DE428293C - Gegenzylinder bei Schuettelrutschen mit Hauptantriebsmotor - Google Patents

Gegenzylinder bei Schuettelrutschen mit Hauptantriebsmotor

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DE428293C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0304Driving means or auxiliary devices
    • B65G2812/0308Driving means
    • B65G2812/0312Driving means for shaking
    • B65G2812/0316Driving means for shaking using oppositely moving cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Gegenzylinder bei Schüttelrutschen mit Hauptantriebsmotor.
    Gegenzylinder hei Schüttelrutschen mit
    Hauptantriebsmotor sind an sich bekannt.
    Außerdem ist auch bekannt, Umschaltorgane
    an Gegenzylindern einzuschalten.
    Vorliegende Erfindung besteht nun darin,
    den getrennt vom Motor an der Rutsche be-
    festigten Gegenzylinder in der Weise mit
    einen Umschaltorgan (z. B. Di=eiwegehahn)
    zu versehen, daß entweder auf einer oder auf
    beiden Kolbenflächen gesteuerte oder un-
    gesteuerte Druckluft steht oder auf keiner
    Fläche. Daher muß dieser Gegenzylinder
    entweder aus einem Haupt- und einem Neben-
    kolben bestehen, bei welcher Anordnung am
    einfachsten ein zwischen diese beiden Kolben
    eingeschalteter Dreiwegehalin wirkt, oder es
    henügt auch ein Gegenzylinder mit einem
    Kolben, der für beide Seiten mit einem Utn-
    schaltorgan versehen ist, uni den bereits angegebenen Zweck der Umschaltung zu erreichen.
  • Zweck der Erfindung ist, z. B. unter Verwendung eines verhältnismäßig kleinen einfach wirkenden Antriebsmotors- bei kurzer Rutsche beim Niederfall das Druckmittel im Gegenzylinder erst als Ersatz für das fehlende Gewicht wirken zu lassen, dann bei genügend langer Rutsche das Druckmittel auszuschalten und, wenn der Antriebsmotor zu schwach geworden ist, Druckmittel auf die andere Seite des Kolbens .im Gegenzylinder zu leiten, um bei dem Anheben der Rutsche zu helfen.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungen der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Rutsche i mit dem Antriebsmotor 2, der mit der Schubstange 3 an dem Angriffsblech .l der Rutschei geeignet befestigt ist. 5 und 6 sind Angriffsbleche für die Schubstangen i i und 12, welche an den Kolbenstangen 9 und io des.Arbeitskolbeiis 8 des Gegenzylinders 7 geeignet befestigt sind. In Abb.2 ist der Gegenzylinder besonders dargestellt. i-. ist die Einströmung.zum Schaltorgan 15, 16 und 17 sind Einströmkanäle vor und hinter dein Kolben 8, 18 und i9 sind leicht entfernbare Verschlußstopfen, 2o ist ebenfalls eine Verschlußschraube. Abb.3, 4 und 5 zeigen verschiedene Stellungen des Umschaltorgans, Abb. 6 und 7 sind weitere Ausführungen des Gegenzylinders.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Der Kolben des Antriebsmotors 2 liebt die kurze Rutsche i. Das von 14. durch das Schaltorgan 15 durch den Kanal 16 geführte Druckmittel steht dauernd auf der rechten Seite des Kolbens (der natürlich kleiner ist als derAntriebskolben des 2llotors 2) und schiebt nach der Umsteuerung im Motor 2 die angehobene Rutsche so lange zurück, bis wieder durch Umsteuerung im Motor 2 Druckluft hinter dessen Arbeitskolben fließt und die Rutsche wieder anhebt, wobei das Druckmittel auf den Kolben 8 mit zurückgedrückt wird. Der Stopfen 18 ist entfernt, @o daß die atmosphärische Luft auf der linken Seite des Kolbens 8 ausströmt. Die Rutsche wird länger, bis schließlich das Gewicht derselben und die Gegenluft auf dem Kolben 8 dein Motor 2 das Anheben der Rutsche nicht mehr ermöglicht. Jetzt wird der Dreiwegehahn 15 nach Abb. 3 umgestellt und die Schraube i9 entfernt. Jetzt kann der Motor 2 die Rutsche wieder anheben. Diese fällt durch genügendes Gewicht wieder zurück.
  • Die Rutsche wird noch länger, bis der Motor wieder zu schwach ist. Jetzt wird nach Abb. 4. die Schraube 18 wieder eingesetzt und die Schraube 2o zurückgedreht. Nun strömt Druckmittel von 14 durch 15 und 17 links hinter den Kolben 8 und hilft .die Rutsche heben, wobei durch das Mehrgewicht der Rutsche gegen früher und nach Umsteuerung im 1lotor 2 beim Niederfall der Rutsche das Druckmittel hinter dem Kolben 8- wieder zurückgedrückt wird.
  • Bei Abb. 5 steht auf beiden Seiten des Kol-. bens 8 Druckluft, welche beim Hin- und Hergang der Rutsche jedesmal in die Rohrleitung zurückgedrückt wird. Durch stufenförmige Ausbildung des Kolbens 8 ist eine weitere Regulierfähigkeit gegeben.
  • Abb. 6 zeigt ähnlich wie bei einem bekanntenAntriebsmotor dieAnordnung eines Hilfskolbens zwischen zwei am Hauptkolben angeordneten Kolbenstangen; desgleichen zeigt Abb. 7 die Ausführung zweier durch eine Zwischenwand getrennter Arbeitskolben, wie ebenfalls ähnlich an Antriebsmotoren bereits bekannt.
  • Der Gegenzylinder kann auch so weiter ausgebildet werden, daß zwischen dem Schaltorgan und dem jeweiligen Zylinderraum eine Steuerung zwischengeschaltet werden kann, so daß der Gegenzylinder bei entsprechender Stellung des Schaltorgans auch als selbständiger Antriebsmotor gebraucht werden kann. So kann z. B. eine Steuerung in dem Kanal 16 eingeschaltet werden, so daß z. B. nach Abb. z beim Anheben der Rutsche durch den Motor 2 die auf der rechten Seite des Kolbens 8 befindliche Druckluft herausgelassen und während der Bewegungsumkehr durch die Steuerung im Kanal 16 Druckluft beim Niederfall der Rutsche auf die rechte Seite des Kolbens 8 geleitet wird (s. Abb. 8). Der Gegenzylinder kann auch an der Rutsche befestigt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gegenzylinder bei Schüttelrutschen mit Hauptantriebsmotor, dadurch gekennzeichnet, daß,die Zuführung,der Druckluft auf ' die Kolbenflächen des Kolbens (8) durch einen Dreiwegehahn (15) so geschaltet wird, daß entweder auf einer oder auf beiden Kolbenflächen gesteuerte oder angesteuerte Druckluft steht oder auf keiner Fläche.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derDreiwegehalin (15) zwischen einen Hauptkolben (8) und einen Nebenkolben (8a) geschaltet ist.
DEK90620D 1924-08-16 1924-08-16 Gegenzylinder bei Schuettelrutschen mit Hauptantriebsmotor Expired DE428293C (de)

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DEK90620D DE428293C (de) 1924-08-16 1924-08-16 Gegenzylinder bei Schuettelrutschen mit Hauptantriebsmotor

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DE428293C true DE428293C (de) 1926-04-28

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DEK90620D Expired DE428293C (de) 1924-08-16 1924-08-16 Gegenzylinder bei Schuettelrutschen mit Hauptantriebsmotor

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