DE434508C - Selbstentlader - Google Patents

Selbstentlader

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Publication number
DE434508C
DE434508C DEO14609D DEO0014609D DE434508C DE 434508 C DE434508 C DE 434508C DE O14609 D DEO14609 D DE O14609D DE O0014609 D DEO0014609 D DE O0014609D DE 434508 C DE434508 C DE 434508C
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DE
Germany
Prior art keywords
roller segments
segments
cargo
self
discharger
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Expired
Application number
DEO14609D
Other languages
English (en)
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CNH Industrial Baumaschinen GmbH
Original Assignee
O&K Orenstein and Koppel GmbH
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Publication date
Application filed by O&K Orenstein and Koppel GmbH filed Critical O&K Orenstein and Koppel GmbH
Priority to DEO14609D priority Critical patent/DE434508C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE434508C publication Critical patent/DE434508C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/06Hopper cars with openings capable of discharging both between and outside the wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. SEPTEMBER 1926
RE IC HS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 434508 KLASSE 20 c GRUPPE 13
(01460g IIj20 c)
Orenstein & Koppel Akt-Ges. in Berlin.
Selbstentlader. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1924 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Gesetz, betreifend den Schutz von Erfindungen, Mustern
undWarenzeichen auf Ausstellungen, vom iS.Mürz lgo^EisenbahntechnischeAusstellung in Seddin)
die Priorität vom 21. September 1924 beansprucht.
Die Erfindung besteht in der weiteren Ausbildung oder Vervollkommnung eines Selbstentladers, bei dem der Boden aus Walzensegmenten gebildet ist, welche in der Schließlage nicht an den Seitenwänden anliegen, sondern' einen zweckmäßig gewählten Luftspalt lassen, wobei sie in dieser Stellung so weit über die Seitenwandkanten seitlich hinausragen, daß das Ladegut auf ihnen mit dem Böschungswinkel als Begrenzung liegenbleibt, um dadurch eine Abdichtung des Laderaumes zu erzielen. Durch diese be-
kannte Ausführung war es möglich geworden, während der Entladung wieder einen vollständigen Verschluß des Wagenkastens herbeizuführen, ohne daß sich Teile des Schüttgutes zwischen Bodenschiebern und Seitenwandkanten einklemmen.
Weiter war bei der vorerwähnten Ausführung die Möglichkeit gegeben, durch drehbare Klappen die Führung des Ladegutes bei ίο der Entladung nach den Seiten oder nach der Mitte beliebig herbeizuführen, indem diese Klappen in verschiedener Stellung festgestellt werden konnten.
Von dieser bekannten Ausführungsform geht die weitere Vervollkommnung aus, die darin besteht, daß in der Mitte zwischen den Bodenschiebern ein festes Abstreifelement o. dgl. angeordnet ist, an welchem die Schieber entlanggleiten, so daß in jeder Stellung ein sicherer Abschluß vorhanden ist und infolgedessen keine Klemmungen eintreten können. Dieses Abstreifelement kann ein T-Eisen, ein L_-Eisen, ein Rohr o. dgl. sein. Weiter ist die Entlademöglichkeit dadurch vervollkommnet worden, daß die Drehpunkte der Bodenschieber so gewählt sind, daß beide gleichzeitig nach der Mitte gesenkt werden können, um auf einfache Weise völlige Entladung gleichzeitig nach beiden Seiten zu erzielen.
In den Abb. 1 bis 5 ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. In allen Abbildungen sind α1 und a2 die Seitenwände des Wagenkastens ohne Boden. Den Verschluß bewirken die Walzensegmente b1 und b2, welche um die Zapfen oder Wellen c1 und c2 drehbar gelagert sind. Gegen die Walzensegmente legen sich die seitlichen Klappen d1 und d2, welche sich unabhängig von diesen bewegen können, und die entweder* ebenfalls um die Drehpunkte c1 und c2 oder um andere Drehpunkte drehbar sind, e1 und e2 sind Abgleitbleche, ^1 und f2 Anschläge für die Segmente. In der Mitte zwischen den Walzensegmenten b1 und b- liegt das feste Abstreifelement g.
Abb. ι zeigt den Wagen in geschlossenem Zustande.
Abb. 2 zeigt die beiden Segmente 1 und b" gesenkt, wobei die Klappen d1 und d2 die Gleitbahn bilden, so daß das Ladegut nach beiden Seiten gleichmäßig abfließt.
Abb. 3 zeigt beide Walzensegmente ebenfalls nach der Mitte gesenkt, jedoch ist die Klappe in ihrer Stellung festgehalten, so daß das Ladegut zum Teil nach der einen Seite, zum Teil nach der Mitte fließt.
In Abb. 4 sind die beiden Walzensegmente gesenkt, die beiden Klappen d1 und d2 aber in ihrer Stellung festgehalten, so daß das ganze Ladegut zwischen den Rädern des Fahrzeuges entladen wird.
Durch Verschieben der Abgleitbleche d1 und d2 wie in Abb. 5 kanu man erreichen, daß das Ladegut zum Teil nach beiden Seiten, zum Teil nach der Mitte fließt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbstentlader für Entladung nach einer beliebigen oder gleichzeitig nach beiden Seiten oder nach der Mitte mit um feste Zapfen o. dgl. beweglichen Walzensegmenten als Verschlußteile des Laderaumes^ wobei zwischen den Walzensegmenten und den Seitenwänden in der Schließlage ein zweckmäßig gewählter Luftspalt verbleibt und die Walzensegmente in dieser Stellung so weit über die Seitenwandkanten seitlich hinausragen, daß das Ladegut auf ihnen mit dem Böschungswinkel als Begrenzung liegenbleibt, um dadurch eine Abdichtung des Laderaumes zu erzielen, und mit unabhängig von den gewölbten Segmentteilen drehbaren Klappen für die Führung des Ladegutes, da- - durch gekennzeichnet, daß zwischen' den nach unten drehbaren Walzensegmenten ein festes Abstreifelement angeordnet ist und die Drehpunkte der Walzensegmente go so gelegt sind, daß eine gleichzeitige öffnung beider Segmente möglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEO14609D 1924-12-03 1924-12-03 Selbstentlader Expired DE434508C (de)

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