DE435269C - Kupplungskopf mit die Verbindung der Kupplungshaelften bewirkenden Klauen und UEberwurfhaken fuer zweiteilige Heizkupplungen - Google Patents
Kupplungskopf mit die Verbindung der Kupplungshaelften bewirkenden Klauen und UEberwurfhaken fuer zweiteilige HeizkupplungenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D27/00—Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
- B61D27/0036—Means for heating only
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)
Description
Bei zweiteiligen Heizkupplungen für Eisens bahnfahrzeuge werden in neuerer Zeit bei
fast allen zentraleuropäischen Eisenbahnverwaltungen Kupplungsköpfe mit Klaue und
Überwurfhaken verwendet. Das Kuppeln der beiden Kupplungshälften findet dabei in der
Weise statt, daß die auf der Unterseite des Kupplungskopfes befindliche Klaue in die
Klaue des anderen Kupplungskopfes eingelegt wird und danach die beiderseitigen Überwurfhaken, die sich auf der Oberseite
der Kupplungsköpfe befinden, umgelegt werden. Jeder Kupplungskopf enthält an der
Stirnfläche einen Dichtungsring, der in gekuppeltem Zustande dem Dichtungsring Jes
anderen Kupplungskopfes gegenübersteht.
Die beschriebene Einrichtung für den Verschluß der beiden Kupplungsköpfe weist jedoch
den Nachteil auf, daß die Verbindung der beiden Kupplungsköpfe in dampflosem
Zustande eine ganz lockere ist und selbst im dampferfüllten Zustande, wobei der Dampfdruck
die beiden Kupplungsköpfe auseinanderzudrücken bestrebt ist, unter dem Einflüsse
der beim Spielen der Kupplung infolge der gegenseitigen Bewegung der Fahrzeuge auftretenden
Kräfte trotz des entgegenwirkenden Dampfdruckes eine so große Verschieblichkeit der beiden Kupplungsköpfe gestattet, daß die
beiden Dichtungsringe binnen kurzer Zeit schadhaft werden und ausgewechselt werden
müssen, wobei am schädlichsten jene Verschiebungen wirken, die in der Dichtungsebene
selbst liegen.
Die Erfindung bezweckt eine Beseitigung dieses Übelstandes durch Anbringung einer
derartigen Einrichtung an den beiden Kupplungsköpfen, daß deren gegenseitige Lage
iS vollkommen gesichert erscheint. Zu diesem Zwecke wird jeder Kupplungskopf mit einem
Paßstift auf der einen und einem Auge auf der anderen Seite versehen, derart, daß der
Stift des einen Kupplungskopfes in das Auge des anderen Kupplungskopfes hineinpaßt.
Auf diese Art werden die Kupplungsköpfe sowohl gegen eine gegenseitige Verdrehung
als auch gegen eine Verschiebung in der Dichtungsebene in vollkommenerer Weise gesichert.
Zur Sicherung der Kupplungsköpfe in achsialer Richtung können Federn angebracht werden, die die beiden Kupplungsköpfe auseinanderhalten, also im selben Sinne
wirken wie der Dampfdruck. Diese Federn werden am besten in dem Auge untergebracht,
das zur Aufnahme des Paßstiftes dient, und i so angeordnet, daß sie den Stift herauszudrücken
bestrebt sind. Durch eine solche Einrichtung werden die Dichtungsringe vor mechanischen Beschädigungen geschützt, ihre
Lebensdauer daher vergrößert, und die Kupplungsköpfe werden überhaupt erst bei Ver- j
wendung dieser Vorrichtung betriebsbrauch- | bar. Die Einrichtung bietet außerdem den 1
Vorteil, daß sie auch im drucklosen Zustande gespannt ist, was einen weiteren Schute j
dieser Einrichtung sowohl als auch der Dich- ; tungsringe gegen Beschädigungen ergibt. j
Ein weiterer Vorteil der Anordnung ist der, | daß die Handhabung des Entkuppeins sehr
vereinfacht wird, indem nämlich beim Abheben der Überwurfhaken die beiden Kupp- |
lungshälften von selbst auseinanderfallen, I während andererseits beim Kuppeln der beiden j
Kupplungshälften die Federkraft durch Hin- j unterdrücken der Kupplungsköpfe leicht überwunden
wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schaubildlicher Darstellung
und im Schnitt. Es bezeichnen a, Ci1
die beiden Kupplungsköpfe, b, bt die beiden Klauen an der unteren Seite des Kupplungskopfes, c, C1 die beiden Überwurfhaken an
der Oberseite, d, dx die beiden Dichtungsringe,
die gewöhnlich aus Gummi bestehen und vermittels der Nippel e, % an
den Kupplungsköpfen festgehalten werden; an die Kupplungsköpfe schließen sich die
Rohre f, ft an. Jeder Kupplungskopf ist nun
mit zwei Warzen g und h bzw. g% und A1 versehen,
wobei die eine Warze den Paßstift i bzw. I1 und die andere Warze das dazugehörige
Loch j j J1 trägt. Hinter diesem Loche
befindet sich z. B. eine kleine Scheibe k, Ji1,
auf welche die Feder I111 drückt. Die Verschraubung
m, mx dient zum Einbringen der
Feder. Die Stifte i, I1 sind etwas zugespitzt,
damit sie beim Kuppeln oder Entkuppeln der Kupplungsköpfe kein Klemmen verursachen.
Der Spielraum zwischen Stift und zugehörigem Loch in gekuppeltem Zustande kann mit
Leichtigkeit so klein bemessen werden, daß die beiden Kupplungsköpfe sich wie ein einziges
Stück verhalten.
Durch Anbringung des Stiftes in einem entsprechend großen Abstand von der Achse
des Kupplungskopfes wird es möglich, diesen auch mit einem gewöhnlichen Kupplungskopf
zusammenzukuppeln, da der Paßstift dann außerhalb des anderen Kupplungskopfes liegt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Kupplungskopf mit die Verbindung der Kupplungshälften bewirkenden Klauen und Überwurfhaken für zweiteilige Heiz- go kupplungen von Eisenbahnfahrzeugen, gekennzeichnet durch eine zur Verhinderung der kleinen Relativbewegungen der Kupplungshälften während der Fahrt dienende zusätzliche Sicherungseinrichtung, welche die vorhandene gegenseitige Festlegung der Kupplungsköpfe gegen Verdrehung und Seitenverschiebung bzw. auch gegen Längsverschiebung vervollkommnet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Festlegung durch Paßstifte erfolgt, derart, daß jeder Kupplungskopf einen festen Stift (i) und ein festes Auge (j) trägt, wobei das Auge den Stift des anderen Kupplungskopfes (^1) aufnimmt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Auge (/) eine Feder (I) angeordnet ist, die den Stift (ij herauszudrücken bestrebt ist, so daß die gekuppelten Kupplungsköpfe in an sich bekannter Weise auch im dampflosen Zustande mit Spannung verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT435269X | 1924-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE435269C true DE435269C (de) | 1926-10-09 |
Family
ID=3674153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF57244D Expired DE435269C (de) | 1924-09-17 | 1924-11-02 | Kupplungskopf mit die Verbindung der Kupplungshaelften bewirkenden Klauen und UEberwurfhaken fuer zweiteilige Heizkupplungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE435269C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3625548A (en) * | 1970-08-24 | 1971-12-07 | Sharyl A Craggs | Quick connect and disconnect coupling |
-
1924
- 1924-11-02 DE DEF57244D patent/DE435269C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3625548A (en) * | 1970-08-24 | 1971-12-07 | Sharyl A Craggs | Quick connect and disconnect coupling |
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