DE42848C - Bohrapparat zum Schlitzen von Kohle und Gestein - Google Patents
Bohrapparat zum Schlitzen von Kohle und GesteinInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
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Description
KAISERLICHES
KLASSE S: Bergbau
Zur Gewinnung von Kohle und anderem Mineral in gröfseren Blöcken werden mit Hülfe
eines Bohrapparates, der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet, an drei Seiten
Schlitze hergestellt, und zwar ein Schlitz am Liegenden bezw. in der Richtung desselben
und andererseits Schlitze nach oben gegen das Hangende hin. Man kann dann durch Einschlagen
kleiner Keile oben am Hangenden einen Block von dem Querschnitt der durch
die Schlitze begrenzten Fläche hereintreiben.
Der Apparat enthält in einem passenden Gestell eine Anzahl paralleler Bohrer, deren
Drehung durch in einander greifende Zahnräder erfolgt, die durch eine gemeinschaftliche
Antriebswelle getrieben werden. Die Bohrer machen eine ganze Reihe Bohrlöcher dicht
neben einander und bilden auf diese Weise einen fertigen Schlitz, dessen Länge dem Abstande
zwischen den beiden äufsersten Bohrern entspricht. Auf diese Weise kann man einen
Block gewinnen, indem man den Apparat an den oben bezeichneten Stellen, also im Ganzen
nur dreimal ansetzt.
Ein derartiger Bohrapparat und die Art der Schlitzbildung desselben sind auf beiliegender
Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt in Vorderansicht ein mit drei Schlitzen umgebenes Feld, Fig. 2 die Vorderansicht
eines geschlitzten ganzen Orts * Fig. 3 zeigt den Bohrapparat und Fig. 4 als Beispiel
eine Einrichtug zu seinem Betriebe.
Das Gestell a, welches zur Geradführung
der parallel dicht neben einander angeordneten Bohrspindeln b bei ihrem Vorschub gegen die
Kohle öder das Gestein dient, bildet im wesentlichen einen Rahmen von Rechteckform,
Fig. 3. Zweckmäfsig wird seine Höhe so gewählt, dafs sie ungefähr dem Abstande des
Liegenden vom Hangenden bezw. der Höhe des betreffenden Ganges entspricht, so dafs
ein Feststellen des Gestelles beispielsweise mittelst Schrauben d leicht bewirkt werden kann.
Die Vorderschiene des Gestelles α dient den
Bohrspindeln b einerseits als erste Lagerung; eine zweite Lagerung finden diese Spindeln in
dem zwischen den parallelen Gestellschienen verschiebbaren Schlitten, zwischen dessen Schienen e und f die in einander greifenden Zahnräder
g der Spindeln b angeordnet sind.
Die mittlere Spindel b ist an die Antriebswelle h gekuppelt und findet durch diese ihren
Antrieb. Die Spindeln der übrigen Bohrer dagegen werden durch die Zahnräderg· in Drehung
versetzt.
Für den Vorschub sämmtlicher Bohrer wird zwischen Liegendem und Hangendem bezw.
zwischen Sohle und Firste des Ganges die Stütze i fest eingespannt. Dieselbe enthält eine
Vorschubschraubenspindel k mit Mutter und Knarre /, mittelst deren man die starke Schraubenfeder
m nach Belieben spannen kann, die bei der Drehung der Bohrer zum Vordrücken
derselben dient. Diese Feder stützt sich mit dem einen Ende gegen einen Kopf der Vorschubspindel
k, in dem zugleich die Antriebswelle h gelagert ist. Mit dem anderen Ende
drückt die Feder m gegen einen Bügel an der Aufsenschiene f des Schlittens. Zwischen letzteren
beiden sitzt die Riemscheibe η auf der
Claims (4)
1. Ein Apparat zürn Schlitzen von Kohle und
Gestein, gekennzeichnet durch eine Anzahl' in einem Gestell dicht neben einander liegender,
mit abschraubbaren Bohrern versehener paralleler Bohrspindeln (b), deren Bohrer so angeordnet sind, dafs sie, gleichzeitig
in Drehung versetzt, über die Löcher der benachbarten Bohrer fortstreichen, zum
Zweck, einen ununterbrochenen Schlitz von der Länge des Abstandes zwischen den
beiden äufsersten Bohrern im Material herzustellen.
2. Bei dem unter 1. bezeichneten Bohrapparate das Gestell (a) mit dem Schlitten,
zwischen dessen Schienen (e) und ff) die
Zahnräder (g) der Bohrspindeln angeordnet sind, der Stütze (i) mit Vorschubschraubenspindel (k) und Feder (m) und der die.
Riemscheibe (η) tragenden Antriebswelle (h),~
Fig.
3 ; ferner die Antriebsvorrichtung, Fig.
4, ■ mit den Stützen (^ und "(t) und der durch1'
Handkurbel (v) zu drehenden Antriebst
riemscheibe fu), sowie d.er,.. Schrauben-1,
spindel (w) nebst Handkurbel (x) für', den;
Vorschub von (u). ' ! ;. : :.'
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42848C true DE42848C (de) |
Family
ID=318217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT42848D Active DE42848C (de) | Bohrapparat zum Schlitzen von Kohle und Gestein |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE42848C (de) |
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