DE429979C - Rechenmaschine mit Multiplikationsvorrichtung - Google Patents

Rechenmaschine mit Multiplikationsvorrichtung

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DE429979C
DE429979C DEB107502D DEB0107502D DE429979C DE 429979 C DE429979 C DE 429979C DE B107502 D DEB107502 D DE B107502D DE B0107502 D DEB0107502 D DE B0107502D DE 429979 C DE429979 C DE 429979C
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DEB107502D
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Unisys Corp
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Burroughs Adding Machine Co
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Description

  • Rechenmaschine mit Multiplikationsvorrichtung. Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung an Schreib- und Rechenmaschinen mit mehreren Addierwerken, beispielsweise für die bekannte 1.\ioon-Hopl:ins-Maschine, die in der deutschen Patentschrift 222166 beschrieben ist.
  • Die Erfindung bezieht sich im besonderen auf den Multiplikationsmechanismus einer solchen Maschine und bezweckt in erster Linie, beim Motorantrieb der Maschine dafür Sorge zu tragen, daß beim Anschlag einer Multiplikatortaste für die Zahlen 2 bis 9 bestimmte Arbeitsvorgänge wiederholt werden, so dä.ß der Motor einer Antriebsweile der Maschine eine doppelte Umdrehung übermittelt, während beim Anschlag einer Multiplikatortaste für die Zahlen o und i nur eine einmalige Umdrehung notwendig wird. Bei der Moon-Hopkins-Maschine muß die Antriebswelle der Rechenmaschine bekanntlich eine zweimalige Umdrehung ausführen, wenn eine der Multiplikatortasten für die Zahlen 2 bis g angeschlagen wird. Damit nun diese zweimalige Umdrehung ganz ausgeführt und nicht vorzeitig unterbrochen wird, ist gemäß vorliegender Erfindung eine von den Einmaleinsplatten für die Zahlen 2 bis g gesteuerte Sicherungsvorrichtung vorgesehen.
  • Die Multiplikatortasten verschieben bei ihrem Anschlag in bekannter Weise eine Schiene, die die Kupplungsstange zwischen dem Mechanismus der Rechenmaschine und dem Motor beeinflußt. Mit dem Anschlag der Multiplikatortasten werden auch in bekannter Weise Zehner- und Einerplatten des Multiplikationswerkes in Bewegung gesetzt. Die Platten für die Zahlen 2 bis 9 bewegen nun gemäß vorliegender Erfindung ein Gestänge, das die Kupplungsstange in der Schaltlage des Motors erhält.
  • Die von den Multiplikatortasten verschobene Kupplungsschiene setzt gleichzeitig eine Riegelvorrichtung in Bewegung, durch welche die seitliche Rückschaltung der Summenräder des Produktenzählw erkes für jene Zeitdauer verhindert wird, in welcher sich die Multiplikationsvorgänge abspielen. Die Seitwärts-Schaltung der Räder des Produktenzählwerkes wird in bekannter Weise durch ein Hemmwerk gesteuert, und es ist durch die von der erwähnten Kupplungsschiene gesteuerte Verriegelung dafür Sorge getroffen, daß die Auslöseklinke für das Hemmwerk nicht in Arbeit tritt.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar Abb. i zeigt schäubildlich die Umrisse des Gehäuses einer solchen Maschine mit den für die vorliegende Enfindung in Frage kommenden Einzelheiten, zum Teil voll eingezeichnet.
  • Abb.2 ist eine Draufsicht auf Teile des Produktenzählwerkes und Hemmwerkes (ähnlich der Abb. 56 der Patentschrift 222166).
  • Abb. 3 zeigt schematisch und schaubildlich die Verbindung des Multiplikatortastengestä nges mit der Schaltungsstange für den Motor.
  • Abb.4 zeigt die Dezimierungstaste und Auslösungstaste für das Hemmwerk.
  • Abb. 5 zeigt die Verbindung des Gestänges dieser beiden Tasten mit der Auslöseklinke für das Hemmwerk.
  • Abb. 6 zeigt die Verbindung zwischen den Multiplikationsplatten und, der Sicherung jener Schiene, durch welche die Schaltstange in Bewegung gesetzt wird, in Seitenansicht.
  • Abb. 7 zeigt dieselben Teile in einem wagerechten Schnitt.
  • Abb. 8 bis 12 sind Einzelheitsansichten der Sperrvorrichtung für die Auslösetasten des Hemmwerkes, und zwar sind Abb. 8 und 9 Seitenansichten dieser Teile in verschiedenen Lagen. Abb. ro bis 12 sind Draufsichten bzw. Schnittansichten von den durch einen Hebel gesteuerten Verriegelungsvorrichtungen der Abb. 8 und g.
  • Das Gestell i der Maschine mit den Multiplikandentasten 2 erhebt sich von der Grundplatte 3, welche die Multiplikatortasten q. trägt. Nach Abb. 3 wird beim Anschlag auf eine Multiplikatortaste q. durch den Winkelhebel 5 und das Glied 6 die Schiene 7 nach vorn hin gezogen. Die Schiene hat am anderen Ende einen Kopf ro mit einer Kerbe loa, in welche der Stift ii eines Hebels 12 eindringt, der auf der Welle 13 schwingbar unterstützt ist und durch die Feder 16 (Abb. 3 und 6) beeinflußt wird. Auf der gleichen Welle 13 ist nach Abb. 3 und 6 fernerhin neben jedem Hebel 12 ein Hebel 17 gelagert, der bei 18 eine Nase besitzt und bei 21 einen seitwärts ragenden Stift hat, anderseits jedoch durch die Feder 22 in ähnlicher Weise beeinflußt wird wie der Hebel 12 durch die Feder 16. Diese Teile sind in der Patentschrift 222r66 auf S. 16 ff. beschrieben, ihre Wirkungsweise ist dieselbe wie dort.
  • Die Maschine umfaßt in bekannter Weise die stufenförmig ausgebildeten Einmaleins-oder Multiplikationsplatten 8 und j für Zehner und Einer, die in der durch den Tastenanschlag bedingten Auswahl hochgehoben «-erden können, um infolge ihrer stufenförmigen Kante das Zählwerk zu beeinflussen. Die Verschiebung der ausgewählten Platten 8 und 9 nach obenhin findet durch die Querstange 24. statt, und zwar wirkt diese Stange 24. nur auf die Winkelhebel 15 bzw. 2o jener Platten 9 und 8 ein, die durch den Tastenanschlag ausgewählt wurden. Nach Abb.6 stehen diese Winkelhebel unter dem Einfluß von Drahtfedern r4.a auf den zugehörigen Platten, und wenn die Winkelhebel freigegeben «-erden, werden sie durch diese Federn mit dem nach unten ragenden Arm über die Schiene 24. hinweg v erschwenkt, so daß bei Hochgang der Schiene 24 die betreffenden Platten hochgehoben werden. In Abb.6 befindet sich die schraffiert gezeichnete Einmaleinsplatte 8 in der unteren Stellung, dagegen ist die nicht schraffierte Einmaleinsplatte 9 durch die Stange 2¢ angehoben gezeichnet. Die Freigabe der Winkelhebel 15 und 2o erfolgt nun von den Multiplikatortasten aus wahlweise dadurch, daß diese Winkelhebel mit ihren wagerechten Armen über den oberen Enden der Hebel 12 bzw. der Nase z8. der Hebel 17 liegen. Werden die Hebel 12 und 17 ausgeschwungen, so können die wagerechten Arme der Winkelhebel nach abwärts, die Fußenden der senkrechten Arme der Winkelhebel nach vorwärts gedrückt werden, und dadurch wird beim Hochgang der Querschiene 2.I der betreffende Plattensatz mitgenommen, wie in Patentschrift 222166 auf S. 16 ff. eingehend beschrieben ist.
  • Der Hochgang der Schiene 24. zum Mitnehmen der Platte 8 und 9 erfolgt durch die aus Abb. 5 ersichtlichen Teile. Auf der Welle 30 ist ein gezahnter Sektor 29 gelagert, und bei Ausschwingung dieses Sektors wird ein Ritzel 28 auf der Welle 27 gedreht. Der mit der Welle verbundene Kurbelarm 26 steht durch das Verbindungsglied 25 mit der Schiene 24. in Verbindung, so daß letztere bei einer bestimmten Drehung des Ritzels 28 angehoben würde. Die soweit beschriebenen Teile sind in Schreib- und Rechenmaschinen dieser Art wohl bekannt, und ihre Arbeitsweise ist im einzelnen in der erwähnten Patentschrift 222166 von Seite 14 an vollständig beschrieben. Auf die Anordnung dieser Teile und ihre Wirkungsweise wird kein Anspruch gerichtet.
  • Jede Zehnerplatte 9 hat eine Verlängerung 9a (Abb. 6) mit Ausnahme der Platten für die Zahl »Eins« und »Null«. Diese Verlängerung stößt bekanntlich beim Hochgang der Platte 9 gegen den Ansatz 2,1 des zugehörigen Hebels 17. Dadurch wird der Winkelhebel 2o der zu dieser Zehnerplatte g gehörigen Einerplatte 8 dem Einfiuß der Feder rqa überlassen; und wenn also nach der Senkung der Schiene 2.4 diese Schiene 2.4 beim zweiten Arbeitsgang noch einmal hoch geht, so werden die zugehörigen Einerplatten 8 angehoben.
  • Durch den Anschlag jeder Multiplikatortaste soll nun auch eine Kupplungsschiene in Bewegung gesetzt werden, durch welche eine Einschaltstange für den Motor gesteuert wird, so daß der Motor eingeschaltet und wieder abgeschaltet .wird.
  • ach Abb. 3 hat die von der Multiplikatortaste 4 beeinflußte Längsschiene 7 vor dem Kopf ro am hinteren Ende einen Ansatz 7a, der sich mit seiner Vorderkante gegen die rückwärtige Kante einer Platte 32 legt. Die andere Kante dieser Platte 32 ist nach Abb. 3 scharnierartig mit der Platte 31 verbunden, und die Platte 31 wiederum ruht mit ihrem vorderen Ende nach Abb.6 gelenkig in Stützen der Grundplatte. Die Platte 32 wird bei Anschlag der Multiplikatortaste aus der Lage Abb. 3 nach vorn in die Lage Abb.6 v erschwenkt. Ein Stift 36, der nach Abb. 3 aus dem Ende der Platte 32 herausragt, ragt in eine Kerbe 35a am Kopf 35 einer längsweise gleitbaren Schiene 34.. Letztere hat bei 34.a in ihrer Oberkante eine Kerbe, in dieser Kerbe reitet ein Querstift 37 am oberen Ende einer Stange 38 (Abb. 3), und diese Stange schaltet, je nach ihrer Bewegung aufwärts oder abwärts, einen Motor ein oder ab. Für gewöhnlich ruht der Querstift 37 in der Kerbe 3.4a, wie in Abb.3 gezeigt; ist jedoch der Motor eingeschaltet, so ist der Stift infolge der Verschiebung der Schiene 34. nach vorn hin auf die erhöhte Kante aufgeschoben worden, wie aus Abb. 8 ersichtlich.
  • Zur Sicherung der Schiene 34. in der nach vorn gerückten Stellung, auch nach Auslösung der Taste 4., ist der aus Abb. 6 und 7 ersichtliche Mechanismus eingefügt, der einen Teil des Erfindungsgedankens bildet. Das 'Multiplikationswerk hat nach Abb.7 die Seitenplatten 15, 15; in diesen Seitenplatten ist nach Abb.7 ein Bügel 39 schwingbar unterstützt, und dieser Bügel hat zwischen den Seitenplatten 15, 15 einen gegen die Multiplikationsplatten 8, 9 hin gerichteten, gleichfalls bügelförmigen Ansatz 39a, dessen Querausdehnung so weit ist, daß er die Ansätze 9a jener Zehnerplatten 9 überdeckt, die mit solchen Ansätzen versehen sind. Nach Abb. 5 und 6 steht der schwingbare Bügel 39 durch den nach unten gerichteten Lenker 4o mit dem Winkelhebel4r in Verbindung, und der andere Arm dieses Winkelhebels ist an eine Stange 42 angeschlossen, die an ihrem Vorderende einen Stift -.4 trägt. Wenn also infolge des Hochganges eines Ansatzes 9a der Bügel 39a an dem Schwingbügel 39 von der in Abb. 5 gestrichelt gezeigten Lage in die in Abb. 6 gezeigte Lage gestoßen wird, so wird auch das Gestänge 40, .1 .I, 42 sowie Stift 44 der Schubbewegung der Schiene 34. folgen und mit der rückwärtigen Kante am Kopf 35 der Schiene 34 in kraftschlüssiger Verbindung bleiben. Die Schiene kann also nicht zurücktreten, ehe nicht der Bügel 39 wieder in die in Abb. 5 gezeigte Lage geschwungen worden ist, und dies kann nicht stattfinden, solange sich noch ein Ansatz 9a einer Platte 9 in der Hochstellung befindet. Solange aber die Schiene 34 nicht nach rückwärts gehen kann, muß auch der Querstift 37 der Schaltstange 38 in der in Abb. 8 gezeigten Lage verbleiben. Der Motor wird also unbedingt so lange eingeschaltet bleiben, bis die Platten 9 wieder unten sind, bis also der Multiplikationsvorgang vollkommen. beendet ist.
  • Wird somit die Multiplikatortaste nach ihrem Anschlag gesperrt, bis der Motormechanismus die zweimalige Umdrehung und zweimalige Anhebung der Querschiene 24 besorgt hat, so muß auch eine Sperrung im Multiplikationsmechanismus vorhanden sein, um zu verhindern, daß noch während der Arbeit des Motors die Dezimierungstaste 46 angeschlagen wird oder eine vollständige Auslösung des Hemmwerkes durch die Auslösetaste 45 zustande kommt.
  • Die Dezimierungstaste 46 entspricht der Taste 361 der obenerwähnten Patentschrift 2223166 und deren Verbindung mit dem Hemmwerk, die in der erwähnten Patent-, schrift besonders in Abb. 56 und 58 bis 62 dargestellt und auf S. 22 beschrieben ist.
  • Die Dezimierungs- oder Rückschalttaste 46 (Abb.5) trifft bei ihrem Anschlag auf den Wiül#,elhebel 52, wodurch die Stange 54 vorgezogen wird. Die Stange ist bei 55a an einen Arm 55 angelenkt, der mit dem Arm 57 verbunden ist und lose auf der Welle 5 1 sitzt. Bei einem Anschlag auf die Rückschalttaste 46 wird also die im Gestell geführte senkrechte Schiene 56 verschoben und dadurch wird die Klinke 58 so bewegt, daß das aus Abb. 2 ersichtliche Zählwerk um einen Schritt seitlich verschoben werden kann, so daB die sogenannte Dezimierung vorgenommen wird. Die Einzelheiten des Hemmwerkes 58 gehören nicht zur Erfindung, sie sind in der Patentschrift 222r66 beschrieben. Die Dezimierung besteht darin, daß das Produktenzählwerk nach beendigter Ausführung der Multiplikation dezimalstellenweise seitlich zurückverschoben wird, wobei die rechts liegenden Dezimalstellen des Produktes gelöscht werden.
  • Die Auslösetaste 45 wirkt in ähnlicher Weise (Abb. 5) durch den Winkelhebel 48 und die Stange 49 auf den losen Arm So, schwingbar auf der Welle 5z. Ein mit diesem Arm verbundener anderer Arm 59 steht durch die Stange 61 mit dem Hebel 6o (Abb. 5) in Verbindung, so daß bei einem Druck auf diese Auslösetaste 45 unter Vermittlung der Stange 41 und des Hebels 6o die Schiene 56 ausgeschwungen wird. Die Klinke 58 wird dann vollständig abgehoben, und unter dem Einfluß einer Feder kann das Zählwerk ganz nach der einen Seite hin in die Anfangslage zurückverschoben werden. Die Auslösetaste wirkt also ähnlich wie die Dezimierungstaste. Während aber die letztere das Produktenzählwerk jeweils nur immer um eine Stelle nach rechts zurückverlegt, bewirkt die Auslösetaste die Zurückschiebung bis in die Anfangsstellung.
  • Es soll nun diese Klinkenauslösung unmöglich gemacht werden, solange nicht der Motormechanismus seine Arbeit vollständig beendet hat. Die Einzelheiten zur Verriegelung sind in Abb. 8 bis 12- dargestellt. Eine schwingbare Platte 62 (Abb. 8 und 9) ist vorn gegabelt, und die gegabelten Enden sind bei 62a und 62b abgebogen und legen sich vorn gegen Stifte 5oa bzw. 55a der Hebelarme So bzw. 55, wodurch die Ausschwingung dieser Hebel und damit der Anschlag der Tasten 45, 46 unmöglich gemacht wird. Um die Gabelplatte 62 zu beinflussen, ist auf der Grundplatte 3 der Maschine ein hakenförmig abgebogener Hebel 66 bei 67 schwingbar unterstützt (Abb. ro bis r2). Das eine Ende dieses Hebels 66 ist nach oben hin gebogen (Abb. 8) und trägt an dem oberen Teil eine Klinke 70, die nahe ihrem Fußende an diesem Teil schwingbar unterstützt ist, durch eine Feder 72 mit dem Kopf des senkrechten Teiles des Hebels 66 verbunden ist und mit ihrem eigenen abgeschrägten Kopf auf die Unterfläche der Gabelplatte 62 eingreift, wie aus Abb. 8 ersichtlich.
  • Ferner ist an der Unterseite der Gabelplatte 62- eine Klinke 64 schwingbar unterstützt, und diese Klinke hat bei 75 eine Schulter, um einen Stift 74, der seitwärts aus der anderen Klinke 7o herausragt, zu erfassen. Für gewöhnlich steht jedoch die Schulter 75 außer Eingriff auf den Stift 74.. Die Klinke 64 wird von der Feder 65 beeinflußt, so daß sie nicht von dem Stift abgezogen werden kann.
  • In der Ruhelage befindet sich der Hebel 66, der an der Grundplatte ausschwingt, in der in Abb. 12 gezeigten Lage. Wird nun durch einen Druck auf eine Multiplikatortaste die oben beschriebene Schiene 34 nach vorn gestoßen, wie in Abb. i i gezeigt ist, so wird dadurch auch der Hebel 66 mittels der Feder 68 um den Zapfen 67 ausgeschwungen, und die Klinke 70 macht diese Schwingung mit. Die Klinke lag mit ihrem Kopfende in der Ruhelage der Maschine unter einem Keilansatz 71 an der Unterfläche der Gabelplatte 62. Bei der Ausschwingung des Hebels 66 tritt die Klinke 7o nunmehr in die in Abb.8 gezeigte Lage und gibt den Keilansatz frei. Der Stift 74 der Klinke wird dadurch hinter die Schulter 75 der anderen Klinke 64 treten und wird dort gesperrt. Solange die Klinke 7o aber sich gegen den Keilansatz 71 auf der Unterfläche der Platte 61 legte, «rar diese Platte hochgehoben worden, wie aus Abb. 5 ersichtlich ist, so daß demnach von dieser Ruhelage aus eine Ausschwingung der Arme So und 55 möglich war. Sobald jedoch die Klinke 70 in die in Abb. 8 gezeigte Lage tritt, fällt die Platte 62 ebenfalls in die in Abb. 8 gezeigte Lage und macht nun eine Aussch-,vingung der Arme So und 55 unmöglich. Zu berücksichtigen ist, daß in Abb. 5 der Arm So in der Ruhelage ist, während der Arm 55 in Arbeitslage gezeigt ist. Für gewöhnlich liegen diese beiden Arme 55, 5o in Deckung miteinander, so daß auch ihre Stifte 55a und 5oa in Deckung miteinander liegen.
  • Aus dem Obigen geht demnach hervor, daß bei Anschlag irgendeiner Multiplikatortaste 4 durch Verschiebung der Schiene 34 nach vorn die Verriegelung der Dezimiertaste 46 und die Verriegelung der Auslösetaste 45 stattfinden muß.
  • Wenn eine Multiplikatortaste ausgelöst worden und wieder in ihre Ruhelage zurückgekehrt ist, kehrt die Schiene 34 auch wieder in die Ruhelage zurück; dies bringt den Hebel 66 wieder in die in Abb. 12 bzw. io gezeigte Lage. Nun liegt aber, wie aus Abb. 9 ersichtlich, der Stift 74 noch hinter der Klinke 64 und an deren Schulter 75 an. Wenn nun nach Ausführung des ganzen Multiplikationsvorganges der Sektor 29 von der in Abb. 9 gezeigten: Lage in die in Abb. 8 gezeigte Lage zurückgedreht worden ist, stößt er gegen die Nase der Klinke 64 und hebt dadurch die Klinke so an, daß nunmehr die andere Klinke ; o in dem nach aufwärts gerichteten Arm des Hebels 66 freigegeben wird und unter dem Einfluß der Feder 72 in die in Ahb.5 gezeigte Lage gerät. Ihr Kopfende, das abgeschrägt ist, schlägt dabei gegen den Teilansatz 71 der Gabelplatte 62 und schwingt das Vorderende dieser Gabelplatte nach oben, und es wird nunmehr die Verriegelung der Stifte Sod bzw. 55a aufgehoben, so daß jetzt, nach Beendigung des ganzen Vorganges der Multiplikation, entweder die eine Taste 46 zur Dezimierung oder die andere Taste 45 zur Auslösung des ganzen Hemmwerkes angeschlagen werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine mit Multiplikationsvorrichtung, bei welcher die Verbindung zwischen dem Antriebsmotor und dem Antriebswerk der Rechenmaschine durch eine Kupplungsstange hergestellt wird, die von den Multiplikatortasten in Arbeitsstellung geschoben und in dieser Arbeitsstellung gehalten wird, bis die ganze Multiplikation vollendet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplikationsplatten (9), bei deren Auswahl und Verschiebung eine Wiederholung des vollen Arbeitsvorganges, d. h. eine doppelte Umdrehung der Hauptwelle notwendig wird, auf ein Gestänge (40, 42) einwirken, das seinerseits die Sicherung der den Motor einrückenden Kupplungsstange (38) in. Arbeitsstellung für die Dauer dieses ganzen Arbeitsvorganges verbürgt.
  2. 2 Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (40, 42) durch die Multiplikationsplatten (9) für die Zahlen 2 bis 9 in Bewegung gesetzt wird, die mit Ansätzen (9a) gegen einen Bügel (39a) des einen Endgliedes (39) des Gestänges stoßen.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein anderes Glied (42) des Gestänges in der Sperrlage in kraftschlüssigem Eingriff mit dem Ansatz (35) einer Stange (34) steht, die beim Anschlagen einer Multiplikatortaste (4) in der Längsrichtung verschoben wird und durch diese Verschiebung die Kupplungsschiene (38) für den Motor beeinflußt.
  4. 4. Rechenmaschine nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Längsverschiebung der Schiene (34), welche die Kupplungsstange (38) steuert, hei dem Anschlag jeder Multiplikatortaste (4) zustande kommt, um dadurch die Kupplungsstange in Arbeitsbewegung zu bringen, während bei der Auswahl jener Multiplikationsplatten. (9), die die Wiederholung eines Arbeitsvorganges erfordern, durch das Gestänge (4o, 42) eine Weiterverschiebung derselben Schiene (3,4) in der ffl u eichen Richtung stattfindet. 5. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kupplungsstange (38) steuernde Schiene (34) durch Verschiebung einen Mechanismus (66, 62) in Bewegung setzt, durch welchen die Rückschaltvorrichtung für die Suminenräder des Produktenzählwerkes verriegelt wird. 6. Rechenmaschine nach Anspruch i und 5, bei welcher die Rückschalt- und Auslösev orrichtung für die Träger der Summenräder mit einem Hemmwerk zusammenarbeitet, dessen Klinken von einem Teil (56) gesteuert werden, der bei einem Druck auf die Auslösetaste (45) oder Rückschalttaste (46) in Bewegung gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (62) auf Arme (50, 55) einwirkt, die zwischen dem steuernden Teil (56) und den Tasten (45, 46) eingeschaltet sind. 7. Rechenmaschine nach Anspruch r und 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrklinke (62) für gewöhnlich in ihrer Ruhelage durch eine Klinke (7o) gehalten wird, die in einem Hebel (66) schwingbar befestigt ist, der mit der Schiene (34) verbunden ist, um durch diese Schiene bei jedem Anschlag einer Multiplikatortaste den Hebel (66) und die Klinke (70) zu verschieben und dadurch bei jedem Anschlage einer Multiplikatortaste die Sperrplatte (62) in Sperrlage mit Bezug auf die Auslöse- und Rückschaltvorrichtung zu bringen. B. Rechenmaschine nach Anspruch r, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrplatte nach Art einer Gabel mit Zinken (62a, 62b) ausgerüstet ist, die mit einer Abbiegung über jene Schwingzapfen (55a, 5oa) fallen, welche zur Verschiebung des steuernden Teiles (56) für das Hemmwerk eine Bewegung auszuführen haben und «-elche infolge dieses Einfalles der Sperrplatte (62) an der Ausführung dieser Bewegung verhindert werden. g. Rechenmaschine nach Anspruch i, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Sperrplatte (62) steuernde Hebel (66) nachgiebig mit der Steuerschiene (34) für die Kupplungsstange (38) verbunden ist, so daß eine Bewegung des Hebels durch Bewegung der Schiene (34) stattfinden muß, anderseits aber bei Festlegung des Nebels (66) eine Weiterverschiebung der Sc-iiene (34) erfolgen kann. io. Rechenmaschine nach Anspruch i, 7 und 9, .dadurch gekennzeichnet, daß die am Hebel (66) angebrachte Klinke (70), «-elche die Platte (62) in ihrer Ruhelage hält, nach der Ausschwingung des Hebels (66) in jener Lage gesperrt wird, in welcher sie die Sperrplatte (62) nicht beeinfiußt, bis der zur Multiplikation notwendige Sektor (29) seine Bewegung in die ursprüngliche Lage vollzogen hat. r r. Rechenmaschine nach Anspruch r, 5 iuid io, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung der Klinke (70) in untätiger Stellung ein an ihr angebrachter Stift (74) gegen die Schulter (75) einer Klinke (64) zu liegen kommt, welche durch eine Feder beständig nach einer Richtung gezogen wird, die die Rückkehr der Klinke (70) verbietet. 12. Rechenmaschine nach Anspruch i; 5, 9 und ri, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hebelklinke (70) festhaltende Klinke (64) an der Sperrplatte (62) angelenkt ist und mit ihrem freien Ende in den Pfad des Sektors (29) reicht, um bei der Rückkehr dieses Sektors (29) in seine ursprüngliche Lage aus dem Eingriff auf den Stift (74) der Klinke (70) ausgehoben zu werden und, dadurch die Klinke (70) der Kraft ihrer Feder (72) zu überlassen. 13. Rechenmaschine nach Anspruch i, 5, 9, io und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Hebel (66) .angebrachte Klinke (7o) bei der Drehung des Hebels (66), herbeigeführt durch Verschiebung der Schiene (34), verdreht wird, um dadurch einen an der Sperrplatte (62) angebrachten Ansatz (7r) freizugeben und die Sperrplatte (62) in die Sperrlage eintreten zu lassen. 14. Rechenmaschine nach Anspruch i, 5 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei der den Multiplikatortasten (4) zuzuschreibenden ersten Verschiebung der Schiene (34) eine schräge Stellung des Hebels (66) erfolgt, die die Klinke (70) für die Sperrplatte (62) ebenfalls schräg stellt, um die Sperrplatte (62) einfallen zu lassen, während bei der weiteren Verschiebung der Schiene (34) der Hebel (66) geradegerichtetwird und eine Ausschwingung der Klinke (70) unter Anziehung der sie mit dem Hebel verbindenden Feder (72) herbeiführt, um nach der Auslösung der Klinke (70) deren plötzliche Rückkehr unter den Ansatz (7i) der Sperrplatte (62) und damit das Anheben der Sperrplatte in Ruhelage zu bewerkstelligen.
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