DE43257C - Vorrichtung zum Aufspannen der Luffa - Google Patents

Vorrichtung zum Aufspannen der Luffa

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DE43257C
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Germany
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Expired - Lifetime
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DENDAT43257D
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Original Assignee
H. wickel in Berlin, Kronenstr. 18
Publication of DE43257C publication Critical patent/DE43257C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B9/00Other mechanical treatment of natural fibrous or filamentary material to obtain fibres or filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 29: Gespinnstfasern.
HERMANN WICKEL in BERLIN. Vorrichtung zum Aufspannen der Luffa.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1887 ab.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Vorrichtung, genannt »Luffaspanner«, und zwar ist:
Fig. ι die Seitenansicht eines Schenkels mit eingelegten Spannstäben,
Fig. 2 die Vorderansicht des Luffaspanners mit aufgespannten Luffafasernetzen,
Fig. 3 die Ansicht des Luffaspanners in dem Zustande, in welchem die Luffa eingelegt werden soll.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich wird, besteht die Vorrichtung aus zwei Schenkeln a und b, welche in ihrem oberen Theil in die zwei ausgespreizten, gabelförmigen Arme a' und a" bezw. b' und b" auslaufen, gleichseitig, nicht über Kreuz, zu einander stehen und bei c ihren Drehpunkt haben; ihre selbstthätige Sperrung wird durch die Feder d bewirkt.
In die gebogene Zahnstange e, gegen welche die Feder k drückt, greift ein Sperrkegel h ein, welcher den Luffaspanner in beliebiger Spannweite festhält. Erst durch einen Druck auf den Aushebearm i wird der Sperrkegel h frei und die oberen Schenkeltheile a' a" und b' b" gehen, sobald die am unteren Ende des Spanners befindlichen Handgriffe f nach rechts und links aus einander gezogen werden, zusammen , während dieselben durch Zusammendrücken der Handgriffe f aus einander gebracht werden; es findet mithin eine entgegengesetzte Thätigkeit der oberen und unteren Theile derart statt, dafs, wenn die ersteren zusammenlaufen, die letzteren aus einander gehen, und umgekehrt.
In Löchern der oberen Theile a' a" und b' b' sind Spannstäbe m angebracht, auf welche die Fasernetze der Luffa gesteckt werden; es können mehrere Fasernetze auf einmal gespannt und getrocknet werden, und zwar auf folgende Weise:
Die in den Löchern steckenden Stäbe m werden herausgenommen; durch einen Druck auf den Aushebearm i klinkt der Sperrkegel /; aus der Zahnstange e, die Handgriffe f I werden aus einander gezogen, und die Obertheile a' a" und b' b" gehen zusammen.
Nachdem die Luffa in einem (je nach ihrer Beschaffenheit) mit mehr oder weniger schwefliger Säure versetzten Bade aufgequellt bezw. erweicht und demnächst aus ihr das eingezogene Wasser auf irgend eine Weise ausgewunden worden ist, werden die einzelnen kegelförmigen Fasernetze, aus welchem sie besteht, der Entfernung der Arme a' von a" bezw. b' von b" entsprechend, lang geschnitten und die in ihrem Innern befindlichen Samenrippen entweder ganz herausgenommen oder von einander derart getrennt, dafs jede noch an der inneren Wandung des Fasernetzes haftet, aber keine das Ausspannen des nunmehr einen Hohlkörper bildenden Fasernetzes hindert.
Die so vorbereitete Luffa wird in feuchtem Zustande mit den Stäben m, welche durch das Innere der Luffa geführt werden, Fig. 3, zwischen die Arme a' a" und b' b" gebracht und in den Löchern befestigt.
Je nach der Anzahl der vorhandenen Löcher können entsprechend viel Fasernetze an einem Luffaspanner befestigt werden.
Der mit der Luffa versehene Luffaspanner, Fig. 3, wird mit seinem Obertheil in warmes Wasser gehalten, während die Handgriffe// mit scharfem Druck gegen einander geführt werden, so dafs die im Wasser befindliche, aufgequellte Luffa in geschlossenem Zustande beim Auseinandergehen der doppelarmigen Obertheile von α und b leicht gespannt bezw. zur flachen Hülse mit möglichst gleich weiter Oeffnung auf beiden Seiten aufgeweitet werden kann.
Sobald nach gehöriger Ausspannung der Druck auf die Handgriffe// aufhört, klinkt der Sperrkegel h wiederum in die Zahnstange e ein, der Luffaspanner bleibt in diesem geöffneten Zustande fest stehen und wird mit der ausgespannten Luffa auf eine Darre oder sonstige Trockenvorrichtung gebracht.
Nachdem die Luffa gehörig getrocknet wurde, wird die nunmehr erhaltene flache Hülse entweder in diesem Zustande aufgeschnitten oder endlich, mit Samenrippen und sonstigen Abfällen von Luffa gefüllt, unter eine Presse gebracht, in welcher sie jede gewünschte Form und Stärke erhalten kann.
Die auf diese Weise präparirten Luffahülsen können nunmehr je nach Bedarf zusammengenäht und als Sattelunterlagen, Einlegesohlen, Futter für Kleidungsstücke u. dergl. verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Aufspannen der Luffa, bestehend aus zwei gleichseitig, nicht über Kreuz, stehenden, um c drehbaren Schenkeln α b, welche in ihren oberen Theilen in die mit Löchern versehenen Doppelarme a' a" und b'b" und in ihren unteren Enden in die Handgriffe// auslaufen, durch Feder d in Sperrung und durch den in die Zahnstange e eingreifenden Sperrkegel h in Spannung gehalten werden, so dafs die zwischen a' a" und b' b" durch Spannstäbe m festgehaltene Luffa in gespanntem Zustande erhalten werden kann.
    Hierzu ι Blatt ,Zeichnungen.
DENDAT43257D Vorrichtung zum Aufspannen der Luffa Expired - Lifetime DE43257C (de)

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