DE206296C - - Google Patents

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DE206296C
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chisel
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/06Down-hole impacting means, e.g. hammers
    • E21B4/14Fluid operated hammers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der dem Hauptpatent 192667 zugrunde gelegten Erfindung und besteht darin, daß der hohle Meißelschaft nicht allein für motorische Arbeitsleistung herangezogen wird, indem das Druckwasser auf den inneren Querschnitt wie . auf einen Kolben einwirkt, sondern daß der Meißelschaft gleichzeitig zum Steuern des Motors benutzt wird, indem er einen, am Meißelschaft einstellbar befestigten, innerhalb der Schaftführung beweglichen Schieber, welcher die ': Druckwasserzuführung zum Motorkolben regelt, in entsprechender Weise steuert.
Die Zeichnung veranschaulicht durch die Fig. ι bis 3 ein Ausführungsbeispiel einer solchen hydraulischen Tiefbohrvorrichtung im Längsschnitt.
Die Fig. 2 ist hierbei eine Ergänzung von Fig. ι und schließt an das untere Ende der letzteren an.
In Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform des durch Fig. 1 dargestellten Teiles im Längsschnitt veranschaulicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 ist 2 der Motorzylinder, 6 der Motorkolben, 7 die hohle, dem Motor das Druckwasser zuführende Kolbenstange und 8 der sich an die letztere anschließende "Meißelschaft, der an - ., seinem unteren Ende den Meißel 9 trägt und .3.0 dessen Höhlung in die im Meißel befindliche Spritzöffnung 10 ausmündet. Es ist gleichgültig, wie viele solcher Öffnungen vorhanden sind.
Der Motorzylinder setzt sich nach unten fort und. bildet in seinem unteren Teil 31 die Führung des Meißelschaftes. Der letztere ist mit Durchlässen 32 und 33 und ferner mit einem in achsialer Richtung durch Stellringe 34 einstellbaren Schieber 35 versehen, welcher die in der Meißelführung seitlich angebrachten Kanäle 36 abwechselnd mit den Abwasserkanälen 37 und mit der Druckwasserkammer 38 in Verbindung bringt.
Im oberen Teil der Meißelführung ist ein Kolbenschieber 18 angeordnet, welcher dazu 45' dient, den Arbeitsraum 19 des Motorzylinders abwechselnd mit den Abwasserkanälen 20 und mit der Druckwasserzuführung zu verbinden.
Die Wirkung dieser Einrichtung ist die folgen de:
Befinden sich die einzelnen Teile in der Stellung der Fig. 1 und 2, dann tritt das Druckwasser durch die Schaftöffnungen 32 in den ringförmigen Zwischenraum 21 und durch die Kanäle 22 in den Arbeitsraum 19, wo es auf den Kolben 6 einen Druck ausübt und diesen mit der Kolbenstange, dem Meißelschaft und dem Meißel nach oben, und zwar in die Stellung der Fig. 3 verschiebt.. Hierdurch wird die Feder 23 über dem Kolben gespannt.

Claims (1)

  1. Da aber an dieser Bewegung auch der Schieber 35 teilnimmt, so schließt er die Kanäle 37 gegen die Kanäle 36 ab. Dagegen gibt die untere Kante 24 des Schiebers die Kanäle 36 frei, so daß sie mit der Druckwasserkammer 38, die durch die öffnungen 33 von dem hohlen Meißelschaft Druckwasser erhält, in Verbindung kommen.
    Das Druckwasser tritt nunmehr unter den Kolben 25 und verschiebt infolgedessen den Schieber 18 in die Stellung der Fig. 3, in welcher die Kanäle 22 und 20 durch die Schiebermuschel 26 in· Verbindung treten. Das in dem Arbeitsraum 19 befindliche Druckwasser kann nunmehr abfließen, und der Kolben wird einerseits durch die gespannte Feder, andererseits durch den auf den Querschnitt der hohlen und vollen Kolbenstange 7 ausgeübten Druck des Druckwassers nach abwärts geschleudert, wodurch die Bohrarbeit vollführt wird.
    Hierdurch findet gleichzeitig ein Zurückschieben des Schiebers 35 in die Stellung der Fig. 2 statt, so daß die Kanäle 36 durch die Schiebermuschel 27 mit den Abwasserkanälen 37 in Verbindung treten und der Kolben 25 entlastet wird.
    Das Druckwasser wirkt auf beide Stirnflächen 29 und 30 des Schiebers 18. Da aber die letztere Stirnfläche größer ist, so findet infolgedessen ein selbsttätiges Zurückbewegen des Schiebers in die Stellung der Fig. 2 statt, so daß die ganze Einrichtung wieder für den nächsten Kolbenhub eingestellt ist.
    Man kann aber die Feder 23 auch weglassen und dafür der Kolbenstange 7 gemäß Fig. 4 einen so großen Querschnitt geben, daß der auf diesen Querschnitt ausgeübte Wasserdruck in Verbindung mit dem Gewicht der Kolbenstange, des Kolbens, des Meißelschaftes und des Meißels gegenüber dem in dem Arbeitsraum 19 ausgeübten Druck kleiner ist, so daß durch den Drucküberschuß die erforderliche Meißelarbeit geleistet werden kann.
    Pa τ ε ν τ - A ν s γ κ υ c η
    Hydraulische Tiefbohrvorrichtung nach Patent 192667, bei welcher das vom Motor nicht verbrauchte Druckwasser aus dem hohlen Meißel mit Spritzwirkung austritt, dadurch gekennzeichnet, daß der Meißelschaft (8) die Vorsteuerung (35) für die das Motorwasser zu- und abführende hydraulische Steuerung (18) trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3016963A (en) * 1957-11-04 1962-01-16 Sun Oil Co Apparatus for bore hole drill and logging
US3022837A (en) * 1956-10-12 1962-02-27 Tiraspolsky Wladimir Motors for subterranean work
DE3343565A1 (de) * 1983-12-01 1985-06-13 Ing. Günter Klemm, Spezialunternehmen für Bohrtechnik, 5962 Drolshagen Tieflochhammer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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