DE428115C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schalenfoermiger Formstuecke aus Schokolade oder aehnlicher Masse - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schalenfoermiger Formstuecke aus Schokolade oder aehnlicher MasseInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
- A23G1/00—Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
- A23G1/04—Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
- A23G1/20—Apparatus for moulding, cutting or dispensing chocolate
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM
26. APRIL 1926
26. APRIL 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 428115 KLASSE 531 GRUPPE
(D 47688 Xl53I)
Alfred Winkler und Max Dünnebier in Neuwied.
Patentiert im Deutschen Reiche vom2. April*1925 ab.
Es sind Verfahren zur Herstellung schaienförmiger Gegenstände aus Schokolade oder
ähnlicher Masse bekannt, nach denen die Formen in umgekehrter Lage über der Mündung
des Druckrohres einer Pumpe entlanggeführt werden, wodurch die Masse in die Formen
gespritzt wird. Es ist auch bekannt, die Masse unter Druck durch Düsen gegen die
Wandung von Formen zu spritzen. In beiden
ίο Fällen ist die Anwendung einer Pumpe notwendig,
womit erhebliche Nachteile verknüpft sind. Vor allen Dingen ist es sehr schwierig,
bei der Benutzung von Pumpen die Masse dauernd auf der richtigen Temperatur zu halten, weil auf dem Weg durch die Saug- und
Druckleitungen leicht ein schädlicher Temperaturabfall eintritt, wenn nicht Sorge getragen
ist, daß sowohl die Pumpe wie auch die Rohrleitungen sorgfältig beheizt werden.
Dadurch treten wiederum leicht nachteilige Ubertemperaturen ein, auch wird die Anlage
dadurch sehr empfindlich und bedarf der aufmerksamsten Wartung. Da außerdem bei diesen Einrichtungen ein besonderer Hauptbehälter
für die Masse mit eingebautem Rührwerk notwendig ist, stellt sich die gesamte Anlage in ihrer Anschaffung verhältnismäßig
teuer.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung sind diese Übelstände beseitigt. Es werden
auch hierbei ein oder mehrere senkrecht oder •schräg nach oben gerichtete Strahlenbündel
aus der zur Verwendung kommenden Masse erzeugt; zu diesem Zweck werden jedoch glatte oder geriffelte Walzen verwandt, welche
unmittelbar in dem Massebehälter angeordnet sind. Diese werden in schnelle Umdrehung
versetzt und schleudern die ihnen zugeführte Masse über ihre ganze Breite nach allen Richtungen
von sich. Eine Abdeckung über den Walzen hat entsprechend angeordnete, in ihrer Breite und nötigenfalls auch in der Längsrichtung
verstellbare Öffnungen, durch welche das von den Walzen abgespritzte Strahlenbündel
austreten kann. Über diesen öffnungen werden die Formen in umgekehrter Lage
vorbeigeführt, so daß die aus den Öffnungen der Abdeckung austretenden Strahlenbündel
von der Formwandung aufgenommen werden. Die Breite und Mächtigkeit des Strahlenbündeis
wird demnach von den Abmessungen der Öffnung in der Abdeckung, durch die es
hindurchtreten muß, abhängig gemacht und kann den jeweils zur Verwendung kommenden
Formen angepaßt werden. Durch geeignete Verlegung der Öffnungen in der Längsrichtung
kann dagegen die Richtung des Strahlenbündels verändert werden; so wird beispielsweise für flache Formen vorteilhaft
ein senkrecht nach oben gerichteter Strahl verwandt, während bei tieferen Formen mit
annähernd senkrechten Seitenflächen schräg
gerichtete Strahlenbündel eine günstigere Wirkung erzielen, da durch sie auch die
Seitenflächen genügend mit Masse versehen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Ausübung des
Verfahrens dargestellt. Es sind dabei zwei Walzen zur Erzeugung der Strahlenbündel
angewandt.
ίο Abb. I zeigt die Vorrichtung in senkrechtem
Längsschnitt.
Abb. 2 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung.
Der eigentliche Massebehälter ι ist in einen zweiten Behälter 2 eingebaut. Zwischen beiden
befindet sich ein Zwischenraum, der mit Wasser W gefüllt wird, das durch geeignete
Einrichtungen auf der erforderlichen Temperatur gehalten werden kann. In dem Beao
halter 1 laufen zwei in geeigneter Entfernung voneinander befindliche Walzen 3 und 4.
Deren Wellen 3' und 4' ruhen einerseits in zwei an der einen Längsseite des Behälters 1
befestigten Lagern 5 und 6, während die Lager 7 und 8 der andern Seite, die ebenfalls am
Behälter 1 befestigt und gegen diesen abgedichtet sind, durch die Wandungen beider Behälter
ι und 2 hindurchgehen; sie tragen an ihrem äußeren Ende Außengewinde und sind
durch je zwei Muttern 9 und 10 an der Wand des Außenbehälters 2 verschraubt und durch
geeignete Zwischenlagen abgedichtet. Die Welle der Walze 3 trägt an ihrem äußeren
Ende eine Riemenscheibe für den Antrieb, während Zahnräder 11 die Bewegung der
Walze 3 auf die Walze 4 übertragen, derart, daß sich beide Walzen in der Pfeilrichtung
gegeneinander drehen. Über die beiden Walzen 3 und 4 ist eine Haube 12 gedeckt, die an
ihrer oberen Seite eine öffnung hat, deren Querränder so nahe an die Walzen 3 und 4
treten, daß nur ein Schlitz 13 von mäßiger Breite verbleibt. Ein Deckel 14 deckt beide
Behälter derart ab, daß der höchste Punkt der Walzen 3, 4 nahe an seine innere Fläche
reicht. Er hat zwei öffnungen 15 und 16 von
der Breite der Walzen 3, 4. In dem gezeichneten Beispiel ist deren Lage in der Längsrichtung
unveränderlich, sie kann aber auch verstellbar eingerichtet werden, so daß die Lage der öffnungen nach Bedarf verändert
werden kann. Zwei in Führungen 17 gleitende Schieber 18 und 19 dienen einerseits als
Träger von Formführungsschienen 20, 20' und anderseits zur teilweisen Abdeckung der öffnungen
15, 16.
Wird die Walze 3 und damit auch die durch die Zahnräder 11 mit ihr verbundene Walze 4,
die beide in die Masse eintauchen, in rasche Umdrehung versetzt, so wird die an ihnen
haftende Masse infolge der Fliehkraft nach allen Richtungen abgeschleudert. Ein Teil
dieser abgeschleuderten Masse wird von der Haube 12 und dem Deckel 14 aufgefangen,
von wo sie wieder in den Behälter 1 zurückfließt. Die durch die zwischen der Haube 12
und den Walzen 3, 4 bestehenden Schlitze 13 hindurchtretende und durch die öffnungen
15, 16 desvDeckels 14 geschleuderte Masse gelangt
dagegen an die innere Wandung der über diese öffnungen 15, 16 in umgekehrter
Lage entlanggeführten Formen 21, wie dies in Abb. 1 dargestellt ist. Die beiden
Schieber 18, 19 werden so eingestellt, daß zwischen die daran befestigten Fühj
rungsschienen 20, 20' die Formen genau passen und sich leicht zwischen ihnen verschieben
lassen. Aus Abb. 1 ist weiterhin er- ! sichtlich, daß durch die verschiedene Richtung
; der abgeschleuderten Massestrahlen auch die schrägen Seitenränder der Formen mit gej
nügend Masse belegt werden können. Werden die Formen in dichter Aufeinanderfolge
über die öffnungen 15, 16 geschoben, so
bleiben diese ununterbrochen bedeckt, und es kann keine Masse ins Freie geschleudert werden.
Außerdem können geeignete Verschlußvorrichtungen für die Öffnungen 15, 16 zum
Gebrauch bei kurzen Arbeitsunterbrechungen ohne Schwierigkeit vorgesehen werden, so daß go
in solchen Fällen ein Stillsetzen der \¥alzen nicht notwendig wird.
Ein besonderes Rührwerk im Massebehälter ι ist nicht erforderlich, da die Masse durch
die rasche Umdrehung der Walzen dauernd und gründlich in Bewegung gehalten wird.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung schalen-
f örmiger Formstücke aus Schokolade oder ähnlicher Masse bei umgekehrter Lage der
Formen, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen über einer oder mehreren schnell umlaufenden, an ihrem Umfang mit Masse
versehenen Walzen entlanggeführt werden, welche die Masse unter der Wirkung der Fliehkraft gegen die Formwandung
schleudern.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine oder mehrere schnell umlaufende Waken (3, 4) in einem Massebehälter
(1) gelagert und über ihnen verstellbare öffnungen (15, 16) zum Austritt
der abgeschleuderten Masse angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED47688D DE428115C (de) | 1925-04-02 | 1925-04-02 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schalenfoermiger Formstuecke aus Schokolade oder aehnlicher Masse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED47688D DE428115C (de) | 1925-04-02 | 1925-04-02 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schalenfoermiger Formstuecke aus Schokolade oder aehnlicher Masse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE428115C true DE428115C (de) | 1926-04-26 |
Family
ID=7050599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED47688D Expired DE428115C (de) | 1925-04-02 | 1925-04-02 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schalenfoermiger Formstuecke aus Schokolade oder aehnlicher Masse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE428115C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140805B (de) * | 1956-06-27 | 1962-12-06 | Wilh Schmitz Scholl Fa | Anlage zur Herstellung von gefuellten Schokoladekoerpern |
-
1925
- 1925-04-02 DE DED47688D patent/DE428115C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140805B (de) * | 1956-06-27 | 1962-12-06 | Wilh Schmitz Scholl Fa | Anlage zur Herstellung von gefuellten Schokoladekoerpern |
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