DE434183C - Signalvorrichtung zum Fernanzeigen von Betriebsstoerungen bei rotierenden Maschinen-teilen, bei denen durch einen Nocken der drehbaren Welle der Kontakt mit einem elektromagnetischen Signalstromkreis geschlossen wird - Google Patents

Signalvorrichtung zum Fernanzeigen von Betriebsstoerungen bei rotierenden Maschinen-teilen, bei denen durch einen Nocken der drehbaren Welle der Kontakt mit einem elektromagnetischen Signalstromkreis geschlossen wird

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DE434183C
DE434183C DEL64096D DEL0064096D DE434183C DE 434183 C DE434183 C DE 434183C DE L64096 D DEL64096 D DE L64096D DE L0064096 D DEL0064096 D DE L0064096D DE 434183 C DE434183 C DE 434183C
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DEL64096D
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OTTO LEMM
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OTTO LEMM
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

484183
Otto Lemm in Berlin.
Bei Maschinen, welche mit Riemenantrieb
laufen, kommt es vor, daß Riemen unbemerkt reißen, wodurch natürlich größerer Schaden angerichtet werden kann, zumal wenn die Maschinen ohne Aufsicht sind.
Beispielsweise in einem Müllereibetrieb kann durch einen Riemenriß der ganze fortlaufende Betrieb allmählich zum Stillstand gebracht werden. Die dadurch entstehenden ίο großen Schaden, wie Walzenstumpflaufen, Teilverstopfungen in Zuleitungsrohren sowie Leerlauf von Plansichter usw. erfordern viel Zeit, um den Betrieb wieder in Ordnung zu bringen.
Vorliegende Erfindung ist eine Einrichtung, welche den Stillstand der Maschine, Transmission, des Schüttelrostes und Elevators, überhaupt alle rotierende, vertikal oder horizontal laufende Maschinen sofort fernsignalisiert und an irgendeiner Stelle, an welchen Störungen vorkommen, angebracht werden kann. Das Signalisieren erfolgt nun dadurch, daß bei ordnungsgemäßem Betriebe j durch eine Xockenscheibe ein Kontakt ge- ! schlossen wird, der einen Elektromagneten ■ vorübergehend erregt, und durch diesen einen [ Glühlampenstromkreis ebenfalls vorüber- 1 gehend schließt, der bei der Aberregung des ! Elektromagneten jedoch erst allmählich durch eine Luftbremse o. dgl. geöffnet wird, worauf das Spiel von neuem beginnt, so daß ein Flackersignal entsteht. Bei nicht ordnungsmäßigem Betrieb findet dagegen an Stelle der Magneterregung und des Lampenflackerers ein dauerndes Brennen der Glühlampe statt. L'm das unfreiwillige Stillstehen von rotierenden Maschinen, Transmissionen, Schüttelrosten und Elevatoren, welche wenig unter ■ Aufsicht sind, kontrollieren zu können, wird ' ein elektrischer Doppelkontakt mit einer Magnetspule in Verbindung mit einem Schließkontakt an den beweglichen Maschi- ] nenteil angebaut, welcher auf einen elektrischen Lampenfernsignalisierungsstromkreis einwirkt. Der gesamte Kontakt (Abb. 1, im Schnitt) wird an irgendeiner Stelle an der Maschine oder an der Wand mit einer Konsole ι befestigt. An die Konsole 1 wird eine Lagergabel 2 angebracht, welche einen Schließkontakthalter 3, der mit einer Achse 4 leicht gelagert ist, aufnimmt. An diesem Schließkontakthalter 3 sind zwei Kontakte 5, 6 mit halbrunden Nocken 7, 8 isoliert voneinander angebracht. Der obere Kontakt 5 mit den Nocken 7 trägt auf seinem Rücken zwei Führungswinkel 9. Der gesamte Doppelkontakt wird ebenfalls auf der Konsole 1 befestigt und besteht aus einem Zylinder 10 mit unterem Befestigungsflansch 11. In dem Zylinder 10 befindet sich eine mit Drahtwindungen versehene Spule 12, welche von Schrauben 13 gehalten wird. Die Zu- und Ableitung 14 zur Spule 12 führen isoliert durch die Zylinderwand. In ungefährer Mitte des Zylinders 10 ist eine Lagerscheibe 15 mit einem Lager 16 angebracht. Die Lagerscheibe 15 nimmt einen Vulkanfiber ring 17 auf, an welchem zwei Kontakte
18 angebracht sind, deren Zuführungsdrähte
19 ebenfalls isoliert durch die Seitenwand des Zylinders 10 geführt sind. Das Ganze wird wieder von Schrauben 20 am Zylinder gehalten. Die untere öffnung des Zylinders 10 wird mit einer Lagerscheibe 21 versehen, deren Lager 22 eingeschliffen sein muß. Die Scheibe 21 nimmt einen Vulkanfiberring 23

Claims (1)

  1. und zwei voneinander isolierte Kontakte 24 auf. Die Zuführungsdrähte 25 werden den Kontakten 24 —■ durch die Zylinderwand — isoliert zugeführt. Das Ganze wird von Schrauben 26 am Zylinder 10 gehalten. Die Drahtzuführungsöffnungen 14, 19 und 25 im Zylinder 10 werden nach Durchführung der Drähte mit Schellack luftdicht verkittet, damit nur Luft durch eine Luftzuführungsschraube τ>7 ein- und austritt. Durch die Lager 16 und 22 wird eine abgesetzte Achse 27 geführt, an deren unterem schwachen Teil — gegen den ersten Absatz — eine Kontaktscheibe 28 mit leichter Gleithauteinfassung 29 angebracht ist. Das untere Ende der Achse 27 trägt einen kleinen Ouerstift 30. Dieser Ouerstift 30 lagert leicht in den Führungswinkeln 9. Auf einer Welle 31 wird eine Schelle 32, welche innen rauh ist und außen eine Warze 33 trägt, fest angeschraubt. Wird nun die Welle 31 mit der Schelle 32 und Warze 33 gedreht, so wird bei schneller Umdrehung der Welle 31 die Warze 33 den unteren Kontakt 6 mit dem Nocken 8 hochschlagen und dieser den Nocken 7 am Kontakt 5, welcher auf seinem Rücken die Führungswinkel 9 trägt, so daß sich die Kontakte 5, 6 berühren. Dadurch wird der Stromkreis 34 zur Spule 12 geschlossen. Die Spule 12 wird erregt, und die abgesetzte Achse 27 wird hochgezogen (siehe einpunktierte Stellung der unteren Kontakte 5, 6 mit dem Nocken 7, 8). Hierdurch wird wiederum ein Kontakt vermittels der Kontaktscheibe 28 auf der Achse 27 mit den Kon- ! takten 18 hergestellt, der den Stromkreis 35 schließt und eine Fernsignallampe 36 zum Aufblinken bringt. Durch das Hochziehen der Achse 27 werden die unteren Kontakte 5, 6 mit dem Nocken 7, 8, welche an der Achse 27 durch Ouerstift 30 befestigt sind, mitgehoben. Ist die Warze 33 bei der Umdrehung an dem halbrunden Nocken 8 vorüber, so ist der Stromkreis 34 wieder geöffnet,
    4.5 und die Achse 27 mit der Kontaktscheibe 28 nebst Gleithaut 29 und die unteren Kontakte 5, 6 mit den Nocken 7, 8 gehen langsam vermittels der Luftzuführungsschraube 37 wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück.
    In dem Augenblick, wo der Nocken 8 seine tiefste Lage erreicht hat, kommt die rotierende Welle 31 mit der Warze 33 wieder mit dem Nocken 8 in Berührung, und der Vorgang wiederholt sich fortlaufend (der Stromkreis 34 wird geschlossen usw.). Die Fernsignallampe 36 wird also mit Unterbrechung auf- , leuchten und zeigt somit den Lauf der Maschine usw. an »Alles in Ordnung«. Brennt die Fernsignallampe 36 dauernd, so rotiert die Welle 31 nicht mehr, und die Achse 27 mit Kontaktscheibe 28 ruht auf den Kontakten und stellt ebenfalls den Stromkreis 35 her, welcher jetzt dauernd geschlossen bleibt und anzeigt, daß »Etwas nicht in Ordmmg« ist. Sollte die Warze 33 gerade unter dem Nocken 8 stehen bleiben, so wird natürlich der untere Nocken 8 mit dem Kontakt 6 gehoben, aber berührt noch nicht den oberen Nocken 7, weil der Abstand zwischen dem Kontakt 6 und dem Nocken 7 so bemessen ist, daß nur der durch Rotieren entstehende starke Anschlag den Kontakt 6 und den Nocken 7 in Berührung bringt.
    Das langsame Heruntergehen der Achse 27 vermittels der Luftzuführungsschraube 37 hat den Zweck, daß der Nocken 8 nicht so oft von der Warze 33 der rotierenden Welle gehoben wird; außerdem blinkt auch die Fernsignallampe 36 langsamer auf.
    Abb. 2 zeigt die Ansicht gegen »X« gesehen.
    Pa τ ε ν τ -An s ρ R υ c H:
    Signalvorrichtung zum Fernanzeigen von Betriebsstörungen bei rotierenden Maschinenteilen, bei denen durch einen Necken der drehbaren Welle der Kontakt mit einem elektromagnetischen Signalstromkreis geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei ordnungsmäßigem Betriebe durch die Kontaktschließung (s, 6) erregter Elektromagnet (12) einerseits durch Hochheben einer Kontaktscheibe (28) einen Glühlampen-Stromkreis (35, 36) schließt und andererseits den durch den Nocken (33) der drehbaren Welle (31) geschlossenen Kontakt (5, 6) öffnet, wodurch der Elektromagnet (12) aberregt und die beiden ico Doppelkontakte (18, 24 und 5, 6) allmählich infolge einer Luftbremse (37) in ihre Ruhelage zurückgebracht werden, damit sich der von der drehbaren Welle (31) eingeleitete Schaltvorgang wiederholen und ein Aufflackern der Glühlampe (36) stattfinden kann, während bei einem Stillstand der Welle (31) kein Schließen der Kontakte (5, 6) zum Erregen des Elektromagneten (12) stattfindet und an Stelle des Aufflackerns der Glühlampe (36) ein Dauerbrennen derselben eintritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DEL64096D Signalvorrichtung zum Fernanzeigen von Betriebsstoerungen bei rotierenden Maschinen-teilen, bei denen durch einen Nocken der drehbaren Welle der Kontakt mit einem elektromagnetischen Signalstromkreis geschlossen wird Expired DE434183C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2590420A (en) * 1945-07-06 1952-03-25 Helmer Hoog Toolhead with adjustment indicator

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