DE258485C - - Google Patents

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DE258485C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J19/00Devices for receiving spittle, e.g. spittoons
    • A61J19/06Combustible sputum cups

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258485 KLASSE 30g·. GRUPPE
in KRISTIANIA.
Aus Pappe o. dgl. gefalteter Spucknapf. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1912 ab.
Es gibt bereits Taschenspucknäpfe aus Pappe oder anderem brennbaren Material, die zwischen den Längsseiten zusammenfaltbare Querseiten besitzen. Diese Spucknäpfe sind aus einem Stück Pappe o. dgl. gefaltet, und man kann aus ihnen leicht in bekannter Weise noch besondere Zungen aus den Längsseiten hervorgehen lassen. Diese Zungen werden nun nach vorliegender Erfindung benutzt, um den sonst aus Pappe ίο gefalteten Spucknapf mit einer metallenen Schließvorrichtung in einfacher Weise zu versehen.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt das Pappstück, wovon der Behälter zusammengefaltet wird, nach der einen Ausführungsform.
Fig. 2 zeigt den Napf in zusammengefaltetem und geschlossenem Zustande von der Seite gesehen,
Fig. 3 den Behälter in derselben Stellung von der einen Längsseite gesehen.
Fig. 4 zeigt den Napf von der Seite gesehen in offener Stellung.
Fig. 5 stellt den Verschluß dar.
Fig. 6 zeigt ein Pappstück für eine etwas geänderte · Ausführungsform des Behälters, wozu eine der Längsseiten als Behälter angeordnet ist und wo die balgförmigen Querseiten zwischen diesem Behälter und der anderen Längsseite zusammengefaltet werden.
Fig. 7 zeigt diesen Behälter in zusammengefalteter Stellung von einer der Längsseiten und
Fig. 8 den Behälter in geschlossener Stellung von der Querseite gesehen.
Fig. 9 zeigt den Napf von der Querseite in offener Stellung.
Fig. io ist' ein Schnitt des Behälters in offener Stellung.
Fig. 11 und 12 zeigen zwei Details der Schließanordnung in größerem Maßstabe.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, wird der Boden des Behälters auf bekannte Weise aus dem rechtangelförmigen Teil α gebildet und die Längsseiten des Behälters von den ebenfalls auf bekannte Weise rechtwinklig geformten Teilen b, b, wovon die Zungen c, c hervorgehen. Die für den Behälter eigenen Querseiten werden aus den fünfeckigen Teilen d, d gebildet, welche, wenn der Behälter zusammengefaltet und geschlossen wird, sich balgförmig zwischen die Längsseiten des Behälters zusammfalten. Da diese Querseiten d, d, gleichmäßig vom Boden steigend, aufwärts gegen den Rand des Behälters sich erweitern, erhält der Napf eine verhältnismäßig weite Öffnung, wodurch er besonders bequem zu benutzen ist (Fig. 4).
Wenn das Pappstück, aus dem der Behälter geformt wird, zusammengefaltet werden soll, werden die Eckenteile η der Schwächungslinie 0 entlang zusammengefaltet und übereinandergelegt auf die innere Seite der Längs-
Seiten δ, δ und werden gegen diese festgehalten von den Zungen c, c, welche über die zusammengefalteten Falze der Eckenteile abwärts abgebogen werden.
Eine dieser Zungen kann aber auch als Schließanordnung dienen und in diesem Falle wird sie auswärts gebogen, der anderen Längsseite b herab und der freien Kante entlang, mit einer aus Metallblech bestehenden Schiene k
xo versehen, welche an beiden Enden federnde Klemmen hat, die über eine Verstärkung I, aus einer dünnen Metallschiene oder anderem zweckmäßigen Material bestehend, an derselben Längsseite greifen.
Diese Schließ anordnung kann auch, wie die Zeichnung zeigt (Fig. 1 und 4), aus einem losen Zipfel i bestehen, der an einer der Außenseiten der Längsseiten befestigt wird und mit einer ähnlichen, mit federndem Bügel versehenen Schiene k versehen wird.
Durch das Zusammenfalten des Behälters aus dem in Fig. 6 gezeigten Pappstück entsteht ein Behälter, wo die Seiten sich senkrecht auf dem Boden, wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, heben.
Der Teil V bildet die aufschließbare Längsseite (Fig. 9 und 10), die mit den festen Querseiten e, e durch den Teil d verbunden ist, welcher, wenn der Behälter geschlossen ist, zwischen den Querseiten e, e und der aufschließbaren Querseite V zusammengefaltet wird, während die Außenteile b, b übereinandergelegt werden und die feste Längsseite b bilden.
Der Boden des Behälters wird von einem besonderen Teil S' gebildet, welcher an beiden Längsseiten und Querseiten auf zweckmäßige Weise durch Leimen oder durch Stifte befestigt wird.
Die Zunge c wird zuerst zusammengefaltet und dann aufwärts gebogen, der Längsseite entlang, um beim Einsetzen des Bodens die Unebenheit auszufüllen, die durch das Zusammenfalten der Teile d, d entsteht. Die obere Seite des Behälters wird von dem besonderen Stück S gebildet, das wie das Bodenstück aus Holz oder anderem passenden Material besteht, aber nur an der festen Längsseite b und den Querseiten e, e befestigt wird.
Wenn der Behälter zur Benutzung geöffnet wird, entfalten sich die balgförmigen Querseiten d, d und bilden mit der Längsseite V eine breite und bequeme öffnung für den Patienten, wie in Fig. 9 dargestellt wird.
Als Schlußanordnung dient bei dieser Ausführungsform die von der Längsseite herausgehende Zunge (Fig. 6), die der Linie p entlang gefaltet wird, und ist zwischen der Umbiegung ein dichtendes Material angebracht, zweckmäßig aus einem dünnen Falz oder Gummiplatte u bestehend (Fig. 11 und 12).
In der hierdurch entstandenen Klappe wird eine öse ν angebracht, welche über einen auf der Oberseite des Behälters zweckmäßig angebrachten federnden ösenunterteil r drückt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Aus Pappe o. dgl. gefalteter Spucknapf mit balgförmigen Querseiten und mit aus den Längsseiten hervorgehenden Zungen, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Kante der einen dieser Zungen (c) oder, eines an ihre Stelle tretenden Ansatzes (i) mit einer aus Metallblech bestehenden Schiene (k) versehen ist, die an jedem Ende federnde Bügel trägt, welche beim Schließen um eine an der Längsseite, von der die Zunge hervorgeht, befestigte Verstärkung (I) aus Metall oder anderem passenden Material herumgreifen.
2. Schließanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der aufschließbaren Längsseite entspringende, mit der Verstärkung versehene Zunge um eine Dichtungsplatte (u) aus Gummi o. dgl. gebogen und mit einer öse versehen ist, die in einen Haken auf der Oberseite des Behälters gedrückt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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