DE435348C - Selbsttaetiger Waehler fuer Fernsprechanlagen - Google Patents

Selbsttaetiger Waehler fuer Fernsprechanlagen

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DE435348C
DE435348C DEH89753D DEH0089753D DE435348C DE 435348 C DE435348 C DE 435348C DE H89753 D DEH89753 D DE H89753D DE H0089753 D DEH0089753 D DE H0089753D DE 435348 C DE435348 C DE 435348C
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WILLY HUEBBE
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WILLY HUEBBE
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00—Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02—Multi-position wiper switches
    • H01H67/04—Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/06—Rotary switches, i.e. having angularly movable wipers

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  • Railway Tracks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen selbsttätigen Wähler für Fernsprechanlagen mit mehreren unabhängig voneinander drehbaren Kontaktarmträgern, welche durch Lappen und Mitnehmer mit einer Antriebswelle gekuppelt und bei deren Bewegung eingestellt werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Mitnehmer der Antriebswelle durch Längsverschiebung dieser Welle wahlweise
ίο mit den Lappen gekuppelt werden. Diese Einrichtung bietet gegenüber den bekannten Strowgerwählern, bei denen die Kontaktarmsätze unmittelbar an einer längsverschiebbaren und drehbaren Welle befestigt sind, den Vorteil, daß die Kontaktarme sicher gelagert sind und auch bei Abnutzung und Schrägstellung der Antriebswelle nicht an den ortsfesten Kontakten hängen bleiben können. Bei Wählern, die beispielsweise zum Aufsuchen einer freien Leitung dienen, ist es bekannt, mehrere unabhängig voneinander drehbare Kontaktarmträger mit einer gemeinsamen Antriebswelle zu kuppeln. Der Wähler nach der Erfindung unterscheidet sich jedoch von diesen bekannten Wählern wesentlich dadurch, daß beim Erfindungsgegenstand die Antriebswelle mit dem auszuwählenden Kontaktarmträger auf einfache Weise mechanisch gekuppelt wird, während bei den bekannten Wählern, bei denen die Antriebswelle nur drehbar, dagegen nicht längsverschiebbar ist, besondere Elektromagnete zum Kuppeln der Antriebswelle mit den Kontaktarmträgern vorgesehen sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht des Wählers und" zeigt einige Teile irn Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2.
Abb. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach der-Linie C-D der Abb. 1.
Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 2.
Abb. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie G-H der Abb. 2 unter Fortlassung einiger Teile.
Abb. 5 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie J-K der Abb. 2.
Abb. 6 und 7 veranschaulichen den Wähler schematisch in Gesamtansicht von vorn gesehen und in verschiedener Höhenlage der senkrechten Antriebswelle.
Der nur teilweise veranschaulichte Rahmen des Wählers ist mit einer oberen und einer unteren wagerechten Platte 1 bzw. 2 versehen. Die Platten 1 und 2 sind durch senkrechte, oben und unten rechtwinklig umgebogene und an diesen Platten mittels Schrauben 3 befestigte Schienen 4 miteinander verbunden. An den Schienen 4 sind zehn wagerechte Lagerjoche 5 mit Abstand übereinander angeordnet. Jedes Lager joch 5 ist mit seitlichen Lappen 6 versehen, die mittels Schrauben 7 an den Schienen 4 befestigt sind. Die Bolzen der Schrauben 7 sind durch senkrechte Längsschlitze 8 der Lappen 6 hindurchgeführt, um eine Einstellung der Lagerjoche 5 in der Höhenrichtung zu ermöglichen.
Das ringförmige Mittelstück 9 (Abb. 1) jedes Lagerjoches 5 ist mit einer Bohrung 10 versehen, in welche eine senkrechte La-
gerhülse 11 geschraubt ist. Auf jeder La?· gerhülse ii ist ein hülsenförmiger Kontaktarmträger i-L bzw. f2 . . . . bzw. ίαο drehbar. Jeder Kontaktarmträger, z. B. tv ist oben und unten mit Flanschen 12 bzw. 13 versehen. Über den unteren Flansch 13 greift mit Spielraum ein bei 14 geteilter Ring 15, der mittels Schrauben 16 am Mittelstück 9 befestigt ist und zur Sicherung des Kontaktarmträgers, z. B. tlt gegen Aufwärtsbewegung dient.
An dem oberen Flansch 12 jedes Kontaktarmträgers ist mittels Schrauben 17 ein Isolierstück 18 befestigt, in dem drei Kontaktarme, z. B. ma2, mb2, tnc2 (Abb. 3), eingebettet sind. Diese Kontaktarme können bei der Drehung der zugehörigen Hülse, z. B. t2, mit den Kontakten ka, kb, kc der entsprechenden Reihen des ortsfesten- Kontaktfeldes in Berührung gebracht werden. Das Kontaktfeld besteht bei den dargestellten Ausführungsformen aus je hundert a-, V- und c'-Kontakten, die in wagereehten, fächerförmigen Reihen5 übereinander angeordnet sind. Jede Reihe wird durch zehn Kontakte gebildet. Die zusammengehörigen fächerförmigen Reihen der a-, b-, c-Kontakte ka, kb, kc sind, wie Abb. 3 erkennen läßt, gruppenweise unmittelbar übereinander angeordnet. Alle Kontakte sind in üblicher Weise zwischen Isoliersegmenten 19 befestigt die mittels Bolzen 20 am Wählergestell angebracht sind. '
Auf den Lagerjochen 5 sind mittels Schrauben 21 Isolierstücke 22 befestigt, in denen je drei U-förmig gekrümmte Kontaktschienen, z. B. ua2, ub2, Uc2, eingebettet sind. Auf diesen U-formigen Kontaktschienen gleiten kurze, als Stromabnehmer wirkende Kontaktarme, z. B. Ma2, nb2, nc2, die mit den zur Einstellung auf die ortsfesten Kontakte ka, kb, kc bestimmten Kontaktarmen, z. B. JKa2, mb2, mc2, verbunden sind. Mit dem einen Ende der U-förmigen Kontaktschienen Ma2, ub2, uc„ sind Kontaktfedern 23a, 23^, 23,. (Abb. 2 und 4) verbunden. An den Platten 1 und 2 des Wählergestells sind mittels der Schrauben 3 Winkelstücke 24 angebracht, an denen unter Zwischenschaltung von Isolierplatten 25 drei senkrechte Kontaktschienen fa, fb, fc mittels Schrauben 27' befestigt sind. Mit den Kontaktschienen fa, fb, fc werden durch Klemmschrauben 28' (Abb. 1) die a-, b-, c-Adern der an den Wähler anzuschließenden, ankommenden Leitung verbunden. Die vorher erwähnten Kontaktfedern 23a> 23b 2Zc sind so gestaltet, daß alle Kontaktfedern 23a an der Schiene fa, alle Kontaktfedern 23 b an der Kontaktschiene fb und alle Kontaktfedern 23C an der Kontaktschiene fc anliegen. Auf diese Weise sind alle Kontaktarme, z. B. ma„, die mit einer Reihe ortsfester Kontakte, z. B. ka, zusammenwirken, mit der α-Ader der ankommenden Leitung dauernd elektrisch verbunden. In entsprechender Weise sind die zu den ortsfesten Kontaktreihen kb gehörigen Kontaktarme mit der fr-Ader und die zu den ortsfesten Kontaktreihen kc gehörigen Kontaktarme mit der c-Ader der ankommenden Leitung elektrisch verbunden.
In den Platten i, 2 sind Lager 27 vorgesehen, in denen eine senkrechte, durch alle Hülsen 11 hindurchgeführte und konzentrisch zu diesen Hülsen angeordnete Welle 28 drehbar und senkrecht verschiebbar gelagert ist. Die aufeinanderfolgenden Kontaktarmträger t1 bis i10 sind abwechselnd an diametral gegenüberliegenden Stellen mit nach innen gebogenen Zungen Z1 bis ^10 versehen, in denen Ausschnitte 29 vorgesehen sind. An der Welle 28 sind in Richtung der Ausschnitte 29 Nasen V1 bis W10 befestigt, die eine diesen Ausschnitten entsprechende Form haben und in der Weise an der Welle 28 angeordnet sind', daß in Richtung der Hubbewegung der Welle die Entfernung der j Nase V1 von der Zunge S1 eine Einheit, die Entfernung der Nase V2 von der Zunge Z2 zwei Einheiten usw. beträgt. Auf diese Weise können bei der Aufwärtsbewegung der-Welle 28 die Nasen V1 bis V10 nacheinander mit den Ausschnitten 29 der entsprechenden Zungen Z1 bis ^10 in Eingriff gebracht werden. Die Nasen V1 bis V10 und die Zungen Z1 bis S10 sind aus dem Grunde in zwei Reihen versetzt angeordnet, um das Höchstmaß der Einstellbewegung der Welle 28 möglichst zu verringern und trotzdem den Eingriff zwischen den nicht zusammengehörigen- Nasen und Zungen bei der Einstellung der Welle in der Höhenrichtung zu vermeiden. Die Nase W10 greift, wie Abb. 6 erkennen läßt, in der Ruhestellung des Wählers in die Zunge zs, jedoch wird sie bei jedem Arbeitsgang des Wählers mit dieser Zunge, außer Eingriff gebracht.
Die Welle 28 kann durch eine Antriebsvorrichtung beliebiger Art, deren Ausbildung für das Wesen der Erfindung nicht in Betracht kommt, zunächst gehoben und darauf gedreht werden. Das Heben und Drehen der Welle 28 kann z. B., wie beim Strowger-Wähler, durch Schaltwerke oder, wie beim Dreh wähler, durch ständig umlaufende Wellen und Kupplungsvorrichtungen erfolgen. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Einfachheit halber angenommen, daß die Aufundabbewegung der Welle 28 durch eine Rolle 29 erfolgt, die mittels eines Zapfens 30 an einem auf der Platte ι befestigten Bock 31 gelagert ist. Die Rolle 29 wird durch eine nicht dargestellte
Antriebsvorrichtung abwechselnd um einen bestimmten Betrag gedreht und wieder in die Ruhestellung zurückgedreht. An der unteren Platte 2 ist ein Lagerarm 32 angebracht, an dem eine Reibscheibe 33 drehbar ist. Die Welle 28 ist in dem Lagerarm 32 drehbar und senkrecht verschiebbar und in der Reibscheibe 33 senkrecht verschiebbar. Durch einen in der Nabe der Reibscheibe 33 vorgesehenen Keil, der in eine Längsnut 34 der Welle 28 greift, ist die Reibscheibe 33 mit der Welle 28 in der Drehrichtung gekuppelt. Gegen die Stirnfläche der Reibscheibe 33 wirkt eine zweite auf einer Welle 35 befestigte Reibscheibe 36, die ebenfalls durch eine nicht veranschaulichte Antriebsvorrichtung abwechselnd um einen bestimmten Betrag gedreht und wieder in die Ruhestellung zurückgedreht wird.
An jedem Lager j och 5 ist mittels einer Schraube 37 (Abb. 1) ein senkrechter Bolzen 38 befestigt. Auf diesem Bolzen ist eine Hülse 39 drehbar, an deren oberem Ende ein Arm 40 vorgesehen ist. Durch einen Stift
41 ist der Arm 40 gegen Aufwärtsbewegung gesichert. Der Arm 40 ist an seinem freien, gegabelten Ende mit einer auf einem Zapfen
42 drehbaren Rolle 43 versehen. Diese Rolle wird durch eine auf der Hülse 39 angeordnete Feder 44 gewöhnlich in eine Aussparung 45 gedrückt, die am Rande des Flansches 12 des zugehörigen Kontaktarmträgers, z. B. i2, vorgesehen ist. Durch die in die Aussparung 45 gedrückte Rolle 43 wird daher der Kontaktaimträger i2 gewöhnlich in der Ruhestellung gehalten. Der Bolzen 38 geht durch einen Längsschlitz 46 (Abb. 2) des Lagerjoches 5, so daß nach Lösen der Schraube 37 eine Einstellung des Richtungsarmes 40 ermöglicht ist. Der vorher beschriebene Wähler kann als Gruppen- oder als Leitungswähler arbeiten. Die Arbeitsweise des Wählers ist, falls er als Leitungswähler wirken soll, folgende:
Die Welle 28 nimmt in der Ruhestellung die in Abb. 6 veranschaulichte Lage ein. Soll beispielsweise der der Ziffer 25 entsprechende Kontaktsatz ka, kb kc des Kontaktfeldes gewählt werden, so wird die Welle 28 zunächst mittels der Rolle 29 in der Weise auf die zweite Stufe eingestellt, daß die Nase V2 mit der Zunge Z2 in Eingriff kommt, wie in Abb. 7 veranschaulicht ist. Hierdurch wird der Kontaktarmträger t2 mit der Welle 28 gekuppelt. Hierauf wird die Welle 28 mittels der Reibscheiben 33, 36 im Sinne des Uhrzeigers t
(Abb. 2) gedreht. Bei dieser Drehung der Welle 28 wird von allen Kontaktarmträgern t1 bis t10 nur der der zweiten Dekade entsprechende, mit der Welle 28 gekuppelte Kontaktarmträger f2 mitgenommen. Die übrigen Kontaktarmträger bleiben in der Ruhelage, da sich die Nasen V1 und vs bis V10 nicht mit den entsprechenden Zungen S1 und Z3 bis z10 in Eingriff befinden. Die Welle 28 wird so weit gedreht, bis die Kontaktarme ma2, mb%, mc.z auf den der Ziffer 5 entsprechenden Kontaktsatz ka, kb, kc der zweiten Dekade des Kontaktfeldes eingestellt worden sind.
Die Rückbewegung des Wählers in die Ruhelage erfolgt dadurch, daß die Welle 28 zunächst durch die Reibscheiben 33, 36 in umgekehrter Richtung gedreht wird, bis sich die Nasen V1 bis W10 wieder in Richtung mit allen Zungen Z1 bis ^10 befinden. Hierauf wird die Welle 28 mittels der Rolle 29 nach unten in die Ruhestellung nach Abb. 6 zurückbewegt.
Der Ersatz schadhaft gewordener oder abgenutzter Teile ist bei dem vorher beschriebenen Wähler leicht möglich, da sich nach Abnehmen der Welle 28 die einzelnen Lagerjoche 5 durch Lösen der Schrauben 7 zusammen mit allen an ihnen angeordneten Teilen leicht auswechseln lassen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche :
1. Selbsttätiger Wähler für Fernsprechanlagen mit mehreren unabhängig voneinander drehbaren Kontaktarmträgern, welche durch Lappen und Mitnehmer mit einer Antriebswelle gekuppelt und bei deren Bewegung eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (W1 bis V10) der Antriebswelle (28) durch Längsverschiebung dieser Welle wahlweise mit den Lappen (S1 bis Z10) gekuppelt werden.
2. Selbsttätiger Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (vx bis V10) an der Antriebswelle (28) und die Lappen (Z1 bis Z10) an hülsenförmigen Kontaktarmträgem (^1 bis ^10) in mehreren Reihen versetzt angeordnet sind.
3. Selbsttätiger Wähler nach. Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, die hülsenforangen Kontaktarmträger (J1 bis i10) an Trägern (5) drehbar sind, die am Rahmen (1, 2, 4) „des Wählers abnehmbar angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH89753D 1922-05-09 1922-05-09 Selbsttaetiger Waehler fuer Fernsprechanlagen Expired DE435348C (de)

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DE435348C true DE435348C (de) 1926-10-13

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DEH89753D Expired DE435348C (de) 1922-05-09 1922-05-09 Selbsttaetiger Waehler fuer Fernsprechanlagen

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DE (1) DE435348C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187296B (de) * 1960-10-15 1965-02-18 Automatic Canteen Co Waehlschalter mit mehreren Kontaktarmtraegern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187296B (de) * 1960-10-15 1965-02-18 Automatic Canteen Co Waehlschalter mit mehreren Kontaktarmtraegern

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