DE430804C - Vorrichtung zum leichten Entfernen der hinteren, eine Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse tragenden Radachse - Google Patents

Vorrichtung zum leichten Entfernen der hinteren, eine Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse tragenden Radachse

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DE430804C
DE430804C DEG62466D DEG0062466D DE430804C DE 430804 C DE430804 C DE 430804C DE G62466 D DEG62466 D DE G62466D DE G0062466 D DEG0062466 D DE G0062466D DE 430804 C DE430804 C DE 430804C
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FRANZ BUCHER IN AILINGEN B FRI
OBERAMT TETTNANG
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FRANZ BUCHER IN AILINGEN B FRI
OBERAMT TETTNANG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum leichten Entfernen der hinteren, eine Freilaufnabe mit Rücktrittbremse tragenden Radachse, Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Fahrrädern zum leichten Entfernen der hinteren, eine Freilaufnabe reit Rücktrittbremse tragenden Radachse, die in bekannter Weise an jeder Seite in einem nach unten offenen Schlitz eines Stützblechpaares gelagert ist, von denen das eine Stützblech durch einen Bremshaltehebel uridrehbar am Fahrradrahmen festgelegt wird. Die Erfindung besteht darin, daß der Konus für die Rücktrittbremse gegenüber der Radachse durch eine in die Konusaussparung greifende Scheibe uridrehbar gemacht wird, wobei sich eine Vase der Scheibe gegen die Befestigungsschraube des Stützblechpaares legt. Ohne (las zeitraubende Losschrauben irgendeines Teiles erforderlich zu machen, gestattet diese Vorrichtung ein leichtes Entfernen der Hinterradachse aus ihren Lagern.
  • Es sind zwar auch Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen ein Achsenstützblech unmittelbar mit einem Ansatz versehen wird, der ebenfalls in die Aussparung des Bremskonusses greift und als Gegenlager dient, doch hat diese bekannte Vorrichtung den Nachteil, daß ihre Herstellung kostspielig ist. Dieser Nachteil wird durch die billige, aus einfachem Blech hergestellte und mit einer Nase versehene Scheibe vermieden.
  • Die Anordnung der Vorrichtung- ist aus der Zeichnung zu ersehen, und zwar zeigen: Abb. i die Hinterradgabel mit der Vorrichtung in Seitenansicht und entsprechend Linie A-A von Abb. 2 geschnitten und Abb. 2 eine Ansicht dieser Gabel mit der Vorrichtung von hinten, wobei die rechte Hälfte entsprechend Linie B-B und die linke Hälfte entsprechend Linie C-C von Abb. i geschnitten ist.
  • Die Vorrichtung besteht zunächst aus den beiden Achsenstützblechen a1 und a2, die zu je einem Paar vereinigt an jeder Hinterradgabel b mit. einer Schraube c befestigt werden, wobei die Gabel j edesmal zwischen die Stützbleche zu liegen kommt. Die Schraube c besitzt einen Vierkantschaft, welcher in dem Gabelschlitz gleitet und ein Verdrehen der Schraube c samt den Stützblechen verhindert. Mit den Stützblechen a, und a2 ist durch Niet e der Kettenspanner d fest verbunden. Das Anspannen der Kette erfolgt also indirekt durch die Stützbleche. Die Stützbleche a, und a, sind mit nach unten offenen Schlitzen versehen, welche als Halblager zur Aufnahme der Radachse f oder deren Muttern q dienen. Die Schlitze sind nach einem Radius gleich dem Abstande der beiden Kettenräder gekrümmt, so daß das Herausnehmen der Radachse auch bei gespannter Kette erfolgen kann.
  • Nach unten hin hält die Achse f oder deren Muttern q der als Gegenlager ausgebildete und um den Bolzen i drehbare Riegel g. Der Riegel g wird durch den um den Bolzen h schwenkbar gelagerten einarmigen Hebel la . verblockt, und dieser wieder kann durch eine Schnappfeder oder eine ähnliche Vorrichtung in seiner Schlußstellung gesichert werden. Diese Feder ist wegen ihrer Nebensächlichkeit nicht dargestellt.
  • An dem einen inneren Stützblech a1 befindet sich ein Fortsatz w, welcher in der Form ähnlich dem sonst an Freilaufrädern angeordneten Bremshebel ausgeführt ist und auch wie dieser mittels einer Schelle v am Rahmenende gehalten wird, damit das Stützblech einen genügenden Halt bekommt. Die eigentliche Aufgabe des sonstigen Bremshebels übernimmt die Flügelscheibe ia, welche in die bekannten Aussparungen des Bremskonusses der Rücktrittbremse greift und sich mit einer Nase (Abb. i) gegen den Kopf der Stützblechbefestigungsschraube c legt. Der Vorgang beim Anziehen der Rücktrittbremse ist dann so, daß die rückwirkende Kraft vom Bremskonus auf die Scheibe n übertragen wird, wobei auf diese der Kopf der Schraube c als Widerlager wirkt. Da nun hierbei der Mittenabstand zwischen Schraube c und Radachse f die Stützbleche hebelartig beeinflußt, so muß durch den Fortsatz w des inneren Stützbleches eine wirksame Versteifung erzielt werden.
  • Der Vorgang beim Herausnehmen des Hinterrades ist so, daß der Hebel h nach unten gedrückt wird, worauf der Riegel g um seinen Bolzen i nach unten fällt. Jetzt ist die Achse des Hinterrades frei und kann ohne Abwerfen oder Entspannen der Kette nach unten herausgenommen werden. Ein Losnehmen des sonst üblichen Bremshebels bei Freilaufrädern fällt fort, da die Funktion des Bremshebels ersetzt wird, und zwar: i. durch den mit dem Stützblech a,. verbundenen Fortsatz w und 2. durch die Scheiben, deren Nase beim Abwärtsgleiten der Achse sich selbsttätig von der Schraube c löst.
  • Auch ein Lösen der Muttern q ist nicht erforderlich, da dieselben bei eingesetztem Hinterrad nur so stark angezogen zu werden brauchen, daß der Bund der Muttern mit satter Führung und ohne erhebliche Pressung an den Außenflächen der Stützbleche herabgleiten kann.
  • Lediglich zum Spannen der Kette ist ein Lösen der Schraube c und der Schelle u erforderlich. - Nach erfolgtem Lösen dieser Teile können die Stützbleche a1 und a2 samt der Radachse f um das erforderliche Stück mit Hilfe der Spannschraube d verschoben werden.
  • Die Nase der Scheibe n kann natürlich hinsichtlich ihrer Größe und Form beliebig und den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend ausgeführt sein, ohne hierdurch den Rahmen der Erfindung überschreiten zu können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Vorrichtung zum leichten Entfernen der hinteren, eine Freilaufnabe mit Rücktrittbremse tragenden Radachse, die in einem nach unten offenen Schlitz eines durch einen Bremshaltehebel undrehbar am Fahrradrahmen festgelegten, durch den Kettenspanner verschiebbaren Stützbleches gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskonus der Rücktrittbremse gegenüber der Radachse (f) undrehbar gemacht wird durch eine in einer Aussparung des Konus eingreifende Scheibe (n), deren Nase sich gegen den Kopf der mit dem Stützblech verbundenen Schraube (c) legt, deren vierkantiger Zapfen in dem Rähmenschlitz der Kettenspannvorrichtung gleitet.
DEG62466D 1924-10-19 1924-10-19 Vorrichtung zum leichten Entfernen der hinteren, eine Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse tragenden Radachse Expired DE430804C (de)

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