DE433650C - Verfahren und Einrichtung zur Ablieferung abgemessener Glasposten aus einem Behaelter - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Ablieferung abgemessener Glasposten aus einem Behaelter

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DE433650C
DE433650C DET24209D DET0024209D DE433650C DE 433650 C DE433650 C DE 433650C DE T24209 D DET24209 D DE T24209D DE T0024209 D DET0024209 D DE T0024209D DE 433650 C DE433650 C DE 433650C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B7/00Distributors for the molten glass; Means for taking-off charges of molten glass; Producing the gob, e.g. controlling the gob shape, weight or delivery tact
    • C03B7/10Cutting-off or severing the glass flow with the aid of knives or scissors or non-contacting cutting means, e.g. a gas jet; Construction of the blades used

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Ablieferung abgemessener Glasposten aus einem Behälter.
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren und
    eine zugehörige Einrichtung zur Ablieferung
    abgemessener Glasposten aus einem Behälter
    an eine .Form und besteht darin. (laß man (las
    aus dem Behälterauslaß austretende Glas in
    einem daran frei hängenden Klumpen oder
    Tropfen ansammelt und von diesem Klumpen
    eine einer Formbeschickung entsprechende Glas-
    menge abschneidet und in die Form fallen läßt.
    Daß man am ßehälterauslaß einen Tropfen
    oder Klumpen in der Größe einer Form-
    beschickung frei hängend an#amttieln kann,
    hängt, wie der Fachmann ohne weiteres er-
    kennen kann. in erster Reihe selbstverständ-
    lich davon ab, (laß die Glasmasse ausreichend
    zäh ist, also -von der Temperatur und der
    spezifischen Z<iliigkeit der Glasmasse.
    Man wird also die Umstände so zu ge-
    stalten haben, da13 ein ausreichender Tropfen
    oder Klumpen frei hänggend angesammelt wer-
    den kann. uni davon einen für (las herzu-
    stellende Werkstück ausreichend großen
    !'(@ston al):eliiiei(1v#ii zu können.
    Unter bleichen l-mstüu(len «-ird die Größe
    (liesos hlunil)ens oder "rr(il)feiis durch die.
    Z.oit(laucr des ()ftnens (los Behälterauslasses
    bestimmt: flieseittnuns(lauer ist deshalb
    iiei -log zur Ausführung (los Verfahrens be-
    #tiiiiititen lfinrie!ittuig voxteilliaft @v:ilirend
    ,!(#: Gait-(- einstellbar in .\liliün@i@hcit von
    .log zu lio#rhirkeu<lon Forin. also (lein (furch
    diese erforderten Gowiclit und der Gröle des
    i'(y#teils.
    11':ibrou(1 (los ()ttensoiu: (log l@(#h:ilteraus_
    lassen tritt fortdauernd Glas aus und caminelt
    sich frei hängend an. N-Oil diesem frei hängen-
    den Klumpen oder Tropfen ist nun der Glas-
    posten abzutrennen.
    Die schnellere oder langsamere Aufeinan-
    derfolge der Posten kann man durch Ver-
    änderung der Antriebsgeschwindigkeit der
    Steuervorrichtun;T erzielen.
    Die Erfindung sei an Hand eines Aus-
    führungsbeispiels der Zeichnung näher er-
    läutert:
    Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch
    das Ablaufende einer Glaswanne,
    Abb. ? eine Draufsicht auf den die Auslaß-
    öfnung begrenzenden Teil,
    Abb. 3 eine Seitenansicht eines Teiles des
    Bodens der Glaswanne ini-t der Abschneide-
    vorrichtung und deren Antrieb,
    Abb. 4. eine Stirnanaiclit der Steuervor-
    richtung für die Abschneidevorrichtun"
    Abb.3 eine Seitenansicht finit teilweisem
    Schnitt der Steuervorrichtung gernüf Abb. 4..
    Abb. (i ein Schnitt durch einen Teil der
    Steuervorrichtung gemäß Abb..I,
    Abb. ; zeigt im Schema die Abschneide-
    vorrichtun-r in Abschlüßstellung für den Aus-
    laß sowie den geschlosenen, eben abgeschnit-
    tenen und frei herabfallenden Glasposten.
    [in Vorlierde i (leg Glaswanne steht das ge-
    schmolzene Glas beispielsweise bis zu (lein
    durch die obere gestrichelte Linie (;-l. an;;e-
    deuteten Niveau über (lein Auslaß 2, der
    durch Senken (lrs'Isolbens 3 nach beendeter
    Arbeite<clilossen werden kann.
    In der gczeicliiieteli Stellung der wirk-
    sa111e11 Teile in Abb. 1 kann das Glas frei aus
    dein Auslaß ausfließen.
    Unter dem Auslaß 2 lni Bollen des Auslaß-
    endes des Glaswannenvorherdes ist ein Ding
    1 7 unter Zwischenlage einer Scheibe 2o aus
    Asbest o. dgl. befestigt, der, wie aus der
    7e ichnung ersichtlich, auswechselbar in einer
    ringförmigen Erweiterung 13 eines Armes
    3, 1.1 gelagert ist und mit einem Flansch 18
    auf diesem aufliegt. Sein Querschnitt be-
    stimmt auch denjenigen des austretenden
    Glases find somit des abzuliefernden Postens.
    Die Auswechslung des Ringes 17 erfolgt da-
    durch, daß eine Schraube 15, welche (las Ende
    des Armes 14 mit*deni Traggerüst 16 der
    Glaswanne verbindet, gelöst und der Arm
    3, 14 heruntergeklappt wird, wodurch man zu
    (lein Ringe 17 gelangen und ihn auswechseln
    kann.
    Während der Vorher(' der Glaswanne in
    der Hauptsache aus feuerfestem Material her-
    gestellt ist, besteht der Ring 1; aus 'Metall
    und weist eine ringförmige Höhlung icg auf,
    die von einem Kühlmittel durchströmt wird,
    um sein Verbrennen zu verhindern. Die
    Scheibe 20 wirkt daher als Wärmeisolation
    zwischen dein gekühlten Ring 1; und dem
    Boden der Glaswanne.
    Der Arm 3, 14 dient gleichzeitig zum
    Tragen der Abschneidevorrichtung und ihres
    Antriebes. Er ist mit dem Zylinder 6. ; ver-
    bunden, welch letzterer an seiner hinteren
    Stirnseite eine \ ade 1) trägt, die durch einen
    Bolzen 1o drehbar in Augen 11 am Traggerüst
    12 des Glashafens gelagert ist.
    Die Abschneidevorrichtung besteht aus
    einem Messer ,4, dessen obere Fläche 23 ent-
    lang der unteren Fläche 22 des Abschluß-
    rin'es 1; gleiten kann. In der dargestellten
    Stellung gibt das Messer 23 den Auslaß frei,
    während es in seiner anderen Endstellung ge-
    inäl3 Abb. ; den Auslaß abschließt.
    Das Messer. gleichfalls aus Metall. wird
    vorteilhaft gekühlt und das Kühlmittel durch
    einen Hohlratitn 24 im Messer geleitet.
    Die Hinundherbewe(Tung des Messers
    wir(' in (liesetn Beispiel durch einen Druck-
    luftantrieb finit Differentialzylinder -bewirkt.
    Das Messer 4. besitzt einen Änsatz 30. in denn
    durch eine Schraube 31%die Stange 28 ge-
    halten ist, die finit deni Kolben 26) verbunden
    ist, der seinerseits durch die Stan@-e 2; finit
    dein anderen Kolben 2; in Verbindung steht.
    Der Kolben kleineren Durchmesser> 2!, be-
    we;lt ich ini "lvlinder (i. (ler Kolben gröi.@ercn
    Durchmessers 2; itii Zylinder ;.
    ':)ein Zylinder ; wird durch ein lZ0tlr ,; 2
    Druckluft gleichbleibenden Druckes zilge-
    führt; (la (lie hinrfläche auf der rechten Seite
    (1(#s I@Oll ) eit< 2; g)-ii13et- ist ;t1. diejenige auf
    der linken Seite des Kolbens 26, wird die
    durch (las hOhr 32 zugelassene Druckluft den
    i)iterentiallcollten 26, 25 stets in die ge-
    zeichnete Stellung nach links zu drücken
    suchen, in welcher der Auslaß aus dein Glas-
    liafen vollstündig geöffnet ist.
    In die- Stirnwand 8 des Zylinders mündet
    ein 1Zolir 33 ein, das über einen Drciweghalm
    33 iln Gehäuse 34. geführt ist. In der ge-
    zeichneten Stellung des Dreiwegliahns führt
    eine dieser Bohr ungell 36 frei räch außen und
    die Druckluftzufuhr ist abgesperrt. Etwa
    zwischen dein Kolben 25 und der Stirnwand 8
    vorhandene Druckluft wird also restlos nach
    außen entlassen. In einer anderen Stellung
    dieses Dreiweghalines ist dieser unmittelbare
    Luftauslaß iedoch geschlossen und (las Rohr
    33 über diesen Hahn mit einem Gehäuse 3;
    verbunden, (las absatzweise Druckluft in (las
    Mohr 33 einläßt oder die Druckluftzufuhr ab-
    sperrt und das Rohr 33 mit der Außenluft
    verbindet. Inn ersten Fall wird also Druck-
    luft auf die ganze Kreisfläche des 7,%-linder..;
    25 wirken und (Miesen daher nach rechts vor-
    treiben, so daß (las Messer d. das Glas durch-
    schneidet; ini letzteren Fall wird die Druck-
    luft zwischen dem Kolben und der Stirn-
    wand (9 wieder nach außen entlassen und der
    Kolben 25 und mit ihm das Messer .4 kehren
    unter Einwirkung des Druckes auf die rechte
    Ringfläche des Kolbens :25 in die ill =11@lt. 1
    gezeichnete Endstellung zurück.
    Die Steuerwirkung im GellauSe 3; komillt
    folgendermaßen zustande. Das l,,olir 33 tritt
    bei 39 (Abb. ;) in das Ventilgeli:ittse 3; ein:
    clie Üffnung 39 gclit in einen Kanal 45 über.
    der zum Sitz .44 einesVentils ..12 führt. zweigt
    aber außerdem in eine Kammer ab, in (fier ein
    Ventil ..1.1 über dem Sitz 43 angeordnet ist.
    Das Rohr 32 tritt bei 38 in das \'entilgeli:iusc
    13; ein; es ist, wie aus Abb. 3 ersichtlich, mit
    einem nicht bezeichneten Zuführungsrohr für
    die Druckluft verbunden, so dah diese einer-
    seits ständig durch (las lZohr ;2 in den
    Ivlinilerratilli ; eintritt. andererseits aber in
    die Kaninier über (lein Ventil .I2 gelangen
    kann.
    Unter (1c111 Ventilsitz 43 iiihrt eine Bohrung
    4o aus (lein lieh :iuse 3; ins Freie. Schrauben-
    st<ilisel .48, .[9 über den 1-entilen di. 42 er-
    möglichen (las Einsetzen und Auswechseln
    (ler letzteren in (1a-, '. elltil"ell;illse 3;.
    1--)er Antrieb der Ventile 41, .42 bzw. deren
    Stangen 4c@, 4.,- «-irl Z"Oit zwei Stetlersclleibell
    ;1, 52 ( Ahb.3 bis 6) ab-eieitet, die durch
    eine Hülse 5 3 miteinander verbunden >i11(1
    und nach atiGen vorspringende lZandtlanschen
    ;4.. 5 li(##itzell. Sie werden durch eine Welle
    aiigetriel)eii.
    Auf jeder clcr Stetiersclieiltetl ;i, ;_2 ist je
    rin C)autnen oder Anschlag ;c-) bzw. ;; ein-
    steilbar tiefesti`t. Die Datinien sind finit unterschrittenen I--lanscli('u 5#S versehen, die in die Flanscben 54. bzw. @; eingreifen, so daß beint Festziehen der Gegenplatten ;9 mittel: der Schrauben Co der betreffende Daumen in der ain 2,cIieibentinifang eingestellten Lage festgestellt wird. Diese Daumen 56 bzw. 5; treffen während eines Umlaufes der zugehörigen Scheiben die Ventilstangen des zugeordneten Ventils und lieben dieses hierdurch an. Die Daumen können tunnittelbar auf die Ventilstangen wirken; vorgezogen wird jedoch die mittelbare Einwirkung mittels einer zwischengeschalteten Vorrichtung, welche für die Scheibe ; i dargestellt ist und vor allein dazu dient. einerseits die Zeitpunkte des Anliebens des Ventils noch genauer einstellen zu können als durch die verhä ltnisinähig grobe Einstellung der Daumen a n den Scheiben möglich ist, andererseits aber auch die Ventilstangen vom unmittelbaren Anschlag der Daumen entlastet. Diese Vorrichtung besteht in einem Arm 61, der mittels eines Bolzens 62 an einem in der Büchse 04 fein verstellbaren Zapfen 6; an#I-elenkt ist und einerseits eine 'Nase 68 besitzt, die am Scheibenunifang aufruht und mit dein Daumen in Einritt -(langt. andererseits eine gekrümmte Flache ti(i aufweist, auf der die Ventilstange 46 aufruht. Der Zapfen 63 ist in der Hülse 04 verschiebbar. aber durch Feder und Nut
    gegen Drehung gesichert gehalten. Eine
    Stellschraube 66 (Abb. 6) ist in einer Stirn-
    seite der Hülse 64 gegen Längsverschiebung
    gesichert. aber drehbar gelagert und <reift in
    den Zapfen 63 ein. Ersichtlich wird durch
    Drehen (les lchraubkopfes 6, in einer oder
    anderer Richtung der Zapfen 63 in die Hülse
    liineili-ezol-en oder aus dieser herausgeScho-
    hen, und finit ihin wird die Drehachse (i2 des
    Armes 1_.i nach rechts oder links (;in Abb..I)
    verschoben. so dar; auch die -Nase (18 gegen-
    über (fier grob eingestellten La'-e des Daumens
    3<@ ;in d(r Scheibe ; i ihre l tellung rindert.
    1)cr:irt ;<t ('< nii*@"licli. Feineili@tellungen für
    (len Zeirpunkt des Anschlags (1e12 Daumens
    ain Ventil seihst in Bruchteilen von \\"inkel-
    graden v.)rzt:ncliinen. Die Krümmung der
    @i: l:iclie f4) ist : o @e w:ihIt, daß bei wagerechter
    \@('r.ch:cilun(@ (1('12 _\i-nies cli die untere Kante
    1('r \asr Lin 12(i viel `(:(lila wird. als der
    T,-il (les `tctierscheiben-
    ulllfaa@e@ iaf(,l@-c der Kr('isgesi.ilt nach tunen
    \-erk'g1111g (fies Auschlag-
    (rte: -..tslricht (Mann `(Miau i('r seitlichen
    1 ('rs@li:ri(;;n@ #ler _\rines (:t.
    h:('>c S reuervorrichtung n-irkt in folgender
    t\ elf('.
    :t (1(r z;ir Stellung <1c12 lIcss('rs @#etll;lh _\llli. i
    `('i;(@:i@cu La`e (l(r Stetien-orrichtung ist da.
    \('i:t@t -._t,;Clllossen. !las ('llt:l _ii ((hell.
    Infol-edessen ist die Druckluft auf der linken
    Seite des Kolbens 2. .# durch Glas lZohr 33 über
    den _\tislal3 4.o vollkommen ins Freie ent-
    wichen. lobald der Daumen ;(i unter der
    \-entilstange 4.o abgelaufen ist. fällt (las \-en-
    til 41 ab und verschließt den Weg zuni Aus-
    laß .Ios die Antriebsvorrichtung für (las
    Messer bleibt hierbei in der in Abb. i dar-
    gestellten rage. \uninehr liiuft der in der
    Phase entsprechend gegen den Datinien 56
    versetzte Datinien ;; unter die Ventilstange
    47 und lieht (las \Tentil 42 an. Hierdurch
    wird die bei 38 zutretende Druckluft in (Seil
    Kanal 45 und somit in :las Rohr 33 einge-
    lassen und treibt den Kolben 25 nach rechts
    vor. wodurch das lIesser in die in Abb. ; ge-
    zeichnete Absclilußstellung -langt: auf die-
    seln Wege dahin schneidet es das frei aus (lein
    Auslaß heraushängende Glas ab. so daß dieses,
    wie aus Abb. ; ersichtlich, in Forin eine: ge-
    schlossenen Klunipens7o frei herabfällt.
    Auch wenn der Daumen 3; unter der
    \_entilstallge d; fortgelaufen ist, so (Maß das
    Ventil 42 wiederum in die in Abb. @ gezeich-
    liete Stelltiii- ztiriicl<f:illt, bleibt die Druckluft
    auf der linken Seite des Kolbens =; abge-
    sperrt und (las Messer in (fier _\bschlußstel-
    lun-, in der es den Auslaß vers@liliei.lt, stehen.
    Die Zurückziehung (fies \Iessers und die
    i )ftnung des Auslasses erfolgt vielmehr erst
    (Tann. wenn der andere Datinien ;9 wiederum
    unter die lasc 68 bzw. die Ventilstange 4.0
    aufl:hift. wodurch das \Tentil .41 angehoben
    und die Druckluft auf der linken leite des
    ZN'IinderS 2 ; in der frül ler beschriebenen
    Weise durch den Auslaß 4.,)' ilis Freie elit-
    lassen wird, worauf der Kolben 2; in die in
    :\bh. i gezeichnete Anfangsstellung wieder
    zurückkehrt und der Auslali durch die :\11-
    sclineidevorriclittillg d. ireige,-rben \l-ird.
    Ersichtlich ist also der Au;enblick des Ali-
    schneidens durch den 7eitplllllct des In-
    -,-,-irkungtretens des Daumens @; und der
    :\tigeiililicl: des Auslassens irischen Glases
    durch (len Zeitpunkt des Iml"irkungtretens
    des Daumens :#ci bestignnt.
    Laufen die Welle 5n und s(imit die Schei-
    llen ;i. ; 2 finit bestiininter t."escllwitl(liglceit
    uln, so wird während einer ganzen C:m-
    (irehtlll` der Welle ;(-) je ('initial (las Ab-
    sclinri(ien und Verschließen (I(12 Auslasses
    ciiterscits und Frei-chen (i(#12 -\ttslasses an-
    .lererseits herbeigeführt. Innerhalb (Mieses
    kahillens kann jedoch die Zeit(!-11!(!r dos :\tis-
    las#zens und Ansaninielns des Glases heliebi;T
    (ler Da u-
    .in",estellt l%-Orden (lunch Verstellung
    meil @; l)zlv. ; t( an (1121i ztl-#eor(lne teil lcllei-
    li('n; hierdurch wird die Gria;(e des abzu-
    li('f(#rnden Postens tiiitl)estillillit. Ein( @Te-
    Ilalle lail@l('lilill@T erlol'"t mittl'l, der schraube
    ist(, (i7*.
    Will man eine -rciliere @rl@e@tsgesc@l@-in-
    digkeit erreichen, ohne das gegebene Gewicht
    und Größe des Postens zu ändern, so wird
    nian die Weile So rascher umlaufen lassen.
    und durch-Vorrücken des Daumens 56 in der
    Unilaufsrichtung die das Ansammeln des
    Glaspostens von gegebener Größe a111 Auslaß
    nötige Üffnungszeit wiederherstellen. Ist
    aus irgendwelchen Gründen eine geringere
    Arbeitsgeschwindigkeit bei unverändertem
    Gewicht und Größe des Postens erforderlich.
    so kann inan die Welle So langsamer umlaufen
    lassen und durch Zurückrücken des Daumens
    SG entgegen der Uinlaufrichtung die Zeit.
    zwischen dem öffnen und Schließen des Aus-
    lasses unverändert erhalten, während die Zeit-
    dauer des Geschlossenseins des Auslasses ver-
    längert wird.
    @Vertien die Formen geändert und ist hier-
    für die Ablieferung von Posten anderen Ge-
    wichtes und anderer Größe erforderlich, so
    hat inan Bierbei sinngemäß so zu verfahren.
    daß bei unveränderter Z.II1latltS''eSCll\\'llldle-
    keit der @@"elle 5o die Stellung der Daumen
    entsprechend verändert wird - falls eine
    Verstellung der Vorrichtung GI durch die
    Schraube ()6 nicht ausreicht -, oder man
    kann die U nilaufgeschwindigkeit der Welle 5o
    vergrößerh oder verkleinern bei ungeänderter
    Daumenstellung - fall: hierdurch die ge-
    wünschte Pdstengröße erreicht wird -# oder
    Juan kann beide llaßnalinien vereinigen.
    Wie die beschriebene Konstruktion (Abb.4
    bis G) ohne weiteres ergibt, kann die I ein-
    elI1StC:llllnä mittels der Schraube 66 auch
    wallrend des Betriebes vorgenoInInen werden.
    Die Zeichnung läßt weiter erkennen. daß
    durch die Größe der Fläche 69 nicht nur eine
    Feineinstellung, sondern auch in erheblichem
    Magie eine aliderung der Arheitsbedingungen
    Teichfalls während des Betriebes durch De-
    dientin- der Schraube 66 mö-licb ist, indem
    man die Zeitpunkte des Öffnens und Schlie-
    ßens der Ventile erheblich verstellen kann.
    ohne daß plan die Daumenstellung ändert, die
    nur h; i stillstehender Stettervorriclitttn`
    (ILircligriiilirt werden kann-.
    Durch Auswechslung dem Rin-es 1;7 kann
    (-ine Äuflerung des Durchnw#sors (1e< 1)ostells
    C'I-Il)l;@rt'11. 111(1e111 127a11 einen vorhandenen I@hl`
    mit gegeblnein 1.)urchinesser durch einen
    #miCien andC'rell DtiWi1111OSSers et-SetZt.
    1)1r Abb. ; 1:113t i('i-iicr (#rkennen. daß eil'
    esc 1l11 1»(-ticr Klumpen 7-) abgetrennt wird
    uild in irei('ni Fallv sich nach alm-:irts b('-
    #a-(@@ , c11ine @kil:l cler i'11st(#n liie F(1rm berührt,
    i1@@-c:r er ai)esclulittcn wird. 1-1- fallt tllso
    111 Elle lc@@111 7 1 @M)b. 11 Clt1, all:
    in -ei';*)'-i- er Entfernung vom Auslaß ange-
    ordnet ist. Diese Formen können auf eineng
    ;nll:atfen(Icn Tisch ;a atigeordiiet sein, je-
    doch auch 111 jeder anderen Weise vorgeführt
    «-erden. Wesentlich ist jedoch, daß diese
    Vorführung in Zeitabsclniitten erfolgt, die
    derjenigen entspricht, in der die Ablieferung
    der aufeinanderfolgenden Posten vor sich
    geht.
    @ell»tverständlich hat die Einstellung der
    Größe und des Gewichtes teer Posten nur den
    Zweck, diese der zu beschickenden horin und
    somit dein herzustellenden Glasgegenstand
    anzupassen. .
    Der geschlossene Glasklumpen 70 gemäß
    Abb. ; liat eine längliche, durch den Kreis-
    querschnitt des auswechselbaren Auslaßrinses
    bestimmte vorm, und, wie Abb, i zeigt, ist
    die lichte Weite dieses Auslasses verhältnis-
    I71@11,11@'' "roll und so (Tewälilt, dal., sie der-
    jenigen der zu bescliicl<enden I#ornl ange-
    nähert entspricht.

Claims (1)

  1. NT-Axsrri`riii:
    i. Verfahren zur Ablieferung abge- inessener Glasposten aus eineng Behälter, dadurch -ekennzeiclniet, da£i inan das aus dein Peli:ilterauslaß austretende Glas in eineng daran frei hä1lgeilden Ktunipen oder Tropfen ansaninielt, und von diesem Klumpen oder Tropfen eino einer Fnrin- beschickung entsprechende Glcisni(!n2"c ab- und in die l@orin fallen läßt. =. F1nrichtun-' zur _@Lisflillrllll#, des V ertahren@ @@eIllal.l Allspruch i. 1)e1 wel- cher liio den @Bch:iltrrauslal,l verschliefielide und 11a< Glas abschneidende V orrichtung durch 1)auInenSchelben mit a171 Umfang verstellbaren Dauine n gesteuert wird, ge- kennzeichnet durch 'Mittel zur Verstellung der Zeitpunkte des Anschlages der Dau- inen @, 5;7. ;o) an die SteuerN-orrichtung w;ilirend des Gange<. `. Ausführungsform der Einrichtung naclt Anspruch 2. (I;i.ltireli gekennzeichnet, ) 1a01 z-#%-i sclien der Daunie lische ibe (51 und dein Anschlag 14111 der ",tetiervorrich- tung für die _1bsc111uL1- und Abschneide- voMclitung ein tan-enttal zur Daumen- s cheihe fein einstellbares Zwiscliensti.icl: j1#1. elng-eSchaltut 1S1, s(1 (1al,i (Illrcll t:lililitl<ile V erstellun- (leg Zwische11- stücl;es der ()rt des Anschla`es ([er Dau- 1110I1 a111 Iwtscbenstttck taIhrential, t111(1 :,C@IIlit die Üfnun- und @e1111C'1JL111`'' des 1-Iell;i;lera@isl.ls:e: oder (111s Abschneiden zeitlich verschoben NN ird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035327B (de) * 1955-01-12 1958-07-31 Felice Franceschini Maschine zur automatischen Herstellung von Plaettchen aus Glas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1035327B (de) * 1955-01-12 1958-07-31 Felice Franceschini Maschine zur automatischen Herstellung von Plaettchen aus Glas

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