DE427833C - Flaschenzuganlasser zum Anwerfen schwerer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Flaschenzuganlasser zum Anwerfen schwerer Verbrennungskraftmaschinen

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DE427833C
DE427833C DEB121427D DEB0121427D DE427833C DE 427833 C DE427833 C DE 427833C DE B121427 D DEB121427 D DE B121427D DE B0121427 D DEB0121427 D DE B0121427D DE 427833 C DE427833 C DE 427833C
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internal combustion
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combustion engines
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shaft
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DEB121427D
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JEAN BAPTISTE BENSA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N7/00Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Flaschenzuganlasser zum Anwerfen schwerer Verbrennungskraftmaschinen. Das mechanische Anlassen schwerer Verbrennun-Skraftmaschinen,insbesonderefürLuft-C schiffahrt, ist noch immer von Zufällen begleitet, die das unmittelbare Anlaufen in Frage stellen. Oft müssen mehrere Versuche unterrommen werden, bis es gelingt, die Maschine anzuwerfen, wodurch Zeitverluste entstehen. Das Anlassen wird fast immer von Motoren vorgenommen, die sich außerhalb des Einflusses des Luftfahrers befinden. Der Flaschenzuganlasser nach der Erfindung beseitigt diese Nachteile. Mit ihm läßt sich eine kräftige Anwerfleistung langer Dauer und von einer Umdrehungsgeschwindigkeit erzielen, die der für die Verbrennungskraftmaschine erforderlichen Geschwindigkeit angepaßt ist, so daß sehr rasch und mit Sicherheit in einem Zuge ein Anspringen zu erreichen ist. Außerdem bildet der Anlasser nach der Erfindung einen Teil der Bordausrästung, so daß nach einem Motorstillstand die Inbetriebnahme selbst im Fluge möglich ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt: Abb. :[ zeigt, zum Teil im Schnitt, den Einbau des Flaschenzuges in Verbindung mit seiner Antriebsvorrichtung, und zwar am Ende ihres Hubes.
  • Abb. 2 zeigt, um goo gedreht, die Gesamtanordnung des Anlassers nach der Erfindung in Verlängerung der Motorachse.
  • Abb. 3 ist eine Endansicht des Antriebszylinders, welche die einzige an den Verteiler angeschlossene Einlaß- und Auslaßöffnung erkennen läßt.
  • Der Anlasser besteht aus einem aus zwei fest verbundenen Säulen A, A' gebildeten Gestell, das einerseits an dem Boden B eines Zylinders C und anderseits durch einen Rollenkörper D verbunden ist. Den Rollenkörper durchläuft eine Welle E, auf der sich Rollen 17, G und H frei drehen, die zusammen den ortsfesten Teil des Flaschenzuges bilden. Sein beweglicher Teil ist auf einem Wagen I angebracht, der sich entlang den beiden Säulen A und A' mittels der Stange 1 eines Kolbens K verschieben kann, an die er fest angeschlossen ist. Der Wagen I trägt die Welle E', auf der sich die Rollen L und M drehen. An dieser Welle E' ist das Ende eines Stahldrahtseiles N festgelegt, das sich, nachdem es über alle Flaschenzugrollen herumgeführt ist, in mehreren Schlägen um eine Trommel 0 aufwickelt. Das andere Ende N' des Drahtsefles ist mit einer Rückholfeder P o. dgl., beispielsweise einer Spiralfeder oder Gegengewichten, verknüpft. Die Trommel 0 ist mit einer Welle Q fest verbunden, die von einem am Zylinder C festen Gestell R getragen wird. Die Welle Q trägt an einem ihrer Enden eine Büchse S mit Mitnehmerklauen und am anderen Ende eine Ringnut T, in welche die Klauen einer Kuppelgabel U eingreifen. Die Kuppelgabel ist durch einen Kuppelhebel U' verlängert, der an seinem Ende mit einer Rückholfeder V und einem Bedienungskabel X verbunden ist. Zum Anwerfen des Motors benutzt man als eigentlichen Antrieb eine an sich bekannte Vorrichtung, nämlich den Zylinder C, dessen Kolben in seiner Ausgangsstellung liegt. Der WagenI, der mit der Kolbenstange j verbunden ist und den beweglichen Teil des Flaschenzuges trägt, befindet sich dann ganz in der Nähe des festen Rollenkörpers D des Flaschenzuges (in Abb, i ist die Vorrichtung am Ende ihres Hubes dargestellt).
  • Sobald als der Kolben K durch Eintritt einer Druckflüssigkeit durch den Einlaß Y (Abb. 3) zurückgedrückt wird, entfernen sich die auf dem Wagen I angebrachten Rollen L und M von den Rollen F, G und H, die auf dem festen Rollenkörper D des Flaschenzuges eingebaut sind. Durch die Entfernung der Rollen L und M wird das Drahtseil N abgerollt und teilt der Trommel 0 eine an Geschwindigkeit der Rollenzahl proportionale fortlaufende Drehbewegung mit. Die Büchse S mit den Mitnehmerklauen, die durch einen auf das Kuppelkabel X ausgeübten Zug in Eingriff mit der entsprechenden Klauenkupplung der Motorwelle gehalten werden, dreht sich also ebenfalls. Die Verbrennungskraftmaschine wird also mechanisch mit kräftigem Durchzug angeworfen.
  • Während der Drehbewegung spannt das Ende N' des Drahtseils die Rückholfeder P, deren Spannung zur raschen Rückstellung aller beweglichen Teile in ihre Ausgangsstellungen ausreicht, sobald die den Zylinder C füllende Druckflüssigkeit durch die Rohrleitung Y der Antriebsvorrichtung abläuft. Im Augenblick der Rückstellung kuppelt sich die Klauenkupplung S selbsttätig aus und läßt den Motor frei.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Flaschenzuganlasser zum Anwerfen schweier Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere von Luftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Rollenkörper eines Flaschenzuges durch einen in einem Gestänge des festen Rollenkörpers gleitenden Wagen gebildet ist, der mit der Kolbenstange eines beispielsweise durch Druckflüssigkeit betriebenen Kolbens verbunden ist, während das freie, an einer Rückholfeder befestigte Ende des Flaschenzugseiles über eine Trommel geführt ist, deren Welle mit der Welle des anzuwerfenden Motors kuppelbar ist.
DEB121427D 1925-01-06 1925-08-26 Flaschenzuganlasser zum Anwerfen schwerer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE427833C (de)

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