DE428967C - Doppeltwirkende Schraubenpresse - Google Patents

Doppeltwirkende Schraubenpresse

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DE428967C
DE428967C DEJ24082D DEJ0024082D DE428967C DE 428967 C DE428967 C DE 428967C DE J24082 D DEJ24082 D DE J24082D DE J0024082 D DEJ0024082 D DE J0024082D DE 428967 C DE428967 C DE 428967C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • Doppeltwirkende Schraubenpresse. Es sind bereits Pressen bekannt, in denen ein auf einen Preßgutkörper zu erzeugender Druck rückwirkend mittels ein und desselben Preßgetriebes auf einen zweiten Preßgutkörper übertragen wird und dadurch eine doppelte, für die Flächeneinheit gleich starke Nutzung des für den einen Preßb itkörper benötigten Druckes stattfindet. Dies ist z. B. der Fall bei einer aus zwei Einzelpressen gebildeten Doppelpresse zum Pressen von Stahlbandagen u. dgl., in der ein zwischen den beiden Pressen angeordneter, aus Schneckengetriebe, rechts- und linksgängiger horizontaler Schraube nebst Muttern und einem vielgliedrigen Kniehebelsystern bestehender Antriebsmechanismus nach rechts und links gegen das Mittelstück je eines ebenfalls vielgliedrigen Druck hebelsystems wirkt. Hierdurch werden je zwei obere, mit den Kopfstücken der Fressen und je zwei untere, mit Preßblöcken oder Druckplatten gelenkig verbundene Kniehebelpaare aus Kniestellung in gestreckte Stellung und damit zur gleichzeitigen und gleich starken Druckwirkung auf zwei Preßgutkörper gebr.°cht. Der hierzu erforderliche Widerstand wird also von zwei Pressengestellen mit zwei unbeweglichen Kopfstücken aufgenommen.
  • Gegenüber einer solchen nur für geringen Hub erforderndes Preßgut brauchbaren Presse unterscheidet sich die neue Presse hauptsächlich dadurch, daß in einfacher und wirtschaftlich günstiger Weise mittels nur eines beiden Pressenseiten gemeinsamen Gestelles, nur eines einzigen, um seine Mittelachse beweglichen Kopfstückes und zweier wechselweise zu betätigender, nach oben gegen das Kopfstück, nach unten unmittelbar auf die Preßgutkörper wirkenderDruckschrauben mit einem kleinsten oder beliebig großen Hub gearbeitet werden kann, wie das besonders beim Pressen von Wein und Ölfrüchten, Zuckerrüben und sonstigem auszupressendem oder stark zu verdichtendem Gut erforderlich ist.
  • In der Zeichnung zeigen Abb. i eine Vorderansicht mit Teilschnitt und Abb. a eine Seitenansicht einer Presse, wie sie sich für größere Leistungen, beispielsweise zum Pressen von Weinfrüchten, eignen würde.
  • Mit Grundbalken a und Armen b ein Gestell bildende, stand- und zugfest mit ersteren verbundene Ständer c tragen an ihrem oberen Ende, mittels Bolzens d drehbar gelagert, ein aus einem oder mehreren U-Eisenpaaren und Kuppelstücken e gebildetes Kopfstück f, das beiderseits seines Drehpunktes bis über die Mitte zweier auf den Grundbalken ruhender PreBgutbehälter reicht und an seinen Enden Halbzapfen g trägt.
  • Die Gestellarme b bilden an ihren Enden zusammen mit Winkeleisen 1a senkrechte Führungen für zwei mit Stehblechplatten i und deren Gurtw2nkeleisen k ausgerüstete Schraubenmuttern d nebst Spindeln in. Diese reichen in einem der Zusammendrückbarkeit des Preßgutes entsprechenden Maße aufwärts durch die Mutterarmierungen hindurch, gegebenenfalls bis in Zwischen- oder Hohlräume des Kopfstückes f, und tragen an ihren unteren Enden je ein zu ihrer Bewegung dienendes bekanntes Schaltwerk n, z. B. Kronenteilgesperre, mit einer Anzahl Riegel und einer Kombination zweier Schalthebel. Spurlager o und Drucksockel p übertragen die Druckwirkung auf die Holzrostdecke des Preßgutes. Auf den 1Zutterteilen i, k befestigte Drucklagerplatten q übermitteln die Druckwirkung wechselweise von unten nach oben gegen die beiden Schenkel des Kopfstückes f und ebenso von oben nach unten auf das Preßgut.
  • In der Zeichnung befindet sich parallel zu den in einer Wagerechten durch den Drehpunkt d liegenden Berührungsstellen von g und q das Kopfstück in seiner Mittelstellung.
  • Wird nun durch entsprechende Bewegung ihres Schaltwerkes die eine oder die andere Schraubenspindel in abwärts gegen Aas Preßg a -ut bewegt und damit die an ihrer Drehun', behinderte Mutter aufwärts gegen den entsprechenden Schenkel des Kopfstückes f gedrückt, bis daß sich dieses etwa in einer der in Abb. i angedeuteten Grenzstellung befindet, so muß in demselben Maße auf der Gegenseite eine Abwärtsbewegung von Mutter und Schraube gleichzeitig gegen das Preßgut erfolgen. Die Muttern l werden demnach wechselweise immer wieder aus ihrer zulässigen Höchstlage in ihre Tiefstlage zurückgedrückt, wodurch eine nur durch die Zusammendrückbarkeit des Preßgutes und dementsprechende Länge der Schraubenspindeln begrenzte Wiederholung dieses Spieles und ein beliebig großer Preßhub ermöglicht ist.
  • Solange das Preßgut locker ist, d. h. noch geringen Widerstand bietet, können durch geeignete Kuppelung der beiderseitigen Schaltwerke, z. B. mittels Schubstangen, beide Schrauben in gleichzeitig aus ihrer Höchststellung abwärts bewegt werden, wobei ihre Muttern stillstehen.
  • Nach beendetem Zusammen- oder Auspressen einer Preßgutfüllung werden die Schraubenspindeln -m nebst den anhängenden Spurlagern o in ihre Höchst- oder die Muttermittelstellung zurückbewegt, in der sie mittels geeigneter gelenkiger Verbindung der Elementeg und q zur Wiederholung des gleichen Arbeitsganges gehalten werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRucI3: Doppeltwirkende Presse zur gleichzeitigen und gleich starken Nutzung eines auf einen Preßgutkörper auszuübenden Drukkes auf einen zweiten Preßgutkörper, gekennzeichnet durch ein in dem Pressengestell (a, b, c) drehbar gelagertes Kopfstück(f) und zwei beiderseits seines Drehpunktes (d) in Führungen (b, li.) des Pressengestells achsial bewegliche Schraubenspindelmuttern (L), die bei wechselweise beliebig oft wiederholbarer Drehung ihrer Spindeln gegen das Preßgut einerseits bis zu einer zulässigen Höchstgrenze gegen das Kopfstück (f) drücken, anderseits samt ihrer Spindel vom Kopfstück gegen das Preßgut und zugleich' in ihre Führungstiefstgrenze zurückgedrückt werden.
DEJ24082D 1923-10-07 1923-10-07 Doppeltwirkende Schraubenpresse Expired DE428967C (de)

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