DE430601C - Schweinebucht - Google Patents

Schweinebucht

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DE430601C
DE430601C DEG64527D DEG0064527D DE430601C DE 430601 C DE430601 C DE 430601C DE G64527 D DEG64527 D DE G64527D DE G0064527 D DEG0064527 D DE G0064527D DE 430601 C DE430601 C DE 430601C
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DE
Germany
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bay
swivel
plates
pigs
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Expired
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DEG64527D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/02Pigsties; Dog-kennels; Rabbit-hutches or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21.JUNI1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 h GRUPPE
(G 64527 IUl4Sh)
Ignaz dawar in Bleiburg, Kärnten. Schweinebucht.
Zusatz zum Patent 419793.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1925 ab. Das Hauptpatent hat angefangen am 4. April 1924.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung bzw. weitere Ausgestaltung der durch das Patent 419793 geschützten Schweinebucht.
Die Verbesserungen bzw. weiteren Ausgestaltungen bestehen im wesentlichen darin, daß die Schwenkkörbe nunmehr in den Abschlußgittern drehbar gelagert werden, so daß das Ausheben bzw. Einsetzen der Gitter und Körbe, ohne Lösung irgendeiner Verbindung mit den Säulen, gemeinsam vorgenommen werden kann. Zum Zwecke der sicheren Feststellung der Schwenkkörbe in ihren Schlußstellungen ist ein Hebel Verschluß vorgesehen, der von den Tieren nicht geöffnet werden kann. Die Verankerung der seitlichen Abschlußplatten mit den Säulen wird durch den Futtertrog bzw. die Abschlußklappen bewirkt, so daß beim Abheben der Klappen die Platten ohne weiteres ao entfernt werden können. Endlich ist eine Ausgestaltung für solche Abschlußklappen bzw. Seitenplatten getroffen, die bis an die oberen Enden der Säulen reichen, bei welchen also ein oberhalb der Klappen angeordnetes Abas schlußgitter oder eine Abschlußwand entfällt. In den Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 1 eine Vorderbzw. Seitenansicht mit dazugehörigen Schnitten „0 einer Zellenvorderwand der ersten Ausführungsform. Abb. 2 ist eine analoge Darstellung j einer weiteren Ausführungsform und Abb. 3 eine dritte Bauart in wesensgleicher Veranschaulichung wie Abb. 1. Die Abb. 4 bis 7 zeigen schaubildliche Darstellungen von Säulenformen und die Fundierung derartiger Säulen. Abb. 8 und 9 sind vergrößerte Darstellungen der Trog- und Schwenkkorblagerung im Schnitt bzw. Ansicht gemäß Ausführungsbeispiel nach Abb. i. Die Abb. 10 zeigt eine Einzelheit der Lagerung der Gitterstabrahmen in den Säulen, während die Abb. 11 bis 14 die Verschlußeinrichtung für die Schwenkkörbe in verschiedenen Ansichten veranschaulichen. Endlich zeigen die Abb. 15 und 16 eine vergrößerte Darstellung des Troges, der Seitenplatten und Abschlußklappen in Schnitt und Ansicht gemäß dem Ausführungsbeispiele nach Abb. 2.
Wie im Hauptpatente ausgeführt, werden zur Erbauung der Schweinebucht Betonsäulen 1 verwendet, die Nuten 2 besitzen und deren Anordnung vom jeweiligen Gebrauchszweck abhängig ist. Diese nach bestimmten Normalien hergestellten Säulen (Abb. 4 bis 6) können in Fundamentblöcken τα eingesetzt werden (Abb. 7), so daß der Aufbau der Tierstallzellen wesentlich vereinfacht wird und die Zerlegung der Zellen bis auf den Grund vorgenommen werden kann. Die mit seitlichen Rippen 6 versehenen Futtertröge 4 stützen sich auf die Enden 5 der Nuten 2, und über den Trögen 4 sind die Abschlußgitter 3 oder die Abschlußwände 3* (Bretter 0. dgl.) angeordnet.
Gemäß der Erfindung werden in den Ab-
schlußgittern 3 (Ausführungsform Abb. 1, 8 und 9), die aus Querstäben 9 und Seitenleisten 10 nebst Gitterstäben 11 bestehen, die Schwenkkörbe 7 drehbar gelagert. Zu diesem Zwecke sind Bolzen 8 vorgesehen, die in den Seitenleisten 10 sitzen und um welche Bolzen die Körbe 7 gedreht werden können. Die unteren Enden der Seitenleisten 10 hintergreifen die Querwände der Tröge 4. Durch die Anordnung der Bolzen 8 entfällt jede Anbohrung der Säulen 1, und ferner ermöglicht die gelenkige Verbindung der Abschlußgitter 3 mit den Schwenkkörben 7 ein gleichzeitiges Herausheben bzw. Einsetzen beider Teile aus bzw. in die Säulennuten 2, ohne daß erst eine Verbindung zwischen den Schwenkkörben und den Säulen gelöst werden müßte, wie dies bei der Einrichtung nach dem Hauptpatente 419793 der Fall ist.
Da die Tiere beim Suchen nach Futter mit ihren Schnauzen auch auf die die Schwenkkörbe 7 sperrende Verschlußeinrichtung stoßen, diese öffnen und somit die Körbe umlegen können, muß dieser Verschluß neben größter Einfachheit auch genügende Sicherheit bieten. Zu diesem Zwecke wird gemäß der Erfindung (Abb. 8, 9 und 11 bis 14) ein am Korbe 7 angelenkter Gewichtshebel α vorgesehen, der einen Haken b und eine Nase c trägt. Dieser Hebel sperrt mit der Nase c durch Hintergreifen eines Bolzens d den Schwenkkorb 7 in der einen Stellung, durch den Haken b und Rast e in der anderen Stellung.
Gemäß der Ausführungsform nach Abb. 2 bzw. Abb. 15 und 16, bei der Abschlußklappen ya und darüber angeordnete Abschlußbretter 3a in Anwendung kommen, werden, wie beim Hauptpatente, seitliche Abschlußplatten 12, die Rippen 13 besitzen, verwendet. Die Verankerung dieser Seitenplatten 12 erfolgt erfindungsgemäß auf einfache Weise dadurch, daß die Rippen 13 mit ihren unteren Enden die Querwände der Tröge 4 hintergreifen und sich auf die Trogrippen 6 aufstützen. Die oberen Enden der Platten 12 werden in ihrer Lage gegenüber den Säulen 1 dadurch gesichert, daß die Bretter der Wände 3a Ausschneidungen 14 besitzen, in welche die Plattenenden eingreifen. Wird also die Wand 3a mit der Klappe ηα angehoben, so können die Platten 12 ohne weiteres von den Säulen 1 entfernt werden. Es ist also keinerlei erst zu lösendes Verbindungselement zwischen Säulen 1 und Platten 12 erforderlich.
Die Ausführungsform nach Abb. 3 bezieht sich auf eine Schweinebuchtvorderwand, bei der die Klappen als Schwenkgitter 7* ausgeführt werden und bis an das obere Ende der Säulen 1 reichen. Bei dieser Ausführungsform entfällt daher das Einbauen von Ab- schlußwänden oberhalb der Schwenkgitter oder Abschlußklappen. Die Seitenplatten 12 mit ihren Rippen 13 stützen sich, wie bei der vorbeschriebenen Aüsführungsform, mit ihren unteren Enden gleichfalls auf die Trogrippen 6, während die oberen Enden durch die Rahmenleisten 9 bzw. durch das Gitter 7* selbst gegeneinander abgestützt werden. Diese Rahmenleisten 9 tragen Drehzapfen 15 für die Schwenkgitter ηα, die in Ausnehmungen 16 der Platten lagern. Eine besondere Verbindung der Platten 12 mit den Säulen 1 ist auch bei dieser Bauart nicht erforderlich, und die Platten 12 können nach Aushebung der Schwenkgitter 7* ohne weiteres von den Säulen gelöst werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Aus einem Gerippe von Betonsäulen mit auswechselbaren Wänden bestehende Schweinebucht nach Patent 419793, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen bzw. Drehbolzen (8) der Schwenkkörbe (7) in den Seitenleisten (10) der Abschlußgitter (3) gelagert sind, wobei die unteren Enden der Seitenleisten (10) die Querwände der Tröge (4) hintergreifen.
2. Schweinebucht nach Anspruch 1 mit einem die Schwenkkörbe in beiden Endstellungen sperrenden Gewichtshebel, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Hebel («) einen Haken (b) und einen nasenförmigen Ansatz (e) besitzt, die in am Troge (4) bzw. den Gitterstabrahmen (3) angeordnete Bolzen bzw. Rasten (d, e) o. dgl. einschnappen.
3. Schweinebucht mit in den Säulen oberhalb der Futtertröge angeordneten seitlichen Abschlußplatten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verankerung dieser Platten (12) ihre Rippen (13) mit den unteren Enden die Querwände ioo der Tröge (4) hintergreifen und mit den oberen Enden in Ausschnitten (14) der Abschlußwände (3*) lagern, so daß beim Abheben der Abschlußklappen (ya) die Seitenplatten (12) von den Säulen (1) abgenommen werden können.
4. Schweinebucht nach Anspruch 1 bzw. 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußklappen bzw. Schwenkgitter (7*) mit ihren Drehzapfen (15) in den Spitzen (Ausnehmungen 16) der bis an die oberen Enden der Säulen (1) reichenden Seitenplatten (12) lagern, zum Zwecke, neben der Abstützung der oberen Plattenenden ein einfaches Ausheben bzw. Einsetzen der Schwenkgitter oder Klappen zu erzielen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DEG64527D 1925-06-03 1925-06-03 Schweinebucht Expired DE430601C (de)

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