DE27245C - Bremse für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Bremse für Eisenbahnfahrzeuge

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DE27245C
DE27245C DENDAT27245D DE27245DA DE27245C DE 27245 C DE27245 C DE 27245C DE NDAT27245 D DENDAT27245 D DE NDAT27245D DE 27245D A DE27245D A DE 27245DA DE 27245 C DE27245 C DE 27245C
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brake
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friction roller
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H7/00Brakes with braking members co-operating with the track
    • B61H7/02Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
A ist das Wagen untergestell, das in seinem mittleren Theil ö «' niedriger gestaltet ist, während sich die Enden zu den den Wagenkasten B tragenden Plattformen b b1 erheben.
Diese Plattformen liegen über den Rädern der Fahrzeuge und bilden zugleich die Decke für die Federgehäuse, indem starke Federn cc zur Aufnahme der Stöfse angeordnet sind.
Die Decke α des Untergestelles ist so ausgebildet, dafs sie ein Gehäuse für die Wagenräder bildet, während die Seitentheile a1 nach innen gekrümmt, Fig. 3, und mit α rechtwinklig gestofsen sind. Die Seitentheile αΛ bilden aufserdem die Träger zur Aufnahme der Achslager, Büchsen und der Federgehäuse.
Die Federn c c werden vorzugsweise paarweise in jedem Federgehäuse angeordnet und haben ihre Auflager in Platten dg, die mit kreisrunden Cuvetten versehen sind und deren untere auf der anderen Seite mit rippenartigen Zapfen versehen ist, durch welchen sie mittelst Schrauben oder Niete an dem Satteltheil/ befestigt ist.
Andererseits drücken die Federn gegen die Platte g, welche direct unter den Plattformen b b' angeordnet ist.
Um die Wirkung der Federn zu begrenzen, wenn der Wagen nicht belastet ist, sind auf die Führungen b für den Theil / Gummiringe oder Federn ν gelegt, gegen welche die Platte d drücken mufs. Die Träger/sind durch Rippen etc. gehörig versteift und bewegen sich in Führungen von h, Fig. ι und 2.
Die Plattenformen I b1 sind eben und der Wagenkasten B mit denselben durch Zapfen i über der Mitte der Achse verbunden. Um ein Verschieben des Unterbaues gegen den Wagen beim Befahren von Curven zu ermöglichen, sind in den Plattformen gekrümmte Schlitze k angeordnet, in welchen ein Zapfen/ gleiten kann, Fig. i.
Die Anordnung von solchen Schlitzen auf beiden Plattformen geschieht wegen des symmetrischen Baues und der damit zusammenhängenden allseitigen Verwendung eines Wagens bezw. Unterbaues. Die Rippen / und Bolzen m dienen zur Versteifung des Unterbaues.
Der aus Holz hergestellte Langbaum C läuft durch die ganze Länge des Wagens und wird durch Bolzen η und geeignete Führungen gehalten, ebenso durch Streben 0 gegen die Wagenenden abgesteift.
In den Seitentheilen a1 des Wagenunterbaues sind direct über den Eisenbahnschienen Führungen q q für die Bremsstäbe r r, die mit den Bremsschuhen s durch Zapfen etc. verbunden sind; die Bremsschuhe haben eine der Schienenkopfform angepafste Gestalt, wobei der mittlere Theil von s ausgespart ist, um den horizontalen Theil des Schienenkopfes nicht glatt zu reiben, der für das Triebrad der Maschine genügend Reibung bieten mufs. Die Bremsstäbe sitzen so weit in den Führungen q q, dafs nur ein Theil des Schuhes s auch bei angezogener Bremse zum Vorschein kommt, so dafs die Tendenz, die Bremsschuhe bei der Bewegung des Wagens abzubrechen, wesentlich abgeschwächt wird. Die gewählte Anordnung ermöglicht auch ein leichtes Ersetzen der abgenutzten Brems-

Claims (1)

  1. schuhe. An ihrem oberen Ende sind die Bremsstäbe r mit einer abgeschrägten Schulter I versehen, gegenüber welcher sich eine kräftige Frictionsrolle t1 befindet, .Fig. 5. D ist eine keilartig wirkende Anordnung mit einer FührungZ>] auf der Schiene E des Langbaumes, wobei ΌΛ und E so gestaltet sind, dafs eine Bewegung von D in verticaler Richtung nicht eintreten kann, Fig. 4. Die keilartige Bremsvorrichtung D ist aufserdem mit schräg abfallenden Platten Z>2 in Verbindung, welche sich mit einem Ende zwischen der abgeschrägten Schulter t und der Frictionsrolle i1 der Bremsstange r bewegen. Durch das Gleiten der Keilplatten Z>2 an der Schulter t bezw. Rolle tl wird ein Heben bezw. Senken der Bremsstange r mit dem Bremsklotz s erreicht. Das Anziehen der Bremse geschieht mittelst der Kette G durch die Hand oder auf maschinellem Wege, w.ährend die Rückwärtsbewegung des Keiles D durch eine kräftige Feder F veranlafst wird, welche zusammen mit der Kette G an einer Oese des Keiles D einerseits angreift, andererseits aber an dem Wagengestell befestigt ist.
    Bei der Construction des Keiles D mufs darauf gerücksichtigt werden, dafs die gröfstnöthige Verticalbeweguhg der Bremsstange möglich ist, welche bei leeren Wagen eintreten wird.
    Die Federgehäuse sind nach aufseri durch eine Platte w abgeschlossen. Die Bremskette G wird zweckmäfsig zwischen Führungsrollen geleitet, um die Kette nach unten zu halten. Statt der Schulter t kann man eine zweite Frictionsrolle anordnen, ebenso wie der Bremsstab r und Schuh s aus einem Stück bestehen kann.
    Pa tenτ-Anspruch:
    An Eisenbahnfahrzeugen die Anordnung einer Bremsvorrichtung, welche durch die Kette G angezogen und durch die Feder F wieder nachgelassen wird, charakterisirt durch:
    a) die Combination des auf dem durchgehenden Langbaum C auf Schiene ^laufenden Keiles D, der sich nur horizontal bewegen kann, mit
    b) den schräg abfallenden Keilplatten Z>2 und
    c) den mit Schulter t und Frictionsrolle t1 versehenen, in dem durchgehenden Wagenunterbau geführten Bremsstäben r, welche mit leicht auswechselbaren Bremsschuhen s versehen sind, wobei der Bremsschuh s so mit Aussparung versehen ist, dafs der horizontale Theil des Schienenkopfes beim Bremsen nicht glatt gerieben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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