DE42976C - Fräsapparat - Google Patents
FräsapparatInfo
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- DE42976C DE42976C DENDAT42976D DE42976DA DE42976C DE 42976 C DE42976 C DE 42976C DE NDAT42976 D DENDAT42976 D DE NDAT42976D DE 42976D A DE42976D A DE 42976DA DE 42976 C DE42976 C DE 42976C
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- DE
- Germany
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- knives
- slots
- mandrel
- milling
- screw
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C3/00—Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
- B23C3/24—Making square or polygonal ends on workpieces, e.g. key studs on tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese durch Fig. 1 bis 12 dargestellte Vorrichtung
besteht aus einem Messerträger in Verbindung mit einer Einrichtung zum Festhalten
der zu fräsenden Gegenstände.
Letztere besteht aus einem stählernen, gehärteten Schraubenzapfen i, welcher am oberen
Ende ein kurzes Gewindestück zum Befestigen der zu fräsenden Gegenstände hat, und mit
dem entgegengesetzten Ende, welches entweder mit Gewinde versehen oder einfach konisch
geformt sein kann, in der Spindel einer Drehbank, Fräsmaschine oder in dem Tisch einer
Bohrmaschine befestigt wird, und zwar direct, wie Fig. 10, oder indirect durch eine Scheibe/,
wie Fig. ι zeigt. Der Schraubenzapfen i ist entweder seiner ganzen Länge nach durchbohrt
und trägt in dieser Bohrung eine besondere Körnerscheibe k, oder der Gewindezapfen ist,
wie Fig. 10 zeigt, nicht durchbohrt, sondern mit dem Körner in einem Stück hergestellt.
In letzterem Falle ist allemal der Führungsdorn e verstellbar gemacht. Der Messerhalter
besteht aus einem stählernen Kern b, welcher im Centrum eine Bohrung zur Aufnahme eines
Führungsdornes e hat und, wie Fig. 8, 9 und 12 zeigen, mit sechs radialen, gleich weit
von einander entfernten Schlitzen versehen ist, in welche die Fräsmesser d eingelegt werden.
Sind die Fräsmesser d und der Führungsdorn e eingelegt, so wird der konische Klemmring f
über den Kern b und die Messer d, welch letztere aufserdem noch Führung im Klemmringe
f haben, geschoben, dann wird gegen die Enden der Messer die Stellmutter g geschraubt. Hierauf wird der geschlitzte Kern
mit seinen oberen Zapfen in den Körper a eingesetzt und mit diesem durch den Stift r
verbunden. Wird nun die Klemmmutter c auf α geschraubt, so bewirkt der Druck, den
letztere hierbei auf den konischen Klemmring ausübt, ein Herabgleiten desselben und ein
Zusammenpressen des etwas federnden Kernes b, so dafs die sechs Messer d und der Führungsdorn
e festgehalten werden. Ein Zurückgehen der Messer verhindert die Stellmutter g. So
wie hier der Messerhalter angeordnet ist, wird er bei vorhandenen Drehbänken, Fräsmaschinen,
Bohrmaschinen, die nicht besonders für dies Bearbeitungsverfahren constrain sind, angewendet,
und zwar für rotirende und feststehende Spindeln.
Die Anordnung des Messerhalters, Fig. 10, 11 und 12, wird bei besonders für diesen
Zweck construirten verticalen -Fräsmaschinen mit rotirendem Tisch angewendet. In der
Arbeitsweise unterscheidet sie sich gar nicht von der Construction nach Fig. 1 bis 9. Bei
Fig. 10 bis 12 ist der ganze Messerhalter in dem Cylinder ρ des Maschinengerüstes angebracht
Die Klemmmutter c, welche sich auf der röhrenförmigen Verlängerung des Kernes b befindet, klemmt letztere mit den
Messern d und dem Dorn e zusammen und stützt sich dabei gegen den Gleitkolben a.
Das Zurückgehen der Messer verhindern hier die Schrauben g, welche in den Flantsch des
Klemmringes f eingeschraubt sind. Durch die Oeffhungen χ können die Schrauben vermittelst
eines Schlüssels bewegt werden. Die Messer d werden aufserdem noch durch Schrauben
ν gegen den Dorn e gehalten. Der ganze Apparat wird durch ein Zahnrad t, welches in
eine in den Gleitkolben α eingelegte Zahnstange
greift, bewegt.
Der Dorn e in Verbindung mit den Körnerschrauben i und k hat den Zweck, ein genaues,
sicheres Arbeiten der Messer d zu bewirken und um Gegenstände von gleicher Höhe herzustellen.
Beim Vorwärtsgang des Messerhalters gleitet der Dorn e in die Oeffnung der
Schraube i, Fig. ι, oder die Bohrung des Domes e gleitet über den Körnerzapfen i,
Fig. io, verhindert so jede Bewegung des Messerhalters nach irgend einer Seite und führt
die Schneiden genau auf dem zu bearbeitenden Gegenstand. Sowie der Dorn e auf die Körnerspitze
trifft, ist die Arbeit vollendet, da dann der Eingriff der Messer aufhört. Alle weiter
zu bearbeitenden Gegenstände erhalten dieselbe Höhe. ,·
Bei der Anordnung nach Fig. io, ii und 12
ist eine Verstellbarkeit des Domes b in der Weise angeordnet, dafs derselbe an seinem
oberen Ende mit Gewinde versehen ist und durch eine Gegenmutter festgehalten wird.
Fig. 4, 5, 6 und 7 sind Ansichten der Fräsmesser d, wovon vorzugsweise sechs Stück
gleichzeitig angewendet werden; sie haben einfachste Form und sind stets durch Schleifen
auf gewöhnlichen Steinen zu schärfen.
Die Messer können bis auf ein ganz kurzes Stück aufgebraucht werden, denn wenn auch
die Stellmutter g oder die Schrauben ganz heruntergeschraubt sind, so kann doch noch
ein weiteres Herabschieben der Messer durch den StUtzring, Fig. 2 und 3, dessen Schenkel
genau in die sechs Schlitze des Kernes b passen, bewirkt werden. Man schraubt zu diesem
Zweck die Stellmuttern und Schrauben g ganz von b ab, setzt alsdann den Stützring
auf und schraubt Stellmutter und Schrauben wieder fest. Alsdann kann man die Messer
noch so weit ausnutzen, wie die Länge der Schenkel des Stützringes beträgt. Die festen
Schenkel des Stützringes können auch durch Schrauben ersetzt werden.
Fig. 8 bis 12 zeigen einen Schnitt durch
den Messerhalter und die Art, wie die Messer im Klemmring geführt sind. Wären diese
Nuthen nicht vorhanden, so könnten auch nicht die. Messer überall gleiche Breite erhalten,
dieselben würden schwieriger herzustellen, schwieriger im Futter zu halten sein und wären
rasch abgenutzt.
Die Durchbohrung und Schlitze ο der einzelnen Glieder des Stahlkernes b dienen dazu,
den Messern d stets genügende Kühlflüssigkeit an richtiger Stelle zuzuführen. Der Theil a
des Messerhalters ist an irgend einer Welle angebohrt, wie r in Fig. 10 andeutet, und wird
mit dem Behälter für die Kühlflüssigkeit durch geeignete Zwischentheile verbunden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Fräsapparat, welcher nachstehende Einrichtungen in der dargestellten Verbindung enthält:a) den mit Schlitzen versehenen Körper b, in Verbindung mit der Klemmschraube a, wobei die Schlitze zur Aufnahme von Fräsmessern d dienen und die einzelnen Glieder des Kernes mit Schlitzen oder Durchbohrungen ο zum Zwecke der Kühlung versehen sind;b) die Stellmutter oder die Stellschrauben g bezw. v, sowie einen nach Bedarf einzulegenden StUtzring, Fig. 2 und 3, zur Verhütung des Rückganges der Messer und zum Verstellen derselben;c) den Klemmring/, welcher mit Nuthen zur Aufnahme der Messer versehen ist;d) den Körner- und Schraubenzapfen i und die Körnerschrauben k in Verbindung mit dem Dorn e behufs genauer Führung der Fräsmesser.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42976C true DE42976C (de) |
Family
ID=318337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42976D Expired - Lifetime DE42976C (de) | Fräsapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42976C (de) |
-
0
- DE DENDAT42976D patent/DE42976C/de not_active Expired - Lifetime
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