DE160476C - - Google Patents

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DE160476C
DE160476C DENDAT160476D DE160476DA DE160476C DE 160476 C DE160476 C DE 160476C DE NDAT160476 D DENDAT160476 D DE NDAT160476D DE 160476D A DE160476D A DE 160476DA DE 160476 C DE160476 C DE 160476C
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Germany
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axle
bearing
bearing rollers
rollers
wheel
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DENDAT160476D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/12Axle-boxes with roller, needle, or ball bearings

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Eisenbahnachslager mit die Lagerreibung vermindernden Lagerrollen bekannter Art. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zur Aufnahme der während der Fahrt von der Achse auf die Lagerrollen ausgeübten seitlichen Stöße ein Führungsrad vorgesehen ist. In der Zeichnung ist
Fig. ι teils eine Seitenansicht, teils ein
ίο Senkrechtschnitt eines mit einer reibungvermindernden Vorrichtung und dem Führungsrad ausgestatteten Achslagers.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-A der Fig. ι und
3-5 Fig· 3 em wagerechter Schnitt nach der Linie B-B (Fig. i).
Fig. 4 zeigt in größerem Maßstabe eine andere Anordnung des Führungsrades am Achslager.
An dem Untergestell α des Wagens ist der Achshalter b befestigt. Der Lagerkasten e der reibungvermindernden Vorrichtung sitzt auf einer kurzen Achse f, deren über den Achshalter b hervorstehende Enden je mit einer Lagerrolle g versehen sind, welche sich auf den Achsschenkel h des Laufrades i stützen. Z\vischen den Lagerrollen g befindet sich der Laufachslagerkasten k, der durch Bolzen / unter Einschaltung von Holzklötzen η mit einer stählernen Konsolplatte m verbunden ist, die ihrerseits an dem Lagerkasten e sitzt. Zwischen dem mittleren Teil der Platte m und dem Lagerkasten e für die Lagerrollen befindet sich die Wagen feder 0, an deren Ende das Wagengestell in bekannter Weise aufgehängt ist. Die Verbindung zwischen dem Laufachslagerkasten k und dem Lagerkasten e für die Lagerrollen erfolgt durch U-förmige Schmiedestücke p, die sich um seitliche Ansätze des letzteren herumlegen, durch die Platte m hindurchtreten und mit derselben vernietet sind.
Zur Erzielung einer ausreichenden Herabminderung der Lagerreibung ist es notwendig, den Lagerrollen einen großen Durchmesser zu geben. Dadurch aber wird der Abstand der Lagerrollenachse von der Laufradachse ebenfalls groß, so daß die Lagerrollen in erheblichem Maße von den von der Laufradachse besonders beim Durchfahren von Krümmungen ausgeübten seitlichen Stoßen beansprucht werden. Diesen nachteiligen Einwirkungen soll nun durch die Anbringung eines besonderen Führungsrades, das sich entweder gegen die Lagerrollen oder die Laufachse legt, begegnet werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 sitzt das Führungsrad r innerhalb der beiden Lagerrollen. Zur Lagerung seines oben mit einem Bunde versehenen Zapfens q ist die Platte m und der Verbindungssteg zwischen den beiden Schenkeln des Laufachslagerkastens durchbohrt. Zwischen diesen beiden Teilen sitzt das Führungsrad r, das .einen etwas geringeren Durchmesser hat, als der Abstand zwischen den beiden Lagerrollen beträgt. Wenn die Achse h in Gleiskrümmungen Seitenbewegungen ausführt, so wird
eine der Lagerrollen g mit der Führungsrolle r in Berührung kommen, wodurch ein Kippen der Lagerrollen verhindert wird.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform befindet sich das Führungsrad r außerhalb der Lagerrollen auf einer senkrechten Achse w, die in einem unter dem Lagerkasten k befindlichen Arm y gelagert ist. Wie ersichtlich, ist die Anordnung derart, daß, wenn sich die Achse h nach der einen oder anderen Seite des Fahrzeuges bewegt, der eine oder andere Achsschenkelbund mit der Führungsrolle r in Berührung kommt.
Somit wird die Seitenbeanspruchung mittels der Lagerkästen direkt auf die Achshalter, anstatt auf die Lagerrollen übertragen.

Claims (3)

  1. Patent-An speüche:
    - i. Achslager für Eisenbahnfahrzeuge mit die Last auf die Achse übertragenden, die Lagerreibung vermindernden Lagerrollen, dadurch gekennzeichnet, daß ein um eine senkrechte Achse drehbares Rad fr) an dem die Laufradachse und die Achse für die Lagerrollen in konstanter Entfernung' voneinander haltenden Lager in solcher Weise angeordnet ist, daß es bei den seitlichen Verschiebungen der Laufradachse während der Fahrt die von dieser auf die Lagerrollen ausgeübten Seitendrücke aufnimmt, zum Zwecke, ein Kippen der Lagerrollen zu verhindern.
  2. 2. Ausführungsform des Achslagers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrad fr) zwischen den beiden Lagerrollen gelagert ist, so daß es die von der Laufachse auf die Lagerrollen ausgeübten seitlichen Stöße aufnehmen kann.
  3. 3. Ausführungsform des Achslagers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrad fr) an einem an dem Laufachslagerkasten befestigten Arm derart gelagert ist, daß es sich mit seiner Führungsfläche gegen den Bund der Laufachse legt, um die seitlichen Stöße unmittelbar auf die Achshalter zu übertragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016109995A1 (de) 2016-04-04 2017-10-05 Sig Technology Ag Verfahren und Vorrichtung zum Bilden von einseitig offenen Packungskörpern aus beiseitig offenen Packungsmänteln

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DE102016109995A1 (de) 2016-04-04 2017-10-05 Sig Technology Ag Verfahren und Vorrichtung zum Bilden von einseitig offenen Packungskörpern aus beiseitig offenen Packungsmänteln

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