DE43566C - Nietmaschine - Google Patents
NietmaschineInfo
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- DE43566C DE43566C DENDAT43566D DE43566DA DE43566C DE 43566 C DE43566 C DE 43566C DE NDAT43566 D DENDAT43566 D DE NDAT43566D DE 43566D A DE43566D A DE 43566DA DE 43566 C DE43566 C DE 43566C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/10—Riveting machines
- B21J15/16—Drives for riveting machines; Transmission means therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
φ , 4Sioi
KLASSE 49: (/Mechanische Metallbearbeitung.
ERNEST VARLET in PARIS. Nietmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. August 1887 ab.
Um eine vollkommene Nietung zu erlangen, mufs man nicht nur für grofse Kraftentwickelung,
sondern auch für schnelle, um nicht zu sagen augenblickliche Arbeitsleistung sorgen.
Diesem doppelten Zwecke entsprechend, ist die hier beschriebene Anordnung einer Nietmaschine
mit Hebelwirkung getroffen, mit welcher alle Arten Nietungen ausgeführt werden können.
Gegenüber den hydraulischen oder anderen Nietmaschinen bietet vorliegende Maschine mit
Hebelwirkung die Vortheile, dafs letzere weniger kostspielig ist, keiner mechanischen Betriebskraft bedarf und hier auch keine zahlreichen
und zarten Einzeltheile zu überwachen nöthig sind.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Kopf der Maschine nach 1-2, Fig. 4,
Fig. 3 einen Schnitt nach 5-6 in Fig. 1 und 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach 3-4 in Fig. 1 und 2,
Fig. 5 einen Schnitt nach 7-8 in Fig. 1 und 4,
Fig. 6 eine Ansicht und Draufsicht des Kniehebels.
Fig. 7 zwei Ansichten eines Kniezwischenstückes.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus dem Gufskörper α in U-Form, die indessen
für das System nicht mafsgebend ist. An den Enden dieses Gufskörpers befinden sich die
Stempel b b\ von denen der untere bl während
des Nietens feststeht, während der obere b eine auf- und abgehende Bewegung erhält, welche
ihm der Führungskolben c, in welchen der Stempel eingesetzt ist, mit Hülfe der zu beschreibenden
Hebelanordnung ertheilt.
Der Stempel b ist in den Kopf einer Schraube b2 eingesetzt, welche in den Kolben
c mit Leichtigkeit hinein- oder herausschraubbar ist, je nachdem es die Dicke der
zusammen zu nietenden Theile erfordert.
Der Kolben c gleitet mit leichter Reibung in einer langen Hülse d\ welche das Endstück
des Hebellagerungskörpers bildet. Die Hülse d1 ist auf ihrem ä'ufseren Umfange mit
vorstehenden Ringrippen e versehen, welche in entsprechende Ringnuthen e1 des Kopfes
passen. Der Kopf besteht aus der zum Gufskörper α gehörigen Hälfte und dem Deckel αλ,
welche beiden Theile durch sechs oder mehr, auch weniger Schrauben zusammengehalten
werden. Durch diese Anordnung wird es ermöglicht, den Oberkörper d je nach der Art
der Arbeit herumzudrehen und einzustellen, um die für den jeweiligen Zweck am besten
passende Stellung des Arbeitshebels herauszufinden.
Der Stempelkolben c ist mittelst des Kniees/,
Fig. 7, mit der Nufs g des Kniehebels I in
Verbindung, welche Nufs mit den Hülsen g1 und g2 zum Einsetzen des Hebels / aus einem
Stück besteht. Die Nufs g dreht sich um zwei Zapfen Λ ft1, die in den Hebeln k kl liegen,
welch letztere auf einer Achse 0, in einem Fortsatz des Körpers d gelagert, schwingen.
Dieselbe Nufs ist ferner durch ein zweites Knie m mit dem Obertheil d2 des Körpers d
in Verbindung.
Der Gufskörper α wird mittelst Kette, Seiles
oder auf sonst geeignete Weise in einem, zwei oder mehr Stützpunkten α2 α3 α4 an einem
Balken, Krahn oder sonstigen Unterstützungspunkt aufgehängt.
Wenn beispielsweise, wie in Fig. i, ein Winkeleisen mit einem Flacheisen χ vernietet werden
soll und die Nietlöcher bereits vorgebohrt sind, so bringt man den Hängebalken so an,
dafs er in der Schwerlinie der Stempel b bl liegt; man richtet nun die Maschine mittelst
des mit Gewinde y] versehenen Handgriffs y
oder y^ oder auf sonst geeignete Weise zum Arbeiten ein. Der Niet wird dann wie üblich
erhitzt und in das entsprechende Nietloch eingeführt, wobei man es so einrichtet, dafs der
Nietkopf auf den Stempel b1 zu liegen kommt. Darauf drückt man rasch den Hebel / nieder,
so dafs der Stempel b den anderen Nietkopf herstellt, indem gleichzeitig dabei der Nietschaft
derart zusammengeprefst wird, dafs das ganze Nietloch vollständig ausgefüllt wird.
Der Hebel I wird dabei in die eine oder
andere der Hülsen g1 oder g"2 eingesetzt, je
nachdem die Lage des Maschinenkörpers a, ob waagrecht, senkrecht oder geneigt, sowie
der zu vernietenden Theile χ beschaffen ist. Wie schon bemerkt, läfst sich auch der Stempelträger
d nach Erfordern verdrehen, so dafs man mit Leichtigkeit mit dem Hebel vorwärts,
rückwärts, nach vorn, hinten, zur Seite u. s. w. arbeiten kann.
Die Fig. 8 bis 11 zeigen eine Abänderung
der Maschine. Fig. 8 ist eine Seitenansicht, Fig. 9 ein Schnitt nach 9-10 in Fig. 10, Fig. 10
ein Schnitt nach 11-12 in Fig. 8 und 9, und
Fig. 11 zeigt einen Schnitt nach 13-14 in Fig. 8.
Die Buchstaben bedeuten hier dieselben Theile wie in den vorhergehenden Figuren.
Die Nufs g ist an einer Welle η angesetzt,
an deren anderem Ende der Arbeitshebel / mit dem Gewicht ρ sitzt; die Nufs arbeitet mit
Hülfe der Kniee f und m auf dem Kolben c in der vorhin beschriebenen Weise. Die
Welle η wird gehalten und geführt durch die Stange q, Fig. 8 und 11.
Claims (2)
1. Bei einer Nietmaschine ein mit Gewicht ausgerüsteter Hebel /, auf welchen die
Triebkraft wirkt, und welcher durch eine Nufs g mit Drehung und gleichzeitiger Verschiebung,
sowie durch zwei Kniee/und m seine Drehbewegung in eine geradlinige Auf-
und Abbewegung des beweglichen Stempels b verwandelt, zum Zwecke, den Niet
zu stauchen und den Nietkopf zu bilden, während der andere Nietkopf auf dem festen
Stempel b liegt.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine:
a) die um den Zapfen 0 bewegliche Nufs g mit den beiden Hülsen gl g2
zur Aufnahme'des Hebels /;
b) zur Führung des Haupttheils um die Aufhängepunkte a2 a3 ai ein Hebely,
der in passende Löchery1 am Hauptkörper
α eingesetzt wird und die Maschine in jeder beliebigen Lage des
Arbeitshebels I benutzbar macht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43566C true DE43566C (de) |
Family
ID=318878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43566D Expired - Lifetime DE43566C (de) | Nietmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43566C (de) |
-
0
- DE DENDAT43566D patent/DE43566C/de not_active Expired - Lifetime
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