DE428199C - Vorrichtung zum Anziehen der Bremsbaender von Umlaufraedergetrieben fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung zum Anziehen der Bremsbaender von Umlaufraedergetrieben fuer Kraftfahrzeuge

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DE428199C
DE428199C DEL57576D DEL0057576D DE428199C DE 428199 C DE428199 C DE 428199C DE L57576 D DEL57576 D DE L57576D DE L0057576 D DEL0057576 D DE L0057576D DE 428199 C DE428199 C DE 428199C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H63/00Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
    • F16H63/02Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
    • F16H63/30Constructional features of the final output mechanisms
    • F16H63/3003Band brake actuating mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anziehen der Bremsbänder von Umlaufrädergetrieben für Kraftfahrzeuge. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Utnlaufrädergetriebe jener Art, bei "welcher die Kraftübertragung von der Treib-«-elle aus durch eine mittels Fußhebels zu bedienende Lamellenkupplung so auf die hohle getriebene Welle erfolgt, (laß erst nach Lösen der Kupplung ein Übergang zum mittelbaren Antrieb möglich ist.
  • Gemiiß der Irrfindung ist zwischen den je für ein Bremsband vorgesehenen Handhebeln und den Bremsbändern ein Gestänge eingeschaltet, (las aus von den Handhebeln zu verschiebenden Längsstangen und von diesen mittels geneigter Flächen zu verschiebenden Querstangen besteht und in einem gemeinsamen Rahmen untergebracht ist. Hierbei sitzen die Handhebel auf ineinander gelagerten Hülsen. die Druckarme zum Verschieben der Längsstangen und -Nocken zum Einwirken auf die Kupplungsgabel tragen. Die verachiebharen Querstangen sind dabei an den von den Längsstangen abgekehrten Enden mit Zapfen versehen, auf «-elche außer den Brernshandenden Schraubendruckfedern aufgeschoben sind, deren eines Widerlager von Kopfhülsen gebildet wird und die die Zurückführung der Quer- und Längsstangen in die Ruhestellung bewirken.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen O_uerschnitt durch die Getriebewelle längs (ier Handhebelachsen.
  • Abb. 2 einen wagerechten Schnitt durch den die Längs- und Querstangen aufnehmenden gemeinsamen Rahmen und Abb.3 einen Schnitt durch das Umlaufrädergetriebe nebst Rahmen.
  • Auf der Treib-,velle sitzt drehbar eine Hohlwelle, welche mehrere Zahnräder trägt, die mit Zwischenrädern des Umlaufrädergetriebes in Eingriff stehen. Wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, kämmt der Trieb 6o mit den Zwischenrädern 68 und 69, die ihrerseits mit Zahnrädern 7o bzw. 71 in Eingriff stehen. Letztere stehen gleichzeitig mit der Innenverzahnung 6o einer Scheibe in Eingriff, die als Bremsscheibe dient, gegen deren Umfang der Bremsbelag 103 des Bremsbandes 81 wirkt. Die einzelnen Bänder des L'mlaufrädergetriebes sind an Querzapfen der freien Enden von gebogenen, einarmigen Hebeln ioo befestigt, die schwingbar auf Zapfen 89 sitzen und am äußeren Rande fianschartige Randteile ioi aufweisen, die mit Löchern io2 ausgerüstet sind.
  • I'in die Bremsbänder anziehen zu können, ist zwischen ihren inneren Enden und den je für ein .Bremsband vorgesehenen Handhebeln ein in einem gemeinsamen Rahmen 9o untergebrachtes Schaltgestänge vorgesehen. Der Rahmen 9o besitzt eine der "Zahl der Bremsbänder entsprechende Anzahl von Längskanälen 91 sowie Querkanälen 92 zur Aufnahme und Führung von Längsstangen 93 und Querstangen 94. Jede der Querstangen trägt am äußeren freien Ende einen achsialen Stift 95 und besitzt am inneren Ende eine Abschrä gung 9(i, die mit einer entsprechenden Abschrägung 98 der Längsstangen 93 zusammenwirken, deren äußere Enden 97 abgerundet sind (s. Abb. 2). Von dem Rahmen 9o ragen nach auswärts zwischen die Stifte 95 parallele Knaggenpaare 9c), zwischen denen auf der durchgehenden Achse 89 die Hebel ioo schwingbar angeordnet sind. Die inneren Enden der Bremsbänder 81 sind um den Anschlag io4 gebogen und mit entsprechenden öffnungen versehen, so daß sie über die Stifte 95 der Querstangen geschoben werden können.
  • Die Stifte 95 sind von Schraubendruckfedern iob umgeben, welche gleichzeitig die Hülsen 107 umfassen, deren Köpfe io8 den Federn io6 als Widerlager dienen und sich dabei gleichzeitig gegen die Flanschränder ioi der Hebel Too legen. Letztere sind mittels Stiftschrauben 136 verstellbar, die in Verstärkungen 137 des Gehäuses 135 für das Umlaufrä dergetriebe geführt sind. Es lassen sich dadurch die Wirkungen der einzelnen Breinsl:;inder unabhängig voneinander regeln.
  • Die Längsstangen können durch die Druckarme iog bis 112 verschoben werden,von denen die Arme i og bis i i i an den ineinander gelagerten Hülsen 113 bis i 15 der Hand- oder Fußhebel 12o bis 122 bzw. 12.1 bis 126 sitzen, während der Arin 112 mittels der Hülse 116 zuf der zentralen Achse 117 befestigt ist, die auf ihrem äußeren freien En<le den mit Auftritt 12,3 versehenen Hebel 127 trägt. Die Hebel stehen sämtlich unter der Einwirkung von Rückführfedern 128. Die Achse 117 dreht sich einerseits in dem Endlager 118 und aiäderseits gemeinsam mit den Hülsen 113 bis i 15 in dem Lager i i 9.
  • Die Hülsen 113 bis 116 tragen außerdem je einen Nocken 131 bis 134, der bei ihrer Drehung zufolge der wechselseitigen Bedienung der Hand- bzw. Fußhebel auf das untere Ende der Kupplungsgabel 35 einwirkt. Letztere ist schwingbar um Zapfen 39 gelagert, der in Augen 38 des Blockes 37 sitzt, welcher mittels Schraul e 4o verstellbar am Gehäuse 135 des LTmlaiifrä dergetriebes angeordnet ist.
  • Die Kupplungsgabel 35 wird somit bei jeder Bedienung eines Hebels so geschwenkt, daß zunächst ein Lösen der Getriebekupplung erfolgt, damit ein stoßfreier Geschwindigkeitswechsel ermöglicht ist, sobald der Hebel mittels seines Druckarmes die Längsstange 93 und Querstange 94 verschiebt und dadurch das zugehörige Bremsband anzieht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anziehen der Bremsbänder von L mlaufrädergetrieben für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, claß zwischen den je für ein Bremsband vorgesehenen Handhebeln und den Bremsbändern ein Gestänge eingeschaltet ist, das aus von den Handhebeln zu verschiebenden Längsstangen (93) und von diesen mittels geneigter Flächen zu verschiel:enden Querstangen (9.1) besteht und in einem gemeinsamen Rahmen untergebracht ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhebel auf ineinander gelagerten Hülsen sitzen, die Druckarme (iog bis 112) zum Verschieben der Längsstangen und Nocken (131 bis 134) zum Einwirken auf die Kupplungsgabel (35) tragen.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Querstangen (94) an den von den Längsstangen abgekehrten Enden finit Zapfen (95) versehen sind, auf welche außer den Bremsbandenden Schraubendruckfedern (io6) aufgeschoben sind, ; deren eincs W iderlager von Kopfhülsen (io7) gebildet wird und die die Zurückführung der Quer- und Längsstangen in die Ruhestellung bewirken.
DEL57576D 1923-03-23 1923-03-23 Vorrichtung zum Anziehen der Bremsbaender von Umlaufraedergetrieben fuer Kraftfahrzeuge Expired DE428199C (de)

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