DE431645C - Dampferzeugungsanlage - Google Patents

Dampferzeugungsanlage

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DE431645C
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steam
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steam generating
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generating plant
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Kraftanlagen AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B29/00Steam boilers of forced-flow type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Dampferzeugungsanlage. Es sind Verfahren bekannt, bei denen die Dampferzeugung in der Weise erfolgt, daß eine Flüssigkeit als Wärmeträger zwangläufig mittels einer Fördereinrichtung umgewälzt ;vird, insbesondere solche, bei denen als Wärmeträger Wasser verwendet wird. Das letztere Verfahren wird teilweise so ausgeführt. daß der Druck in den Heizkörpern und die DurchflußgeSchwindigkeit des Wassers durch die Heizkörper so hoch gehalten wird, daß das die Heizkörper durchströmende Wasser nur erwärmt, aber nicht verdampft wird. Die Dampferzeugung erfolgt bei dieseln Verfahren in der Weise, daß dieses Wasser einem besonderen Verdarnpferkörper zugeführt wird und dort entweder durch Wärmeaustauschflächen die aufg-nominene Wärm-- wieder abgibt oder dadurch zurückgekühlt wird, daß sein Druck herab-wetzt wird, wobei es teilweise verdampft.
  • Die Erfindung bezweckt nun die Verbindung einer solchen Dampferzeugungsanla-e mit einer normalen Dampferzeugtuigsanla#;I, bei der der Wasserumlauf durch den natürlichen Auftrieb infolge des Unterschieds im spezifischen Gewicht und die Bildung von Dampfblasen hervorgerufen wird, derart, daß die Heizgase zuerst die Heizkörper oder einen Teil der Heizkörper mit natürlichem Wasserumlauf und dann erst die Heizkörper mit zwangläufigem Umlaut durchstreichen.
  • Auf der Zeichnung ist a", a" das Heizkör -persystem eines gewöhnlichen- Dampfkessels, der hier als Steilrohrkessel gedacht ist. b ist die zugehörige Obertrommel, b' die Untertrommel. c ist ein überhitzer, der zwischen den Steigrohren a' und den Fallrohren a" angeordnet ist. d ist ein weiteres Heizkörper. system, das z. B. aus Bußeisernen Rippenrohren besteht. über dieses wird mittels der Pumpe e Wasser umgewälzt, das in ihm erwärmt wird. Die aufgenommene Wärme soll ebenfalls zur Dampferzeugung verwendet werden, und zwar soll der Druck des erzeugten Dampfes im vorliegenden Fall derselbe sein, wie der Druck des in dem Kessel a, b erzeugten Dampfes.
  • Die Dampferzeugung ist so vorgesehen, daß durch die Leitung ä Wasser aus der Trommel b entnommen wird, das eine Temperatur besitzt, die dem Kesseldruck entspricht. Das durch die Pumpe e unter Druck gesetzte Wasser werde in d beispielsweise um i o bis 20' erwärmt und durch die Leitung f über eine Drosselvorrichtung lt dem Kessel wieder zugeführt. Bei Eintritt in den Kessel wird das Wasser auf Kesseldruck entspannt, wobei es teilweise verdampft. Zweckmäßig wird der Entnahmestutzen der Leitung ä in der Nähe des Stutzens der Speiseleitung i angeordnet, damit das der Pumpe e zufließende Wasser kälter ist, als der Sättigungstemperatur des Dampfdruckes entspricht, so daß die Pumpe e auch noch etwas saugen kann.
  • An Stelle des Drosselorgans lt können in der Trommel b Wärmeaustauschkörper, z. B. Heizschlangen, angeordnet sein, die die Leitung f mit der Leitung ö verbinden, so daß ein geschlossener Kreislauf entsteht, oder es können sowohl das Drosselorgan als auch die Austauschkörper fortfallen, so daß in den Heizkörpern sich Dampfblasen bilden, die jedoch durch den künstlichen Wasserumlauf rasch abgeführt werden.
  • Hinter dem Heizkörpersystem d ist ein weiteres Heizkörpersystem k angeordnet, in dem das durch die Pumpe L zugeführte Sp°ise-:: asser vorgewärmt wird.
  • Die angegebene Verbindung hat folgend Vorteile. Der natürliche Wasserumlauf in gewöhnlichen Kesseln ist um so reger, je höher die Temperatur der Heiznase und die dadurch hervorgerufene Verdampfung ist; der Umlauf ist dagegen um so träger, je tiefer die Temperatur der Rauchgase ist, die die Heizkörper bestreicht. Gegenüber einer normalen Kesselanlage hat demnach die Verbindung den Vorteil, daß durch die Erhöhung der Wassergeschwindigkeit in den Zonen niedrigerer Temperatur der Wärmedurchgang erhöht und dadurch die Heizflächen verkleinert werden.
  • Wird, wie beschrieben, außerdem die Dampfbildung in den Heizkörpern mit zwangläufigem Wasserumlauf vermieden, so daß in diesen Heizkörpern nur Wasser erwärmt wird, so können an dieser Stelle wesentlich billigere Heizkörper, z. B. gußeiserne Rippenrohre, verwendet werden. Dadurch wird die gesamte Dampferzeugungsanlage wesentlich billiger.
  • Gegenüber einer Dampferzeugungsanlage, bei der die Wärmezufuhr ausschließlich in Heizkörpern erfolgt, über die das Wasser zwangläufig umgewälzt wird, wie dies z. B. besonders für Abhitzeanlagen in Vorschlag gebracht worden ist, hat die angegebene Verbindung den Vorteil, daß das Verfahren auch dort angewandt werden kann, wo höhere Temperaturen zur Verfügung stehen; die eine ausschließliche Verwendung von Bußeisernen Heizkörpern nicht zulassen, außerdem kann eine Anlage .gemäß vorliegender Erfindung auch zeitweise oder dauernd unmittelbar, z. B. mittels Kohlenstaub- oder Kohlenstaubzusatzfeuerung, beheizt werden. Es kommt hinzu, daß in den Anlagen, in denen die Dampfbildung durch Drucksteigerung in den Heizkörpern vollständig verhindert und diese erst bei Eintritt in einen Verdampfer (im vorliegenden Fall Trommel b) unter Drosselung hervorgerufen wird, der nicht unbeträchtliche Energiebedarf der Umwälzpumpe e im Verhältnis zur Gesamtdampferzeugung wesentlich verringert wird, wenn nur ein Teil des Wassers umgewälzt wird.
  • Der natürliche Umlauf in dem Dampferzeugungssystein a, b ist um so reger, je größer der Unterschied in der Wärmezufuhr zwischen den Steigrohren a' und den Fallrohren a" ist. Dort, wo die räumlichen Verhältnisse es zulassen, können deshalb mit besonderem Vorteil die Heizrohre d zwischen a' und a" angeordnet sein. In diesem Fall liegt dann der t'berhitzer c zwischen a' und d oder zwischen d und a" oder auch hinter a" bzw. zwischen den einzelnen Heizkörpern von d.
  • Der Wasserumlauf in dem System mit natürlichem Umlauf kann außerdem dadurch gesteigert werden, daß bei Anordnung gemät) Zeichnung das umgewälzte Wasser in die Trommel b oder b' oder in den Heizkörper a- oder a" in der Strömungsrichtung eingeführt wird, so datj es dem umlaufenden Wasser infolge seiner - z. B. durch die Entspannung gesteigerten - Strömungsenergie einen ständigen Antrieb gibt.
  • Für die Durchführung des Erfindungsgedankens ist es nicht erforderlich, daß in beiden Heizkörpersystemen a und d Dampf gleichen Druckes erzeugt wird. Es kann z. B. das in d erwärmte Wasser über einen besonderen Verdarnpfer umgewälzt werden, aus dem dann Dampf entnommen wird, dessen Druck höher oder niedriger ist als der Druck des in a, b erzeugten Dampfes. In diesem Fall ist natürlich auch bei Bedarf ein besonderer Überhitzer anzuordnen. Außerdem können an Stelle von einem zwei oder mehrere Heizkörpersysteme mit zwangläufigem Wasserumlauf in derselben Anlage angeordnet sein, von denen einzelne oder alle gleichen Druck besitzen.

Claims (1)

  1. PATE -,TT-Axsrrücfit;: i. Dampferzeugungsanlage, gekennzeichnet durch die Verbindung eines Kesselteiles, in dem das Wasser mittels einer Pumpe umgewälzt wird, mit einem Kesselteil mit natürlichem Wasserumlauf, wobei die Heizgase zuerst den Kesselbeil mit natürlichem Wasserumlauf und dann den Kesselteil mit zwangläufigem Wasserumlauf durchströmen. a. Dampferzeugungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck in dem zweiten Heizkörpersystem so hoch gehalten wird, daß Dampfbildung in den Heizkörpern selbst nicht ,eintritt. 3. Dampferzeugungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizkörpersystem mit zwangläufigem Wasserumlauf ganz oder teilweise zwischen den Steig- und Fallrohren des Heizkörpersystems mix natürlichem Wasserumlauf angeordnet ist. 4.. Dampferzeugungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Heizkörpersystemen Dampf gleicher Spannung erzeugt wird, wobei die Obertrommel des Systems mit natürlichem Umlauf gleichzeitig als Verdampfer für das System mit zwangläufigem Wasserumlauf dienen kann. 5. Dampferzeugungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den beiden Hei zkörpersystemen weitere Heizkörper zur Vorwärmung des Speisewassers und zwischen den beiden Systemen Heizkörper zur 't#-h_rhitzung des Dampfes angeordnet sind.
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