DE587976C - Dampfkessel mit mittelbarer Beheizung - Google Patents

Dampfkessel mit mittelbarer Beheizung

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DE587976C
DE587976C DESCH96432D DESC096432D DE587976C DE 587976 C DE587976 C DE 587976C DE SCH96432 D DESCH96432 D DE SCH96432D DE SC096432 D DESC096432 D DE SC096432D DE 587976 C DE587976 C DE 587976C
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DESCH96432D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/007Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically specially adapted for locomotives
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B1/00Engines characterised by fuel-air mixture compression
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2700/00Measures relating to the combustion process without indication of the kind of fuel or with more than one fuel
    • F02B2700/02Four stroke engines

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Description

  • Dampfkessel mit mittelbarer Beheizung Gegenstand der Erfindung ist ein.Dampfkessel mit mittelbarer Beheizung durch einen umlaufenden Wärmeträger, insbesondere für Lokomotiven und ähnliche Dampffahrzeuge, dessen Verdampfüngsheizfläche für den Wärmeträger aus geneigt angeordneten Rohren zwischen seitlichen Sammelbehältern gebildet ist. Bei einem bekannten Dampfkessel dieser Art für unmittelbare Beheizung bestehen die seitlichen Sämmelbehälter aus längsverlaufenden Sammelrohren, die durch Querrohre miteinander verbunden sind.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß als Sammelbehälter mit einer Anzahl von übereinanderliegenden, im wesentlichen waagerechten Kanälen versehene Metallplatten vorgesehen und die Kanäle in den Platten untereinander durch zwei Gruppen von im wesentlichen senkrechten Kanälen verbunden sind, von - denen die eine, an der Innenseite der Metallplatten liegende Gruppe vorteilhafterweis(# einen größeren Querschnitt hat als die andere, an der Außenseite der Metallplatten angeordnete Gruppe.
  • Es sind Dampfkessel mit geneigt angeordneten Rohren bekannt, welche in seitliche größere Kammern eingeführt sind, die aus je zwei schmiedeeisernen Platten und dazwischen angeordneten Abstandshaltern zusammengefügt sind. Es fehlt hier jedoch die Anordnung der besonderen waagerechten und senkrechten Kanäle- und die Ausgestaltung der Seitenwände aus massiven Metallplatten mit diesen Kanälen. Weiterhin war es bekannt, zur Bildung von Schnelldampferzeugern Platten aus schmiedbarem Baustoff zu verwenden, welche mit senkrechten Bohrungen und an diese sich anschließenden querverlaufenden Kanälen zur Verteilung des Wassers versehen sind. Diese Platten sind jedoch nicht untereinander durch sich kreuzende Wasserrohre verbunden und auch nicht mit der besonderen Anordnung von Kanälen versehen.
  • Durch die Anordnung gemäß der Erfindung wird gegenüber den erwähnten bekannten Anordnungen der Vorteil erreicht, daß das Verdampfungssystem eine einfache Bauart bei großer Festigkeit und Steifigkeit erhält und sich eine große Gleichmäßigkeit in der Ausdehnung der Teile des Verdampfungssystems ergibt. Andererseits wird ein besonders-lebhafter Umlauf des Wärmeträgers erzielt, wodurch der Wärmeaustausch und die Erneuerung des Wärmeträgers in den Verdampfungsteilen begünstigt sowie die Trennung des Dampfes von dem mitgeführten Wasser im Wärmeträger erleichtert wird, insbesondere dann, wenn von den beiden Gruppen der senkrechten Kanäle die innere Gruppe derselben vorteilhafterweise einen größeren Querschnitt aufweist als die äußere Gruppe. In diesem Falle kann der in den Rohren und Seitenwänden sich bildende Dampf durch die größeren Kanäle mit dem geringeren Widerstand ungehindert nach oben in einen Sammelbehälter aufsteigen.
  • Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegengtandes dar. Fig. i zeigt in einem senkrechten Längsschnitt eine Lokomotive mit einem Dampfkessel gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie 11-II der Fig. i.
  • Die Fig. 3 und 4 zeigen in größerem Maßstab einen Teil des Verdampfungssystems für den Wärmeträger in einem senkrechten und einem waagerechten Schnitt.
  • Fig. 5 zeigt in einem waagerechten Längsschnitt eine Lokomotive mit einem Dampfkessel gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
  • Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5, und die Fig. 7 zeigt eine Einzelheit der Fig.3 in größerem Maßstabe.
  • Das geschlossene System mit dem zu verdampfenden Wasser oder anderen, z.. B. höher siedenden Flüssigkeiten als Wärmeträger besteht in der üblichen Weise aus einem Verdampferrohrbündel, in welchem der Wärmeträger durch die Rauchgase beheizt wird, und ferner aus einem Rohrsystem, in welchem der Wärmeträger abgekühlt wird, indem er seine Wärme an das zu verdampfende Wasser zur Erzeugung des Betriebsdampfes abgibt. Diese beiden Rohrsysteme sind durch Steigrohre für den Dampf und Fallrohre für das Kondensat des Heizdampfes verbunden unter Zwischenschaltung von Behältern, in welchen sich Wasser und Dampf zwischen den beiden Rohrbündeln voneinander trennen. Bei der Ausführung dieses Systems gemäß der Erfindung ergibt sich eine sehr große Anzahl von Abscheideräumen, die sich in den seitlichen Metallplatten befinden, welche durch die Verdampferrohre verbunden sind. Auf der Zeichnung sind der Einfachheit halber die Heizkörper in den Behältern mit dem zu verdampfenden Wasser zur Erzeugung des Betriebsdampfes nicht dargestellt. Der Dampferzeuger nach Fig. i enthält zwei geschlossene Kreisläufe für je einen Wärmeträger, von denen der eine das Speisewasser in einer Trommel i vorwärmt, und zwar auf eine Temperatur, die angenähert der Sättigungstemperatur bei dem Betriebsdruck des Kessels entspricht. Der Wärmeträger in dem zweiten Kreislauf erzeugt den Betriebsdampf in einer Trommel 2. Die Wand der Feuerbüchse 3, die, zu diesem Kessel 2 gehört, bildet in diesem Falle einen Teil des Umlaufsystems für den Wärmeträger zur Beheizung üer Trommel 2. Vor der Feuerbüchse 3 befindet sich der andere Teil desselben Umlaufsystems, der durch zwei starke Metallplatten 4 und 4.' gebildet wird, die mit waagerechten Kanälen 5 und 5' und an diese sich anschließenden senkrechten Kanälen 6 und 7 bzw. 6' und 7' versehen sind. Die Kanäle 6 und 6' befinden sich in der Nähe der`Innenseite und die Kanäle 7 und 7' in der Nähe der Außenseite - der Wände 4 und 4'. Außerdem weisen die Kanäle 6 und 6' einen größeren Querschnitt als die Kanäle 7 und 7' und einen kleineren OOuerschnitt als die Kanäle 5 und 5' auf. Im oberen Teil der Platten 4 und 4' befinden sich ein oder mehrere waagerechte Kanäle 8 und 8', welche als Dampfsammler dienen und einen größeren Oiierschnitt haben können als die Kanäle 5 und 5'. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegen die verschiedenen Kanäle 5 der einen Kesselseite auf derselben Höhe wie die Kanäle 5' auf der anderen Seite. Es kann aber auch eine andere Lage der Kanäle zu-. einander gewählt werden. Von dem unteren Teil der Kanäle 5 gehen in schräger Anordnung Rohre 9 (vgl. insbesondere Fig. 7) aus, welche in dem oberen Teil eines Kanals 5' endigen, der auf der anderen Seite der nächsten Reihe angehört oder noch höher liegt. Dieselbe Anordnung findet sich bei den Rohren, die von den Kanälen 5' auf der anderen Seite ausgehen. Die von dem unteren Teil dieser Kanäle 5' ausgehenden Rohre sind mit g' bezeichnet. Die Rohre 9 und g' werden ebenso wie die inneren Wände der Platten 4 und 4' von den aus der Feuerbüchse kommenden heißen Gasen bespült.
  • Das aus den Platten und den Rohren ge-' bildete System ist mit Wasser bis zu einer gewissen Höhe angefüllt. Dieses Wasser wird in den Rohren g und g' verdampft. Die Dampfblasen und das diesen beigemischte Wasser steigen in den Rohren 9 und g' hoch, bis sie in die Kanäle 5 und 5' gelangen. Dort trennt sich der Dampf von dem Wasser und wählt den Weg des geringsten Widerstandes. Infolgedessen steigt er durch die Kanäle 6 und 6' bis zu den Dampfsammlern 8 und 8', 'aus denen er durch einen oder mehrere Rohrstutzen io und io' in die Steigleitungen gelangt, welche ihn den in der Trommel 2 angeordneten, aus Rohrschlangen o. dgl. bestehenden Heizkörpern zuführen. Nachdem der Dampf dort seine Verdampfungswärme abgegeben hat und kondensiert ist, gelangt das Kondensat durch die Fallrohre und Rohrstutzen i i und i i', die Sammler 8 und 8' und von hier in das Verdampferrohrbündel.
  • Das Wasser- und Dampfgemisch, welches aus den Verdampferrohren 9 und g' in die Kanäle 5 und 5' gelangt, wird durch seine lebendige Kraft gegen die außenliegenden --Wände dieser Kanäle geschleudert, von denen es in-die Kanäle 7 ünd 7' gelängt, welcT-ie ie= sen äußeren Wänden am nächsten liegen. Es fließt dann durch die Kanäle 7 und 7' in die tiefer gelegenen waagerechten Kanäle 5 und 5', von wo es wieder in die Verdampferrohre 9 und g' gelangt, um hier von neuem verdampft zu werden. Es bildet sich auf diese Weise in dem Verdampfungssystem eine große Anzahl von Teilumläufen, was für den Wärmeaustausch, für eine reichliche Verdampfung und füt die Betriebssicherheit günstig ist. Jeder Teil des Rohrsystems wird stets mit Wasser gespeist und auf diese Weise gegen eine übermäßige örtliche Überhitzung geschützt. Außerdem wird dadurch, daß alle Kanäle5, 6, 7 und 5', 6', 7' im Inneren der durchgehenden Platten angebracht und nicht durch besondere Rohre gebildet sind, im ganzen System die Möglichkeit einer großen Gleichmäßigkeit der Ausdehnungen gewährleistet.
  • Die. Platten q: und .4' sind in sich außerordentlich widerstandsfähig und können leicht untereinander und mit anderen Teilen des Kessels starr verbunden werden, insbesondere z. B. durch Querträger 12 (Fig. 2) aus Flußstahl, die an den beiden Platten befestigt sind und die obere°Trommel 2 tragen. Außerdem wird durch die Rohre g und g' eine,wirksame Versteifung zwischen den beiderseitigen Platten-4 und 4' erzielt. Das Verdampferxohr-. system .für die Vorwärmertrommel i der Fig. i kann in derselben Weise ausgebildet sein wie das eben für die Dampferzeugungstrommel 2 beschriebene Verdampfersy stem. Die seitlichen Metallplatten für den Wärmeträger des Vorwärmers sind in Fig. i mit 13 bezeichnet.
  • In Fig. i bezeichnet- 14 den Dampfkasten des Überhitzers, dessen Elemente mit 15 bezeichnet sind. Diese Rohrelemente erstrecken sich in die Zwischenräume zwischen den sich kreuzenden Verdampfungsrohren 9 und g' .(Fig. 2) .
  • Der Dampfkessel, Vorwärmer und Überhitzer sind auf dem Lokomotivrahmen gelagert und mit einem Mantel 16 in der üblichen Weise versehen. In diesem Mantel befinden sich auch die verschiedenen Verbindungsleitungen und die Hilfsapparate sowie die Zubehörteile, die teilweise auch zwischen den Querträgern 12 untergebracht werden können: Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.5 sind die Kreisläufe für den Wärmeträger in -derselben Weise gebildet wie in Fig. i bis 4, aber zwischen dem Dampferzeuger und Vorwärmer ist ein genügend großer Raum gelassen, um dort den Überhitzer unterzubringen, dessen Elemente mit 17 bezeichnet sind. Diese erstrecken sich in der Querrichtung der Lokomotive und sind an die seitlich angeordneten Dampfkästen 18 angeschlossen. Der Überhitzer könnte auch anders ausgebildet und angeordnet sein, z: B. so, daß er von oben oder von unten ein- und ausgebaut werden kann. Statt der Querträger 12 der Fig. 2 sind hier als Auflager für die Trommele, wie Fig. 6 zeigt, zwei Konsolen i9 angewendet, die einerseits an den seitlichen Metallplatten 4 und 4' und andererseits an der Obertrommel 2 bzw. i befestigt sind.
  • Die Rohre 9 .und g' können in die seitlichen Metallplatten 4 und 4' durch Löcher eingeführt werden, welche in den Außenwänden der Platten 4 und 4' angebracht sind und durch die Kanäle 5 und 5' sowie die inneren Wände dieser Platten gehen. Durch diese Löcher hat man ferner die Möglichkeit, die Befestigungsstellen der Rohre in den Platten zu besichtigen und gegebenenfalls Ausbesserungen vorzunehmen. Diese Löcher sind durch geeignete Pfropfen 2o und 2o' verschlossen..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfkessel mit mittelbarer Beheizung durch. einen umlaufenden Wärmeträger, insbesondere für Lokomotiven und ähnliche Dampffahrzeuge, dessen Verdampfungsheizfläche für den Wärmeträger aus geneigt angeordneten Rohren zwischen seitlichen Sammelbehältern gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Sammelbehälter mit einer Anzahl von übereinanderliegenden, im wesentlichen waagerechten Kanälen (5 und S') versehene Metallplatten (4 und 4') vorgesehen und die Kanäle in den Platten untereinander durch zwei Gruppen von im wesentlichen senkrechten Kanälen (6 und 7 bzw. 6' und 7') verbunden sind, von denen die eine, an der Innenseite der Metallplatten liegende Gruppe (6 bzw. 6') einen größeren Querschnitt hat als die andere, an der Außenseite der Metallplatten angeordnete Gruppe (7 bzw. 7').
DESCH96432D 1931-02-02 1931-12-25 Dampfkessel mit mittelbarer Beheizung Expired DE587976C (de)

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FR587976X 1931-02-02

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DESCH96432D Expired DE587976C (de) 1931-02-02 1931-12-25 Dampfkessel mit mittelbarer Beheizung

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DE (1) DE587976C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743656C (de) * 1941-07-01 1943-12-30 Otto Martin Dr Ing Dampferzeuger fuer Lokomotiven mit mittelbarer Beheizung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743656C (de) * 1941-07-01 1943-12-30 Otto Martin Dr Ing Dampferzeuger fuer Lokomotiven mit mittelbarer Beheizung

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