DE430607C - Im Sinne eines Schlosses verschliessbares Ventil - Google Patents

Im Sinne eines Schlosses verschliessbares Ventil

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DE430607C
DE430607C DEB114747D DEB0114747D DE430607C DE 430607 C DE430607 C DE 430607C DE B114747 D DEB114747 D DE B114747D DE B0114747 D DEB0114747 D DE B0114747D DE 430607 C DE430607 C DE 430607C
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DE
Germany
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valve
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Expired
Application number
DEB114747D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation
    • F16K35/08Means to prevent accidental or unauthorised actuation requiring setting according to a code, e.g. permutation locks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
28. J UN11926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 430607 KLASSE 47g GRUPPE
(Bi 147 47 XIIj47 g)
Im Sinne eines Schlosses verschließbares Ventil.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1924 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein im Sinne eines Schlosses verschiebbares Ventil für wertvolle oder doch dem Abzapfen durch Unbefugte zu entziehende Flüssigkeiten und wird insbesondere bei Kraftfahrzeugen Anwendung finden, um die Entnahme von Benzin und damit auch die unbefugte Benutzung des Fahrzeuges zu verhindern; sie kann aber auch anderweit angewendet werden.
Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen dadurch, daß die in das Ventilgehäuse hineinschraubbare Ventilspindel am inneren Ende eine Bohrung aufweist, in welcher die Stange des Ventiles von einer Feder beeinflußt mit gewissem Leerlauf lose verschiebbar ist, derart, daß das Öffnen des Ventiles erst nach Erschöpfung des Leerlaufs, d. h. erst nach mehreren Umdrehungen der Ventilspindel im Sinne des ao Öffnens, stattfindet.
In den zugehörigen Zeichnungen ist Abb. 1 ein Aufriß, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 ein Schnitt nach A-B der Abb. 1, Abb. 4 eine Sonderdarstellung. Die Abb. 5 und 6 dienen der Veranschaulichung einer zweiten Ausführungsform, und zwar entspricht Abb. 5 in ihrer Bedeutung der Abb. 1, während Abb. 6 eine Sonderdarstellung, und zwar ein Schnitt nach der strichpunktierten. Linie in Abb. 5 ist.
In den Flüssigkeits weg ist der Ventil körper 1-2 eingeschaltet, der sich vorn zu der Kapsel 2 erweitert. In dieser Kapsel sind mit ihren auf einen konzentrischen Kreis verteilten Zapfen 3 die Sperrscheiben 4-6 drehbar. Sie bestehen aus je einem im Grunde der Kapsel liegenden scheibenförmigen Teil 4 mit einer rundlichen Ausnehmung 5 und einem über dem Teil 4 liegenden Teil 6 "von der to Form eines Sperrades, welches einen unverzahnten Umfangsteil 7 hat. Die Sperrscheiben sind den einstellbaren Scheiben eines Buchstabenschlosses vergleichbar. Zwecks Abwandlung der Einstellung, in welcher das ig Öffnen dos Ventiles möglich ist, können die Teile 6 gegen die Teile 4 verdrehbar gemacht werden, im Gebrauchszustand sind aber auch in diesem Falle beide Teile fest miteinander verbunden. In die Sperrzähne greifen Sperrao klinken 8 ein, welche im Rande der Kapsel befestigt sind. Sie verhindern die Drehung der Sperrscheiben in der einen Richtung und gestatten, die Zahl der Einheiten, um welche die Scheiben in der anderen Richtung gedreht werden, nach Klang und Gefühl zu zählen.
Die Ventilspindel 9 hat zwei Bunde 10 und
11 an solcher Stelle, daß bei geschlossenem Ventil Bund 11 hinter und Bund 10 vor den Teilen 4 der Sperrscheiben liegt. Die Sperrscheiben können deshalb mit ihrem Rand zwischen die beiden Bunde greifen (Abb. 3) und lassen den Bund 11 nur dann zwischen sich hindurehtretei^ wenn sie der Spindel
die erwähnten Ausnehmungen 5 zukehren (Abb. 1).
Die in ihrem inneren Teil hohle Spindel ist mit einem Bolzengewinde 12 in dem'Muttergewinde 14 beweglich und bei 13 durch eine Art Stopfbüchse abgedichtet, deren in Schraubengewinde bewegliche Brille 15 durch die Platte 16 gegen völliges Herausdrehen gesperrt wird. In der Bohrung der Spindel ist mit dem durch die Scheiben 19 und 20 gegebenen Spielraum der Stift des Ventilkegeis 17 verschiebbar, welchen eine auf den Bund 18 drückende Feder gegen den Ventilsitz hin vortreibt. Vermöge dieser Anordnung folgt beim Zurückdrehen der Spindel 9 der Kegel 17 erst nach einem gewissen Leergang der achsialen Bewegung, so daß die öffnung des Ventiles nicht schon mit der beginnenden Rückdrehung der Spindel einsetzt. Die Kapsel 2 wird natürlich mit einem nicht gezeichneten Deckel verschlossen, dessen Verschraubung gegebenenfalls plombiert wird. Außerhalb dieses Deckels werden auf der heraustretenden Spindel 9 und den ebenfalls heraustretenden Zapfen 3 geeignete Handhaben zum Drehen, wie solche in Abb. 2 strichpunktiert angedeutet sind, angebracht.
Soll das zweckmäßig im Bereiche des Führers angebrachte Ventil geöffnet werden, so verdreht man die Sperrscheiben nacheinander so weit, bis sämtliche dre.i Ausnehmungen 5 der Ventilspindel zugekehrt sind. Der Eingeweihte weiß, welchem auf den zahnlosen Umfangsteil 7 folgenden Zahn die richtige Einstellung- entspricht. Er dreht zunächst bis zum Aufliegen der Klinken 8 auf die Teile 7 und zählt dann die Schläge der Klinken, während dem Uneingeweihten wie bei den bekannten Buchstabenschlössern die Ermittlung der richtigen Einstellung durch Ausprobieren kaum möglich ist.
Der Leergang zwischen Spindel 9 und Ventilkegel 17 verhindert, daß das Ventil, wenn auch nur ein wenig, schon beim ersten Andrehen der Spindel geöffnet wird. Solches Andrehen wird trotz der Sperrscheiben unvermeidlich möglich sein, zumal bei Anwendung von Gewalt oder nach einiger Abnutzung der in Betracht kommenden Teile.
Wie zwecks Abwandlung der Schlüsselzahl die Teile 6 der Sperrscheiben gegen die Teile 4 verstellt werden können, geht aus Abb. 4 ohne weiteres her\Or. Wie ersichtlich, ist Teil 4 mit einer konzentrischen Löcherreihe versehen, und in eines dieser Löcher greift ein zapfenförmiger Vorsprung am Teil 6 ein, welche Stellung durch Verschrau- go bung der beiden Teile gesichert wird.
Wenn die stählernen Sperrfedern 8 in die Kapsel 2 aus Rotguß oder Messing eingelötet werden, wie in Abb. 1 angenommen, so kann sich die Verlötung im Laufe der Zeit durch die Erschütterungen lösen. Diese Möglichkeit wird bei der Anbringung der Sperrfedern nach Abb. 5 und 6 vermieden. Hier werden die Sperrfedern 20 in Einschnitten 21 durch Zapfen 22 gehalten, welche durch ein Loch 23 hindurchtreten und so das Herausgehen der Federn aus den Schlitzen sicher verhinde.ni.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Im Sinne eines Schlosses verschließbares Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Ventilgehäuse einschraubbare Ventilspindel (9) am inneren Ende eine Bohrung aufweist, in welcher die Stange des Ventiles (17) von einer Feder beeinflüßt lose verschiebbar und mit Leerlauf . lagert, derart, daß das Öffnen des Ventiles erst nach Erschöpfung des Leerlaufs, d. h. erst nach mehreren Umdrehungen der Spindel im Sinne des üffnens, statt- ng findet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB114747D 1924-02-13 1924-07-04 Im Sinne eines Schlosses verschliessbares Ventil Expired DE430607C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR430607X 1924-02-13

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DE430607C true DE430607C (de) 1926-06-28

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ID=8899294

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DEB114747D Expired DE430607C (de) 1924-02-13 1924-07-04 Im Sinne eines Schlosses verschliessbares Ventil

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