DE42841C - Zapfen zur Verbindung des Fördergefäfses mit dem Radgestell für Seilbahnen - Google Patents
Zapfen zur Verbindung des Fördergefäfses mit dem Radgestell für SeilbahnenInfo
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- DE42841C DE42841C DENDAT42841D DE42841DA DE42841C DE 42841 C DE42841 C DE 42841C DE NDAT42841 D DENDAT42841 D DE NDAT42841D DE 42841D A DE42841D A DE 42841DA DE 42841 C DE42841 C DE 42841C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B12/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
- B61B12/02—Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables
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- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Aufhängung bezw. Verbindung des Transportgefäfses mit dem Radgestell geschieht
bei Seilbahnwagen bekanntlich durch den sogenannten Mittelbolzen, einen einfachen in
einem Auge der Traverse zwischen den beiden Laufrollen gelagerten Stirnzapfen. Es bedingt
aber die ganze Anlage der Endstationen bei Drahtseilbahnen wegen der dort befindlichen
Weichengleise sehr kleine Krümmungsradien, gewöhnlich höchstens 2 m, und dadurch auch
einen sehr kleinen Radstand der Laufrollen. Da der Mittelbolzen gerade zwischen diesen
Laufrollen gelagert sein mufs, so ist man bei Dimensionirung derselben entsprechend der zu
tragenden Last oft sehr beschränkt und unterliegen deshalb diese Zapfen auch aus noch
weiter unten aufgeführten Gründen einer ziemlichen Abnutzung. Entsprechend der jeweiligen
Neigung der Bahn schwingt das Gehänge nebst Kasten in mehr oder minder grofsen Abweichungen
von der Verticalen hin und her, eine Bewegung, welche im Vereine mit der stets nur einseitig nach unten wirkenden Last,
bestehend aus der Förderlast, dem Zugseilgewicht und dem von letzterem verursachten
Druck, eine einseitige Beanspruchung des Bolzens lediglich auf seiner unteren Hälfte und auch
hier nur auf einem Theil derselben veranlafst. Da bei geschlossenen Lagern und selbst bei
gut laufenden Zapfen immer sehr schnell eine einseitige Abnutzung stattfindet, so findet das
hier bei einem nur schwingenden Zapfen in noch höherem Mafse statt; derselbe mufs häufig
ausgewechselt werden, wenn sich der Wagen nicht mehr entsprechend der Bahnneigung einstellen
kann.
Um diesen anerkannten Uebelständen abzuhelfen und dem Zapfen eine möglichst grofse
und sichere Auflagerfläche zu geben, wurden nachfolgend beschriebene und in Fig. 1 bis 6
dargestellte zwei Zapfen, der sogenannte erweiterte Stirnzapfen und der Kammstirnzapfen,
construirt. Ersterer ist in Fig. 1, 2 und 5 dargestellt, und zwar in Fig. 1 mit abgenommen
gedachtem Deckel, während Fig. 5 einen Schnitt A-B im Grundrifs darstellt. Der erweiterte
Stirnzapfen besteht aus zwei einem ideellen Zapfen entsprechenden Segmenten a
und al, die durch einen Mittelsteg b verbunden
sind; letzterer ist nach rückwärts zu einem cylindrischen Ansatz bezw. Bund c und Zapfen
mit Mutter t verlängert, vermittelst dessen der Hauptzapfen α α1 mit dem Wagengehänge verbunden
wird. Die Segmente sind an ihrem Umfange entsprechend den Laufrollen ausgekehlt und in ihrer Länge derart bemessen, dafs
selbst bei grofsen Steigungen der Bahn,' bis ι: 2 und mehr, dieselben sich doch noch zwischen
den Laufrollen in ihrem Lager drehen können. Zur Führung dieser beiden Segmente ist die vordere Wand der Traverse entsprechend
den Segmentradien mit den Lageransätzen d und dl versehen, welche durch den mittelst
vier Schrauben f befestigten Deckel e derartig abgeschlossen sind, dafs eine sichere Lagerung
von α und al erreicht wird. Der oben erwähnten
einseitigen Abnutzung halber ist der untere Lageransatz d1 der Traverse mit einer
leicht auszuwechselnden, durch dünne Unterlagen verstellbaren Lagerschaleg versehen. Im Deckel e
befindet sich eine cylindrische Büchse h, die zur Aufnahme von consistentem Fett als Schmiermaterial
dient, welches durch die Mutter ί in die Schmierkanä'le k des Zapfens geprefst wird.
In Fig. 3 ist der dem vorher beschriebenen Zapfen ähnliche Kammstirnzapfen dargestellt,
jedoch sind bei demselben, da er hauptsächlich bei grofsen Lasten angewendet werden soll, in
den Mittelsteg kammartige Vertiefungen / / eingedreht, die ihrerseits in die an Deckel und
Traverse angegossenen correspondirenden fingerartigen Ansätze m m eingreifen, wodurch eine
gröfsere Auflagerfläche erzielt ist. Sollte es
wünschenswerth sein, den Hauptzapfen aus Gufseisen und leicht auswechselbar herzustellen,
so wählt man zweckmäfsig die Construction nach Fig. 4, bei welcher der Hauptzapfen Z
einfach auf den mittleren Bolzen η aufgeschraubt wird. Für zweischildige Traversen
(s. Fig. 6) sind die oben beschriebenen Zapfen ebenfalls anwendbar, indem das Vorderschild
zugleich als Deckel dienen kann.
Claims (2)
1. Bei Seilbahnen die Aufhängung bezw. Verbindung des Fördergefäfses (Kasten nebst
Gehänge) mit dem Radgestell (Laufrolle nebst Traverse) mittelst eines erweiterten
Zapfens α al von der aus Fig. 1 bis 4 ersichtlichen
Form, an dessen rückwärtiger, cylindrischer, zapfenartiger Verlängerung c t
das Fördergefäfs aufgehängt wird.
2. Zur Vergröfserung der Auflagerfläche des unter 1. gekennzeichneten Zapfens (a al)
die Anordnung von kammartigen Einschnitten in dem erweiterten Zapfen a a1
und entsprechenden, in die Kammnuthen eingreifenden Führungsrippen m am Deckel
und an der Hinterwand der Traverse (Fig. 3)·
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42841C true DE42841C (de) |
Family
ID=318210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42841D Expired - Lifetime DE42841C (de) | Zapfen zur Verbindung des Fördergefäfses mit dem Radgestell für Seilbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42841C (de) |
-
0
- DE DENDAT42841D patent/DE42841C/de not_active Expired - Lifetime
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