durch einen besonderen Handgriff, nämlich Herausziehen
des Seitenschalters der Amtsleitung 2, herzustellen. Diese Lösung kann nicht als
vollkommen bezeichnet werden, da sie vom Teilnehmer "Handgriffe verlangt, zu denen
keine zwingende Notwendigkeit vorliegt, und die er deshalb erfahrungsgemäß häufig vergessen wird. Anders wäre es, wenn vor dem
Eintreten in Leitung 2 die Notwendigkeit vorlage, eine Taste zu bedienen, da dem Teilnehmer
in diesem Augenblick die Absicht innewohnt, die Leitung 1 zu halten, er also
bald schon gefühlsmäßig diese Bedienungsvorschrift in seinem Interesse befolgen wird.
Dieser Gedankengang Hegt der nachstehenden Lösung zugrunde.
j In der Zeichnung sind die mechanischen
j In der Zeichnung sind die mechanischen
Teile eines solchen Reihenapparates zu drei Amtsleitungen dargestellt.. Die Rückj
frageschiene R, die beim heutigen Muster aus • einem Stück besteht, wird in drei Stücke unterteilt
(Rx, y und s). Ferner werden die beiden gestrichelten Schienen U und H eingebaut,
die durch eine besondere Taste AH [ (Haltetaste) zu betätigen sind. Die Kipp-
\ schiene U, die drehbar zu lagern ist, besitzt ! auf der einen Seite ein Ansatzstück d, auf das
! die Taste AH drücken kann, auf der anderen j Seite zwei gabelförmige Hebelarme u, die im
Ruhezustand in entsprechenden Aussparungen '·■ der Schiene R liegen. Die Gabeln u haben den
Zweck, die unterteilte Schiene R je nach Bedürfnis zu entkuppeln oder zu verkuppeln, ein
Vorgang, der durch Drücken oder Auslösen der Taste AH bewirkt wird. Die Wirkungsweise,
die an Hand des Betriebes verfolgt sei, ist nun folgende: Geht während eines Gespräches
in Leitung 1 (AS1 gedrückt) ein Ruf
in Leitung 2 ein, so kann die Hauptstelle, wenn das Gespräch in Leitung 1 etwa gerade
beendigt sein sollte, unmittelbar die Taste AS., betätigen und somit AS1 sofort vollständig
auslösen, da die Schiene R, wie gesagt, im Ruhezustand durch die Gabeln u zu einer
Schiene verkuppelt ist. Will die Hauptstelle jedoch das Gespräch in Leitung 1 halten, so
hat sie zunächst die Taste AH zu drücken; dadurch wird die Schiene R entkuppelt. Beim
nunmehrigen Drücken von AS2 wird von der Schiene R nur Teil y gehoben; außerdem
werden die Schienen A, H und Wj.3 betätigt.
Infolgedessen wird wohl ax ausgelöst, nicht
aber ru da Rx in Ruhe bleibt, womit in Leitung
I die Rückfragestellung eingenommen ist. Dadurch, daß auch H an der Auslösebewegung
teilnimmt, wird die Taste AH also sofort wieder ausgelöst, was bewirkt, daß die Hebelarme
u wieder in ihre Nuten einfallen. Dieses Einfallen kann jedoch erst geschehen, wenn
Ry wieder seine Anfangsstellung eingenommen hat, d. h wenn r2 in die Nut von Ry
eingesprungen ist. Somit wird erreicht, daß die Schienet? nur während der Betätigung
der Taste AS2 entkuppelt, unmittelbar darauf aber durch eben diese Betätigung selbsttätig
wieder zu einer Schiene verkuppelt wird. In Leitung ι besteht also Rückfragezustand;
nunmehr kann die Hauptstelle das Gespräch in Leitung 2 entweder selbst erledigen oder an
eine andere Stelle weiterleiten. Ist das letzte der Fall, dann wird beim Drücken einer
Λ'5-Taste nur a„ ausgelöst, womit die Rückfragestellung
auch in Leitung 2 eingenommen wird (T1 in Nuti?.r.
>:. in Nut %)." Tritt die
Sauptstelle schließlich in Leitung 1 zurück, so
wird r„ durch den Überhub des Domes S1 an
Taste AS1 ausgelöst, denn Schiene R hatte
sich ja selbsttätig verkuppelt, also den Ruhezustand in Leitung 2 eingenommen, ohne daß
1 lies der Bedienung zum Bewußtsein kommt. Damit ist die Wirkungsweise der Haltetaste
erklärt. Zusammengefaßt ist. die Haltetaste also nur dann zu drücken, wenn ein Amtsgespräch
für kurze Zeit unterbrochen werden soll, um ein anderes Amtsgespräch zu führen; ihre Auslösung erfolgt mechanisch durch
Drücken der folgenden Amtstaste. Es ist somit auch möglich, vor dem Rücktritt in die
ao Amtsleitung 1 auch noch einen Anruf in
der Amtsleitung 3 entgegenzunehmen, indem Taste Ali vor dem Eintritt in Leitung 3 erneut
gedrückt wird. In diesem Falle sind also die Amtsleitungen 1 und 2 gehalten. Beim
Rücktritt in Leitung 1 werden dann die Lei-.ungen 2 und 3 selbsttätig in die Ruhestellung
gebracht, und zwar ist es, wie gezeigt, für die gehaltenen Amtsleitungen belanglos, ob bei
Erledigung der Anrufe in Leitung 2 und 3 zwischendurch eine Nebenstellentaste gedrückt
werden mußte oder nicht, denn auch die .V5'-Tasten werden jedesmal beim nachfolgenden
Betätigen von einer All- oder AS-Tastt
ausgelöst.
Es ist gleichfalls möglich, daß die Hauptstelle, die beispielsweise in der Amtsleitung 3
ein Gespräch hält, sich aber gerade in der Rückfragestellung mit einer Nebenstelle befindet,
auch aus dieser Stellung in die Leirung ι oder 2 eintreten kann, indem sie vorher
die Taste AH drückt, dadurch die Nebenstelle abschaltet, die Leitung 3 aber hält.
Es könnte ferner der Fall eintreten, daß die Hauptstelle, die beispielsweise in Leitung 2
ein Gespräch führt, in Leitung 3 (nach Betätigung von AH) erfährt, daß sie aus irgendeinem
Grunde (Ferngespräch) das Gespräch in Leitung 2 nicht, wiederaufnehmen kann. Es
bedarf dann vor Betätigung von AS3 eines nochmaligen Druckes auf die Haltetaste (denn
Leitung 3 ist jetzt zu halten), um dem Teilnehmer in Leitung 2 dieses mitzuteilen. Auch
in diesem Falle wird der Ruhezustand in Leitung 2 durch den endgültigen Rücktritt in
Leitung 3 selbsttätig hergestellt.
Bei fehlerhafter Bedienung, wenn AH betätigt sein sollte, ohne daß die Absicht bestanden
hatte, ein Amtsgespräch zu halten, wird dieser Fehler spätestens beim Auflegen des
Handapparates selbsttätig korrigiert.
Somit ist das sichere Arbeiten der Halteeinrichtung für die Anitsleitungen in jeder
denkbaren Gesprächsstellung gewährleistet, und zwar ohne die Aufmerksamkeit des Teil-■
nehmers wesentlich in Anspruch zu nehmen. Für ihn kann der Vorgang, der hier ausführlich
beschrieben werden mußte, in der ein-, fachen Bedienungsvorschrift zusammengefaßt
' werden: »Sollen während eines Gespräches in einer Amtsleitung weitere Gespräche in einer
zweiten und auch dritten Amtsleitung abgefragt und weitergeleitet werden oder Rückfragen
gehalten werden, so ist vor dem jedesmaligen Eintritt'in die neue Amtsleitung die
Haltetaste zu drücken.« Das Gesagte gilt in gleicher Weise auch für die Bedienung der
Reihenstellen, nur mit dem Unterschiede, daß bei ihnen bekanntlich die ankommenden Amtsgespräche über die Linienwählerleitungen angekündigt
werden.
B. Weitergabe von Gesprächen.
Wie bekannt, bedürfen die ankommenden. Amtsgespräche bei Reihenanlagen ebenso einer
Vermittlung wie bei Schrankanlagen. Außer-ι dem ist es häufig notwendig, Amtsgespräche
von einer Reihenstelle auf eine andere umzulegen. Es besteht nun bei den zur Zeit gebauten
Anlagen der Übelstand, daß sie in j bezug auf die betriebssichere Vermittlung von
• Amtsgesprächen zwischen der Hauptstelle und ! den Reihenstellen und auch zwischen den
} Reihenstellen untereinander ungünstiger gestellt sind als Schrankanlagen, und zwar des-
: halb, weil weder die Hauptstelle noch die Reihenstellen die Möglichkeit besitzen, festzustellen,
wann sich die Reihenstelle, an die j ein Gespräch weitergeleitet wird, zur Auf-
: nähme des Gesprächs in die betreffende Amtsj leitung eingeschaltet hat. Dieser Frage wird
, aber bei dem schnellen Anwachsen des Selbstanschlußbetriebs erheblichere Bedeutung bei-
, zumessen sein, da bei falscher Weitergabe, nämlich dann, wenn die weitergebende Stelle
j eher den Hörer auflegt als die empfangende Stelle sich in die Leitung eingeschaltet hat,
eine Unterbrechung der Amtsschleife eintritt und die Verbindung zusammenfällt. Die allgemeine
Bedienungsvorschrift, daß die vermittelnde Stelle (zumeist also die Hauptstelle n»
bei jedem ankommenden Gespräch) so lange in der Amtsleitung bleiben muß, bis sich die
gewünschte Reihenstelle in diese Leitung ein- ! geschaltet hat, könnte eigentlich nur dann
aufgestellt werden, wenn der vermittelnden u5
Stelle auch die Möglichkeit gegeben würde, diesen Vorgang zu erkennen. Zur Zeit besteht
aber der Zustand, daß die Hauptstelle erst nach dem Auflegen ihres Hörers — wenn es
also unter Umständen zu spät ist — an dem Bleiben oder Verschwinden ihres Besetztschauzeichens
erkennt, ob sich die gewünschte
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Reihenstelle bereits eingeschaltet hatte oder nicht.
Zur Beseitigung dieses Zustandes wird für jeden Reihenapparat und jede Amtsleitung
ein Drehschauzeichen mit rotem Stern vorgesehen. Diese in der Zeichnung mit ÜZ
bezeichneten Schauzeichen treten an die Stelle der sonst vorhandenen Amtshaltebrücken
(Drosselspulen oder Widerstände). Demgemaß werden sie durch den Amtsstrom betrieben,
was eine vorteilhafte Nutzbarmachung dieses Stromes bedeutet, der sonst über Haltebrücken nutzlos zur Erde fließt. In
der Zeichnung sind nur diejenigen Teile und Verbindungen einer Amtsleitung eingezeichnet,
die zur Erläuterung des beabsichtigten Zweckes notwendig sind. Die Wirkungsweise
ergibt sich ohne weiteres aus dem Arbeiten der Amtstasten (Auslösetasten). Sie sei hier kurz angegeben: Geht ein Anruf ein,
so schaltet sich die Hauptstelle durch Drücken ihrer Taste AS in die Amtsleitung ein.
Die Besetztschauzeichen SZ erscheinen. Beim Drücken einer Nebenstellentaste zum Zwecke
der Weitergabe des Gesprächs geht der Teil AS der Amtstaste für sich in die Ruhe- ,
stellung zurück; der Seitenteil 51 bleibt gehalten.
Hierdurch wird der Stromlireis für . die Übergabeschauzeichen ÜZ geschlossen;
diese erscheinen. Ist die gewünschte Neben- ' stelle benachrichtigt, so schaltet sie sich ihrer- ',
seits in die Amtsleitung ein und unterbricht dadurch den Stromkreis der Schauzeichen ÜZ;
diese verschwinden und zeigen hierdurch der Hauptstelle an, daß die Übernahme des Gesprächs
erfolgt ist und sie nunmehr den Hörer auflegen kann. In gleicher Weise spielt sich
die Weitergabe eines Amtsgesprächs zwischen zwei Reihenstellen ab, und zwar ist es in beiden
Fällen gleichgültig, ob die empfangende Stelle in der Reihe vor oder hinter der weitergebenden
Stelle liegt.
C. KennzeichnungderRückfrage.
Die Schauzeichen ÜZ erscheinen, wie aus dem Vorstehenden ersichtlich ist, bei jeder
Rückfrage. Sie bedeuten also bei Apparaten mit mehreren Amtsleitungen eine sehr zweckmäßige
Einrichtung, um die rückfragende Stelle daran zu erinnern, in welcher Amtsleitung
sie zuerst gesprochen hatte.
Claims (4)
- Patent- Ansprüche ;
- .1. Verbindungseinrichtung für Fernsprechanlagen mit mehreren Amts- und Nebenstellenleitungen, bei welcher die Verbindung über Drucktasten von Hand hergestellt wird und die Rückfrage über Amts- oder Nebenstellenleitungen möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung der zu den Amtstasten gehörigen Seitenschalter bei der Rückfrage zum Amte durch eine besondere Vorrichtung bewerkstelligt wird, die vor jeder Rückfrage in die Arbeitsstellung gebracht werden muß, aus der sie beim Eintritt in die Rückfrage über eine Amtsleitung ausgelöst wird, während der Ruhezustand in der Amtsleitung, in der die Rückfrage gehalten wurde, beim Wiedereintritt in die erste Amtsleitung selbsttätig hergestellt wird. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die besondere Vorrichtung aus einer um ihre Achse kippbaren und längsverschiebbaren Kupplungsschiene (27) besteht, welche durch eine vor jeder Rückfrage zum Amte zu drückende Haltetaste (AH) derart umgelegt wird, daß die an ihr befindlichen Kupplungsklauen außer Eingriff mit den für jede Amtstaste vorgesehenen Sperrschienen gebracht werden und dadurch die Auslösung der Seitenschalter der ersten Amtstaste beim Drücken der zweiten vermieden wird, daß hingegen beim Wiedereintritt in die erste Leitung durch Niederdrücken der ersten Amtstaste in ihre zweite Stellung ein Überhubdorn die Taste der Amtsleitung, in der die Rückfrage gehalten wurde, durch die bei der Rückfrage wieder eingerückte Kupplungsschiene in ihre Ruhelage überführt.
- 3. Schaltungsanordnung für Verbindungseinrichtungen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die betriebssichere Weitergabe von Amtsgesprächen durch das Erscheinen und Verschwinden eines besonderen Sternschauzeichens (ÜZ) sichergestellt wird, und daß diese Schauzeichen in einer gemeinsamen Amtshalte- ioo brücke liegen und durch den Amtsstrom betrieben werden.
- 4. Schaltungsanordnung für Verbindungseinrichtungen nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Amtsleitung, in der ein Gespräch infolge einer Rückfrage unterbrochen wurde, durch das Erscheinen des besonderen Sternschauzeichens (ÜZ) kenntlich gemacht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH101334D DE436246C (de) | 1925-04-03 | 1925-04-03 | Verbindungseinrichtung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Amts-und Nebenstellenleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH101334D DE436246C (de) | 1925-04-03 | 1925-04-03 | Verbindungseinrichtung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Amts-und Nebenstellenleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE436246C true DE436246C (de) | 1926-10-30 |
Family
ID=7168771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH101334D Expired DE436246C (de) | 1925-04-03 | 1925-04-03 | Verbindungseinrichtung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Amts-und Nebenstellenleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE436246C (de) |
-
1925
- 1925-04-03 DE DEH101334D patent/DE436246C/de not_active Expired
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