DE42767C - Hydraulische Teigpresse - Google Patents

Hydraulische Teigpresse

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DE42767C
DE42767C DENDAT42767D DE42767DA DE42767C DE 42767 C DE42767 C DE 42767C DE NDAT42767 D DENDAT42767 D DE NDAT42767D DE 42767D A DE42767D A DE 42767DA DE 42767 C DE42767 C DE 42767C
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Germany
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vessel
dough
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cylinder
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42767D
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L. borgomainerio in Mailand, Via Fatebenefratelli, 21 Palazzo Somaglia
Publication of DE42767C publication Critical patent/DE42767C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/22Extrusion presses; Dies therefor
    • B30B11/227Means for dividing the extruded material into briquets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/22Extrusion presses; Dies therefor
    • B30B11/26Extrusion presses; Dies therefor using press rams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S8: Pressen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1887 ab.
Durch die vorliegende Erfindung wird ein automatischer Betrieb der Teigpresse bezweckt; dieselbe bietet aufserdem den Vortheil grofser Bequemlichkeit und Zugänglichkeit, wie auch Ersparnifs bei. der Anlage infolge der Befestigung des Apparates an der Hauptwand und des Wegfalles der Säulen und der Grundplatte.
Wie aus der Zeichnung, Fig. 1 und 2, ersichtlich, ist der Pumpencylinder A an seinem oberen Ende mit einer Verstärkung versehen; er ist daselbst mit C-Eisen verbunden und durch diese oder auf andere geeignete Weise an der Mauer befestigt. An der Traverse T des Plungerkolbens sind die Hängestangen C angebracht, welche mittelst der Tragzapfen \ \ den zur Aufnahme des Teiges dienenden Cylinder D halten.
Der Betrieb des Apparates geschieht in der Weise, dafs der Plungerkolben durch die Flüssigkeit nach oben getrieben wird, mittelst der Hängestangen C den Teigcylinder D mit sich zieht, und zwar gegen den feststehenden Pumpencylinder 4, s° dafs dieser als Prefs: kolben im Prefscylinder wirkt. Das Rohr a verbindet den Accumulator oder die Druckpumpe mit dem Steuerungsschieberkasten E, b diesen Schieberkasten mit dem Pumpencylinder, während das Rohr c zum Rücktritt der Flüssigkeit aus dem Pumpencylinder und dem Schieberkasten dient. Die Umsteuerung und damit das Ausfliefsen des Wassers wird dadurch bewirkt, dafs, wenn der Kolben und der Prefscylinder oben ankommen, ein Ansatz an dem Prefscylinder gegen den Arm f des Hebels f g stöfst und infolge dessen die- Bewegung des Schiebers verursacht. Indem dann das Wasser langsam ausfliefst, sinken Plungerkolben und Teigcylinder auch langsam und gleichmä'fsig.
Um die Presse wieder in Thätigkeit zu setzen, bewegt man den Handgriff des Hebels/ g und damit den Schieber in seine frühere Lage zurück.
Der Schnitt der Fig. 1 zeigt die durchlöcherte Matrize G, durch welche der Teig geprefst wird.
Das Anwärmen des Cylinders D geschieht mittelst einer Gasflamme, deren Brennproducte bei h in den Kanal zwischen dem Cylinderfutter H und der massiven Wand steigen.
Die Bewegung des Cylinders D und des Plungerkolbens wird zum Schneiden des durch G austretenden Teiges mittelst eines drehbaren Messers benutzt. Dieses Messer wird durch ein Paar konische Räder und eine Stufenscheibe bewegt, deren Antriebsscheibe auf der verlängerten Achse { ι des Cylinders D sitzt. Auf derselben Achse befindet sich eine andere Scheibe 7, welche ihre Bewegung von einer an der Traverse T des Plungerkolbens angebrachten Scheibe J erhält. Um die Scheiben J und I legt sich ein Riemen, der an irgend einem festen Punkt, z. B. an dem E-Träger, festgehalten wird, so dafs beim Heben des Prefscylinders die Drehung der Riemscheiben, infolge dessen auch die der konischen Räder und endlich des Messers erfolgt.
Um den Teig in den Cylinder einführen und auch um die Matrize G je nach der Art des Teiges wechseln zu können, mufs man das Gefäfs in eine geneigte Lage, . wie in Fig. 2 punktirt angedeutet, bringen können. Dies er-
folgt durch Drehung um die Achse ZZ und man bedient sich hierbei der in Fig. 3 bis 8 dargestellten Vorrichtungen. Auf den einen der beiden Drehzapfen ist die Scheibe K, Fig. 7, gekeilt, welche mit Einschnitten m und n, dem Loch 0 und dem Bolzen / versehen ist. Aufserdem bewegt sich lose um diesen Zapfen der Hebel L, Fig. 6, welcher mit einem Daumen s und an seinem kürzeren Arm mit einem Schlitz r zur Aufnahme des Bolzens / versehen ist.
Schliefslich ist eine Platte M angeordnet, welche an dem einen Hängeeisen C vertical auf- und abgleitet und deren Form aus Fig. 8 ersichtlich. Sie stöfst bei der Aufwärtsbewegung des Cylinders D gegen den Arm/ des Steuerhebels und besitzt eine Nase N, welche bei ax über der Scheibe K liegt und daselbst entweder in den Ausschnitt m oder in η eingreift, während gegen b] der Daumen s des Hebels L wirkt. In einen Ausschnitt ανδεθη^β, Fig. 3, 4 und 5, an der Innenseite des Gleitstückes M kann der Ansatz O des Teigcylinders eintreten, wodurch dieser in seiner verticalen Lage dann festgehalten wird.
Das Neigen des Gefäfses D geschieht in folgender Weise: Dreht man den Hebel L nach links, Fig. 2, so bewegt sich bis zur Stellung Fig. 4 die Scheibe K nicht, da der Schlitz r so lange den Bolzen I freiläfst, wohl aber wird die Gleitplatte M durch den Hebedaumen s gehoben. M zieht dabei seine Nase Na1 aus dem Scheibenausschnitt m und kommt in eine Lage, welche den Austritt des Ansatzes O am Teiggefäfs aus dem Schlitz α ν δε θ η ^- β gestattet, so dafs die Drehung des Cylinders D nicht mehr gehemmt ist. Dieselbe erfolgt sodann bei der Weiterdrehung des Hebels, indem der Bolzen / im Schlitz r, damit die Scheibe K und schliefslich der Cylinder mitgenommen werden.
Bei der Stellung Fig. 5 tritt das Gleitstück M wieder zurück, und zwar mit seiner Nase Na'1 in die Lücke n, wodurch der Cylinder in dieser Neigung festgehalten wird. In der Bohrung 0 an der Scheibe K ist eine kleine Achse gelagert, um welche sich der Kolben einer kleinen Pumpe mit dem schwingenden Cylinder S dreht, Fig. ι und 2. Bei der Drehung des Gefäfses D gleitet der Kolben im Cylinder auf oder ab. Wenn der Cylinder D aus seiner schrägen Lage, gefüllt bezw. nur zum Theil gefüllt, nach der verticalen zurückkehrt, so könnte die Ueberlast der Füllung zur Rechten der Drehachse, Fig. 2, ein zu plötzliches, ruckweises Zurückschlagen verursachen; das soll durch die Anordnung der kleinen Luftpumpe, deren Cylinder 5 unten geschlossen ist, verhindert werden, indem durch Zusammenpressen der Luft unterhalb des Kolbens eine Bremsung erzielt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine hydraulische Teigpresse, bei welcher der hydraulische Cylinder A zum Kolben für das mit dem Taucherkolben durch Gestänge C verbundene Prefsgefäfs D aus-* gebildet ist, während gleichzeitig unter dem Boden des Gefäfses zum Abschneiden des Teiges durch einen am hin und her gehenden Gestänge sitzenden und an einem Punkte des Raumes festgehaltenen Riemen ein Messerf bewegt wird, wobei die Umsteuerung der Presse durch Handhebel oder selbstthätig durch Anschlagen des Prefsgefäfses gegen den Steuerhebel f erfolgt.
2. An der in Anspruch 1. angegebenen Teigpresse eine Einrichtung zum Kippen des Prefsgefäfses in der Weise, dafs durch einen auf der Drehachse des Gefäfses sitzenden Hebel L zunächst ein Gleitstück M des Gestänges angehoben wird, wodurch das Freigeben eines im Gleitstück geführten Ansatzes O des Gefäfses, sowie einer auf der Drehachse desselben sitzenden Scheibe K erfolgt, worauf das Kippen des Gefäfses durch den Hebel, sowie das wiederholte Feststellen durch Gleitstück Mund Scheibe K geschieht.
3. An der in Anspruch 1. angegebenen Teigpresse die Erwärmung des Prefsgefäfses mittels einer Flamme, deren Verbrennungsproducte in einem Kanäle der Gefäfswandung entlang ziehen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42767D Hydraulische Teigpresse Expired - Lifetime DE42767C (de)

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