DE947534C - Manoevriervorrichtung fuer umsteuerbare Brennkraftmaschinen zum Antrieb von Schiffen - Google Patents

Manoevriervorrichtung fuer umsteuerbare Brennkraftmaschinen zum Antrieb von Schiffen

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DE947534C
DE947534C DEM23798A DEM0023798A DE947534C DE 947534 C DE947534 C DE 947534C DE M23798 A DEM23798 A DE M23798A DE M0023798 A DEM0023798 A DE M0023798A DE 947534 C DE947534 C DE 947534C
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DE
Germany
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internal combustion
combustion engines
positions
valve
cam
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Expired
Application number
DEM23798A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Bischel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Energy Solutions GmbH
Original Assignee
Motoren Werke Mannheim AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE947534C publication Critical patent/DE947534C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D27/00Controlling engines characterised by their being reversible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Manövriervorrichtung für umsteuerbare Brennkraftmaschinen zum Antrieb von Schiffen Die Erfindung bezieht sich auf Manövriervorrichtungen für umsteuerbare Brennkraftmaschinen, die mit einem Betätigungsglied arbeiten, das den einzelnen Vorgängen zugeordnete Stellungen einmal für Vorausfahrt und Rückwärtsfahrt einnehmen kann.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art sind, ausgehend von der Mittelstellung, die zugleich Stopstellung ist, die Stellungen Umsteuern, Betrieb und Anlassen für jede Fahrtrichtung einmal angeordnet, so daß die Stellungen Anlassen an den beiden äußeren Enden des Schaltweges des Betätigungsgliedes liegen.
  • Diese Anordnung weist den Nachteil auf, daß für die Umsteuerstellungen verhältnismäßig große Schaltwege beansprucht werden, da die entsprechenden Steuerventile unter Vermittlung von Zwischenhebeln, welche die notwendige einseitige Öffnungsbetätigung sichern, betätigt werden müssen. Hierdurch werden, zumal für eine handliche Betätigung nicht mehr als 27o° Schaltweg benutzt werden können, die Nocken für die übrigen Betätigungen so steil, daß die Manövriervorrichtung schwergängig wird.
  • Eine weitere bekannte Vorrichtung zur Betätigung von Umsteuerventilen derart, daß immer nur ein Ventil bei einer Drehung des Betätigungsorgans in einer bestimmten Art geöffnet wird, kann keinen Hinweis für die erfindungsgemäße Lösung der Umsteuerventilbetätigung geben, da die bekannte Ausführung zwei Nocken benötigt, welche den vorgenannten Nachteil des großen Platzbedarfs im Gefolge haben.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, diese Nachteile zu vermeiden, und gleichzeitig eine möglichst einfache Gestaltung der Betätigung der Umsteuerventile zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung an einer Manövriervorrichtung der im ersten Absatz der Beschreibung erwähnten Art, bei der die Stellungen Anlassen an den beiden äußeren Enden des Schaltweges des Betätigungsgliedes liegen, worauf nach der Mitte zu jeweils die beiden Stellungen Betrieb und. Stop folgen, dadurch gelöst, daß die beiden Stellungen Umsteuern in der Mitte des Schaltweges angeordnet sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung, insbesondere im Hinblick auf einen einfachen Aufbau, ist nur ein Nocken vorgesehen, der jeweils eines der beiden Umsteuerventile mittels eines T-förmigen Hebels betätigen kann. -In der Zeichnung ist die Erfindung in perspektivischer Darstellung an einem -umsteuerbaren Viertakt-Dieselmotor veranschaulicht.
  • Die Wirkungsweise, der Vorrichtung ist folgende: Auf der Umsteuerwelle i, die- durch den Betätigungshebel 2 bewegt werden und die auf der kreisbogenförmigen Skala 3 vermerkten Stellungen einnehmen kann, sitzt fest aufgekeilt der Formkörper 4, welcher das Regelgestänge 5 der nicht dargestellten Brennstoffpumpen entgegen der Wirkung des nicht gezeigten Reglers auf Nullförderung oder halbe Förderung stellen bzw. der Einwirkung des Reglers freigeben kann. Außerdem sitzt auf der Umsteuerwelle fest aufgekeilt der Nocken 6, welcher das. Betätigungsventil 7 von seinem Sitz 8 gegen die Kraft der Feder 9 anlüften kann. Wenn das Ventil 7 geöffnet ist, kann Druckluft in die Kammer io gelangen und dort auf den Kolben, i i eine Kraft ausüben. Unter dem Einfluß dieser Kraft geht das Hauptanlaßluftventil 12 in Öffnungsstellung und bleibt dort infolge dex durch die Drosselung im Ventil 12 hervorgerufenen Druckdifferenz auf beiden Seiten des Kolbens i i offen, solange das Ventil? geöffnet ist. Wenn, das Ventil? geschlossen wird, entweicht die Druckluft aus der Kammer io, und .das Ventil 12 geht unter der Einwirkung der Feder 14 in seine Abschlußstellung zurück. Die Erhebung 13 auf dem Fqrmkörper 4 begrenzt den Weg der Umsteuerwelle r im Zusammenwirken mit einem im Gehäuse fest angebrachten nicht gezeigten Anschlag. Weiter ist auf der Umsteuerwelle i der Nocken 15 fest aufgekeilt, welcher den Bolzen 16 berührt, wenn der Hebel 2 in Stellung Umsteuern gebracht wird. In dieser Lage wird der Bolzen 16 von dem Nocken 15 so mitgenommen, daß der Hebel 17 eines der Umsteuerventile 18 gegen die Kraft einer der Federn i9 öffnen kann. Die Druckluft gelangt von dort in einen der Ölbehälter 2o, dessen Öldruck auf den Kolben 21 wirkt und die Steuerwelle 22 in gewünschtem Sinne verschiebt. Auf der Steuerwelle 22 sitzt ein Mitnehmer 2:, der über das Gestänge 24 die Blockierungsscheibe 25 so verschiebt, daß eine ihrer Öffnungen 26 der auf der Umsteuerwelle i fest auf gekeilten Blockierungsscheibe 27 gegenübersteht, wenn die Steuerwelle 22 sich in einer ihrer Endlagen befindet. Die Änderung der Drehzahl der Maschine wird von einer besonderen nicht gezeigten Einrichtung bewirkt. Die Funktion der vorstehend beschriebenen Einzelteile in den einzelnen Stellungen des Umsteuerhebels 2 ist folgende: i. Stellung Umsteuern In dieser Stellung stellt der Formkörper 4 die Brennstofförderung auf Null. Der Nocken 6 ist ohne Wirkung. Der Nocken 15 öffnet eines der Ventile 18, je nach dem, ob der Hebel in Stellung Umsteuern voraus oder Umsteuern zurück gestellt ist. Die Öffnung 28 der Blockierungsscheibe@ 27 tritt vor die, Blockierungsscheibe 25. Die Blockierungsscheibe 25 verhindert während der Verschiebung der Steuerwelle 22 so lange die Weiterbewegung des Hebels in jeder Richtung, bis die Steuerwelle in ihre Endlage gelangt ist. Dann kann der Hebel weiterbewegt werden.
  • Aus der Zeichnung ist zu erkennen, wie verhindert wird, daß eines der Umsteuerventile 18 ungewollt beim Durchgang des Nockens 15 durch die Stellung Umsteuern in die gerade eingestellt Drehrichtung betätigt wird. Wenn z. B. der Nocken 15 im Uhrzeigersinne bewegt wird, so wird das linke Ventil, das nicht betätigt werden soll, nicht geöffnet, da die Nase 29 des Hebels 17 von dem Stößel 30 sich weg bewegt, das Ventil 18 somit auf seinem Sitz bleibt. Das rechte Ventil wird durch die rechte Nase 29 über den rechten Stößel 30 angehoben. Die Druckluft kann aus dem Kanal 3r 'durch die Bohrung 32 zu einem der Ölbehälter 2o strömen.. Wenn der Nocken 15 weiter geht, klappt der Hebel 17 in die Mittellage zurück, das betreffende Ventil 18 geht in Schließstellung, wodurch der entsprechende Ölbehälter über die Undrichtheit der Führung des Stößels 30 langsam entlüftet wird. 2. Stellung Stop In dieser Stellung kommt der Nocken 15 außer Eingriff des Bolzens 16, und der Hebel 17 geht unter der Einwirkung der Federn i9 in seine Mittellage zurück. Das zuvor geöffnete Ventil i8 schließt, und der zuvor beaufschlagte Ölbehälter 2o wird entlastet. Der Nocken 6 bleibt ohne Wirkung. Die Blockierungsscheibe 27 tritt in eine der Öffnungen 26 der Blockierungsscheibe 25 ein, so daß sich die Steuerwelle 22 nicht ungewollt verschieben kann. Der Formkörper 4 hält das B:rennstoffpumpengestänge weiter in Stellung Nullförderung: 3. Stellung Betrieb In dieser Stellung gibt der Formkörper 4 die Brennstofförderung dem Einfluß des Reglers frei. Der Nocken 6 bleibt ohne Wirkung, ebenso der Nocken 15. Die Blockierungsscheibe 27 bleibt in der Öffnung 26.
  • q.. Stellung Anlassen In dieser Stellung begrenzt der Formlzörper 4 die Brennstofförderung auf halbe Füllung. Des Nocken 6 öffnet das Hauptanlafiluftventil TL2 in der oben beschriebenen Weise. Die Anlafiluft strömt zu dem nicht gezeigten Anlafiluftverteiler, von wo sie zu den Zylindern in der richtigen Reihenfolge geleitet wird. Der Nocken 15 bleibt ohne Wirkung, die Blockierungsscheibe 27 verharrt in der Öf-tnung 26.
  • Wenn die Maschine auf Drehzahl gekommen ist, kann der Hebel 2 auf Stellung Betrieb gehsacht werden. Bei einer erneuten Umsteuerung v-iederholt sich der eben beschriebene Vorgang auf der anderen Seite der Skala 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Manövriervorrichtunä für umstenerbare Brennkraftmaschinen zum Antrieb von Schiftena mit einem Betätigungsglied, welches den ein- zelnen Vorgängen zugeordnete Stellungen je ein- mal für Vorausfahrt und Rücksvärtsfahrt ein- nehmen kann und bei der die beiden Stellungen Anlassen an den beiden äußeren Enden des
    Sldwe<ges des Betätig="sgllned h @^n ,:..SL=y@- auf nach der Mitte zu, jeweifls die bznfien Z,teJ- llunnäen Betrieb vnmd Stap fnrgüm,@u1, T ke=ei=net, d die Mdenü@.@llrmn-@" - steuern in des Mitte des S^y"mtegg@@@rdt .r sind. B_ Lw@fi@rw@lteffü.imffit(I@1 mL..G^%.@_'i@rm'°f, p" dusch geienmzyichmet d Ventille iaS3 roh einem dmk7i"-ZM, 1@ @@ ((f:;,ü betätigt werde-TL Man®@'s'ffi@'r@r'@rrnt@llm,@# 1L^.TE Amspü(CLrfill und 2, dadurch gu.ke=eizt dar) dL-- Umo- stenernud-,en (,(r,51 aber e'nüm T-$Ürm#g-m@c>i@J Qa@@ Midenmstecnemdnfle 7 2.iaudsicen@sidmmg m e- -1 hi Ü Ibis 3, dadurch 1e eier me d-.20 de-r-f;rumi "ce Heken @a7l)) mit seinen 2'as-Z=, ((zp) di2 hörigen"emtnllstc!tjei «30# in n "n& lbi-`ir Vt"ense in des ekrm Dffshnch- drr @ly@tene v-elllle (m) ebt, während sm de= C-29 Zk` ein Abhelen der -Nasen 7,-en dsüü SIUTen (3o) eintritt.
    In Iytsa@ g@.2@:° H:z.'m USA.-Patends=Tifdcn Ns: z 54;r 755,, 2, -,i`5`? 3obu .. 2 4111 7,32: Bauer: r>DeLT ;@C@ff@"GZ" WL@k Berllnih 111l_ und n°. Eamd, S. K3 uni G5D.
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DE1104259B (de) * 1959-10-14 1961-04-06 Schwermaschb Karl Liebknecht M Hydraulische Fernbedienungsanlage fuer umsteuerbare Brennkraftmaschinen
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DE1197684B (de) * 1962-05-05 1965-07-29 Motoren Werke Mannheim Ag Betaetigungsvorrichtung fuer Fernbedienungsanlagen von umsteuerbaren Diesel-Brennkraftmaschinen
FR2353706A1 (fr) * 1976-06-02 1977-12-30 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Dispositif d'inversion pour moteur a combustion interne

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