DE43469C - Neuerung an Vieh - Entkuppelungs-Vorrichtungen - Google Patents

Neuerung an Vieh - Entkuppelungs-Vorrichtungen

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DE43469C
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Germany
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cattle
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uncoupling devices
iron
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DENDAT43469D
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Original Assignee
M. GÄRTNER in Rostock
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/08Arrangements for simultaneously releasing several animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

KAISERLICHES
HÜ PATENTAMT.
PATENTS C H Rl F
KLASSE 4B: Land\yirthsciiakti.iche Geräthe.
M. GÄRTNER in ROSTOCK. Neuerung an Viehentkupplungs-Vorrichtungen.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1887 ab.
Da bei der gewöhnlich üblichen Einzelbefestigung des Rindviehes in den Ställen sich dasselbe bei Feuersgefahr nur sehr schwer losmachen la'fst und das Lösen desselben für Menschen oft mit grofser Lebensgefahr verbunden ist, so werden Vorrichtungen angewendet, welche ermöglichen, dafs das Vieh von aufsen reihenweise entkuppelt werden kann.
Fig. ι der Zeichnung stellt den Durchschnitt von zwei Rindviehständen mit einer derartigen Vorrichtung dar. An der Laufschwelle des Futterganges ist eine Eisenstange α befestigt, welche durch die Mauer geht und am Ende mit einer Oese versehen ist. In der Mitte eines jeden Viehstandes ist auf der Eisenstange α der hakenförmig gebogene Riegel b angeordnet (Fig. 2). Derselbe dient zur Aufnahme des Ringes c, durch welchen die Ketten des Viehes gezogen werden, welche durch zwei Krampen d am Abgleiten verhindert werden.
Die Verbesserung besteht nun darin, dafs dieser Ring c am besten aus hartem Holze (Pockholz) hergestellt wird, um beim eventuellen Einschlagen des Blitzes denselben, falls er an der Stange α hinfahren sollte, von der eisernen Kuhkette durch einen schlechten Elektricitätsleiter abzuhalten. Im anderen Falle, wenn der Ring, wie jetzt üblich, aus Eisen besteht, würde immer die Möglichkeit da sein, dafs durch den Blitzschlag die ganze Reihe Kühe getödtet würde. Eine weitere Sicherung besteht darin, dafs an beiden Enden der Eisenstange α oder an den mit derselben verbundenen Eisentheilen ein kupferner Leitungsdraht/ befestigt ist, welcher den Blitz nach dem Grundwasser ableitet.
Durch die Oese der Stange α geht die Stange e, welche an ihrem Fufspunkt mit einem Scharnier mit der Mauer verbunden ist. Dieselbe dient als Hebel zum Bewegen der Stange α und wird am oberen Ende durch eine dünne Kette an die Mauer geschlossen, um ein muthwilliges Loslösen des Viehes zu verhindern.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung im geschlossenen Zustande in gröfserem Maisstabe. Die Stange a ist in der Stellung, dafs der Riegel b durch die beiden Krampen d fafst. Der Ring c befindet sich auf der Stange b zwischen den beiden Krampen d und kann sich auch beim Unruhigwerden des Viehes nicht lösen; die Hebelstange e steht in verticaler Lage und ist oben an der Wand befestigt. Sollen nun beim Ausbruch des Feuers die Thiere freigemacht werden, so wird die Stange α vermittelst des Hebels e zurückgezogen (Fig. 3). Infolge dessen geht die Stange b durch die beiden Krampen d zurück, wodurch die Ringe c abgestreift werden und die ganze Reihe Thiere gelöst wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Viehentkupplungs-Vorrichtungen die Anwendung des aus Holz oder einem anderen, die Elektricita't schlecht leitenden Material angefertigten Ringes c, sowie die Verbindung der Zugstange α oder des Hebels e mit dem Erdboden nach Art der Blitzableiter.
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