DE427445C - Vorrichtung zum Heben von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Heben von Kraftfahrzeugen

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DE427445C
DE427445C DEW67385D DEW0067385D DE427445C DE 427445 C DE427445 C DE 427445C DE W67385 D DEW67385 D DE W67385D DE W0067385 D DEW0067385 D DE W0067385D DE 427445 C DE427445 C DE 427445C
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DE
Germany
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winch
winches
vehicle
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Expired
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DEW67385D
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CARL WEGERICH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S9/00Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
    • B60S9/02Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting
    • B60S9/04Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting mechanically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Heben von Kraftfahrzeugen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Heben von Kraftfahrzeugen, bei welcher an beiden Enden des Fahrzeugrahmens entsprechend jedem Fahrzeugrad dauernd, dabei leicht abnehmbar angebrachte Winden vorgesehen sind, welche zur Hubarbeit an jedem Radsatz des Fahrzeuges gekuppelt, aber auch einzeln betrieben werden können.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Kupplang bzw. Entkupplung der beiden Winden jedes Windenpaares dadurch, daß beide Windenstützen aus ihrer Nichtgebrauchslage freigegeben bzw. die Windenstützen in ihrer ichtgebrauchslage belassen «erden. Zu diesem Zwecke ist die Windenstütze jeder Winde nur so weit gezahnt, daß sie in ihrer ichtgebrauchslage außer Eingriff mit ihrem zugehörigen Antriebsrad ist, so daß sie in dieser Lage von der jeweils anderen Winde entkuppelt ist.
  • Die Einrichtung ermöglicht, durch Kuppeln der Winden je eines Windenpaares entweder die Vorderachse oder die Hinterachse des Fahrzeuges oder beide Achsen zugleich zu lieben oder aber auch durch Einkuppeln nur einer Winde eines Windenpaares jedes Rad einzeln bzw. durch Einkuppeln der beiden entsprechenden Winden beider Windenpaare die betreffende Wagenseite für sich anheben 'zu können.
  • Auf der Zeichnung zeigt: Abb. i die Einrichtung zum Heben der Vorder- sowie Hinterräder eines Kraftfahrzeuges.
  • Abb. 2 läßt in vergrößertem Maßstab eine an einem hinteren Arm des Fahrzeugrahmens angebrachte Winde mit Zahnradantrieb und von Hand zu bedienendem Windenschlüssel erkennen.
  • Abb. 3 zeigt die gleiche Winde im Längsschnitt.
  • Für jedes Fahrzeugrad i ist eine mit dem Fahrzeugrahmen 2 dauernd, jedoch leicht abnehmbar verbundene Winde 3 vorgesehen. Die Verbindung der Windengehäuse mit den vorderen und hinteren Armen 2a bzw. 2h des Fahrzeugrahmens geschieht durch die Bolzen d., welche die Laschen 5 für die Fahrzeugfedern 6 tragen und gleichzeitig die Schilde 7 der Windengehäuse durchgreifen. Streben 8 zwischen dem Rahmen und den Winden sichern die letzteren gegen ungewolltes Verdrehen. Die aus [)-Eisen gebildeten Windenstützen g tragen Zähne in Form von Querbolzen io, in welche ein Zahnrad i i eingreift. Die Zahnräder i i der zwei vorderen und ebenso diejenigen der hinteren Winden sitzen fest auf je einer durchgehenden Querwelle 12, welche von einem auf ein Vierkant 12a aufgesteckten Knarrenschlüssel 13 mit Sperrad 14 und Klinke 15 angetrieben werden kann. Zum Festhalten des angehobenen Kraftfahrzeuges dient eine Sperrklinke 17, welche von außen her mittels eines Handgriffes 17a gesteuert wird und in ein auf die Welle 12 aufgekeiltes Sperrad 16 einlegbar ist. Die mit den bolzenartigen Zähnen io ausgerüsteten Windenstützen 9 gleiten in Hülsen 18, welche oben auf die Windengehäuse aufgesetzt sind. Die Stützen werden durch Rollen 29 und eine Bremsfeder 20 in senkrechter Richtung geführt. Sie sind gemäß der Erfindung nach unten hin nur so weit mit Zähnen io versehen, daß sie in ihrer Nichtgebrauchs-, d. h. in ihrer höchsten Lage nicht mehr mit den zugehörigen "Zahnrädern in Eingriff stehen. In dieser Lage werden die Stützen in den Hülsen r8 mittels eines Stiftes gehalten, der durch Bohrungen ig der Hülsen und Stützen hindurchgesteckt wird.
  • Zum Heben eines einzelnen Vorder- oder Hinterrades wird die zugehörige Stütze g in der Hülse 18 gelöst. Sie gleitet, leicht ge-1;remst durch die Feder 20, zu Boden. Hierbei ist sie in Eingriff mit ihrem Zahnrad i i gekommen. Nun kann nach Einlegen der Sperrklinke 17 in das zugehörige Sperrad 16 und durch Drehen des Knarrenschlüssels 13 das Rad gehoben werden. Zuin Heben der vorderen oder hinteren Fahrzeugachse werden beide Stützen 9 der entsprechenden Windenpaare vorn oder hinten auf den Boden niedergelassen, wodurch dann durch Drehung der Welle 12 mittels des Knarrenschlüssels 13 die ganze Achse bzw. beide Räder angehoben werden. Zum Heben des ganzen Wagens werden sämtliche Stützen 9 niedergelassen, worauf beide Wellen 12 in Drehung versetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Heben von Kraftfahrzeugen mit an beiden Enden des Fahrzeugrahmens entsprechend jedem Fahrzeugrad dauernd, dabei leicht abnehmbar angebrachten Winden, welche zur Hubarbeit an jedem Radsatz des Fahrzeuges gekuppelt, aber auch einzeln betrieben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung bzw. Entkupplung der beiden Winden (3) jedes Windenpaares dadurch erfolgt, daß beide Windenstützen (9) aus ihrer Nichtgebrauchslage freigegeben werden bzw. die Windenstützen in ihrer Nichtgebrauchslage belassen werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, bei welcher die Winden jedes Windenpaares durch eine Kuppelwelle miteinander verbunden sind, die innerhalb jeder Winde ein Antriebsrad für letztere trägt, dadurch gekennzeichnet, daß jede Windenstütze (9) nur so weit gezahnt ist, daß sie in ihrer Nichtgebrauchslage außer Eingriff mit ihrem zugehörigen Antriebsrad (i i) ist, so daß sie in dieser Lage von der jeweils anderen Winde entkuppelt ist.
DEW67385D 1924-10-23 1924-10-23 Vorrichtung zum Heben von Kraftfahrzeugen Expired DE427445C (de)

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DE427445C true DE427445C (de) 1926-04-08

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