DE43293C - Selbsteinkassirende Brückenwaage mit hydrostatisch bewirkter Gewichtsangabe - Google Patents

Selbsteinkassirende Brückenwaage mit hydrostatisch bewirkter Gewichtsangabe

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DE43293C
DE43293C DENDAT43293D DE43293DA DE43293C DE 43293 C DE43293 C DE 43293C DE NDAT43293 D DENDAT43293 D DE NDAT43293D DE 43293D A DE43293D A DE 43293DA DE 43293 C DE43293 C DE 43293C
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CENTRALBUREAU FÜR AUTOMATISCHE WAAGEN, FRANCKE & CO. in Berlin W., Königgrätzerstr. 10. j
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    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/04Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength
    • G07F17/045Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength for weighing persons

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. October 1887 ab.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die innere vordere Ansicht, Fig. 2 die Seitenansicht und Fig. 3 die äufsere Ansicht der Waage dar.
Die Zugstange P, Fig. 1 und 2, an welcher der Brückenhebel einer gewöhnlichen (hier nicht näher dargestellten) Brückenwaage hängt, ist mit dem über die drehbare Scheibe S laufenden Stahlband s verbunden. Als Gegengewicht hängt an derselben Scheibe ein massiver Metallcylinder q, welcher in einem cylindrischen, mit Quecksilber H gefüllten Gefäfs G schwebt und der gegentheiligen Last der Waage das Gleichgewicht hält.
Das Gefäfs G ist durch das Verbindungsrohr b mit dem Hohlcylinder g verbunden, auf welchem ein Glasrohr Z in geringerem Querschnitt luftdicht aufgesetzt ist. Der in dem Hohlcylinder g über dem Quecksilber H befindliche Raum sowie das Glasrohr Z ist mit einer gefärbten Flüssigkeit (Weingeist mit Wasser) bis zu dem Nullpunkt der vor dem Glasrohr Z befestigten Scala T gefüllt. Die obere Oeffnung des Glasrohres Z läuft in ein Ventil i aus, welches durch den Gummikörper \ luftdicht geschlossen ist.
Wird durch Belastung der Waage die Zugstange P nach unten gezogen, so hebt sich das Gegengewicht q so hoch, bis das Gleichgewicht der Waage wieder hergestellt ist. Das Niveau des Quecksilbers H in dem Cylinder G mufs demgemäfs sinken. Desgleichen hat das Quecksilber in dem Cylinder g sowie die über demselben bezw. in dem Glasrohr befindliche Flüssigkeit das Bestreben, bis zur Gleichgewichtslage zu sinken, ist jedoch durch den Verschlufs des Ventils i daran gehindert. Wird nun durch Einwirkung einer mechanischen Kraft das Ven til i durch Abheben des Verschlufskörpers r geöffnet, so sinkt augenblicklich die Flüssigkeit in dem Glasrohre Z bis zur Gleichgewichtslage der Flüssigkeiten in den communicirenden Gefäfsen. Die Säulenhöhe der Flüssigkeit in dem Glasrohr Z mufs sich proportional zu der Belastung der Waage verhalten, so dafs das Gewicht der Belastung auf der vor dem Glasrohr Z angebrachten Scala T abgelesen werden kann.
Die Oeffnung des Ventils i kann etwa durch Einwurf einer Münze in das Kästchen k erfolgen, welches durch diese Belastung gesenkt wird und mittelst des Hebels V, der Zugstange Z sowie der Hebel hl und /;2 den Verschlufskörper r von dem Ventil i abhebt. Sobald das an der Vorderseite offene Kästchen k sich mit dem Hebel V unter die Horizontale gesenkt hat, rollt die Münze heraus, der Hebel V mit der Zugstange \ hebt sich und das Ventil i wird wieder geschlossen. Der Verschlufs durch den leicht aufliegenden Körper r hindert jedoch nicht, dafs die Flüssigkeit in dem Glasrohr / nach Entfernung der Waagenbelastung wieder bis auf den Nullpunkt zurücksteigt, da das Ventil in diesem Falle durch den

Claims (1)

  1. Druck der Luft geöffnet wird. Das geschlossene Ventil verhindert demnach nur das Fallen, nicht aber das Steigen der in dem Glasrohr / befindlichen Flüssigkeit.
    Paten τ-An spruch:
    Selbsteinkassirende Brückenwaage mit hydrostatisch betriebenem Gewichtsanzeigewerk, bestehend aus einer in einem Glasrohr eingeschlossenen Flüssigkeit, welche die Belastung der Waage, deren Gegengewicht in einem mit Quecksilber gefüllten und mit jenem Glasrohr communicirenden Cylinder schwebt, auf einer Scala anzeigt, sofern der obere Verschlufs des Glasrohres durch Einwirkung einer mechanischen Kraft gelöst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichimneen.
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