DE428884C - Maulbuegeltasche - Google Patents

Maulbuegeltasche

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DE428884C
DE428884C DER60695D DER0060695D DE428884C DE 428884 C DE428884 C DE 428884C DE R60695 D DER60695 D DE R60695D DE R0060695 D DER0060695 D DE R0060695D DE 428884 C DE428884 C DE 428884C
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DE
Germany
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rails
longitudinal
bag
locking
pocket
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Expired
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DER60695D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C7/00Collapsible or extensible purses, luggage, bags or the like
    • A45C7/0059Flexible luggage; Hand bags
    • A45C7/0063Flexible luggage; Hand bags comprising an integrated expansion device

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. MAI 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 428884 KLASSE 33 b GRUPPE 8
(R 6o695 Xj3
William Duncan Reid in Woollahra b. Sydney, New South Wales, Australien.
Maulbügeltasche. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1924 ab.
Die Erfindung" bezieht sich auf jene bekannten Maulbügelhandtaschen, die an ihrem oberen Teil mit zusammenklappbaren Rahmen versehen sind, die zusammengeklappt werden und sich alsdann längs der Mittelebene der Tasche erstrecken, wenn diese geschlossen ist. Die Schließleisten sind mit einem geeigneten Handgriff und einer an ihren Enden \'orgesehenen Schließvorrichtung versehen. Das Fassungsvermögen einer Reisehandtasche der gekennzeichneten Art ist durch die Notwendigkeit begrenzt, einen Raum in derselben vorzusehen, um die Rahmen zusammenzuklappen, und um den oberen Teil abwärts und
einwärts zusammenfalten zu können, was bei den bekannten Taschen notwendig ist, bevor die Tasche geschlossen und verschlossen werden kann.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Tasche, welche einerseits in genau der gleichen Weise wie die gewöhnlichen, jetzt im Gebrauch befindlichen Maulbügeltaschen benutzt werden kann, aber anderseits so ausgebildet ίο ist, daß der obere Teil der Tasche vollständig gestreckt erhalten werden kann, um das Fassungsvermögen der Tasche zu vergrößern. Da eine Reisehandtasche nach der Erfindung auch in einer derart gestreckten Lage des Taschenoberteiles geschlossen und verschlossen werden kann, ist bei einer Reisehandtasche nach der Erfindung der Grad der Gebrauchsfähigkeit und Nützlichkeit vergrößert. Das Neue der Maulbügeltasche besteht darin, daß ihr oberer zusammenfaltbarer Teil eine besondere zweiteilige Decke enthält, deren äußere Längskanten an den Längsschienen des Maulbügelrahmens und deren innere Längskanten an auf den einklappbaren Stirnleisten verschiebbaren, die an sich bekannten Verschluß- und Tragorgane tragenden Längs- \-erschlußleisten von winkelförmigem Querschnitt befestigt sind. Ferner sind in den Verschlußleisten Schlitze zum Durchtritt der einklappbaren Stirnleisten beim Zusammenklappen vorgesehen und die Längsrahmenleisten mit Anschlägen für die Begrenzung der Auswärtsbewegujig der Verschlußleisten versehen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Reisehandtasche nach der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht der Reisehandtasche mit zusammengeklapptem Oberteil. Abb. 2 zeigt die Reisehandtasche in Seitenansicht mit gestreckten Seitenwänden, um das Fassungsvermögen der Tasche zu vergrößern. Abb. 3 ist ein Grundriß der Abb. 1, Abb. 4 ein Grundriß der Abb. 2 und Abb. 5 ein Grundriß der Reisehandtasche mit geöffnetem Maulbügel.
Abb. 6 ist eine Stirnansicht der Abb. 1 und Abb. 7 eine Stirnansicht der Abb. 2. Abb. 8 zeigt einen Querschnitt der beiden ; gelenkig miteinander \*erbundenen Maulbügel i nach der Schnittlinie B-B in der Abb. 4. i
Abb. 9 ist ein Grundriß nach der Linie A-A \ der Abb. 8, und I
Abb. 10 zeigt die Einrichtung zum Schließen | der Decke, wenn die Wände der Tasche voll- ; kommen gestreckt sind. :
Abb. 11 ist ein Grundriß eines Endes der , Tasche während des Schließens.
Abb. 12 zeigt in Seitenansicht die eine Maulbügelhälfte, die λ-erschiebbar auf den gelenkig miteinander Λ-erbundenen Ouerstangen ' angeordnet ist und mit einem Handgriff und . am Ende mit Verschlußbügeln ausgerüstet
In der Zeichnung sind mit 1 die Längswände des Hauptteiles einer Reisehandtasche bezeichnet, die aus festem Leder oder ähnlichem Material hergestellt sind, während mit 2 der Oberteil jeder Längswand bezeich- : net ist, der einwärts gebogen werden kann, ■ wenn die Tasche geschlossen wird. Die Stirnwände 3 der Tasche sind mit oberen Teilen 4 aus zusammenfaltbarem Material, wie z. B. weichem Leder, versehen. Diese Teile 4 sind , an gelenkig miteinander verbundenen Rahmenj schienen 5 und 5a befestigt und lassen ein j Aneinanderfalten derselben zu, wenn der ι obere Teil der Tasche zusammengeklappt wird, um die Tasche in der üblichen Art und Weise zu schließen.
ι Die oberen, zusammenfaltbaren Teile 2 der j Längswände 1 sind durch Niete 6 an den Längsschienen 7 aus Metall von winkelförmigem Querschnitt befestigt, welche Schienen 7 an jedem Ende einen aufrechten Ansatz 8 (Abb. 2, 6 und 10) besitzen. Diese Ansätze 8 dienen als Widerlager zur Begrenzung der Auswärtsbewegung von zwei sich in Längsrichtung der Tasche erstreckenden Schließschienen 9 und 10, die verschiebbar go auf den gelenkig miteinander verbundenen Schienen 5 und $a angeordnet sind. Diese Schließschienen 9 und 10 sind aus Metall, besitzen einen winkelförmigen Querschnitt und können in der Längsmittelebene der Tasche miteinander verschlossen oder verriegelt werden.
Ein Streifen 11 (Abb. 4, 6 und 10") aus Leder oder ähnlichem, zusammenfaltbarem Material ist längs des inneren Randes des abwärts reichenden Flansches von jeder der Schließschienen 9 und 10 an dieser befestigt, und der gegenüberliegende Rand jedes der beiden zusammenfaltbaren Streifen ist an dem wagerechten Flansch eines der Längsrahmenschienen 7 befestigt, die ihrerseits mit dem oberen Ende jeder Längswand 1 verbunden sind.
Diese zusammenfaltbaren Streifen bilden die obere Taschenabschluß wand, wenn die Tasche sich in ihrer vollständig gestreckten Lage zwecks Vergrößerung ihres Fassungsvermögens befindet.
Die verschiebbare Schließschiene 10 ist wie die Schiene 7 schmal und mit ösenförmigen Zungen 12 (Abb. 5) versehen, die mit entsprechenden Schließbolzen in Eingriff gelangen, welche an der Unterseite des wagerechten Flansches der gegenüberliegenden Schließschiene 9 vorgesehen sind, deren Breite jene der Schließschiene 10 übersteigt. Ein Handgriff 14 und die drehbaren Enden von
Verschlußbügeln 15 sind an der Oberseite der Schließschiene 9 angebracht, um die Tasche in der üblichen Weise zu verschließen. I
Die Rahmenschienen 5 und 5a, die die ge-S lenkig miteinander verbundenen Stirnteile des Schließrahmens aus Metall bilden, sind an ihren Enden durch einen Gelenkbolzen 16 miteinander verbunden, der in der Längsmittelebene der Tasche liegt. Die Schienen 5 und $a j
sind aus Metall von winkelförmigem Querschnitt, doch besitzt jede der beiden Schienen 5U einen umgefalzten, oberen wagerechten : Flansch, d. h. der obere Flansch ist verdoppelt und bildet einen nach außen offenen Kanal 56 (Abb. 12). Die Schienen 5 sind derart angeordnet, daß ihre oberen horizontalen Flanschen in Linie mit den Kanälen 56 liegen. An den \ Schienen 5 sind flache Aussparungen 5c (Abb. 11) an ihren inneren Enden vorgesehen,
ao so daß, wenn der Schließrahmen geöffnet ist : (Abb. 5), die inneren-Enden der Schienen 5B ! sich in die Kanäle 56 hineinbewegen und gegen j die Rückwände der Kanäle stoßen, wodurch i vermieden wird, daß die Schienen 5, 5a sich j über einen Winkel von i8o° hinaus öffnen. (
Die äußeren Enden der Schienen 5 und ζα sind gelenkig an Zapfen 17 an den Längsrahmenschienen 7 auf jeder Seitenwand des Taschenkörpers befestigt (Abb. 4, 8 und 9).
Längsschlitze 18 (Abb. 1, 2 und 12) sind an den Enden der Verschlußschienen 9 und 10 vorgesehen, um die gelenkig miteinander verbundenen Schienen 5 und 5a beim Schließen der Tasche in der üblichen Art und Weise aufzunehmen. Die Schienen 5 und $a halten, wenn sie gemäß der Abb. 4 und 5 ihre gestreckte Lage einnehmen, die Längsrahmenschienen 7 in erforderlichem Abstand voneinander und die zusammenfaltbaren Vergrößerungswände 2 und 4 des Taschenkörpers ebenfalls in ihren gestreckten, senkrechten Lagen. In dieser Stellung dienen die Schienen 5 und 5a als Führungsleisten für die auf ihnen verschiebbaren Schließschienen 9 und 10.
Wenn die Schließschienen nach innen aufeinander zu bewegt werden, werden auch die zusammengefalteten Deckstreifen 11 aufeinander zu geschoben und bilden dann die den Taschen- ■ körper abschließende Decke 11 gemäß der j
Abb. 4 und 10. i
Damit die gelenkig miteinander verbundenen j Schienen 5 und 5tt nach innen zusammengeklappt werden können, wodurch der obere Teil der Tasche in üblicher Weise bei gewöhnlichem Fassungsvermögen geschlossen werden kann, ist eine winkelförmige Leiste 19 (Abb. 10 und 12) an der Innenfläche des abwärts reichenden Flansches jeder der Verschlußschienen 9 und 10 befestigt. Die wagerechten Flanschen dieser Schienen 19 und die wagefechten Flanschen der Schließschienen 9 und 10 bilden Führungen 20 (Abb. 12), welche die gelenkig miteinander verbundenen Rahmenschienen 5 und 5„ umfassen, wenn der obere Teil der Tasche zusammengeklappt wird und dieselbe in der üblichen Art und Weise (Abb. 1 und 6) geschlossen wird. Wenn die Tasche in dieser Art und Weise geschlossen wird, werden die zusammenfaltbaren Deckstreifen 11 selbsttätig gegen die Innenfläche der oberen Teile 2 des Taschenkörpers gefaltet.
Die Enden der Schließschienen 9 und die Enden der Rahmenschienen 5 und 5a sind abwärts gebogen, um das Aussehen der Tasche zu verbessern und um zu verhindern, daß irgendwelche scharfen Kanten entstehen, die die Kleidung der die Tasche tragenden Person verletzen könnten.
An Stelle der sonst üblichen Lederzunge außen dem Schloß gegenüber ist ein -Metallring 21 an der Außenfläche der vom Schloß 13 abzuziehenden Rahmenschiene 7 befestigt, um das Öffnen der Tasche zu erleichtern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maulbügeltasche, dadurch gekennzeichnet, daß ihr oberer, zusammenfaltbai-er Teil (2, 4) zwecks Vergrößerung des Fassungsraumes der ganzen Tasche eine besondere zweiteilige Decke (11, 11) enthält, deren äußere Längskanten an den Längsschienen (7, 7) des Maulbügelrahmens und deren innere Längskanten an auf den einklappbaren Stirnschienen (5, 5aJ verschiebbaren, die an sich bekannten Verschluß- und Tragorgane tragenden Längsverschlußschienen (9, 10) von winkelförmigem Querschnitt befestigt sind.
2. Maulbügeltasche nach Anspruch 1, ioo dadurch gekennzeichnet, daß in den Verschlußschienen (9, 10) Schlitze (18) zum Durchtritt der einklappbaren Stirnschienen (S> 5a) beim Zusammenklappen vorgesehen sind und die Längsrahmenschienen (7) mit Anschlägen (8) für die Begrenzung der Auswärtsbewegung der Verschlußschienen (9, 10) versehen sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DER60695D 1924-03-26 1924-03-26 Maulbuegeltasche Expired DE428884C (de)

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