DE433599C - Sohaltungsanordnung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen - Google Patents

Sohaltungsanordnung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen

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DE433599C
DE433599C DEA39820D DEA0039820D DE433599C DE 433599 C DE433599 C DE 433599C DE A39820 D DEA39820 D DE A39820D DE A0039820 D DEA0039820 D DE A0039820D DE 433599 C DE433599 C DE 433599C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur selbsttätigen Herstellung von Fernsprechverbindungen und bezweckt, die Schaltvorgänge beträchtlich zu vereinfachen, die erforderlich sind, um selbsttätig einen Sprechstromkreis zwischen zwei Teilnehmern herzustellen und diesen Sprechstromkreis während der ganzen Dauer der Verbindung" aufrechtzuerhalten. Unter den in der Theorie möglichen Verfahren, die zum Schließen eines bestimmten Sprechstromkreises dienen sollen, gibt es ein Verfahren, bei dem mittels Vorrichtungen, die allgemein als Umrechner bezeichnet werden, ein der Nummer des verlangten Teilnehmers entsprechendes Glied beeinflußt wird, worauf zwischen diesem Glied und einem der Nummer des anrufenden Teilnehmers entsprechenden Glied eine Verbindung hergestellt und diese Ver!?indung aufrechterhalten wird, bis einer der Teilnehmer seinen Hörer anhängt. Der Herstellung und Aufrechterhaltung dieser Verbindung stehen in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten entgegen, die übrigens den Schwierigkeiten ähnlich sind, die der Verwirklichung einer großen Anzahl bisher vorgeschlagener Systeme für selbsttätige Fernsprechanlagen entgegentraten. Diese Schwierigkeiten ergeben sich hauptsächlich aus der großen Anzahl der Stromkreise und der Apparate, die erforderlich sind, damit in den Hauptämtern Anrufe in großer Anzahl gleichzeitig erledigt oder über die Ämter Gespräche in großer Anzahl gleichzeitig geführt werden können. Durch die Erfindung ist eine einfache und praktische Lösung des gesamten Problems geliefert und eine Überwindung der obenerwähnten Schwierigkeiten ermöglicht.
Nach der Erfindung wird zwischen ausgewählten Gliedern, die der anrufenden bzw. der
angerufenen Teilnehmerstelle entsprechen, ein Potentialunterschied hervorgerufen, der genügt, um zwischen mit diesen Gliedern verbundenen Leitungen elektrische Entladungen, beispielsweise in Form von Funken, Lichtbögen o. dgl., hervorzurufen, durch welche die Verbindung zwischen dem Glied der anrufenden und dem Glied der angerufenen Teilnehmerstelle hergestellt wird. Hierdurch ist ein Verbindungsmittel geschaffen, das eine sichere Wirkungsweise besitzt, leicht geregelt werden kann und weder einen Punkt von veränderlichem Widerstand noch einen unvollkommenen Kontakt darbietet. Außer der Herstellung der Verbindung durch die elektrische Entladung oder die elektrischen Entladungen hat die Erfindung den Zweck, durch die Entladungen einen weiteren Weg in dem Leitungsnetz auszuao wählen, mit dem die verschiedenen Teilnehmerstellen verbunden sind. Außerdem ist durch die Erfindung bezweckt, die Verbindung mittels geeigneter Vorrichtungen gegen alle störenden Einflüsse zu schützen.
Der die Entladungen herbeiführende Potentialunterschied kann durch eine beliebige Gleich- oder Wechselstromquelle hervorgerufen werden. Dieser Potentialunterschied wird auf die Glieder der anrufenden und der angerufenen Stelle durch Umrechner zur Wirkung gebracht, die beispielsweise aus einer Reihe zur Herstellung eines Einstellweges dienender Relais bestehen können. Mit den Gliedern, die den verschiedenen Teilnehmerstellen entsprechen, sind die Abzweigungen eines Leitungsnetzes verbunden, welche Unterbrechungen oder Reihen von Unterbrechungen darbieten, so daß, wenn der Potentialunterschied zwischen den Gliedern der anrufenden und der angerufenen Stelle zur Wirkung gebracht wird, Entladungen an den Unterbrechungen der Abzweigungen eintreten, wodurch die vorgenannten Glieder mit dem Leitungsnetz verbunden werden und die Verbindung zwischen den Teilnehmerstellen hergestellt wird. Anderseits nehmen die Relais, die die Vorwahl bewirkt haben, ihre Ruhelage ein, sobald das angerufene Glied beeinflußt ist. Diese Relais werden daher zur Erledigung neuer Anrufe frei. Die Verbindungen werden jedenfalls so bewerkstelligt, daß die neuen Anrufe den Sprechverkehr zwischen den vorher miteinander verbundenen Teilnehmerstellen nicht stören könneu.
Die durch die Entladung zwischen dem anrufenden Glied und dem angerufenen Glied hergestellte Verbindung kann unmittelbar als Sprechweg dienen. Zur Erzielung einer 6a guten Übertragung kann jedoch auch der Stromkreis, der sofort durch die Entladung geschlossen wird, durch einen neuen Sprechstromkreis ersetzt werden. Dieser Ersatz kann sehr einfach durch Relais bewirkt werden, deren Wicklungen in den unterbrochenen Stromkreis eingeschaltet oder von diesem Stromkreis abgezweigt sind.
Auf den Zeichnungen sind verschiedene Schaltungsanordnungen zur Durchführung des neuen Verfahrens als Ausführungsbeispiele dargestellt.
Abb. ι veranschaulicht die Stromkreise und Schaltmittel eines Amtes mit vier Teilnehmern.
Abb. 2 ist eine Teilansicht eines 64 Teilnehmer versorgenden Leitungsnetzes.
Abb. 3 und 4 stellen vereinfachte Verbindungen von Teilnetzen dar.
Abb. 5 veranschaulicht eine andere Art der Herstellung von Verbindungen zwischen den Teilnehmerstellen und den Teilnetzen.
Abb. 6 stellt besonders einen Verbindungsstromkreis zwischen zwei Teilnehmerstellen dar.
Abb. 7 veranschaulicht eine Abänderung des Verbindungsstromkreises. *
Abb. 8 und 9 stellen im einzelnen zwei Ausführungsformen des Verbindungsstromkreises der Abb. 7 und der angrenzenden Linienstromkreise dar.
Um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, ist in Abb. 1 eine Zentrale mit nur vier Teilnehmern dargestellt. Es sei jedoch erwähnt, daß die Unübersichtlichkeit der Verbindungen, die für diese kleine Anzahl von Teilnehmern groß ist, nicht im Verhältnis zur Anzahl der Teilnehmer zunimmt, sondern daß im Gegenteil entsprechend der Zunahme dieser Anzahl zahlreiche Vereinfachungen ermöglicht werden, die unten näher erläutert sind.
Bei der in Abb. 1 dargestellten Schaltungsanordnung wird die Verbindung in drei Phasen hergestellt, nämlich dadurch, daß die der anrufenden und der angerufenen Teilnehmerstelle entsprechenden Glieder mittels suchender Vorrichtungen einem Potentialunterschied ausgesetzt werden, ferner dadurch, daß diese Glieder mittels eines elektrischen Funkens miteinander verbunden werden, und außerdem dadurch, daß die durch den Funken bewirkte Verbindung durch den eigentlichen Sprechstromkreis ersetzt wird. Die Stellen der vier Teilnehmer sind mit A, B, C und D und ihre Rufnummern mit 11, 12, 21 und 22 bezeichnet. Es sei angenommen, daß der Teilnehmer D eine Verbindung mit dem Teilnehmer C wünscht.
Die Adern 1 und 2 der Anschlußleitung jeder Teilnehmerstelle A, B, C und Ό des Amtes sind mit den nicht dargestellten Fernsprechern der betreffenden Teilnehmer ver-
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bunden, so daß, wenn der Teilnehmer D seinen Hörer abnimmt, folgender Stromkreis geschlossen wird: Batterie 3, Wicklung4 des Linienrelais a, Leitungen 5 und 2, Teilnehmerstelle, Leitung 1, Erde. Das Relais a ist außer mit der Wicklung 4 noch mit einer Wicklung 6 versehen, die entgegengesetzt zur Wicklung 4 wirkt. Das über die Wicklung 4 erregte Relais α schließt den Unterbrecherkontakt 7 und die Umschaltkontakte 8 und 9.
Der Kontakt 7 schließt einen Stromkreis von der Batterie 3, Wicklung 4, Leitung 10, Kontakt 113 und Erde, so daß das Relais a in einen Haltestromkreis geschaltet wird.
Der Kontakt 8 schließt anderseits einen Stromkreis von Erde über die Leitungen 12 und 13 der Teilnehmerstelle D und über die Leitung 14, von der die Leitungen 13 aller
so Teilnehmerstellen abgezweigt sind. Dieser Stromkreis setzt sich fort über die Leitungen 13, die Kontakte 8, die Wicklungen 6 und die Batterien 3 der Teilnehmerstellen A, B, C. Die Wicklungen 6 haben die Wirkung, daß die Linienrelais α dieser Teilnehmerstellen sofort in ihrer Öffnungsstellung gesperrt werden, so daß sie nicht durch von diesen Teilnehmerstellen kommende Anrufe beeinflußt werden können.
Schließlich verbindet der Kontakt 9 die Leitungen 5 und 15 miteinander und verbindet auch die Anschlußleitung 2 des Teilnehmers D mit einer Leitung ιό, von der die Leitungen 15 aller Teilnehmerstellen abgezweigt sind. Durch die Leitung 16 wird die anrufende Teilnehmerstelle mit den Umrechnern in Verbindung gebracht.
Zu dem vorgenannten Zweck ist die Leitung 16 mit der Wicklung 18 eines Relais b und mit einer Batterie 20 durch eine Leitung 17 verbunden, von der eine Summerleitung 38 abgezweigt ist. Durch diesen Summer wird ein Ton erzeugt, der über einen Kondensator dem anrufenden Teilnehmer wahrnehmbar ist. Der Teilnehmer kann hieran erkennen, ob die Umrechner frei sind.
Der durch den Kontakt 9 geschlossene Stromkreis verläuft hiernach von Erde über i, Schleife, 2, 5, 9, 15, 16, 17, 18 zur Bat- j terie. Das Relais b wird daher zum An- ! sprechen gebracht und bewegt einen Umschaltekontakt 19. Dieser Kontakt schließt einen Stromkreis von der Batterie 20, !
Widerstand 23, Leitung 24, Wicklung 25 des , ersten Umrechnerrelais d1 zur Erde. Der j Widerstand 23 ist so hochohmig, daß der J jetzt durch 25 fließende Strom nicht genügt, um das Relais d1 zum Ansprechen zu bringen.
Anderseits hat das Relais b auch einen Kontakt 26 bewegt, der folgenden Stromkreis ' schließt: Batterie 20, Leitung 27 und Wicklung 28 eines Relais c, das seinerseits die Kontakte 29 und 30 in Wirkung setzt. Durch den Kontakt 29 wird ein Stromkreis geschlossen von der Batterie 31, Leitung 32 und Wicklung 33 des Relais c, so daß dieses Re-
; lais in einen Haltestromkreis geschaltet wird.
j Der Kontakt 30 schließt eine Unterbrechung eines Stromkreises, in dem die Wicklung 34 eines Relais // liegt, dessen Wirkung weiter unten erläutert ist.
Es genügt eine kurze Zeit, um in vorher beschriebener Weise die Vorgänge zu bewirken, die erforderlich sind, um das selbsttätige Schließen des Stromkreises 20, 23, 19, 24, 25 zu bewerkstelligen und die Umrechner zur Ausführung der Vorwahl vorzubereiten. Die Register bestehen aus mehreren Gruppen von Vorrichtungen, von denen jede einer Ziffer der verlangten Nummer entspricht, und jede Gruppe umfaßt mehrere Reihen von drei Relais. Für 9999 Teilnehmer mußten vier den Tausendern, Hundertern, Zehnern und Einem entsprechende Gruppen von zehn Reihen von je drei Relais vorgesehen sein. In dem als Ausführungsbeispiel gewählten sehr einfachen Fall genügen zwei Registergruppen T und U, von denen jede aus zwei Reihen von drei Relais d, e, f besteht. Durch das Relais /, welches durch das letzte Bezugszeichen jeder Reihe kenntlich gemacht ist, wird die Auswahl des der angerufenen Teilnehmerstelle entsprechenden Gliedes bewirkt. Dieses Glied wird mit Hilfe eines Hauptrelais g dem Potentialunterschied ausgesetzt, der durch Bildung eines Funkens eine Verbindung zwischen diesem Glied und einem entsprechenden Glied der anrufenden Teilnehmerstelle herbeiführt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die Nummernscheibe, mit deren Hilfe der anrufende Teilnehmer die Nummer des angerufenen Teilnehmers angibt, der üblichen Bauart entspricht.
Die letzte Unterbrechung ist langer als die anderen Unterbrechungen, um den Übergang von einer Ziffer einer bestimmten Reihenfolge (beispielsweise von den Hundertern) auf eine Ziffer der folgenden Reihenfolge (den Zehnern) zu kennzeichnen und in diesem Augenblick die Registerrelais zu beeinflussen. Um den Teilnehmer C anzurufen, der die Nummer 21 hat, wird daher die Nummernscheibe zuerst bis zur Ziffer 2 gedreht, um während ihrer Rückbewegung zwei Unterbrechungen zu erzielen (eine kurze und eine lange). Hierauf wird die Scheibe bis zur Ziffer ι gedreht, um eine einzige lange Unterbrechung zu erzielen. Diese über die Leitungen 16, 17, 18 zur Wirkung kommenden I 'nterbrechungen des Linienstromkreises
werden durch Stromstöße auf die Leitung 24 übertragen. Bei der ersten Unterbrechung fällt der Anker des Relais b ab, und der Kontakt 19 wird durch eine Feder in die in der Zeichnung dargestellte Stellung bewegt. Die Leitung 24 wird daher mit der Batterie 20 nicht mehr über den hohen Widerstand 23, sondern über den Stromkreis 30, 35, 36, 34 verbunden, in dem der Widerstand viel geringer ist. Infolgedessen entsteht in der Leitung 24 und in der Wicklung 25 ein genügend starker Stromstoß, um das Relais d1 ζήτα Ansprechen zu bringen. Dieser Stromstoß übt auf das Relais h keine Wirkung aus, da dieses Relais ein langsam wirkendes Stufenrelais darstellt, und die Unterbrechung des Linienstromkreises, die in dem abgenommenen Fall den ersten Stromstoß hervorruft, ist zu kurz, um das Relais h in Wirkung zu setzen.
Durch Erregung des Relais d1 wird mittels des Kontaktes 40 das Relais e1 an die Leitung 24 angeschaltet. Das Relais el schließt bei seiner Erregung einen Stromkreis von 24 zur Erde über die Wicklung 42 des Relais d2, den Kontakt 43 und die Wicklung 44 des Relais f1. Dieser Strom ist zu schwach, um das Relais d2 zum Ansprechen zu bringen, jedoch genügt er, um das Relais f1 in Wirkung zu setzen. Die erste Unterbrechung im Linienstromkreis 1, 2, 16, 18 hat daher die endgültige Wirkung, mittels des Relais Z1 einen Kontakt 45 zu schließen. Das Schließen dieses Kontaktes bleibt jedoch wirkungslos, solange das Hauptrelais g nicht erregt ist. Durch Schließen des vorgenannten Kontaktes 43 wird jedoch ein Stromfluß hervorgerufen, durch den das Ansprechen des Relais d2 der nächsthöheren Ziffer vorbereitet wird. Dieses Relais wird durch einen zusätzlichen Stromfluß zum Ansprechen gebracht, der durch den folgenden Stromstoß über die Leitung 24 hervorgerufen wird.
Am Ende der ersten Unterbrechung des Linienstromkreises wird die Leitung 24 durch das Relais b von neuem mit dem hohen Widerstand in Verbindung gebracht. Die Relais d1 und e1 bleiben jedoch erregt, denn der Strom durchfließt jetzt, wenn auch geschwächt, die beiden Wicklungen 25,46 von d1.
Das Relais f1 bleibt ebenfalls erregt.
Bei der zweiten Unterbrechung des Stroms
im Linienstromkreis wird durch Schließen des Stromkreises 20, 23, 19, 24 ein neuer Stromstoß in der Leitung 24 hervorgerufen, deren Stromkreis über 42, 43, 44 und Erde vervollständigt wird. Der jetzt durch die Wicklung 42 des Relais d2 fließende Strom genügt, um den Kontakt 47 zu schließen, wodurch die Leitung 24 in einen Stromkreis mit dem Kontakt 47 und der Wicklung 48 des Relais c2 gebracht wird. Durch dieses Relais werden zwei Kontakte bewegt, von denen der eine Kontakt, 49, den Strom in der Wicklung 44 des Relais f- unterbricht, während der andere, 50, die Wicklung 51 des Relais f2 in einen Stromkreis schaltet. Das Relais f2 schließt den Kontakt 52. Aus Vorstehendem ist ersichtlich, daß bei der erläuterten Relaisanordnung, gleichgültig wie groß die Anzahl der durch die Gruppenleitung übertragenen Stromstöße ist, nur das durch den letzten Stromstoß in Wirkung gesetzte Relais f erregt bleibt, um die Wahl herbeizuführen. j Es sei bemerkt, daß in den Fällen, in denen die Stromkreise oder die Gruppen mehr als j zwei Einheiten enthalten, die Stromkreise 46 der Haltewicklungen der Relais d1, d2 usw. unabhängig von der Leitung 24 gemacht werden können, um Schwierigkeiten bei der Einstellung dieser Relais zu verhüten.
Da der zweite Stromstoß lange dauert, hat das Relais h Zeit, anzusprechen. Dieses Relais bewegt den Kontakt 53 derartig, daß der Linienstromkreis nicht mehr über die Wicklung des die Umrechnerrelais der Gruppe T beherrschenden Relais b fließt, sondern über die Leitung 54 und die Wicklung des Relais b", das in ähnlicher Weise die Relais der Gruppe U beherrscht. Gleichzeitig öffnet das Relais h den Kontakt 55. Infolgedessen wird in den Stromkreis 20, 30, 35, 34, 24, 25 ein Widerstand 56 eingeschaltet, der genügend groß ist, um die Stromstöße in der Wicklung 25 abzuschwächen und zu verhindern, daß die Relais d1, d2 usw. der Gruppe wieder in Wirkung treten, wodurch der Anruf gestört würde.
Die Relais bu, cu, hu und die Umrechnerrelais d, e, f der Gruppe U sind in der gleichen Weise angeordnet wie die Umrechnerrelais der Gruppe T, und es wiederholt sich bei ihnen die gleiche Reihenfolge von Schaltvorgängen, bis durch den letzten langen, für diese Gruppe bestimmten Stromstoß das Schließen des Relais / erreicht ist. In dem angenommenen Fall erhält diese Gruppe nur einen einzigen Stromstoß. Das Relais f1 bleibt erregt und hält den Kontakt 45" in der Schließstellung.
Sobald die Wahl in der Gruppe U stattgefunden hat, leitet das Stufenrelais ha die Verbindung zur folgenden Gruppe, oder das Relais h" schaltet, wenn U wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die letzte Gruppe bildet, durch seinen Anker 53" eine Leitung 54" an die Leitung 54 an, so daß ein Stromkreis von der Batterie 31 über die Wicklung 58 des Hauptrelais g zustande kommt.
Das Hauptrelais g hat, wie oben dargelegt ist, den Zweck, einen Potentialunterschied
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zwischen einem der anrufenden Stelle entsprechenden Glied und einem der angerufenen Stelle entsprechenden Glied hervorzurufen. In dem angenommenen Fall werden diese Glieder einerseits durch Leitungen 61A, 6iB, 61C, 6iD gebildet, die an der anrufenden oder sendenden Seite, und anderseits durch Leitungen 62^4, 62B, 62C, 62D, die an der angerufenen oder empfangenden Seite jeder Teilnehmerstelle angeordnet sind. Jeder Leitung 61 und 62 entspricht eine Funkenstrecke 63, die im wesentlichen aus Elektroden, beispielsweise aus Kohleelektroden, besteht, die in der freien Luft oder in einem Rohr angeordnet sein können, das luftleer oder mit Argon oder einem anderen isolierenden Gas gefüllt sein kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel enthält jede Funkenstrecke 63 eine einzige Elektrode, die einer Mehrzahl, z. B. vier Elektroden, gegenüberliegt. Die Elektroden der einen Polarität sind mit 64 und die Elektroden der anderen Polarität mit 65 bezeichnet. Die einzeln angeordneten Elektroden sind je mit Leitungen 61 und 62 der entsprechenden Teilnehmerstellen verbunden. Die mehrfach angeordneten Elektroden an der anrufenden Seite jeder Teilnehmerstelle sind je durch eine Leitung 66 mit einer der mehrfach angeordneten Elektroden an der angerufenen Seite jeder Teilnehmerstelle verbunden.
Sobald der Stromkreis 54 des Hauptrelais g- durch den Anker des Relais h" geschlossen ist, öffnet das Relais g einen Kontakt 2,7 und schließt zwei Kontakte 71 und 81.
Der Kontakt 37 unterbricht den Stromkreis 32, der das Relais c in seiner Arbeitsstellung hielt, und gestattet auch den Relais b und Ii, ihre Ruhelage wieder einzunehmen. Es sei hier erwähnt, daß in der Praxis alle Haltestromkreise der Linienrelais α unter dem Einfluß einer sogenannten Zeitalarmvorrichtung stehen, welche, falls die verlangte Verbindung nicht zustande kommt, nach einer bestimmten Zeit in Wirkung tritt, um die erwähnten Haltestromkreise und außerdem den Stromkreis 32 zu unterbrechen, damit die Umrechner in die Ruhelage zurückgeführt werden.
Der Kontakt 71 schließt einen Stromkreis 72, 73> 74, 75, in dem die Wicklung 77 des besonderen Anrufsenderelais ν Hegt, das den Zweck hat, die Leitung 61 der anrufenden Stelle D in einen Stromkreis einzuschalten. Durch das Schließen des Kontaktes 71 wird nur das Relais y der Stelle D beeinflußt, weil die Wicklung 67 dieses Relais bereits von dem Strom durchflossen wird, der auf dem Wege 3, 4, 7, 10 verläuft und am Anfatig der Schaltvorgänge durch das Relais α der Stelle D geschlossen worden ist. Jedes Relais y ist derartig ausgebildet, daß es nur durch die Summe der über seine beiden Wicklungen 67 und 77 fließenden Ströme erregt wird, so daß es seine beiden Anker 78, 80 anzieht, durch die die unten erläuterten Schaltvorgänge herbeigeführt werden.
Anderseits schließt der Kontakt 81 vier Stromkreise 82, 83, 84, 85, von denen jeder einerseits nach der Batterie 31 und anderseits nach je einem der Anker 45, 52, 45", 52" der Umrechnerrelais / geführt ist. Diese Anker wirken mit Kontakten zusammen, die in einer bestimmten Reihenfolge durch Leitungen 86 von wahrnehmbarem Widerstand mit den Wicklungen 87 der besonderen Anrufempfangsrelais s verbunden sind, die den Zweck haben, die Leitungen 62 in einen Stromkreis einzuschalten, falls sie angerufen sind. Die Reihenfolge, in der die Kontakte der Anker 45 und 52 mit den Wicklungen 87 verbunden sind, ist durch die Anzahl der Teilnehmer und die Nummer jedes Teilnehmers bestimmt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Relais ζ der Teilnehmerstelle ~A (Nr. 11) mit den Kontakten der Anker 45 (Ziffer 1 der Zehner) und 45" (Ziffer ι der Einer) verbunden, das Relais ζ Β (Nr. 12) ist mit den Kontakten von 45 und 52s verbunden, das Relais ζ C (Nr. 2i) mit denjenigen von 52 und 45" und das Relais ζ D (Nr. 22) mit denjenigen von 52 und 52". Die Wicklungen 87 sind so berechnet, daß die Relais ζ nur dann in Wirkung gesetzt werden, wenn diese Wicklungen von der Summe der Ströme durchflossen werden, die durch die mit ihnen verbundenen Leitungen 86 zugeführt werden.
Es ist oben dargelegt worden, wie zum Zweck des Anrufs der Stelle C durch die avif die Registerrelais übertragenen Stromstöße die Anker 52 und 45" geschlossen worden sind. Hieraus geht hervor, daß nur die Wicklung 87 des Relais ζ C Strom durch die beiden mit dieser Wicklung verbundenen Leitungen 86 erhält. Infolgedessen wird nur das Relais 5 C zum Ansprechen gebracht, so daß es seine beiden Anker 88 und 98 anzieht.
Durch das Ansprechen des Relais y D einer- ; seits und des Relais ζ C anderseits wird der Vorgang der Herstellung des Einstellweges beendet. Dieser Vorgang dauert einige Se-• künden. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um die zur Bedienung des Nummernschalters erforderliche Zeit. Die folgenden Vorgänge spielen sich fast augenblicklich ab und können nach Millisekunden berechnet werden.
Die Relais y D und ζ C verbinden, sobald sie erregt worden sind, durch ihre Anker 78 und 88 die Leitungen 61 D und 62 C mit
Hauptleitungen 79 und 89, zwischen denen eine Gleich- oder Wechselstromquelle dauernd einen Potentialunterschied aufrechterhält. Durch Schließen der Kontakte 78 und 88 werden daher die Leitungen 61 D und 62 C diesem Potentialunterschied unterworfen. Infolgedessen entladet sich der Strom sofort durch einen Funken in der Funkenstrecke an der anrufenden Seite der Stelle D und in derjenigen an der angerufenen Seite der Stelle C zwischen der einzelnen Elektrode in jeder dieser Funkenstrecken und den mehrfach angeordneten Elektroden, die durch die nach diesen beiden Stellen führende Leitung 66 untereinander verbunden sind. Auf diese Weise ist durch die beiden Funkenstrecken 63 und die sie miteinander verbindende Leitung 66 ein Stromkreis zwischen 61 D und 62 C geschaffen. Der Funke wählt daher seinen Weg zwischen den verschiedenen Elektroden der Funkenstrecken, um selbsttätig die der anrufenden und der angerufenen Stelle entsprechenden Glieder zu verbinden.
Der auf diese Weise geschlossene Stromkreis kann unmittelbar als Sprechstromkreis dienen, wie weiter vinten in bezug auf Abb. 7 bis 9 erläutert ist. Bei dem in Abb. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Durchgang des Stroms in diesem Stromkreis ausgenutzt, um einen unabhängigen Sprechstromkreis zu schließen. Dies kann leicht in nachfolgend beschriebener Weise verwirklicht werden. In jede Leitung 66 sind in Reihe die Wicklungen 91 der beiden Relais m eingeschaltet, die je einen doppelten Kontakt 92 bewegen. Dieser Kontakt schließt eine Unterbrechung in den Leitungen 93, 94, die mit der Linie verbunden werden können, um den Sprechstromkreis zu schließen. Die ! Relais m bewegen auch je einen Kontakt 95, i der in eine dritte, als Kontroileitung dienende , Leitung 99 eingeschaltet ist.
In die Leitungen 93, 94 des Sprechstromkreises sind in bekannter Weise beispielsweise eine Batterie 100, Kapazitäten 101, 102 und Impedanzen 103, 104, 105, 106 eingeschaltet, von denen die beiden letzten als Wicklungen für Kontrollrelais p und q dienen, welche in die dritte Leitung 99 eingeschaltete Kontakte j 107, 108 bewegen. Sobald die Relais yD j und c C erregt werden, wird die Leitung 94 mit der Erde an der Seite D der Batterie 100 durch die Leitung 96 und den Anker 80 des Relais y und an der Seite C durch die Leitung 97 und den Anker 98 des Relais 3 ver-• bunden. Infolgedessen bringt der Strom, der von der Batterie ioo zur Erde an der einen und anderen Seite dieser Batterie fließt, die Relais ρ und q zum Ansprechen, die durch Anziehen ihrer Anker je eine Hälfte der dritten Leitung 99 überwachen.
Der durch die Leitung 99 gebildete Stromkreis wird durch eine Batterie 109 gespeist. Die beiden Hälften dieses Stromkreises sind je über die Wicklung 110 des Trennrelais k der anrufenden Stelle und desjenigen der angerufenen Stelle C zur Erde geführt. Sobald die durch die beiden Abschnitte der Leitung 99 gebildeten Stromkreise durch die Kontakte 107, 108 geschlossen worden sind, wirken in diese Leitung geschaltete Wicklungen in auf die Relais m ein, um diese Relais in ihrer Schließstellung unabhängig von dem Strom zu halten, der durch die Leitung 66 und die Funkenstrecken 63 fließt. Die Zeitabschnitte, die erforderlich sind, um das Ansprechen der in Wirkung tretenden Relais zu ermöglichen, sind so gewählt, daß der durch die Entladung übertretende und den Verbindungsstromkreis herbeiführende Kraftfluß erst unterbrochen wird, nachdem die die Aufrechterhaltung dieses Stromkreises sichernden Schaltvorgänge richtig bewerkstelligt sind.
Durch Schließen der Stromkreise, die durch die dritte Leitung 99 an den Stellen des anrufenden und des angerufenen Teilnehmers gebildet werden, wird selbsttätig die Verbindung der Sprechleitung 93, 94 mit der Anschlußleitung i, 2 jeder dieser Stellen herbeigeführt.
An der anrufenden Stelle bewegt das Trennrelais k die Kontakte 113 und 114. Der Kontakt 113 unterbricht den Stromkreis 3, 4, 7, 10, 67 und ruft daher einerseits die Aberregung des Linienrelais α und anderseits die Aberregung des besonderen Senderelais y hervor. Das letztgenannte Relais gestattet dem Kontakt 80, sich von neuem zu öffnen, jedoch verbindet gleichzeitig der Kontakt 113 die Leitung 94 über die Leitung 115 mit der Erde, so daß der Strom weiter über die Wicklung 105 des Kontrollrelais ρ fließt.
Anderseits unterbricht der Kontakt 114 die Verbindung zwischen den Leitungen 5 und 15. Auf diese Weise wird die Anschlußleitung i, 2 mit der Gruppe T1 U der Registerrelais außer Verbindung gebracht. Diese Relais werden daher wieder frei, um neue Anrufe der Teilnehmergruppe auf zunehmen, der sie zugeordnet sind. Durch die Bewegung des Kontaktes 114 wird die Anschlußleitung i, 2 mit dem Rufstromkreis 117, 118 verbunden, der die Wicklung 119 des Rufrelais s enthält. Dieses Relais wird sofort erregt und unterbricht sofort den Rufstromkreis durch den Kontakt 120. Durch den Kontakt 121 schließt das vorgenannte Relais über die Batterie 122, die Leitung 123, den Kontakt 113 und die Erde einen Stromkreis, der die Wicklung 124 des Relais s enthält, welches erregt bleiben muß. Außerdem
enthält dieser Stromkreis die Wicklung 125 des Durchschalterelais r. Dieses Relais bewegt die beiden Kontakte 126, durch welche die Sprechleitung 93, 94 mit der Anschlußleitung 1, 2 verbunden wird. Außerdem bewegt das Relais r den Kontakt 127, durch den die Erde \on der Anschlußleitung 1, 2 abgeschaltet wird.
An der angerufenen Stelle C werden durch Schließen des Trennrelais die gleichen Vorgänge hervorgerufen wie an der Stelle D mit dem Unterschied, daß der Rufstromkreis 117, 118 mit der Anschlußleitung 1, 2 der Stelle C verbunden bleibt, so daß der Wecker dieser Anschlußleitung ertönt, bis der Teilnehmer C seinen Hörer abnimmt. An der Stelle D werden beim Abnehmen des Hörers ein Widerstand und eine Kapazität, die mit der Anschlußleitung i, 2 in Reihe geschaltet sind, in bekannter Weise in einen Nebenschluß gelegt, so daß der Linienstromkreis genügt, um das Relais j zu erregen, sobald der Kontakt 114 die Wicklung 119 mit der Anschlußleitung verbunden hat. Der Wecker hat daher
nicht Zeit zum Ertönen. An der Stelle C genügt dagegen der durch 119 fließende Strom nicht, um das Relais s zum Ansprechen zu bringen. Der Wecker der entsprechenden Anschlußleitung ertönt daher, solange der Teilnehmer seinen Hörer nicht abgenommen hat.
Sobald der Teilnehmer C seinen Hörer abgenommen hat, ist die Verbindung hergestellt. Da das Linienrelais a D aberregt wird und die Umrechnerrelais freigegeben werden, sobald das Trennrelais k D zum Ansprechen gebracht wird, kann nunmehr ohne weiteres unabhängig von dem zwischen C und D geführten Gespräch zwischen den Stellen A und B eine Verbindung hergestellt und ein Gespräch geführt werden.
Sobald bei Beendigung des Gesprächs einer der Teilnehmer C1 D seinen Hörer anhängt, wird der Strom in der Wicklung 105 oder 106 des Kontrollrelais p oder q unterbrochen. Diese Relais unterbrechen den Strom in der Leitung 99, die das Trennrelais k enthält. Das Relais k schaltet die Relais r und .r ab, so daß die Verbindungen in ihre Ruhelage gebracht werden.
Wie vorher dargelegt ist, soll das oben beschriebene Leitungsnetz für vier Teilnehmer nur zur Erläuterung der Wirkungsweise des Systems nach vorliegender Erfindung dienen.
Dieses Ausführungsbeispiel läßt jedoch nur unvollkommen einerseits die große Wichtigkeit der auswählenden Rolle des Funkens und anderseits die zahlreichen Vereinfachungen und die wichtige Verringerung der Anzahl der Relais erkennen, die in der Praxis ermöglicht ist, wenn die Anzahl der Teilnehmer beträchtlich ist. Die besonderen Teilnehmerstellen A1 B1 C... sind bei einer großen Teilnehmeranzahl in Gruppen geteilt, von denen jede mit einer Umrechnergruppe T, U.. . verbunden ist, die der einzigen in Abb. ι dargestellten Umrechnergruppe ähnelt. Eine erste Vereinfachung ergibt sich daher daraus, daß eine Gruppe Relais T, U... beispielsweise für 100 Teilnehmerstellen A, B, C ... dienen kann. Die Anzahl der einzelnen Teilnehmerstellen, die durch jede Relaisgruppe bedient werden können, hängt von der Verkehrsstärke in dem betreffenden Leitungsnetz ab. Anderseits genügt es, daß das Amt mit zwei Stromquellen versehen ist. Die eine, die in Abb. 1 durch die Batterien 3, 31 usw. (mit Ausnahme der Batterie 90) gebildet wird, hat niedrige Spannung. Die andere, die in Abb. 1 durch die Batterie 90 gebildet wird, hat höhere Spannung. Die Batterie 90 kann auch durch eine Dynamo oder einen Stromwandler ersetzt werden und ist zur Speisung der Hauptleitungen 79 und 89 bestimmt. Diese Hauptleitungen können die angegebene Wirkung bei allen Teilnehmerstellen des Amtes ausüben. Jede dieser Teilnehmerstellen kann einerseits das zugehörige Relais y beeinflussen, falls sie als anrufende Teilnehmerstelle wirkt. Anderseits kann sie durch das zugehörige Relais ζ beeinflußt werden, falls sie einen Anruf erhält.
Eine der wichtigsten Vereinfachungen betrifft die Verringerung der Anzahl der Leitungen zwischen den anrufenden und angerufenen Gliedern der verschiedenen Stellen. Diese Vereinfachung ergibt sich aus der Möglichkeit, die Funkenstrecken in Reihe zu schalten. Hierdurch kann die Anzahl der durch ein Leitungsnetz versorgten einzelnen Teilnehmerstellen nach einer geometrischen Reise vervielfacht werden. In Abb. 2 sind mehrere Gruppen oder Reihen von auswählenden Leitungsnetzteilen R1, R2, R3 in Reihe geschaltet dargestellt, d. h. es handelt sich bei diesen Leitungsnetzteilen um Hilfsleitungsnetze, welche zwei Reihen von Funkenstrecken miteinander verbinden und dem Leitungsnetz in Abb. 1 ähnlich sind, durch das die Funkenstrecken 63 miteinander verbunden sind. Um die Schaltungsanordnung nach Abb. 2 nicht verwickelt zu gestalten, sind in dieser Abbildung nur die Leitungen 66 dieser Leitungsnetzteile dargestellt. Der größeren Klarheit wegen sind dort mit 63 die Funkenstrecken bezeichnet, mit denen die Leitungen 61 und 62 verbunden sind, während die Funkenstrecken, die eine Zwischenstellung einnehmen, d. h. die Funkenstrecken, welche ein Leitungsnetz R1 mit einem Leitungsnetz R2 oder ein Leitungsnetz R2 mit einem
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Leitungsnetz Rz verbinden, in zwei Funkenstrecken 631 getrennt sind, die durch eine Leitung 68 in Reihe geschaltet sind. Bei den Funkenstrecken 63 nach Abb. 2 ist, um zu große Funkenlängen zu vermeiden, zwischen die Elektroden 64 und 65 eine leitende Platte 69 eingeschaltet, um jeden Funken in zwei Abschnitte von gleichmäßiger Länge zu teilen. In den Funkenstrecken 631 ist die Platte 69 in zwei Platten 691 unterteilt, die untereinander durch eine Leitung 68 verbunden sind und von denen die eine den Elektroden 64 und die andere den Elektroden 65 gegenüberliegt. Der größeren Klarheit wegen sind in dieser Abbildung nur die Leitungen 68 dargestellt, welche von dem ersten Leitungsnetzteil R1 und den mit diesem Leitungsnetzteil verbundenen Leitungsnetzen R2 ausgehen. Es ist ersichtlich, daß mit Funkenstrecken, die mit vier Vielfachelektroden versehen sind, wie die beispielsweise in Abb. 1 und 2 dargestellten Elektroden, dadurch, daß η Reihen von 4" Leitungsnetzteilen in Reihe geschaltet werden, ein gesamtes auswählendes Leitungsnetz erzielt wird, das 4" Teilnehmer versorgt. Die Gesamtanzahl von Teilnehmern ist daher durch die nte Potenz der gewählten Elektrodenanzahl bestimmt.
Die Leitungsnetzteile können auch dadurch vereinfacht werden, daß die Anzahl der Leitungen 66 veringert wird, durch die die Funkenstrecken untereinander verbunden sind. Beispielsweise können die Leitungen 66, von denen bei dem Leitungsnetz für vier Teilnehmer bei der Schaltungsanordnung nach Abb. 1 sechzehn vorhanden sind, auf die Anzahl von acht verringert werden, wenn man sie paarweise verbindet, wie beispielsweise in Abb. 3 dargestellt ist, oder sogar auf die Anzahl von vier, wie in Abb. 4 veranschaulicht ist. Die Leitungen 66 bilden hierbei gemeinsame Leitungen 661. Andere Vereinfachungen der gleichen Art können getroffen werden, um je nach dem Bedarfsfall die Anzahl der Verbindungsstromkreise zu verringern oder zu erhöhen.
Bisher ist angenommen, daß jede Teilnehmerstelle durch ihre Leitung 61 oder 62 mit einer verschiedenen Funkenstrecke verbunden ist. Es kann jedoch vorteilhaft sein, mehrere Funkenstrecken mit mehreren Teilnehmerstellen zu verbinden wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 5, bei dem fünf Funkenstrecken 63, die einen Teil eines gleichen Leitungsnetzteils bilden, mit den Leitungen 61 von fünf Teilnehmerstellen verbunden sind.
In den gesamten Leitungsnetzen, die aus
Leitungsnetzteilen zusammengesetzt sind, wählt der Funke in den Funkenstrecken, die er trifft, unter den Wegen, die sich ihm darbieten, denjenigen Weg aus, der den geringsten Widerstand darstellt. Es ist bekannt, daß unter geeigneten Bedingungen' ein Funke von erhöhtem Potential einen einzigen Weg verfolgt und daß, wenn sich ihm mehrere parallele Wege darbieten, keine schädliche Teilung des nutzbaren Kraftflusses stattfindet. Nach der Erfindung ist diese Erscheinung ausgenutzt, denn es ist erwünscht, daß der Funke eine Wahl zwischen verschiedenen Wegen treffen kann, die nach zwei gleichen Teilnehmerstellen führen, so daß der Funke, wenn eine Funkenstrecke bereits in Benutzung genommen ist, durch eine im Nebenschluß liegende Funkenstrecke hindurchgehen kann. Zu diesem Zweck können in Reihe mit dem Leitungsnetz eine oder mehrere Reihen von Leitungsnetzteilen in einer größeren Anzahl, als unbedingt erforderlich ist, verbunden werden, und zwar in einer Anzahl, die von der Anzahl der Teilnehmer abhängt. Es können auch die Leitungsnetzteile oder bestimmte Leitungsnetzteile durch eine Anzahl Leitungen gebildet werden, die größer als die unbedingt erforderliche Anzahl ist und durch die Anzahl der Elektroden bestimmt wird. Es ist auch möglich, je nach Bedarf die Anzahl der Wege zu vervielfachen, die sich dem Durchgang des Funkens zwischen zwei Teilnehmerstellen darbieten.
Es sind Schutzvorrichtungen vorgesehen einerseits, um zu verhüten, daß eine bereits besetzte Funkenstrecke oder eine bereits besetzte Leitung durch einen Funken beeinflußt wird, der durch einen Anruf hervorgerufen ist, oder anderseits, um die in die Leitungen 66 eingeschalteten Relais gegen die erhöhten, durch die Hauptleitungen hervorgerufenen Spannungen zu schützen. Diese Vorrichtungen sind in Abb. 6 angegeben, die einen Verbindungsstromkreis zwischen den Stellen von zwei beliebigen Teilnehmern P und Q eines Leitungsnetzes darstellt, das durch zwei Reihen von in Reihe geschalteten Leitungsnetzteilen gebildet wird. Es sei angenommen, daß der Teilnehmer P den Teilnehmer Q angerufen hat und daß das besondere Senderelais y P und das besondere Empfangsrelais s Q in vorher beschriebener Weise ihre Anker 78 bzw. 88 angezogen haben. Die Spannung der Stromquelle 90 ist durch die Hauptleitungen 79 und 89 auf die Leitungen P. und 62 Q übertragen. Es fließt jetzt ein Strom über die Leitungen 61, 66, 68, 66, 62 und überspringt in Form von Funken die Funkenstrecken 63, 631, 631, 63. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß diese Funkenstrecken parallel mit mehreren Teilnehmerstellen verbunden sind. Um nach Möglichkeit zu verhüten, daß dieser starke Strom die zur Her-
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stellung des Sprechstromkreises 93, 94 dienenden Relais m zerstört oder daß eine starke Isolation vorgesehen werden muß, ist die Wicklung 91 jedes dieser Relais in Nebenschluß mit einem nichtinduktiven Widerstand 130 gelegt, der in den zwischen den Leitungen 61 und 62 geschlossenen Stromkreis geschaltet ist. Da die Wicklung91 eine hohe Selbstinduktion besitzt, geht der den Funken hervorrufende Stromstoß durch den Widerstand 130. Dieser Stromstoß ist von sehr kurzer Dauer, und zwar ist seine Dauer auf einige Millisekunden nach dem Schließen der Relais y und ζ begrenzt, deren Wirkung infolge einer Schaltung gleichzeitig gemacht ist, die der Übersichtlichkeit wegen in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Sobald die Entladung durch den von der Stromquelle 90 gelieferten Stromstoß herbeigeführt ist, wird dieser Stromstoß durch einen schwächeren Strom ersetzt, dessen Potential nicht genügt, um die Entladung herbeizuführen, jedoch genügend ist, um sie aufrechtzuerhalten. Dieser Strom wird durch eine Batterie 31 und durch Leitungen 1*31, 132 geliefert, die mit den Leitungen 61 bzw. 62 durch Leitungen 133, 134 \rerbunden sind. Dieser Strom von geringer Spannung fließt zum Teil durch Wicklungen 91 und erregt die Relais m, deren Anker 92 den Sprechstromkreis 93, 94 schließen, wäh rend der Anker 95 den Stromkreis 99 der dritten Leitung schließt, in die die Wicklung in eingeschaltet ist, wie oben dargelegt wurde. Der Schutz der Relais m kann auch in anderer Weise verwirklicht werden, beispielsweise dadurch, daß statt der nichtinduktiven Widerstände Kapazitäten vorgesehen werden. Starke Impedanzen 141, 142 schützen die Batterie 31 gegen -den Strom der eine hohe Spannung besitzenden Stromquelle 90.
Damit die Funkenstrecken 63 und 631, während der Sprechstromkreis 93, 94 zwischen den Teilnehmerstellen P und Q geschlossen bleibt, nicht durch Anrufe beeinflußt werden können, die durch andere Teilnehmerstellen hervorgerufen werden, mit denen diese Funken strecken verbunden sind, wird die im folgenden beschriebene Vorrichtung benutzt. Die Funkenstrecken sind statt mit einer leitenden Platte 69 mit zwei Platten 691 versehen, die durch eine Leitung 70 verbunden sind, in welche ein Kontakt 135 eingeschaltet ist. Gewöhnlich bleibt dieser Kontakt geschlossen. Der Kontakt 135 wird durch ein Relais 0 bewegt, dessen Wicklung 136 in einem Stromkreis 137 liegt, der durch die Batterie 138 gespeist wird und gewöhnlich durch einen von dem Relais m beeinflußten Kontakt 139 geöffnet gehalten wird. Sobald die Relais m erregt sind, d. h. während der Dauer der telephonischen Verbindung zwischen P und Q, sind die Stromkreise 137 geschlossen, und die Relais 0 halten die Kontakte 135 in ihrer geöffneten Stellung, so daß kein Funke in den Funkenstrecken 63 überspringen kann. Auch in den Funkenstrecken 631 kann kein Funke wegen der Wirkung eines Kontaktes 140 überspringen, der in die Leitung 68 eingeschaltet ist und durch das Relais q gesteuert wird, dessen Wicklung 106 während der ganzen Dauer der Verbindung zwischen den Teilnehmerstellen P und Q erregt bleibt.
Ein Belegungsschutz ähnlicher Art, wie er oben beschrieben wurde, muß überall oder bei mehreren Leitungen, die gemeinsame Punkte haben, vorgesehen sein. Auch wird, wenn mehrere Leitungen 66, wie in Abb. 3 und 4, eine gemeinsame Leitung, z. B. 661, besitzen, diese Leitung bei Herstellung der Verbindung durch eine Schutzvorrichtung während der Dauer dieser Verbindung unterbrochen, um eine schädliche Einwirkung einer anderen Verbindung zu verhüten.
Es ist oben erwähnt, daß der Stromkreis der Leitungen 66, der durch den Übertritt der Entladung in den Funkenstrecken 63 geschlossen wird, unmittelbar als Sprechstromkreis dienen kann. In diesem Fall wird der go Verbindungsstromkreis nur durch eine Leitung statt durch vier Leitungen gebildet. Der Rückweg wird durch eine Hauptleitung geschaffen. Es ist jedoch zweckmäßig, hierbei verschiedene Abänderungen zu treffen, wie in Abb. 7 angegeben ist, in der die wesentlichen Teile eines Verbindungsstromkreises dieser Art dargestellt sind.
Nach der vorläufigen Wahl werden die Anschlußleitungen i, 2 des anrufenden Teilnehmers P und des angerufenen Teilnehmers Q in weiter unten beschriebener Weise mit den Primärwicklungen 144 der Sprechübertrager xp, x® verbunden, deren Sekundärwicklungen 145 im gleichen Stromkreis mit den Leitungen 66 und den Funkenstrecken 63 und mit einer Hauptsprechleitung 146 liegen, die mit der Erde verbunden ist. Gleichzeitig übertragen das Senderelais y P und das Empfangsrelais 2 Q den Potentialunterschied der Leitungen 79, 89 auf die zu den beiden Teilnehmerstellen gehörigen Leitungen 61 und 62, die, wie vorher beschrieben wurde, nach der ersten und nach der letzten Funkenstrecke 63 geführt sind.
Von jeder Funkenstrecke63 und ge- -.. gebenenfalls von jeder gemeinsamen Verbindungsleitung 661 ist ein Teilstromkreis 149 abgezweigt, der gewöhnlich an dem zum Überspringen des Funkens dienenden Zwischenraum unterbrochen ist und eine besondere Batterie α, β, γ . .. usw. enthält.
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In dem Augenblick, in dem der Potentialunterschied der Leitungen 79, 89 auf die Leitungen 61 P und 62 Q übertragen wird, geht die Entladung durch die Funkenstrecken hindurch. Die Zwischenräume der Funkenstrecken werden leitend überbrückt, und die Verbindung zwischen den Anschlußleitungen i, 2 der beiden Teilnehmer ist hergestellt. Dieser Potentialunterschied wirkt nur während einer sehr kurzen Zeit, die durch die Wirkung des Relais g bestimmt wird, und es wird dieser Potentialunterschied sofort in jeder Funkenstrecke durch die Spannung der Batterie α, β, γ ... des entsprechenden Teil-Stromkreises ersetzt, welcher, obwohl er nicht genügt, um die Entladung herbeizuführen, dennoch ausreichend ist, um sie aufrechtzuerhalten, so daß die Entladung hier die Form eines aufrechterhaltenen Lichtbogens annimmt. Die an den beiden Enden der Verbindungsleitung vorgesehenen Teilstromkreise sind mit zwei Batterien α und ω versehen, von denen die eine (α) mit der Leitung 61 an der Seite des anrufenden Teilnehmers und die andere (ω) mit der Leitung 62 an der Seite des angerufenen Teilnehmers zusammenwirkt.
An den Stellen, an denen die Teilstromkreise 149 von dem Verbindungsstromkreis abgezweigt sind, befinden sich Relais t, die zur Überwachung der Verbindungsleitung dienen und mit zwei Wicklungen 143, 1431 versehen sind, die in die benachbarten Stromkreise 149 eingeschaltet sind. Sobald die Stromkreise 149 durch den Durchgang der Entladung geschlossen sind, werden die Relais t erregt. Jedes dieser Relais unterbricht einen in Abb. 7 nicht dargestellten Kurzschluß, der um einen Kondensator 147 aufrechterhalten wurde. Diese Kondensatoren bilden während der Dauer der Verbindung ein Hindernis für den Durchgang störender Entladungen, jedoch gestatten sie den freien Durchtritt der Sprechströme. Die durch die Wicklungen der Relais ί gebildeten Impedanzen verhindern anderseits den Durchtritt der Sprechströme durch die Batterien α, β, γ ... Der Schutz der äußeren Batterien α und ω kann durch Impedanzen vervollständigt werden.
Zum besseren Verständnis der Vorgänge, die die Herstellung und die Unterbrechung der Verbindung in diesem Stromkreis herbeiführen, sei auf die Abb. 8 hingewiesen, die den Linienstromkreis des anrufenden Teilnehmers P und den Verbindungsstromkreis darstellt, der zum Linienstromkreis des Teilnehmers Q führt.
Die Linienleitung r jedes Teilnehmers ist dauernd mit dem einen Ende der Wicklung
144 eines Übertragers χ verbunden. Diese Wicklung ist in bekannter Weise durch einen Kondensator 148 in zwei Abschnitte geteilt. Sobald der Teilnehmer P seinen Hörer abnimmt, wird folgender Stromkreis geschlossen: Von der Batterie 3 über den Kontakt 150, den Linienwähler 151 (der von bekannter Bauart ist und ein drehbares Glied 152 besitzt, das nacheinander über die mit je einer der Teilnehmerstellen der Gruppe verbündenen Kontakte 153 schleift), die Leitung 154, die Wicklung des Linienrelais a, den Kontakt 155, die Leitung 2, die Teilnehmerschleife mit dem nicht dargestellten Teilnehmerapparat, die Leitung 1, den Kontakt 127 und Erde.
Das Relais α spricht an und zieht seinen Anker 156 an, der die Leitung 154 bei 157 unterbricht und dort eine Leitung 158 anschaltet, die auch von der Batterie 3 kommt und die Wicklung eines Relais i enthält. Dieses Relais i zieht seinen Anker 150 an, welcher die Verbindung zwischen der Batterie 3 und dem Kontakt 151 unterbricht und sofort eine Störung durch die anderen Teilnehmer der Gruppe verhindert. Anderseits S5 stellt das Relais α durch seinen Anker 159 eine Verbindung mit Erde auf folgendem Wege her: Leitung 160, einen von dem Trenn- und Überwachungsrelais K beherrschten Kontakt 161 und einen nicht dargestellten Zeitschalter. Durch seinen Anker 7 stellt das Relais α eine Verbindung zwischen der Wicklung J7 des Anrufsenderelais y und Erde her, während es durch seinen Anker 9 die Anschlußleitung i, 2 mit der Leitung 15 verbindet, die, wie bei der Schaltungsanordnung nach Abb. 1, zu den Umrechnervorrichtungen führt.
Die Wahl findet in den Umrechnervorrichtungen wie bei der Schaltungsanordnung nach Abb. ι statt und wird durch das Ansprechen des Relais g- beendet, welches Strom einerseits durch die Leitung 72 in die Wicklung yj des Anrufsenderelais y des anrufenden Teilnehmers und anderseits durch die Leitungen 86 in die Wicklung 87 des Anruf empfangsrelais ζ des angerufenen Teilnehmers sendet. Außerdem trennt das Relais g die Verbindung der Wicklung des Relais a mit Erde durch einen nicht dargestellten Kontakt, wodurch nacheinander die Relais α und i freigegeben werden.
Bei dem anrufenden Teilnehmer zieht das Relais y seine Anker 78, 162, 163 und 164 an, während beim angerufenen Teilnehmer das Relais 2 seine Anker 88 und 165 anzieht. Die Kontakte 78 (an der anrufenden Seite) und 88 (an der angerufenen Seite) übertragen auf die Leitungen 61 und 62 an dem einen und anderen Ende des Verbindungsstromkreises den Potentialunterschied der Leitungen 79, 89, während durch die anderen Kontakte an der
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anrufenden Seite und an der angerufenen Seite die Relais K und 5" eingeschaltet werden, welche die Linienleitungen 2 der beiden Teilnehmer mit den Primärwicklungen 144 der Sprechspulen xp bzw. in nachfolgend beschriebener Weise verbinden.
Die Kontakte 162 und 165 schließen bei dem Anrufenden und bei dem Angerufenen einen Stromkreis von der Batterie 122 zur Erde über die Wicklung 166 des Relais K, den Kontakt 167, die Leitung i68, den Kontakt 162 (oder 165), die Leitung 169, den Kontakt 127 und Erde. Das Relais K wirkt bei dem Anrufenden und bei dem Angerufenen, und sein Anker 170 öffnet den Kontakt 167 und verbindet unmittelbar die Wicklung 166 mit dem Kontakt 127 und Erde. Durch seinen Anker 171 schließt das Relais K an der anrufenden Seite einen Stromkreis von der Batterie 172 nach Erde über die Wicklung 173 und den Anker 163, so daß das Relais y P während der ganzen Dauer der Verbindung in einen Haltestromkreis geschlossen wird. Durch seinen Anker 174 unterbricht das Relais K beim Anrufenden die Verbindung zwischen den Leitungen 79, 89 und den Leitungen 61 P und 62 Q. Durch seinen Anker 176 verbindet das Relais K die Sekundärwicklungen 145 der Spulen xp und mit den Leitungen 61. Endlich verbindet das Relais K durch seinen Anker 155 die Anschlußleitung ι, 2 mit der Ruf wechselstromquelle über den Kontakt 179, die Wicklung 180 des Relais 6" und den Kontakt 181. Beim Schließen der Anschlußleitung 1, 2 an der anrufenden Teilnehmerstelle spricht das Relais 5" an. Seine Wicklung 180 ist auch einerseits durch den Kontakt 181, die Leitung 182 und den Kontakt 171 mit einer Batterie 172 und anderseits durch den Kontakt 127 mit Erde verbunden, so daß das Relais 5" während der ganzen Dauer der Verbindung in einem Haltestromkreis liegt. Durch seinen Anker 127 unterbricht das Relais .S" gleichzeitig die Verbindung zwischen der Linienleitung ι und Erde. Anderseits wird durch Bewegung des Kontaktes 127 der Haltestromkreis 122, 166, 170 des Relais K über die Anschlußleitung ι, 2, die Leitung 183 und die zweite Wicklung 184 des Relais K nach Erde geführt. Endlich verbindet das Relais 5" durch seinen Anker 179 die Linienleitung 2 mit der Primärwicklung 144 der Spule xp.
An der angerufenen Teilnehmerstelle ertönt der Wecker, bis der Teilnehmer seinen Hörer abhängt und hierdurch die Schleife seiner Leitung i, 2 schließt. Hierdurch wird auch das entsprechende Relais 5 erregt, welches, wie an der anrufenden Teilnehmerstelle, die Linienleitung 2 mit der Primärwicklung 144 der Spule χθ verbindet.
Während die Primärwicklungen 144 der Spulen xp und χθ mit den Anschlußleituni gen ι, 2 der beiden Teilnehmer in einen I Stromkreis geschlossen werden, wird der ! Stromkreis der Sekundärwicklungen 145 und . der Leitungen 66 in den Intervallen des Überspringens der Funken durch den Durchgang ! der durch die Spannung der Leitungen 79, i 89 hervorgerufenen und durch die Spannung ' der Batterien α, β ... .ω aufrechterhaltenen ( Entladung geschlossen. Sobald das Re-1 lais y P seinen Anker 164 angezogen hat, wird der der anrufenden Teilnehmerstelle am ; nächsten liegende Teilstromkreis 149 durch ! die Batterie α gespeist, während der der angerufenen Teilnehmerstelle am nächsten He-, gende Teilstromkreis 149 durch die Batterie ω gespeist wird.
Um zu verhüten, daß die Funkenstrecken , 63 und die mehreren Verzweigungen gemeinsamen Verbindungsleitungen 661 durch andere Verbindungen beeinflußt werden können, sobald sie schon besetzt sind, werden in die Lei-1 tungen 68 zwischen die Funkenstrecken- ! platten 691 und in die gemeinsamen Verbin-J dungsleitungen 661 Hilfsvorrichtungen 190 eingeschaltet, mit denen auch Glieder vereinigt sind, die bei der Unterbrechung der Stromkreise am Ende des Gesprächs in Wir-I kung treten. Die hauptsächlichen Teile dieser ! Vorrichtungen bestehen in Kondensatoren 147 ■ und Überwachungsrelais t für die Verbindungsleitung. Zur Vereinfachung der Zeich- ; nung ist in Abb. 8 nur eine der Vorrichtungen : 190 im einzelnen dargestellt.
Sobald der übertretende Lichtbogen die Zwischenräume der Funkenstrecken durch die überspringenden Funken in leitende Glieder umgewandelt hat, spricht das über seine beiden Wicklungen erregte Relais t an. Der Strom verläuft über die beiden Wicklungen des Relais t wie folgt: Batterie γ, 199, rechte Wicklung des Relais t, 691, 66, 661, 149, Batterie y bzw. Batterie δ, 66\ 66, 691, 68, linke Wickj lung des Relais t, Batterie δ. Sein Anker 191 j unterbricht einen Kurzschluß, den er im Ruhezustand über den Kondensator 147 gebildet hat, der nunmehr ein Hindernis für den Übertritt einer neuen Entladung darstellt. Durch seinen Anker 192 bereitet das Relais t die Herstellung eines Stromkreises vor, der die Wicklungen 193, 194 der beiden Relais ν und w enthält, die bei der Unterbrechung der Stromkreise am Ende des Gesprächs in Wirkung treten. Während des Gesprächs gelangen die mittelfrequenten Sprechströme frei durch den Kondensator 147.
Die Unterbrechung der Stromkreise erfolgt, sobald einer der Teilnehmer seinen Hörer anhängt. Durch Trennung der Teilnehmerschleife i, 2 wird der Haltestromkreis
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für das Relais K unterbrochen, das seine Anker abfallen läßt. Einer dieser Anker, 171, unterbricht den Haltestromkreis des Relais S, dessen Anker ebenfalls abfallen. Während der sehr kurzen Zeit, die zwischen der Aberregung der Relais K und S liegt, wirkt jedoch der Wechselstrom der Stromquelle 128 auf den Verbindungsstromkreis über den Kontakt 185, die Leitung 186, den Kontakt 176 und die Leitung 61 ein und gelangt bei dem Teilnehmer, der noch nicht seinen Hörer angehängt hat, zur Erde. Dieser augenblicklich auftretende Wechselstrom ruft bei der in Abb. 8 dargestellten Schaltungsanordnung das öffnen der Teilstromkreise hervor, die durch den Übertritt der Entladung geschlossen worden sind.
In den Vorrichtungen 190 gelangt der Wechselstrom (der eine viel geringere Frequenz als die Sprechströme besitzt) durch die Wicklung 195 des Relais w und den Kondensator 196, die von dem Kondensator 147 abgezweigt sind. Sobald das Relais w anspricht, wird ein Haltestromkreis von der Stromquelle 197 zur Erde über den Kontakt 198, die Wicklung 194, den Kontakt 192 und die Wicklung 193 des Relais ν geschlossen. Das letztgenannte Relais unterbricht durch seinen Anker 199 den benachbarten Teil-Stromkreis 149, und der Lichtbogen verlöscht in der entsprechenden Funkenstrecke. Das Relais t gelangt ebenfalls wieder in die Ruhelage und unterbricht bei 192 den Stromkreis der Wicklungen der Relais ν und ist, die ebenfalls abfallen. In jedem Teilstromkreis findet eine Aberregung statt, so daß der Verbindungsstromkreis und ebenso die Linienstromkreise sich wieder in einem Zustand befinden, in dem eine neue Verbindung hergestellt werden kann.
In Abb. 9 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die sich von der vorher beschriebenen hauptsächlich durch die Art unterscheidet, in der die Unterbrechung der Stromkreise bei Beendigung des Gesprächs erfolgt. Die Unterbrechung des Verbindungsstromkreises wird, anstatt daß sie durch Einschalten eines Wechselstroms im Augenblick des Anhängens des Hörers an einer der beiden Teilnehmerstellen bewirkt wird, durch die Aberregung eines Relais L bewerkstelligt, dessen in die Leitung 61 eingeschaltete Wicklung 200 bei dem Anrufenden durch die Batterie α und bei dem Angerufenen durch die Batterie ω gespeist wird. Die Wicklung 200 ist mit dem Stromkreis 149 der Batterien α und ω durch zwei parallele Leitungen 201,202 verbunden, von denen die eine den Kontakt 203 enthält, der durch das Ansprechen des Relais K geschlossen wird, während die andere den Kontakt 204 enthält, der durch Ansprechen des Relais 5 geöffnet wird. Das Relais L steuert hier den Anker 171, der den Haltestromkreis des Relais y überwacht, und den Anker 174, der die Verbindung zwischen der Leitung 79 und der Leitung 61 unterbricht. Sobald ein Anruf erfolgt, wirken die Relais a, K und S wie bei der Ausführungsform nach Abb. 2, und das Relais L wird beim Durchgang der Entladung durch den Verbindungsstromkreis zum Ansprechen gebracht.
Der Verbindungsstromkreis enthält auch, wie vorher beschrieben ist, Schutzvorrichtungen 190, die den Funkenstrecken 63 und den gemeinsamen Leitungen 661 zugeordnet sind, jedoch weichen diese Vorrichtungen in manchen Einzelheiten von den vorher erläuterten Vorrichtungen ab. Sobald beim Durchgang der Entladung in jeder Funkenstrecke ein Lichtbogen übertritt, werden diese Lichtbogen durch die Batterien α, β, γ usw. aufrechterhalten. Die Relais t sprechen an, der Anker 191 unterbricht den Kurzschluß, den er an den Klemmen des Kondensators 147 aufrechterhielt, und der Anker 205 schließt einen Stromkreis, der die Wicklung eines Relais u speist. Dieses Relais unterbricht mittels seines Ankers 20ό die Verbindung zwischen der Wicklung 143 des Relais t und seiner zugeordneten Batterie y (für die im einzelnen in Abb. 9 dargestellte Vorrichtung 190), jedoch ist durch einen Anker 207 des Relais t eine parallele Verbindung geschlossen worden. Hieraus folgt, daß durch das Spiel der Anker 199 und 207 die Batterie y mit dem Relais t durch den einen oder anderen von zwei Wegen verbunden wird, ausgenommen in dem Augenblick, in dem das Relais t seinen Anker 207 abfallen läßt. Das nachfolgende Schließen des Ankers 206 findet nur mit einer geringen Verzögerung statt.
Sobald einer der Teilnehmer seinen Hörer anhängt, fallen die Relais K und S nacheinander ab. Während des kurzen Zeitraums, 10g der ihre Rückkehr in die Ruhelage trennt, sind jedoch die beiden Kontakte 203 und 204 geöffnet. Der Teilstromkreis 149, der die Wicklung 200 des Relais L und die Batterie α (oder ω) enthält, wird darauf unterbrochen, und das Relais t dieses Stromkreises wird. aberregt, denn das Relais ist so eingerichtet, daß diese Relais durch ihre beiden Wicklungen erregt werden müssen, damit sie zum Ansprechen gebracht werden können oder erregt bleiben. Der Lichtbogen erlischt, und das öffnen der Teilstromkreise 149 erfolgt nach und nach auf der ganzen Länge der Verbindungsleitung, bis alle Glieder ihre Ruhestellung eingenommen haben.
In Abb. 8 und 9 ist nur ein einziger Verbindungsstromkreis dargestellt. Es ist -je-
doch ersichtlich, daß, wenn man ein Leitungsnetz der in Abb. 2 dargestellten Art betrachtet, jede der Batterien a, ß, y... zur Speisung der Teilstromkreise aller Funkenstrecken oder aller gemeinsamer Leitungen der gleichen Reihenfolge dienen kann, die in Abb. 2 in der gleichen senkrechten Richtung liegen.
Im vorstehenden sind als Funkenstrecke die Glieder bezeichnet, zwischen denen die Entladung übertritt. Es ist ersichtlich, daß diese Glieder jede beliebige Bauart besitzen können und daß sie in der freien Luft oder in einem geschlossenen Behälter arbeiten können.
Sie besitzen gegenüber den bisher allgemein gebräuchlichen Reib- oder Spitzenkontakten den Vorteil, daß sie nicht der Oxydation unterworfen sind und nicht verschmutzen können.
Obwohl im vorstehenden stets von Funken und Lichtbogen die Rede war, könnte die Verbindung nach der Erfindung auch durch Ausströmungen oder allgemein durch jeden Übergang von Strom oder Entladung durch ein nicht oder wenig leitendes Mittel erfolgen, wodurch zwischen den Verzweigungen eines mit Unterbrechungen versehenen Leitungsnetzes eine Verbindung hergestellt oder eine Auswahl getroffen werden kann. Es ist auch ersichtlich, daß diese zur Verbindung oder zur Auswahl dienenden Mittel mit Vorwahlgliedern irgendwelcher Art vereinigt werden können und daß allgemein Abänderungen der vorher beschriebenen Schaltungsanordnungen vorgenommen werden können, ohne daß sich das Wesen der Erfindung ändert.

Claims (19)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Selbstanschlußfernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen, dadurch gekennzeichnet, daß der anrufenden und der über den Einstelhveg gewählten anzurufenden Stelle entsprechende Glieder einem Potentialunterschied ausgesetzt werden, um in einem unterbrochenen, mit diesen Gliedern verbundenen Leitungsnetz eine oder mehrere Entladungen hervorzurufen, durch welche ein Stromfluß zwischen den beiden dem Potentialunterschied unterworfenen Gliedern herbeigeführt wird, um eine unmittelbare Verbindung über besondere Sprechwege zwi- sehen der anrufenden und der angerufenen Stelle herzustellen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die F.ntladungen ausgenutzt werden, um durch Auswahl zwischen mehreren Verzweigungen des Netzes die Verbindung zwischen den Gliedern der anrufenden und der angerufenen Stelle herbeizuführen
  3. 3_. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch den Durchgang der Entladungen hervorgerufener Strom in Relais oder ähnlichen Vorrichtungen ausgenutzt wird, um Kontakte zu schließen, durch welche ein Sprechstromkreis zwischen den betreffenden Teilnehmerstellen hergestellt wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Weg, den die Entladungen nehmen, unmittelbar zur Übertragung der Sprechströme dient und während der Dauer der Verbindung aufrechterhalten wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die jeder Teilnehmerstelle entsprechenden Glieder, welche einerseits mit dem durch Funkenstrecken unterbrochenen Leitungsnetz und anderseits mit der Wählvorrichtung verbunden sind, mit den entgegengesetzten Polen einer Stromquelle in Verbindung gebracht werden und daß die Funkenstrecken zwischen den Gliedern und den Leitungsabschnitten derartig angeordnet sind, daß, wenn zwei Glieder mit den Leitungen verbunden sind, Entladungen an den gewünschten Stellen eintreten, um. einen Stromfluß zwischen den beiden Gliedern herbeizuführen.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilnehmerstelle ein anrufendes und ein anzurufendes Glied zugeordnet sind, die mit den Polen einer Stromquelle durch ein besonderes Anrufsenderelais (;y) und ein besonderes Anrufempfangsrelais (s) verbunden werden, und daß diese Relais durch ein Hauptrelais (g) beherrscht werden, das durch die Wählvorrichtungen in Wirkung gesetzt wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Glied entweder mit der Elektrode einer Funkenstrecke oder mit den Elektroden mehrerer Funkenstrecken verbunden ist und daß die Elektroden entgegengesetzter Polarität dieser Funkenstrecke oder dieser Funkenstrecken mit einem Leitungsnetzabschnitt verbunden sind.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Reihen von Leitungsabschnitten, die je eine von der gewählten Anzahl der Funkenstreckenelektroden abhängende Anzahl von Gliedern bedienen, derartig in Reihe geschaltet sind, daß ein Gesamtleitungsnetz gebildet wird, in dem jedes Glied
    eines Leitungsabschnittes einer der äußeren Reihen durch den Durchgang der Entladungen mit jedem Glied irgendeines Leitungsabschnittes der anderen äußeren Reihe in Verbindung gebracht werden kann.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen, welche einen gleichen Leitungsabschnitt bilden, untereinander derartig verbunden sind, daß sie Leitungszüge bilden, deren Anzahl je nach Bedarf geändert oder geregelt werden kann.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach An-Spruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in
    den einen Teil mehrerer Verbindungswege bildenden Funkenstrecken die Entladung in zwei oder mehr Abschnitte durch Glieder geteilt ist, die als leitende Platten ausgebildet sein können, welche · zwischen die Elektroden von entgegengesetzter Polarität eingeschaltet und untereinander verbunden sind, und daß jede dieser Platten außerdem mit Platten anderer Funkenstrecken der gleichen Reihenfolge verbunden ist.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der zum Übertritt des Funkens zwischen zwei Teilnehmerstellen vorgesehenen Wege vervielfacht ist, indem beispielsweise eine oder mehrere Reihen von Netzabschnitten über die unbedingt ' erforderliche Anzahl in Reihe geschaltet sind oder indem die Netzabschnitte oder einige Netzabschnitte durch eine Anzahl Leitungen gebildet werden, die die unbedingt erforderliche Anzahl überschreitet.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach An- +0 spruch 5 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Belegung einer Verbindungsleitung zwischen zwei Teilnehmern (z. B. P und Q, Abb. 6) die Verbindungen zwischen den Platten der zugehörigen Funkenstrecken durch Relais (0 bzw. q) unterbrochen werden, um eine Beeinflussung dieser Funkenstrecken durch andere Anrufe zu verhüten.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Zustandekommen eines Entladungsstromes bei einer zur Zündung ausreichenden Spannung der Stromfluß von einer schwächeren Spannung aufrechterhalten wird, die jedoch nicht genügt, um den Eintritt der Entladung herbeizuführen. *
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung des Sprechstromkreises dienenden Relais von einem nichtinduktiven Widerstand oder von einer Kapazität abgezweigt sind, so daß sie nur von einem schwachen Strom durchflossen werden.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrechterhaltung der eine Verbindung herstellenden Entladungsströme durch eine Stromquelle bewirkt wird, die in einem Teilstromkreis liegt und alle Teilstromkreise der gleichen Reihe versorgt.
  16. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilstromkreise, die an den äußeren Teilen des Verbindungsstromkreises vorgesehen sind, durch zwei Stromquellen (w, a) versorgt werden, von denen die eine in Wirkung tritt, wenn die benachbarte Teilnehmerstelle angerufen ist, während die andere an Stelle der ersten in Wirkung tritt, wenn die benachbarte Teilnehmerstelle anruft.
  17. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Funkenstrecke oder jedem Leitungsabschnitt ein zur Überwachung der Verbindung dienendes Relais (t, Abb. 8) entspricht, das mit zwei Wick-
    ' lungen versehen ist, die je in die benachbarten Teilstromkreise eingeschaltet sind, und daß diese Relais am Anfang der Verbindung in Wirkung treten, um zwischen diese Stromkreise Kondensatoren einzuschalten, die störenden Entladungen ein Hindernis bieten, jedoch den freien Durchgang der Sprechströme gestatten.
  18. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Augenblick, in dem ein Teilnehmer seinen Hörer anhängt, der am nächsten benachbarte Teilstromkreis sofort unterbrochen wird, wodurch die Entladungen ausgelöscht und die anderen Teilstromkreise nacheinander unterbrochen werden.
  19. 19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Augenblick, in dem ein Teilnehmer seinen Hörer anhängt, sofort ein Wechselstrom über die Verbindungsleitung gesandt wird,wodurch dieTeilstromkreise unterbrochen und die Entladungen ausgelöscht werden.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DEA39820D 1922-09-30 1923-04-25 Sohaltungsanordnung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen Expired DE433599C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045476B (de) * 1954-10-25 1958-12-04 Alexius Treskinsky Dipl Ing Schaltungsanordnung zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1045476B (de) * 1954-10-25 1958-12-04 Alexius Treskinsky Dipl Ing Schaltungsanordnung zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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