DE43257C - Vorrichtung zum Aufspannen der Luffa - Google Patents
Vorrichtung zum Aufspannen der LuffaInfo
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- DE43257C DE43257C DENDAT43257D DE43257DA DE43257C DE 43257 C DE43257 C DE 43257C DE NDAT43257 D DENDAT43257 D DE NDAT43257D DE 43257D A DE43257D A DE 43257DA DE 43257 C DE43257 C DE 43257C
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- 244000280244 Luffa acutangula Species 0.000 title claims description 20
- 235000009814 Luffa aegyptiaca Nutrition 0.000 title claims description 20
- 241000219138 Luffa Species 0.000 claims 1
- 235000003956 Luffa Nutrition 0.000 claims 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B9/00—Other mechanical treatment of natural fibrous or filamentary material to obtain fibres or filaments
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- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 29: Gespinnstfasern.
HERMANN WICKEL in BERLIN. Vorrichtung zum Aufspannen der Luffa.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Vorrichtung, genannt »Luffaspanner«, und zwar ist:
Fig. ι die Seitenansicht eines Schenkels mit eingelegten Spannstäben,
Fig. 2 die Vorderansicht des Luffaspanners mit aufgespannten Luffafasernetzen,
Fig. 3 die Ansicht des Luffaspanners in dem Zustande, in welchem die Luffa eingelegt werden
soll.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich wird, besteht die Vorrichtung aus zwei Schenkeln a
und b, welche in ihrem oberen Theil in die zwei ausgespreizten, gabelförmigen Arme a'
und a" bezw. b' und b" auslaufen, gleichseitig, nicht über Kreuz, zu einander stehen
und bei c ihren Drehpunkt haben; ihre selbstthätige Sperrung wird durch die Feder d bewirkt.
In die gebogene Zahnstange e, gegen welche die Feder k drückt, greift ein Sperrkegel h
ein, welcher den Luffaspanner in beliebiger Spannweite festhält. Erst durch einen Druck
auf den Aushebearm i wird der Sperrkegel h frei und die oberen Schenkeltheile a' a"
und b' b" gehen, sobald die am unteren Ende des Spanners befindlichen Handgriffe f nach
rechts und links aus einander gezogen werden, zusammen , während dieselben durch Zusammendrücken
der Handgriffe f aus einander gebracht werden; es findet mithin eine entgegengesetzte
Thätigkeit der oberen und unteren Theile derart statt, dafs, wenn die ersteren
zusammenlaufen, die letzteren aus einander gehen, und umgekehrt.
In Löchern der oberen Theile a' a" und b' b'
sind Spannstäbe m angebracht, auf welche die Fasernetze der Luffa gesteckt werden; es
können mehrere Fasernetze auf einmal gespannt und getrocknet werden, und zwar auf
folgende Weise:
Die in den Löchern steckenden Stäbe m werden herausgenommen; durch einen Druck
auf den Aushebearm i klinkt der Sperrkegel /;
aus der Zahnstange e, die Handgriffe f I werden aus einander gezogen, und die Obertheile
a' a" und b' b" gehen zusammen.
Nachdem die Luffa in einem (je nach ihrer Beschaffenheit) mit mehr oder weniger schwefliger
Säure versetzten Bade aufgequellt bezw. erweicht und demnächst aus ihr das eingezogene
Wasser auf irgend eine Weise ausgewunden worden ist, werden die einzelnen kegelförmigen
Fasernetze, aus welchem sie besteht, der Entfernung der Arme a' von a" bezw. b' von b"
entsprechend, lang geschnitten und die in ihrem Innern befindlichen Samenrippen entweder ganz
herausgenommen oder von einander derart getrennt, dafs jede noch an der inneren Wandung
des Fasernetzes haftet, aber keine das Ausspannen des nunmehr einen Hohlkörper bildenden Fasernetzes hindert.
Die so vorbereitete Luffa wird in feuchtem Zustande mit den Stäben m, welche durch das
Innere der Luffa geführt werden, Fig. 3, zwischen die Arme a' a" und b' b" gebracht und
in den Löchern befestigt.
Je nach der Anzahl der vorhandenen Löcher können entsprechend viel Fasernetze an einem
Luffaspanner befestigt werden.
Der mit der Luffa versehene Luffaspanner, Fig. 3, wird mit seinem Obertheil in warmes
Wasser gehalten, während die Handgriffe// mit scharfem Druck gegen einander geführt
werden, so dafs die im Wasser befindliche, aufgequellte Luffa in geschlossenem Zustande
beim Auseinandergehen der doppelarmigen Obertheile von α und b leicht gespannt bezw.
zur flachen Hülse mit möglichst gleich weiter Oeffnung auf beiden Seiten aufgeweitet werden
kann.
Sobald nach gehöriger Ausspannung der Druck auf die Handgriffe// aufhört, klinkt
der Sperrkegel h wiederum in die Zahnstange e ein, der Luffaspanner bleibt in diesem geöffneten
Zustande fest stehen und wird mit der ausgespannten Luffa auf eine Darre oder sonstige Trockenvorrichtung gebracht.
Nachdem die Luffa gehörig getrocknet wurde, wird die nunmehr erhaltene flache Hülse entweder
in diesem Zustande aufgeschnitten oder endlich, mit Samenrippen und sonstigen Abfällen
von Luffa gefüllt, unter eine Presse gebracht, in welcher sie jede gewünschte Form
und Stärke erhalten kann.
Die auf diese Weise präparirten Luffahülsen können nunmehr je nach Bedarf zusammengenäht
und als Sattelunterlagen, Einlegesohlen, Futter für Kleidungsstücke u. dergl. verwendet
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Aufspannen der Luffa, bestehend aus zwei gleichseitig, nicht über Kreuz, stehenden, um c drehbaren Schenkeln α b, welche in ihren oberen Theilen in die mit Löchern versehenen Doppelarme a' a" und b'b" und in ihren unteren Enden in die Handgriffe// auslaufen, durch Feder d in Sperrung und durch den in die Zahnstange e eingreifenden Sperrkegel h in Spannung gehalten werden, so dafs die zwischen a' a" und b' b" durch Spannstäbe m festgehaltene Luffa in gespanntem Zustande erhalten werden kann.Hierzu ι Blatt ,Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43257C true DE43257C (de) |
Family
ID=318595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43257D Expired - Lifetime DE43257C (de) | Vorrichtung zum Aufspannen der Luffa |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43257C (de) |
-
0
- DE DENDAT43257D patent/DE43257C/de not_active Expired - Lifetime
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