DE432537C - Holznagelmaschine zum Besohlen von Schuhwerk - Google Patents

Holznagelmaschine zum Besohlen von Schuhwerk

Info

Publication number
DE432537C
DE432537C DEF56195D DEF0056195D DE432537C DE 432537 C DE432537 C DE 432537C DE F56195 D DEF56195 D DE F56195D DE F0056195 D DEF0056195 D DE F0056195D DE 432537 C DE432537 C DE 432537C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wooden
ram
stroke
needle
nailing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF56195D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO FROITZHEIM
Original Assignee
OTTO FROITZHEIM
Publication date
Priority to DEF56195D priority Critical patent/DE432537C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE432537C publication Critical patent/DE432537C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/12Shoe-nailing machines with apparatus for separating the pegs from a strip of wood

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Halznagelmaschine zum Besohlen von Schuhwerk. Die Erfindung betrifft eine Holznagelmaschine, bei welcher Teile eines Stempels mittels eines Handhebels abwechselnd so gesenkt und wieder gehoben werden können, daß der eine mit einer Lochnadel versehene Teil zum Vorstechen und der andere zum. Eindrücken der Holznägel benutzt werden kann und nach dem ersten Hub der Treiber zum Eindrücken des Holznagels an Stelle der Lochnadel tritt, indem Treiber und Ahle in bekannter Weise in einem schwenkbaren Teil geführt werden, wobei der Führungsteil in einem zum Festhalten der Schuhsohle auf dem als Werkzeug dienenden Sattel und als Abstreifer dienenden Preßstempel um einen Bolzen schwenkbar angeordnet ist und der Preßstempel beim Beginn des ersten Hubes auf die Schuhsohle fest aufgedrückt und dann darauf festgehalten wird, während die Lochnadel vorsticht und wieder zurückgeht und der an ihre Stelle tretende Stempel den Holznagel eintreibt, wobei der Preßstempel durch eine einfallende Sperrklinke so lange festgehalten wird, bis der Preßstempel am Ende des zweiten Hubes, also nach dem Eintreiben des Holzstiftes, durch einen an dem Stößel sitzenden Anschlag ausgelöst wird.
  • Der Schuhboden und die neu aufzunagelnde Sohle werden im Gegensatz zu bekannten Vorrichtungen nicht durch einen Transporteur festgehalten, sondern Sohle und Schuh= boden werden durch. den Preßstempel zusammengepreßt, und nachdem erst wird der Holznagel eingetrieben, wodurch der Holznagel sicher in das vorgestochene Loch eingetrieben wird; des weiteren erhalten Nadel und Treiber durch den auf dem Arbeitsstück fest aufliegenden Preßstempel eine nochmalige Führung, wodurch ein Brechen oder Verbiegen des Werkzeuges vermieden ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die vollständige Holznagelmaschine, von der Seite gesehen, Abb. 2 sie von vorn gesehen, Abb. 3 bis 14 einzelne Teile in natürlicher Größe, Abb. 15 einen Längsschnitt durch den sich in Ruhelage befindlichen Preßstempel nach Linie I-II der Abb. 17, Abb. 16 einenQuerschnitt nach Linie III-IV der Abb. 15, Abb. 17 einen Querschnitt nach Linie V-VI der Abb. 15, Abb. 18 einen Längsschnitt durch den sich in Ruhelage befindenden Preßstempel nach Linie VII-VIII der Abb. 2o, Abb. i9 einen Querschnitt durch den Preßstempel nach Linie IX-X der Abb. 18, Abb.2o einen Querschnitt nach Linie XI-XII der Abb. 18, Abb.21 einen Längsschnitt durch den Preßstempel, nachdem die Lochnadel eingetrieben ist; nach Linie XIII-XIV der Abb. 22, Abb.22 einen Querschnitt nach Linie XV-XVI der Abb. 21, Abb.23 einen Querschnitt nach Linie XVII-XVIII der Abb. 24, Abb. 24 einen Längsschnitt durch den Preßstempel, nachdem der zum Eintreiben der Holzstifte dienende Stempel an die Stelle der Lochnadel gerückt ist, nach Linie XIX-XX der Abb. 26, Abb. 25 einen Querschnitt durch den Preßstempel und die Vorrichtung zur Einführung der Holzstifte nach Linie XXI-XXII der Abb. 21, Abb. 26 denselben Querschnitt nach Linie XXIII-XXIV der Abb 24.
  • In einem Ständer i, cler mittels eines angegossenen Bügels 2 und Spannschraube 3 an der Kante eines Tisches befestigt wird, ist ein als Werktisch dienender Sattel 4 verstellbar gelagert. Der Ständer i trägt oberhalb des Sattels 4 den Preßstempel 5, der in einer an dem Ständer angegossenen Büchse 6 senkrecht geführt ist und durch eine Zahnstange 7, Zahnbogen 8 und Handhebel 9 bewegt wird. In einer kreisbogenförmigen Ausnehmung io des Preßstempels 5 ist der Führungsteil i i mit der Lochnadel 12 und dem zum Eintreiben der Holzstifte dienenden Stempel 13 um einen Bolzen 14 schwenkbar angeordnet. Durch eine auf dem Bolzen 14 sitzende, auf Drehung wirkende Feder 15 und einen an dem Führungsteil i r angegossenen Nocken 16, auf den der Boden 24 der Hülse 6 einwirkt, wird der Führungsteil i i während des Hubes des Preßstempels 5 so geschwenkt, daß abwechselnd einmal die Lochnadel 12 und einmal der Stempel 13 unter den an der Zahnstange 7 sitzenden Stößel 17 zu stehen kommt, und zwar so, daß beim ersten Hub die Lochnadel 12 und nach deren Rückgang beim zweiten Hub der Holznagel durch den an Stelle der Lochnadel tretenden Stempel 13 in den Schuhboden eingetrieben wird. Durch auf die Lochnadel 12 und den Stempel 13 aufgeschobene Federn werden die Lochnadel 12 und der Stempel 13 für gewöhnlich angehoben. Der Stößel 17 hat an seinem unteren Ende eine schwalbenschwanzförmige Nut 18, in die ebenso gestaltete, an den Köpfen der Lochnadel 12 und des Stempels 13 angebrachte Ansätze i g eingreifen, wodurch der Stößel 17 einmal mit der Lochnadel 12 und das andere Mal mit dem Stempel 13 verbunden ist. Der als Abstreifer dienende Preßstempel 5 wird beim ersten Hub auf den auf den Sattel 4 aufgeschobenen Schuh bzw. dessen Sohle aufgedrückt, um das Werkstück festzulegen. Eine selbsttätig einfallende Sperrklinke 2o, die in eine der Hülse 6 angebrachte Zahnleiste 21 eingreift, hält den Preßstempel in dieser Lage fest, bis die Sperrklinke 2o am Ende des zweiten Hubes, also nach dem Eintreiben des Holzstiftes durch einen an der Zahnstange 7 sitzenden Anschlag 22 ausgelöst wird. Der Preßstempel5 hat einen Schlitz 25, in den vor, der Seite aus die Holznägel eingeschoben oder durch eine besondere Vorrichtung abgeschnitten und vorgeschoben werden können.
  • Beim ersten Hub wird zunächst durch die Zahnstange 7 die Lochnadel 12 herunter bis unmittelbar auf den Schuhboden gedrückt, wobei der an der Zahnstange 7 sitzende Stößel 17 in den in dem Preßstempel5 geführten Führungsteil i i eindringt und beim weiteren Abwärtsbewegen der Zahnstange 7 der Preßstempel gleichzeitig mit der Lochnadel 12 heruntergeht, infolgedessen letztere den Schuhboden ganz durchdringt und dieser durch den Preßstempel auf den Sattel 4 aufgedrückt wird. Durch noch stärkeres Anziehen des Handhebels 9 findet ein Zusammenpressen des Schuhbodens statt. Wird nunmehr der Handhebel 9 etwa durch die Feder 29 oder von Hand aus zurückbewegt, so wird auch die Lochnadel 12 angehoben und aus dem Schuhboden herausgezogen, während der Preßstempel 5 durch die Sperrklinke 2o und Zahnleiste 21 auf dem Schuhboden festgehalten wird. Das vorher in dem zusammengepreßten Schuhboden von der Lochnadel gestoßene Loch bleibt genau unter dem Stößel 17 stehen. Ist der Stößel 17 mit seiner unteren Kante beim Anhub bei 3o angekommen (Abb.21), so wird der Führungsteil i i durch die Feder 15 so weit gedreht, daß der zum Eintreiben der Holznägel dienende Stempel 13 an Stelle der Lochaade112 unter den Stößel 17 gelangt, was der aus dem Boden 24 der Büchse 6 (Sbb. 18) herausgetretene Nocken 16 (Abb. 21) jetzt ohne weiteres zuläßt. Beim zweiten Hub wird nunmehr der durch die Drehung des Führungsteils i i mitgenommene Holznagel in den Schuhboden eingetrieben. Da der Holznagel in seiner jetzigen Stelle von allen Seiten umschlossen ist und genau über das gestoßene Loch geführt ist, kann ein Abdrängen oder Brechen des Holznagels beim Eintreiben in den Schuhboden nicht stattfinden. Am Ende des zweiten Hubes wird dann durch den Anschlag 22 die Sperrklinke 2o ausgelöst. Der Preßstempel 5 folgt daher (infolge der Feder 3o) beim zweiten Anhub der Zahnstange 7 und gibt den Schuhboden frei, damit er auf dem Sattel 4 verschoben werden kann. Bei dem vorhin erwähnten Rückgang des Preßstempels 5 in seine Ruhestellung stößt der an ihm befindliche Nocken 16 an den Boden 24 der Hülse 6, infolgedessen eine Schwenkung des Führungsteiles i i stattfindet und die Lochnadel wieder in den Stößel zu stehen kommt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Holznagelmaschine zum Besohlen von Schuhwerk, wobei Teile eines. Stempels mittels eines Handhebels abwechselnd so gesenkt und wieder gehoben werden können, daß der eine mit einer Lochnadel versebene Teil zum Vorstechen und der andere zum Eindrücken der Holznägel benutzt «-erden kann und nach dem ersten Hub der Treiber zum Eindrücken des Holznagels an Stelle der Lochnadel tritt, indem Treiber und Ahle in einem schwenkbaren Teil geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsteil (ii) in einem zum Festhalten der Schuhsohle auf dem als Werktisch dienenden Sattel (4) und als Abstreifer dienenden Preßstempel (5) um einen Bolzen (14) schwenkbar angeordnet ist und der Preßstempel beim Beginn des ersten Hubes auf die Schuhsohle fest aufgedrückt und dann darauf festgehalten wird, während die Lochnadel vorsticht und wieder zurückgeht und der an ihre Stelle tretende Stempel den Holznagel eintreibt.
  2. 2. Holznagelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der als Abstreifer dienende Preßstempel (5), nachdem er auf das Werkstück aufgedrückt ist, durch eine selbsttätig einfallende Sperrklinke (2o) festgestellt wird, die am Ende des zweiten Hubes, also nach dem Eintreiben des Holzstiftes, durch einen an dem Stößel sitzenden Anschlag (22) ausgelöst wird.
DEF56195D Holznagelmaschine zum Besohlen von Schuhwerk Expired DE432537C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF56195D DE432537C (de) Holznagelmaschine zum Besohlen von Schuhwerk

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF56195D DE432537C (de) Holznagelmaschine zum Besohlen von Schuhwerk

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE432537C true DE432537C (de) 1926-08-17

Family

ID=7107910

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF56195D Expired DE432537C (de) Holznagelmaschine zum Besohlen von Schuhwerk

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE432537C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006832B (de) * 1954-04-23 1957-04-25 Jacques Muller Vorrichtung zum Trennen nicht miteinander mischbarer Fluessigkeiten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006832B (de) * 1954-04-23 1957-04-25 Jacques Muller Vorrichtung zum Trennen nicht miteinander mischbarer Fluessigkeiten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1027746B (de) Maschine zum Montieren von elektrischen Bauelementen
DE1130025B (de) Maschine zum Befestigen der vorderen Klemme auf einem elektrischen Leiter
DE1092971B (de) Automatische Maschine zum Anbringen von elektrischen Bauelementen an Traegerplatten
DE2250461B2 (de) Verfahren zur fortlaufenden Herstellung elektrischer Kontakte und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2014494C3 (de) Verfahren und Maschine zum Andrücken U-förmiger Zwingen an Leiterenden
DE432537C (de) Holznagelmaschine zum Besohlen von Schuhwerk
DE2259921C2 (de) Maschine zum Abtrennen der Anschlußklemmen von einem Trägerstreifen
DE1292112B (de) Vorrichtung zum Einstanzen von Nietmuttern in Blechwerkstuecke
DE509028C (de) Holznagelmaschine
DE573126C (de) Heftmaschine mit Sperrvorrichtung
DE219483C (de)
DE616377C (de) Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Heften mit U-foermigen Drahtklammern
AT130762B (de) Heftvorrichtung.
DE272263C (de)
DE2308341A1 (de) Maschine zum abtrennen elektrischer kontaktelemente von einem streifen und befestigen derselben an einer schaltungsaplatte
DE592485C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Anwendung bei der Herstellung von Schuhwerk
DE397307C (de) Verfahren und Maschine zum Einbinden des Oberleders beim Aufbringen auf die Spitze des Leistens
DE113713C (de)
DE378351C (de) Maschine zum Einsetzen von OEsen
DE330121C (de) Schuhbesohlvorrichtung
DE555688C (de) Nietmaschine mit selbsttaetiger Zufuhr des Nietmaterials
DE333287C (de) Locher mit senkrechter Stempelfuehrung und einem Fangstift fuer regelrechten Vorschubabstand fuer Schuhkappen
DE233185C (de)
DE380610C (de) Maschine zum Verarbeiten von Blechklammern
AT44580B (de) Nagelmaschine zum Befestigen von Rahmen oder Kedern an Schuhwerk.