DE43253C - Schieberhahn mit Selbstschlufs - Google Patents

Schieberhahn mit Selbstschlufs

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Publication number
DE43253C
DE43253C DENDAT43253D DE43253DA DE43253C DE 43253 C DE43253 C DE 43253C DE NDAT43253 D DENDAT43253 D DE NDAT43253D DE 43253D A DE43253D A DE 43253DA DE 43253 C DE43253 C DE 43253C
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DE
Germany
Prior art keywords
closing
piston
self
gate valve
opening
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43253D
Other languages
English (en)
Original Assignee
j. h. hermann in Mannheim B6 Nr. 28
Publication of DE43253C publication Critical patent/DE43253C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K21/00Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
    • F16K21/04Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
    • F16K21/06Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening
    • F16K21/10Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening with hydraulic brake cylinder acting on the closure member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
JOHN H. HERMANN in MANNHEIM. Schieberhahn mit Selbstschlufs.
Patentlrt im Deutschen Reiche vom 11. ^November 1887 ab.
Vorliegender Zapfhahn besteht aus dem cylindrischen Gehäuse A, welches oben durch den Deckel / luft- und wasserdicht abgeschlossen, unten dagegen mit dem Wasserzuleitungsrohr verbunden ist. Seitlich hat dasselbe das Auslaufrohr E und in seinem oberen Theile nahe unter dem Deckel die kleine Oeffnung 0.
In diesem Gehäuse ist der Kolben K auf- und abschiebbar angeordnet. Die Kolbenstange D ist oben mit dem Knopf F versehen, während dieselbe unten mit dem im Querschnitt halbkreisförmigen Schieber B verbunden ist, welch letzterer infolge dieser Verbindung an der auf- und abgehenden Bewegung des Kolbens theilnehmen mufs. Durch das mit dem Gehäuse A fest verbundene, ebenfalls im Querschnitt halbkreisförmige Stück C erhält der Schieber B bei seiner auf- und abgehenden Bewegung Führung, so dafs derselbe stets fest gegen die Gehäusewandung liegt und kein Wasser zwischen ihm und letztere treten kann. Der Schieber hat in seinem oberen Theile die Oeffnung H, deren Ausdehnung der lichten Weite des Auslaufrohres E entspricht.
In der durch Fig. 1 angegebenen Stellung ist der Zapfhahn geschlossen und kann kein Wasser aus dem Auslaufrohr E ausfliefsen, weil durch den Schieber B die innere Mündung des Auslaufrohres E überdeckt wird. Will man nun Wasser auslassen, so schiebt man durch einen Druck auf den Knopf F den Kolben K mit dem Schieber B in dem Gehäuse A herunter, so dafs diese Theile die in Fig. 2 angegebene Stellung einnehmen, in welcher sich die Oeffnung H des Schiebers B über der Mündung des Auslaufes E befindet und jetzt das aus der Leitung in den Apparat tretende Wasser durch das Auslaufrohr E zum Abflufs kommt. So lange das Wasser ablaufen soll, darf der auf den Knopf F geäufserte Druck nicht nachlassen, denn sobald derselbe aufhört, wird durch den von dem Wasser von unten aus gegen den Kolben ausgeübten Druck letzterer mit dem Schieber B in die Höhe geschoben, so dafs' diese Theile wieder die in Fig. ι dargestellte Stellung einnehmen, wodurch der Auslauf E geschlossen wird. Der Schlufs der Zapfstelle ist deshalb stets ein selbsttätiger und kann deshalb nie eine Ueberschwemmung infolge Unachtsamkeit entstehen, wie dieses bisher häufiger vorkommt, indem man das Zapfventil öffnet, aber nicht wieder schliefst.
Um bei dem Steigen des Kolbens durch den Druck des Wassers einen Rückschlag in der Leitung zu vermeiden. ist in dem Gehäuse A die kleine Oeffnung O angebracht, durch welche bei dem Heruntergang des Kolbens K Luft in den über diesem befindlichen Raum treten kann. Bei Aufgang des Kolbens wird die Oeffnung O aber durch den Kolben selbst geschlossen und die über letzterem im Gehäuse A befindliche Luft bei seinem weiteren Aufsteigen comprimirt, was zur Folge hat, dafs die Bewegung des Kolbens nicht plötzlich unterbrochen wird, sondern eine allmä'lige Abnahme derselben stattfindet, wodurch ein für
die Leitung nachtheiliger Rückschlag vermieden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Zapfhahn mit Selbstschlufs, bestehend aus dem mit dem Abflufsrohr E und der Oeffnung O versehenen cylindrischen, oben durch den Deckel / abgeschlossenen Gehäuse A, in welchem der mit der Oeffnung H versehene und durch das Stück C geführte halbcylindrische Schieber B, der mit dem Kolben K und der Druckstange D fest verbunden ist, gleitet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43253D Schieberhahn mit Selbstschlufs Expired - Lifetime DE43253C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749189C (de) * 1938-08-04 1944-11-17 Glaeserne Fluessigkeitsabfuellvorrichtung
US5347068A (en) * 1991-08-01 1994-09-13 Energiewerke Schwarze Pumpe Aktiengesellschaft Method of simultaneous disposal of solid and liquid wastes
EP0743278A1 (de) * 1995-05-17 1996-11-20 Elektro-Chemie Ibbenbüren Gmbh Flüssigchlor als Kältemittel in der Chlorverflüssigung

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DE749189C (de) * 1938-08-04 1944-11-17 Glaeserne Fluessigkeitsabfuellvorrichtung
US5347068A (en) * 1991-08-01 1994-09-13 Energiewerke Schwarze Pumpe Aktiengesellschaft Method of simultaneous disposal of solid and liquid wastes
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